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Frau mit

Klingbeil unterstützt SPD-Plan: Social Media unter 14 verbieten

von Hasepost Redaktion 15. Februar 2026

Vizekanzler und Finanzminister Lars Klingbeil stellt sich hinter Forderungen aus der SPD-Bundestagsfraktion, die Nutzung von Social-Media-Plattformen für Kinder unter 14 Jahren vollständig zu verbieten. Ziel ist ein umfassender Schutz junger Menschen vor Hass, Gewalt und manipulativen Mechanismen in digitalen Netzwerken.

Klingbeil unterstützt schärfere Regeln

Lars Klingbeil betonte im Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin „Spiegel“ die Notwendigkeit klarer gesetzlicher Vorgaben. „Wir kommen an klaren Regeln und Einschränkungen, wie sie der SPD-Vorschlag unterbreitet, nicht mehr vorbei“, sagte Klingbeil dem „Spiegel“. „Der Schutz junger Menschen vor der Flut an Hass und Gewalt in sozialen Medien hat oberste Priorität.“
Der Vizekanzler kritisierte, derzeit richteten Plattformen ihre Geschäftsmodelle systematisch auf maximale Aufmerksamkeit, Polarisierung und Datennutzung aus und ließen dabei insbesondere Kinder und Jugendliche viel zu oft schutzlos zurück. Er forderte die Betreiber auf, Nutzer besser zu schützen. „Wer in Europa Geschäfte macht, trägt Verantwortung für die Sicherheit junger Menschen genauso wie für den Schutz Erwachsener“, sagte Klingbeil dem „Spiegel“. „Plattformen müssen den Menschen dienen, die sie nutzen – nicht umgekehrt.“

SPD-Fraktion legt Positionspapier vor

Die SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag hatte am Sonntag in einem Positionspapier nach Alter abgestufte Regelungen für die Nutzung von Social-Media Plattformen gefordert, wie das ARD-Hauptstadtstudio berichtete. Demnach wollen die Abgeordneten Anbieter verpflichten, die Nutzung ihrer Plattformen für Kinder unter 14 Jahren „technisch wirksam“ zu unterbinden.
Für Jugendliche bis 16 Jahre sollen die Betreiber nach den Vorstellungen der SPD-Fraktion eine verpflichtende Jugendversion ihrer Angebote einführen. Diese soll ohne algorithmisch gesteuerten Feeds und Empfehlungen sowie ohne personalisierte Ausspielung von Inhalten auskommen. Auch Funktionen wie Endlos-Scrollen, automatisches Abspielen von Inhalten, Push-Benachrichtigungen oder Gamifizierung sollen nach Vorstellung der SPD für diese Altersgruppe nicht erlaubt sein. Bei Verstößen soll es Strafen geben.

Forderung nach Verantwortung der Plattformbetreiber

Mit den vorgeschlagenen Regelungen will die SPD-Fraktion die Betreiber in die Pflicht nehmen, den Schutz junger Nutzer systematisch zu verbessern. Die in dem Positionspapier formulierten Maßnahmen zielen darauf, die Nutzung sozialer Medien für Kinder und Jugendliche stärker zu regulieren und Risiken durch bestimmte Funktionsweisen der Plattformen zu verringern.

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15. Februar 2026 0 Kommentare
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Warnung vor

Schnieder fordert schnellere EU-Regeln für militärische Infrastruktur

von Hasepost Redaktion 15. Februar 2026

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) dringt auf eine schnelle Harmonisierung wichtiger Rechtsgrundlagen für die militärische Infrastruktur in Europa. Grenzüberschreitende Genehmigungsverfahren müssten deutlich beschleunigt werden, um Truppen und Gerät im Bedarfsfall schneller verlegen zu können, sagte er dem „Handelsblatt“ (Montagausgabe).

Schnieder fordert schnelle Genehmigungen für Truppenbewegungen

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) plädiert dafür, für die militärische Infrastruktur entscheidende Rechtsgrundlagen in Europa schnell zu harmonisieren. „Wenn wir heute Truppen und Gerät verlagern wollen, dauert es mindestens 45 Tage, um die grenzüberschreitenden Genehmigungen einzuholen. Da müssen wir auf drei Tage runter. Im Zweifel muss es auch sofort gehen“, sagte Schnieder dem „Handelsblatt“ (Montagausgabe).

