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Raffinerie PCK

Bund sichert Raffinerie Schwedt und Kraftstoffversorgung in Ostdeutschland

von Hasepost Redaktion 16. Februar 2026

Die Bundesregierung arbeitet weiter an einer Lösung, um den Betrieb der PCK Raffinerie in Schwedt zu sichern und Engpässe in der Kraftstoffversorgung zu vermeiden. Hintergrund sind US-Sanktionen, die den mehrheitlich deutschen Töchtern des russischen Konzerns Rosneft auferlegt wurden. Ziel der laufenden Verhandlungen ist eine sanktionskonforme Regelung, die die Versorgungssicherheit in Ostdeutschland gewährleistet.

Bundesregierung sucht sanktionskonforme Lösung

Nach Angaben einer Sprecherin der Ostbeauftragten Elisabeth Kaiser (SPD) arbeitet die Bundesregierung weiterhin daran, den reibungslosen Betrieb der Raffinerie Schwedt sicherzustellen und drohende Versorgungsengpässe zu verhindern. Die aktuelle Situation stelle zwar eine Herausforderung dar, doch bestehe „kein Anlass zur Sorge, da Maßnahmen ergriffen würden, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten“, teilte die Sprecherin am Montag mit.
Schwedt sei „ein wesentlicher Versorgungspunkt für Ostdeutschland“, so die Sprecherin weiter. Der Standort müsse deshalb gesichert und zukunftsfest gemacht werden. Die dynamische Lage werde von Kaiser eng begleitet.

Verhandlungen mit US-Finanzministerium

Die Bundesregierung arbeitet nach Angaben der Sprecherin an einer sanktionskonformen Lösung, um den Betrieb der PCK Raffinerie in Schwedt sicherzustellen. Die kontinuierliche Arbeit an Lösungen sei von großer Bedeutung, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.
Hintergrund der Bemühungen der Bundesregierung sind US-Sanktionen. Nach Angaben der Sprecherin versucht die Bundesregierung, in Verhandlungen mit dem US-Finanzministerium eine Verlängerung der Produktionserlaubnis für die Raffinerie zu erwirken. Die Anlage gehört mehrheitlich deutschen Töchtern des russischen Konzerns Rosneft. Die Aussetzung der Sanktionen ist bisher bis zum 29. April befristet.

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16. Februar 2026 0 Kommentare
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Junge Leute

Justizministerin verteidigt SPD-Plan für Social-Media-Verbot unter 14

von Hasepost Redaktion 16. Februar 2026

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig hat das von ihr mitunterzeichnete SPD-Positionspapier für ein Social-Media-Verbot für Kinder unter 14 Jahren gegen Kritik verteidigt. Sie verwies dabei auf mögliche Schäden für Kinder und Jugendliche durch die Nutzung sozialer Medien und forderte klarere rechtliche Leitplanken.

Hubig fordert altersgestufte Regeln statt Totalverbot

Stefanie Hubig

Kritik an manipulativen Plattform-Strategien

Plattformen und andere Anbieter setzten gezielt auf manipulative Designs und Glücksspielelemente, „um Nutzer bei der Stange zu halten und regelrecht abhängig zu machen“, kritisierte Hubig in der „Rheinischen Post“. Viele Kinder und Jugendliche betonten selbst, „wie sehr sie sich belastet fühlen durch soziale Medien mit ihrer ständigen Online-Verfügbarkeit. Mittlerweile wünschen sich viele von ihnen Altersgrenzen und Beschränkungen“, so Hubig weiter gegenüber der Zeitung.

Recht auf ungestörtes Aufwachsen

„Kinder und Jugendliche haben ein Recht, ungestört aufzuwachsen: ohne Cybermobbing, permanentes Vergleichen oder Schönheitsideale, die niemand in der realen Welt erfüllen kann“, mahnte die SPD-Politikerin und Bundesjustizministerin in der „Rheinischen Post“. Es sei entscheidend, „endlich verbindliche Regeln zu schaffen, die Kinder und Jugendliche wirksam schützen und das Vertrauen in digitale Räume nachhaltig stärken“, wurde Hubig von der Zeitung zitiert.

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16. Februar 2026 0 Kommentare
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Frankfurter Börse

Dax legt zu, bleibt knapp unter 25.000-Punkte-Marke

von Hasepost Redaktion 16. Februar 2026

Der Dax ist am Montag mit leichten Gewinnen in die neue Handelswoche gestartet. Mangels Impulsen von den wegen Washington`s Birthday geschlossenen US-Börsen blieb das Geschehen jedoch von geringen Umsätzen und einem weiter richtungslosen Markt geprägt. Während einige Finanzwerte an der Spitze der Kursliste standen, schwächte sich der Euro leicht ab und der Ölpreis gab etwas nach.