Infrastruktur-Zukunftsgesetz soll Verfahren beschleunigen

Fortschritte sieht Schnieder in nationalen Initiativen wie dem geplanten Infrastruktur-Zukunftsgesetz, das Verfahren beschleunigen soll. Allein die Digitalisierung von Planfeststellungsverfahren würde 30 Prozent Zeit einsparen, ebenso die Abschaffung von vorgelagerten Raumordnungsverfahren, wenn Länder eine Widerspruchsfrist verstreichen lassen. „Das halte ich für eines der wichtigsten Gesetze dieser Legislaturperiode“, sagte Schnieder dem „Handelsblatt“.

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Susanne Kreher

Olympia 2026: Deutsche Skeleton-Teams holen Silber und Bronze

von Hasepost Redaktion 15. Februar 2026

Die deutschen Skeleton-Mixed-Teams haben bei den Olympischen Winterspielen in Italien am Sonntagabend Silber und Bronze gewonnen. Gold sicherte sich das britische Duo Matt Weston und Tabitha Stoecker mit Bahnrekord. Die deutschen Athletinnen und Athleten wiederholten damit exakt ihre Platzierungen aus den Einzelwettbewerben.

Silber und Bronze für deutsche Skeleton-Duos

Bei den Olympischen Winterspielen in Italien haben die deutschen Mixed-Teams im Skeleton am Sonntagabend zwei weitere Medaillen gewonnen. Das deutsche Duo Susanne Kreher und Alexander Jungk sicherte sich die Silbermedaille, während Jacqueline Pfeifer und Christopher Grotheer Bronze holten. Alle vier deutschen Starterinnen und Starter erzielten damit die gleichen Platzierungen wie bereits in den Einzel-Wettbewerben.

Bahnrekord sichert Gold für Großbritannien

Gold in der Mixed-Konkurrenz ging an das Team aus Großbritannien. Matt Weston und Tabitha Stoecker setzten sich mit einem Vorsprung von 17 Hundertstelsekunden vor dem deutschen Team an die Spitze. Mit einer Gesamtzeit von 1:59,36 Minuten stellten sie einen neuen Bahnrekord auf und belegten damit Platz eins.

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Wohnhaus an der Ecke Bergstraße / Lotterstraße

Frau in Osnabrück Westerberg an der Haustür überfallen und ausgeraubt

von Hasepost 15. Februar 2026

Am Samstagabend gegen 20:00 Uhr ist es in einem Mehrparteienhaus an der Bergstraße im Osnabrücker Stadtteil Westerberg zu einem schweren Raubdelikt gekommen.

Nach Angaben der Polizei wurde eine Frau dabei leicht verletzt. Der Täter flüchtete mit ihrer Tasche. Die Polizei sucht Zeugen.

Räuber drängelte sich in die Eingangstür

Nach bisherigen Erkenntnissen betrat die Frau das Gebäude an der Bergstraße durch die Hauseingangstür. Kurz hinter ihr gelangte ein bislang unbekannter Mann ebenfalls in den Eingangsbereich. Nach einem kurzen Aufenthalt im Garagenbereich hielt sich die Frau im Bereich eines Fahrstuhls auf, als sie bemerkte, dass Druck auf ihren auf dem Rücken getragenen Rucksack ausgeübt wurde.

Als sie den Rucksack nach vorne nahm, stellte sie fest, dass dieser geöffnet war. In diesem Moment sprühte der Mann der Frau eine reizende Flüssigkeit ins Gesicht. Die Geschädigte ließ daraufhin den Rucksack fallen. Als sie versuchte, diesen wieder aufzuheben, setzte der Täter den Reizstoff erneut ein, nahm die Tasche an sich und flüchtete anschließend durch den Hauseingang.
Beim Verlassen stieß er die Frau zur Seite und entfernte sich in bislang unbekannte Richtung.

Überfallopfer leicht verletzt und ins Krankenhaus gebracht

Die Frau wurde bei dem Angriff leicht verletzt und zur weiteren Behandlung in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem Täter verlief zunächst ohne Erfolg.

So wird der Täter vom Westerberg beschrieben

  • etwa 170 cm groß
  • schlanke Figur
  • braun gebräunte Haut
  • kurze dunkle Haare
  • schwarze Bekleidung

Polizei bittet um Hinweise

Die Ermittlungen wurden von der Polizei Osnabrück aufgenommen. Zeugen, die Hinweise zu dem flüchtigen Mann geben können, werden gebeten, sich unter den Telefonnummern 0541/327-2215 oder 0541/327-3203 zu melden.

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RB Leipzig

Leipzig und Wolfsburg trennen sich 2:2 nach Thriller

von Hasepost Redaktion 15. Februar 2026

RB Leipzig und der VfL Wolfsburg haben sich zum Abschluss des 22. Bundesliga-Spieltags mit 2:2 getrennt. In einer intensiven Partie dominierte Leipzig vor allem die erste Halbzeit, nutzte seine Chancen aber nicht konsequent. Wolfsburg ging zweimal in Führung, Leipzig glich beide Male aus.
RB Leipzig startete druckvoll in die Begegnung und setzte die Gäste aus Wolfsburg früh unter Druck. Die Gastgeber erspielten sich mehrere gute Gelegenheiten, etwa durch einen Fallrückzieher von Conrad Harder in der 19. Minute und eine starke Flanke von Brajan Gruda, die Wolfsburgs Saël Kumbedi in letzter Sekunde klären konnte (43. Minute).

Leipzig drückt, Wolfsburg hält stand

Ein entscheidender Faktor für den VfL Wolfsburg war Torwart Kamil Grabara, der einen herausragenden Tag erwischte. In der 41. Minute parierte er einen Schuss von Gruda aus kurzer Distanz, der fast schon im Tor gewesen wäre. Wolfsburg kam insgesamt nur selten zu Entlastungsangriffen, und wenn, dann blieben diese meist harmlos – wie ein Distanzschuss von Mikkel Eriksen in der 8. Minute, der das Tor knapp verfehlte.
Nach der Pause drehte sich das Spielgeschehen. Wolfsburg ging in der 52. Spielminute überraschend in Führung: Mohamed Amoura setzte nach einem Zuspiel von Adam Daghim den Ball gekonnt in den linken oberen Winkel – das 0:1. Die Gäste nutzten damit ihre erste große Chance eiskalt.

Führungswechsel und späte Antwort

Leipzig reagierte auf den Rückstand und zeigte, dass die Mannschaft nicht gewillt war, das Spiel aufzugeben. In der 70. Minute fiel der Ausgleich: Yan Diomande profitierte von einem Fehler von Torhüter Grabara, der beim Abstoß Gruda anschoss. Gruda legte den Ball im Strafraum auf Diomande ab, der ohne Probleme zum 1:1 vollstreckte.
Wolfsburgs Antwort ließ nicht lange auf sich warten. In der 78. Minute brachte Mattias Svanberg den VfL erneut in Führung. Nach einer schnellen Kombination stand Svanberg frei vor Leipzigs Torwart Vandevoordt und traf souverän ins lange Eck zum 1:2.

Traumtor von Gruda sichert Remis

Den Schlusspunkt setzte RB Leipzig. In der 89. Minute erzielte Gruda mit einem Schuss aus der Distanz den Ausgleich zum 2:2. Der Winterneuzugang zog aus dem rechten Strafraumeck mit dem linken Fuß ab und schlenzte den Ball perfekt in den linken oberen Winkel – ein wahrer Traumtreffer.
In der Schlussphase drängte Leipzig noch auf den Sieg. Wolfsburg verteidigte jedoch beherzt. Ein Schuss von Rômulo, der in der 90. Minute nach einer Flanke von Gruda über das Tor ging, blieb die letzte große Chance der Partie.
Ein spannendes und packendes Spiel endete damit mit einem 2:2-Unentschieden. Leipzig dominierte insbesondere die erste Halbzeit, konnte sich jedoch nicht belohnen, während Wolfsburg in der zweiten Hälfte eine starke Moral zeigte.