Leichter Dax-Anstieg bei geringen Umsätzen

Gegen 9:30 Uhr stand der Dax bei rund 24.970 Punkten und damit 0,2 Prozent über dem Handelsschluss am Freitag. An der Spitze der Kursliste rangierten Scout24, die Deutsche Bank und die Commerzbank, am Ende MTU, Brenntag und Symrise.
Aus den Vereinigten Staaten wird es im Laufe des Tages keine Impulse geben: Die US-Börsen bleiben am Feiertag Washington`s Birthday geschlossen. „Durch den heutigen US-Feiertag werden die Umsätze auch hierzulande unterdurchschnittlich niedrig bleiben“, sagte Thomas Altmann von QC Partners. Allerdings seien niedrige Umsätze nicht automatisch mit geringer Bewegung gleichzusetzen. „Denn an solchen Tagen reichen schon wenige große Orders, um den Markt nachhaltig zu bewegen“, so Altmann weiter.

Richtungslose Seitwärtsbewegung im Leitindex

Beim Dax bleibe das Interesse und Anleger groß, sagte Altmann. „Die letzten drei Handelstage waren vom Umsatz her die Handelstage zwei bis vier in diesem noch jungen Jahr 2026. Allerdings wissen viele bei diesem Kursniveau knapp unter 25.000 offensichtlich nicht, ob sie eher kaufen oder verkaufen sollen.“ Das Ergebnis sei dann dieser richtungslose Seitwärtsmarkt, den man seit Wochen beobachte.

Schwächerer Euro, sinkender Ölpreis

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagmorgen etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1861 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8431 Euro zu haben.
Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 67,59 US-Dollar; das waren 16 Cent oder 0,2 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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16. Februar 2026 0 Kommentare
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Armin Laschet

Laschet: Mullah-Regime im Iran steht vor dem Ende

von Hasepost Redaktion 16. Februar 2026

Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Armin Laschet (CDU), erwartet ein Ende des Mullah-Regimes in Teheran, auch wenn er keinen unmittelbaren Sturz prognostiziert. In Interviews mit RTL und ntv kritisierte er zugleich den Umgang der USA mit dem Iran und das Verhalten der Vereinten Nationen gegenüber den Machthabern in Teheran. Besonders scharf wandte er sich gegen ein Glückwunschschreiben von UN-Generalsekretär António Guterres anlässlich des Jahrestags der Revolution. Laschet verwies zudem auf die aktuelle Protestbewegung und sprach von massiver Gewalt gegen Demonstrierende im Iran.

„Die Tage des Regimes sind gezählt“

Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses Armin Laschet (CDU) geht davon aus, dass die Mullahs in Teheran keine große Zukunft mehr vor sich haben werden. „Dass die Tage des Regimes gezählt sind, wenn es, selbst wenn es jetzt nicht morgen zum Sturz kommt, das ist, glaube ich, klar, weil die Menschen, die jetzt mutig waren, die lassen sich auch nicht mehr zurückbringen“, sagte Laschet den Sendern RTL und ntv.
Er verwies dabei auf den anhaltenden Protest und die Entschlossenheit der Bevölkerung. Für Laschet ist die aktuelle Entwicklung ein Zeichen dafür, dass das Regime auf Dauer nicht zu halten sein wird.

Fragen an die USA und ihre Iran-Politik

Im Mittelpunkt stehe nun die Rolle der Vereinigten Staaten, so Laschet. „Die Frage sei, was die USA momentan mit dem Iran verhandelten“, sagte der CDU-Politiker den Sendern RTL und ntv. Aus seiner Sicht ist „der Kern des ganzen Problems im Mittleren Osten […] das Terrorregime der Mullahs“.
Laschet erinnerte an Proteste in München und hob deren Bedeutung hervor: „Das war in München auch Thema. Da sind 250.000 Menschen auf die Straße gegangen. Das ist eine der größten Demonstrationen der Nachkriegsgeschichte, wenn wir uns selbst erinnern, auf deutschem Boden.“ Mit Blick auf mögliche Gespräche der USA mit Teheran stellte er die Frage: „Und die Frage ist: Diskutiert man auch einen Übergang der Macht, oder diskutiert man nur, wie seit Jahren, die alten Atomprogramme?“, so der CDU-Politiker weiter gegenüber RTL und ntv.
Auch die Kommunikation der US-Regierung gegenüber den Demonstrierenden im Iran nahm Laschet kritisch in den Blick. „US-Präsident Donald Trump habe die Demonstranten vor einigen Wochen noch ermutigt und gesagt, Hilfe sei auf dem Weg“, erinnerte Laschet im Gespräch mit RTL und ntv. „Davon ist im Moment wieder nicht viel zu spüren. Und insofern ist dieses Hin und Her auch schwer für Analysen“, so Laschet.