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Demo von Fridays for Future in Osnabrück

Fridays for Future Osnabrück mobilisiert nur ein Dutzend gegen Trump und Merz

von Heiko Pohlmann 15. Februar 2026

Sind es die letzten Zuckungen der ursprünglich von Schülerinnen und Schülern gegründeten Organisation „Fridays for Future“? Zu einer Demonstration im Osnabrücker Schlossgarten kamen am Sonntag lediglich rund ein Dutzend Teilnehmer. Die meisten von ihnen dürften ihre ersten Demonstrationserfahrungen bereits in den späten 1960er- oder 1970er-Jahren gesammelt haben – darunter auch einige „Omas gegen Rechts“.

Die Spontandemo sollte sich gegen die Klimapolitik von US-Präsident Donald Trump und die der deutschen Bundesregierung unter Bundeskanzler Friedrich Merz richten.

Demo von Fridays for Future im Osnabrücker Schlossgarten am 15.02.2026 / Foto: Pohlmann

Demo von Fridays for Future im Osnabrücker Schlossgarten am 15.02.2026 / Foto: Pohlmann

Ist die Zeit der Klima-Demonstrationen auch in Osnabrück vorbei?

Doch viel mehr als ein Dutzend schaffte es an diesem Tag nicht vom Sofa in den Schlossgarten. Lag es daran, dass die Demonstration erste Ende vergangener Woche und damit recht  kurzfristig angekündigt wurde? An den empfindlich kalten Temperaturen, die so gar nicht zur Erzählung passen wollen, dass die Zeit der kalten Winter vorbei sei? Am ungewohnten Termin – nicht an einem Freitag? Oder daran, dass sich angesichts steigender Energiekosten und zunehmend knapper Gasvorräte ein wachsender Teil der Bevölkerung von Klimathemen nicht mehr mobilisieren lässt?

Auf mitgebrachten Bannern war unter anderem zu lesen: „Mehr als 220 Tote in OS durch Abgase“ (siehe Faktencheck unten auf dieser Seite)  sowie die Forderung „Climate Justice Now“. Währenddessen dürfte die als „Langstrecken-Luisa“ bekannte Klimaaktivistin im antarktischen Sommer vor der Küste Chiles deutlich mildere Temperaturen auf ihrer Segelyacht genießen als jene, die am Sonntag im Schlossgarten herrschten.

Mehr als 220 Tote in Osnabrück durch Abgase? Stimmt das --> siehe Faktencheck unten auf dieser Seite

Mehr als 220 Tote in Osnabrück durch Abgase? Stimmt das –> siehe Faktencheck unten auf dieser Seite

Klimademo unter den Augen der Osnabrücker Dealerszene

Nach der Kundgebung vor dem historischen Schloss – unter den wachsamen Blicken der dort allzeit präsenten Dealer- und Drogenkonsumentenszene – sollte sich der kleine Demonstrationszug mit Lastenrad und Lautsprecheranlage noch durch die Innenstadt bewegen. Polizei und Stadtwerke hatten ihre Einsatzplanung offenbar der überschaubaren Teilnehmerzahl angepasst: Begleitet wurde die Demonstration von lediglich einem Streifenwagen sowie einem Fahrzeug der Verkehrslenkung der Stadtwerke.

* Faktencheck: „Mehr als 220 Tote in OS durch Abgase“ – passt das?

Banner auf der FFF-Kleinstdemo: In Osnabrück (knapp 170.000 Einwohner) gebe es „mehr als 220 Tote pro Jahr durch Abgase“.

Wichtig zur Einordnung: Solche Zahlen stammen fast immer aus Modellrechnungen (Burden-of-Disease/Attributionsmodelle).
Das sind keine „gezählten“ Todesfälle aus Totenscheinen, sondern statistische Schätzungen, wie stark Luftschadstoffe das Sterberisiko in einer Bevölkerung erhöhen.

Was sagt die Forschung auf Deutschland-Ebene?
Die Europäische Umweltagentur (EEA) beziffert für Deutschland die vorzeitigen Todesfälle durch PM2.5 (Feinstaub) in der Größenordnung von einigen Zehntausend pro Jahr
(z. B. für 2022; Methodik: Langzeitbelastung über WHO-Leitwerten).
Eine häufig zitierte Schätzung für Verkehrs-Abgase stammt vom International Council on Clean Transportation (ICCT):
Für 2015 werden für Deutschland rund 13.000 vorzeitige Todesfälle durch PM2.5 und Ozon aus „tailpipe emissions“ (Auspuffemissionen) angegeben.

Was würde das grob für Osnabrück bedeuten, wenn man die Deutschland-Zahlen nur proportional umrechnet?
Bei einer simplen Pro-Kopf-Hochrechnung (ohne lokale Messwerte/Modelle) ergeben sich grob folgende Größenordnungen:

  • Feinstaub (PM2.5, EEA – Deutschland 2022): proportional etwa rund 65 vorzeitige Todesfälle pro Jahr in Osnabrück.
  • Verkehrs-Abgase (ICCT – Deutschland 2015, tailpipe PM2.5 + Ozon): proportional etwa rund 26 pro Jahr in Osnabrück.
  • Hohe Schätzung (DUH – Verweis auf EEA-Daten für 2023, PM2.5): proportional etwa rund 115–120 pro Jahr in Osnabrück.

… selbstverständlich immer noch viel zu viel – wenn man diesen Zahlen glauben will.

Zwischenfazit: „220 pro Jahr“ liegt deutlich über dem, was sich aus gängigen Deutschland-Schätzungen durch eine einfache Pro-Kopf-Übertragung ergeben würde.
Um auf „>220“ zu kommen, müsste entweder (a) ein Mehrjahreszeitraum gemeint sein, (b) ein sehr weit gefasster Schadstoffmix (nicht nur „Abgase“) genutzt werden,
oder (c) eine lokale Modellrechnung mit spezifischen Annahmen/Belastungsdaten vorliegen, die transparent benannt werden müsste.

Quellen (zum Nachlesen):
EEA (Deutschland, Health impacts of air pollution): eea.europa.eu
EEA-Bericht (Burden of disease, 2024): eea.europa.eu
ICCT-Factsheet (Deutschland, 13.000 transport-attributable deaths, 2015): theicct.org (PDF)
DUH-PM (Verweis auf EEA-Daten, ~60.000 PM2.5 in 2023): duh.de
Umweltbundesamt (Presseinfo, Größenordnung PM-bedingter vorzeitiger Todesfälle): umweltbundesamt.de

 

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Stefan Schimmer

Augsburg siegt per Elfmeter gegen Heidenheim im Abstiegskampf

von Hasepost Redaktion 15. Februar 2026

Der FC Augsburg hat das erste Sonntagsspiel des 22. Bundesliga-Spieltags mit 1:0 gegen den 1. FC Heidenheim gewonnen. In einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie sorgte ein später Foulelfmeter für die Entscheidung zugunsten der Gastgeber.

Ausgeglichene erste Halbzeit ohne Tore

Im ersten Durchgang taten sich beide Mannschaften schwer, klare Torchancen zu kreieren. Heidenheim begann stark und setzte Augsburg zunächst unter Druck. Mit zunehmender Spielzeit übernahm jedoch Augsburg die Kontrolle, ohne daraus Zählbares zu machen. Trotz einiger vielversprechender Angriffe auf beiden Seiten blieb es zur Pause beim 0:0.

Später Elfmeter entscheidet die Partie

Nach dem Seitenwechsel drängte Heidenheim auf den Führungstreffer, doch die Augsburger Defensive hielt stand. Das entscheidende Tor fiel in der 80. Minute für Augsburg durch Alexis Claude-Maurice, der einen Foulelfmeter sicher verwandelte. Zuvor hatte Benedikt Gimber den Augsburger Kapitän Schlotterbeck im Strafraum zu Boden gezogen, was Schiedsrichter Zwayer dazu veranlasste, auf den Punkt zu zeigen. Das daraus resultierende Tor reichte den Hausherren zum Sieg.

Auswirkungen auf die Tabelle

In der Tabelle bleiben die Heidenheimer das Schlusslicht, während die Augsburger auf den 11. Rang vorrücken. Für Augsburg geht es am kommenden Samstag in Wolfsburg weiter, Heidenheim ist am Tag darauf gegen Stuttgart gefordert.