Kritik an UN-Generalsekretär Guterres

Deutliche Worte fand Laschet auch für ein Glückwunschschreiben von UN-Generalsekretär António Guterres an die Machthaber in Teheran zum Jahrestag der Revolution. Das Schreiben bewertet der Außenpolitiker nach eigenen Angaben äußerst kritisch. „Also dieses fand ich inakzeptabel“, sagte Laschet den Sendern RTL und ntv.
Er schilderte dabei die mögliche Begründung des UN-Generalsekretärs: „Er würde antworten: Ja, aber das ist so üblich, dass wir jedem Staat zum Nationalfeiertag gratulieren. Und wenn Sie sich dann mal die Welt anschauen. Dreiviertel der Mitglieder der Vereinten Nationen sind Diktatoren. Also da passiert es immer wieder.“ Dennoch, so Laschet, sei der Iran ein besonders drastischer Fall: „Nur der Fall Iran ist so eklatant. 40.000 Menschen in den letzten Wochen einfach ermordet, nur weil sie für Freiheit auf die Straße gegangen sind. Und da hätte man sich ein solches Telegramm auch mal schenken können.“

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Autobahn

4,85 Millionen Euro aus dem Landesbauprogramm für die Region Osnabrück

von Hasepost 16. Februar 2026

Das Land Niedersachsen schaltet bei der Sanierung seiner Verkehrswege mehrere Gänge hoch und davon profitiert auch der Landkreis Osnabrück unmittelbar: Im Landesbauprogramm 2026 sind acht Maßnahmen im Kreisgebiet mit einem Mittelansatz von insgesamt 4,85 Millionen Euro vorgesehen. 2,45 Millionen Euro davon stammen aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaschutz (SVIK) des Bundes und kommen damit schnell und konkret vor Ort an.

Essenziell für Arbeitsplätze, Wohlstand und Lebensqualität

„Gute Straßen und sichere Brücken sind das Fundament für Arbeitsplätze, Wohlstand und Lebensqualität – gerade in einem Flächenland wie Niedersachsen“, erklärt der SPD-Landtagsabgeordnete Guido Pott. „Dass die zusätzlichen Mittel aus dem Sondervermögen des Bundes so zügig in konkrete Aufträge übersetzt werden, ist ein starkes Signal: Weniger Sanierungsstau, mehr Sicherheit und spürbar bessere Mobilität für die Menschen in unserer Region.“

Modernisierung und Umsetzung

Der Landtagsabgeordnete Guido Pott betont, dass die SPD-geführte Landesregierung damit zeigt, wie moderne Infrastrukturpolitik funktioniert: „Mit Rekordinvestitionen, beschleunigten Verfahren und kluger Planung wird nicht nur über Modernisierung gesprochen – sie wird umgesetzt. Mein Dank gilt besonders Verkehrsminister Grant Hendrik Tonne, der das Programm schnell, zielgerichtet und praxisnah auf den Weg gebracht hat.“

Guido Pott äußert sich zu dem Landesbauprogramm

Guido Pott äußert sich zu dem Landesbauprogramm. / Foto: Büro Guido Pott

Sondervermögen sorgt für Verlässlichkeit

Gerade das Sondervermögen des Bundes macht für Pott den Unterschied: „Das Sondervermögen bringt zusätzliche Schlagkraft – und entscheidend ist, dass diese Mittel nicht jahrelang im System hängen bleiben, sondern zügig in konkrete Maßnahmen vor Ort fließen. Das spüren die Menschen im Alltag: verlässlichere Strecken, mehr Verkehrssicherheit und bessere Verbindungen – für Pendlerinnen und Pendler, Familien und Betriebe.“

Die Maßnahmen im Landkreis Osnabrück im Überblick

Die Maßnahmen aus dem Kernhaushalt des Landes (zusammen 2,40 Mio. €) beinhalten Fahrbahnerneuerungen der L 90 bei der Gemeindegrenze bzw. Ortsdurchfahrt Bruchmühlen (2,132 km; 600.000 €) und der L 85 beim Ortsteil Achelriede – Wissingen (3,310 km; 500.000€) und Brückenbauwerke auf der L 91  bei der Überführung der Landesstraße 91 über die A 30 (800.000 Mio. €) und der L 108 bei der Überführung über die A 30 (500.000 €).