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Münchner Sicherheitskonferenz

Scharfe Kritik: Sicherheitskonferenz ohne klare Ukraine-Zusagen

von Hasepost Redaktion 15. Februar 2026

Der ukrainische UN-Botschafter Andrij Melnyk und CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter haben nach dem Ende der Münchner Sicherheitskonferenz scharfe Kritik an fehlenden konkreten Zusagen für die Ukraine geäußert. Beide monierten vor allem das Ausbleiben klarer militärischer Verpflichtungen und Strategien Europas im Umgang mit Russland.

Kritik an fehlenden Zusagen für die Ukraine

Roderich Kiesewetter
Der CDU-Außenpolitiker kritisierte insbesondere, dass auf der Münchner Sicherheitskonferenz erneut keine Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an die Ukraine angekündigt worden sei. Zudem sei Russland nicht einmal gemeinsam zur Anerkennung des Existenzrechts seiner Nachbarstaaten aufgefordert worden. „Das haben wir alles nicht gehört“, sagte er dem „Tagesspiegel“. Die Beiträge der westlichen Staaten auf der Konferenz seien von „Hybris“ geprägt gewesen und „ohne konsequente Handlungsvorgaben“ geblieben.

Warnung vor einem „Weiter-so-Kurs“ Europas

Auch der ukrainische UN-Botschafter Andrij Melnyk bemängelte fehlende konkrete Antworten auf zentrale sicherheitspolitische Fragen. „Die Antwort auf die entscheidende Frage fehlte“, klagte auch Melnyk, obwohl er „einige flammende Grundsatzreden gehört“ habe: „Was müsste die EU, was müsste Deutschland schon heute militärisch tun, um die Kriegsdynamik zu verändern und Russland zum Frieden zu zwingen?“
Melnyk warnte eindringlich vor den Folgen einer unveränderten europäischen Politik im Ukraine-Krieg. Ein „de-facto-Weiter-so-Kurs Europas“ werde den „barbarischen Krieg um Jahre verlängern“, sagte der UN-Botschafter.

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Münchner Sicherheitskonferenz

Polizei zieht positive Bilanz zur Münchner Sicherheitskonferenz-Einsatzlage

von Hasepost Redaktion 15. Februar 2026

Die Münchner Polizei hat den Einsatz zur 62. Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) als positiv bewertet. Rund 5.000 Beamtinnen und Beamte waren von Donnerstag bis Sonntag in der Stadt im Einsatz, unterstützt von Kräften aus dem gesamten Bundesgebiet und mehreren europäischen Nachbarländern. Trotz zahlreicher Versammlungen und eines Verkehrsunfalls mit mehreren verletzten Polizisten verzeichnete das Polizeipräsidium München überwiegend friedliche Abläufe.

Großaufgebot der Polizei während der MSC

Wie das Polizeipräsidium München am Sonntag mitteilte, waren rund 5.000 Beamte während der 62. Münchner Sicherheitskonferenz im Einsatz. Eingesetzt wurden neben Kräften aus München auch Unterstützungskräfte aus dem gesamten Bundesgebiet und mehreren europäischen Nachbarländern.
Insgesamt betreute die Polizei während der Konferenz 17 Versammlungen mit direktem MSC-Bezug. Der versammlungsstärkste Tag war nach Angaben des Polizeipräsidiums München der Samstag.

Großdemonstration zur Lage im Iran

Auf der Theresienwiese fand am Samstag eine Demonstration zu den politischen Ereignissen im Iran mit bis zu 250.000 Teilnehmern statt. Diese Versammlung verlief nach Darstellung des Polizeipräsidiums München weitgehend friedlich.
Eine gegen die MSC gerichtete Versammlung mit etwa 2.000 Personen, darunter rund 250 aus dem autonomen Spektrum, verlief hingegen mit Störungen. Am Marienplatz wurden zwei Polizeibeamte durch Fußtritte angegriffen; die Tatverdächtigen wurden laut Polizeipräsidium München festgenommen.

Mehr als 20 Delikte und verletzte Einsatzkräfte

Im Zusammenhang mit der MSC wurden nach Angaben des Polizeipräsidiums München mehr als 20 Delikte angezeigt, darunter Verstöße gegen ein erlassenes Flugbeschränkungsgebiet.
Bei einem Verkehrsunfall auf der A9 bei Allershausen am Samstag wurden sechs Polizeifahrzeuge beschädigt und mehrere Beamte leicht verletzt. Während des gesamten Einsatzes erlitten 23 Polizeikräfte leichte Verletzungen, 18 weitere Beamte erkrankten, wie das Polizeipräsidium München mitteilte.
Aus eingerichteten Haltverbotszonen mussten nach Angaben der Polizei 59 Fahrzeuge abgeschleppt werden.

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René Springer

AfD unterstützt Linnemanns Pläne zu Spitzensteuersatz und Bürgergeld

von Hasepost Redaktion 15. Februar 2026

Die AfD hat die Vorstöße von CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann zur Reform des Spitzensteuersatzes und des Bürgergelds ausdrücklich begrüßt. Während die AfD vor allem Entlastungen für Mittelstand und Leistungsträger fordert, weisen Grüne und Linke die Vorschläge scharf zurück und sehen vor allem Nachteile für Menschen mit geringen Einkommen.

AfD fordert grundlegende Steuerreform

Der Mittelstand müsse im Zuge einer grundlegenden Steuerreform entlastet werden, sagte René Springer, arbeits- und sozialpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, der „Welt“. Die Bürger litten unter einer historisch hohen Gesamtbelastung aus Steuern und Sozialabgaben. Es brauche „spürbare Entlastungen für Leistungsträger, Familien und den arbeitenden Mittelstand – nicht bloß ein paar homöopathische Korrekturen kurz vor dem CDU-Parteitag“. Linnemanns Reformvorschlag zu Zuverdienstregeln beim Bürgergeld gehe in die richtige Richtung. „Er wird aber spätestens im Bundestag an der leistungsfeindlichen SPD scheitern“, sagte Springer der „Welt“.

CDU-Generalsekretär fordert höhere Schwelle für Spitzensteuersatz

Carsten Linnemann hatte in der „Bild am Sonntag“ gefordert, den Spitzensteuersatz künftig erst ab 80.000 Euro Jahresbrutto zu erheben. Zudem forderte der CDU-Generalsekretär strengere Zuverdienstregeln beim Bürgergeld, wie „Bild am Sonntag“ berichtete.

Scharfe Kritik von Grünen und Linken

Die Grünen erteilten Linnemann eine harte Absage. „Millionen Menschen werden von der CDU erst als faul beschimpft und dann ignoriert und vergessen“, sagte Andreas Audretsch, stellvertretender Grünen-Fraktionsvorsitzender, der „Welt“. Es brauche eine Entlastung von Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen durch eine Senkung der Stromsteuer für alle, sagte Audretsch der „Welt“. Linnemann reiße das Grundprinzip, wonach mehr Arbeit sich lohnen müsse, ein. „Menschen mehr Geld zu entziehen, wenn sie arbeiten gehen, ist absurd“, so Audretsch gegenüber der „Welt“. „Wir wollen so viele Menschen wie möglich in Arbeit bringen und setzen darauf, dass jede Stunde mehr Arbeit auch mehr Geld im Geldbeutel bedeutet.“
Auch von der Linken kamen deutliche Vorwürfe. Die Linke nannte Linnemanns Spitzensteuersatz-Vorschlag „einseitig und chaotisch“. Der Vorstoß komme „im Doppelpack mit einem Angriff auf alle, die aufstockendes Bürgergeld beziehungsweise Grundsicherung beziehen“, sagte Doris Achelwilm, Sprecherin für Steuerpolitik der Linksfraktion. „Am Ende wird wieder Menschen mit wenig Geld in die Tasche gegriffen – eine Frechheit.“ Linnemann ziele darauf ab, die bestehenden Ungerechtigkeiten im Steuersystem zu verstärken, erklärte Achelwilm. Kleinere und mittlere Einkommen sollten etwa durch Erhöhung des Grundfreibetrags entlastet werden. Zudem brauche es eine Vermögenssteuer.

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15. Februar 2026 0 Kommentare
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