Die Maßnahmen aus dem Sondervermögen des Bundes (zusammen 2,45 Mio. €) bestehen aus Fahrbahnerneuerungen der L 74 bei Ankum – Loxten (6,425 km;  800.000 €), der L 76 Alfhausen – Ankum (5,108 km; 400.000 €), der L 87 von Belm –  Icker (6,680 km; 820.000 €) und der L 109 bei der Ortsdurchfahrt Vehrte – Haaren (2,140 km; 430.000 €).

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Reisende vor

Gewerkschaft fordert Deutschlandticket mit Foto zur Erhöhung der Sicherheit

von Hasepost Redaktion 16. Februar 2026

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) unterstützt einen Vorstoß von Rheinland-Pfalz, das Deutschlandticket bundesweit einheitlich mit einem Lichtbild zu versehen. Damit soll die Kontrolle der Fahrkarten in Zügen vereinfacht und Konflikten zwischen Reisenden und Zugbegleitern vorgebeugt werden.

GdP befürwortet Deutschlandticket mit Lichtbild

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) stellt sich hinter den Vorschlag von Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD), das Deutschlandticket mit einem Foto der jeweiligen Inhaberin oder des Inhabers zu versehen. Ziel des Vorstoßes aus Rheinland-Pfalz ist es, die Sicherheit in Zügen zu erhöhen und die Überprüfung der personalisierten Fahrkarten zu erleichtern.

Kontrollen führen häufig zu Unverständnis

Nach den Erfahrungen der Polizei stoßen Kontrollen des Deutschlandtickets in Verbindung mit Ausweisdokumenten bei vielen Reisenden auf Ablehnung. „Wir erleben immer wieder, dass gerade dieser Abgleich mit dem Identitätspapier gegenüber einem Zugbegleiter bei vielen Reisenden Unverständnis hervorruft“, sagte GdP-Chef für den Bereich Bundespolizei, Andreas Roßkopf, der „Rheinischen Post“ (Dienstagsausgabe). „Das Aufbringen eines Passbildes würde den Abgleich ersparen.“

Eskalationen und Einsatz der Bundespolizei

Roßkopf verwies auf die Folgen solcher Situationen im Bahnalltag. „In einigen Fällen führt dies sogar zur verbalen Eskalation bis hin zu körperlichen Auseinandersetzungen“, sagte er der „Rheinischen Post“. Dann müssten immer wieder die Kollegen der Bundespolizei zu diesem Personenabgleich hinzugezogen werden. Die Personalisierung insbesondere von Abo-Fahrkarten sei daher „sinnvoll“, sagte Roßkopf.

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Baustelle (Archiv)

Wohnungsbau-Stimmung steigt leicht – Baubranche bleibt in Warteschleife

von Hasepost Redaktion 16. Februar 2026

Die Stimmung im deutschen Wohnungsbau hat sich zu Jahresbeginn leicht aufgehellt. Das Geschäftsklima ist im Januar von -22,7 auf -20,9 Punkte gestiegen, wie das Münchner Ifo-Institut am Montag mitteilte. Trotz der verbesserten Einschätzung verharrt die Branche nach Angaben des Instituts weiter in einer schwierigen Lage.

Leicht bessere Stimmung, aber weiter schwierige Lage

Das Münchner Ifo-Institut berichtet von einem Anstieg des Geschäftsklimas im Wohnungsbau von -22,7 auf -20,9 Punkte im Januar. Die Unternehmen zeigten sich demnach etwas zufriedener mit ihren laufenden Geschäften, auch die Erwartungen hellten sich auf. „Die Baubranche bleibt in einer Warteschleife“, sagte Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo-Umfragen, laut Ifo-Institut. „Bis sich die gestiegenen Wohnungsbaugenehmigungen in Aufträgen realisieren, braucht es Geduld“, so Wohlrabe weiter.

Hoher Anteil an Unternehmen mit Auftragsmangel

Im operativen Geschäft ist von der besseren Stimmung bislang nur wenig zu erkennen. Nach Angaben des Ifo-Instituts stieg im Januar der Anteil der Unternehmen im Wohnungsbau, die von zu wenig Aufträgen berichten, von 47,7 auf 49,8 Prozent. Der Anteil der Firmen, die von abgesagten Bauprojekten berichten, blieb dagegen nahezu unverändert und sank leicht von 11,5 auf 11,1 Prozent. „Außerdem verringerte das eisige Wetter auch vielerorts die Bauaktivitäten im Januar“, sagte Wohlrabe laut Ifo-Institut.

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Stau auf der Autobahn A1 bei Wallenhorst

Nächtliche Sperrung der Autobahn A30 zwischen Rheine-Nord und Lotte

von Hasepost 16. Februar 2026

Im Zusammenhang mit Sanierung der A30 zwischen den Anschlussstellen Rheine-Nord und Lotte informieren wir Sie über folgende geplante Verkehrseinschränkung.

Sperrungen über Nacht

Von Donnerstag, 19. Februar, 20:00 Uhr, bis Freitag, 20. Februar, 5:00 Uhr, wird die A30 in Fahrtrichtung Osnabrück zwischen den Anschlussstellen Rheine-Nord und Rheine-Kanalhafen gesperrt. Während dieser nächtlichen Sperrphase wird die Auffahrtsrampe an der Anschlussstelle Rheine-Kanalhafen temporär geöffnet, um den Verkehr nach der Bedarfsumleitung wieder auf die A30 zu leiten.

Zu den gleichen Zeiten wird die A30 in Fahrtrichtung Amsterdam zwischen den Anschlussstellen Hörstel und Rheine gesperrt. Die Umleitung während der Sperrung (Fahrtrichtung Amsterdam) erfolgt ab der Anschlussstelle Hörstel bis zur Anschlussstelle Rheine über die Bedarfsumleitung.

Fahrbahn wird saniert

Grund für die nächtlichen Sperrungen sind jeweils Sanierungsarbeiten an der Fahrbahn.

16. Februar 2026 0 Kommentare
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Blick über

SPD-Spitzenkandidat Krach fordert mehr Bundesmittel für Berlin

von Hasepost Redaktion 16. Februar 2026

Der Berliner SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach fordert eine deutlich stärkere finanzielle Beteiligung des Bundes an zentralen Einrichtungen der Hauptstadt. Berlin trage in den Bereichen Sicherheit, Forschung und Kultur nationale Verantwortung, die sich nicht mehr allein auf Landesebene schultern lasse, sagte Krach dem "Tagesspiegel". Nach seiner Vorstellung sollen Hauptstadtschutz, Charité und Staatsoper langfristig in die gemeinsame Finanzierung von Bund und Land aufgenommen werden.

Forderung nach neuer Rolle des Bundes für die Hauptstadt

Der Berliner SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach sieht den Bund in der Pflicht, die Hauptstadt umfassender zu unterstützen. Berlin übernehme in Sicherheitsfragen, Forschung und Kultur derart umfangreich nationale Aufgaben, dass diese stärker vom Bund getragen werden müssten, sagte Krach dem „Tagesspiegel“.
„Der Hauptstadtschutz und die Charité müssen aus meiner Sicht in die Bundesfinanzierung übergehen, weil sie bundesweite Aufgaben erfüllen. Die Charité ist de facto schon eine Bundesmedizin. Auch die Staatsoper hat den Rang einer nationalen Kultureinrichtung und sollte entsprechend behandelt werden“, sagte Krach dem „Tagesspiegel“. „Ich halte es für zwingend, zu diesen drei Themen mit Kanzler Friedrich Merz und Vizekanzler Lars Klingbeil zu sprechen. Mittelfristig müssten diese drei Felder neu im Hauptstadtfinanzierungsvertrag zwischen Berlin und dem Bund verankert werden.“
Der zuletzt 2017 novellierte Hauptstadtfinanzierungsvertrag regelt, dass sich der Bund an den Kosten beteiligt, die Berlin durch Ministerien, Botschaften und Staatsgäste entstehen. Auch Berliner Kultur wird vom Bund bereits unterstützt.

„Echter Hauptstadtschutz“ und Landessicherheitsrat

Es gehe nicht nur um mehr Geld, betonte Krach gegenüber dem „Tagesspiegel“, sondern auch um Zuständigkeiten und damit um nationale Verantwortung. „Wir müssen uns fragen, wie wir den Schutz unserer Hauptstadt verstehen. Derzeit verfügt Berlin nur über die Fähigkeiten eines Bundeslandes – ein echter Hauptstadtschutz ist mehr, als ein einzelnes Bundesland leisten kann.“
Und weiter sagte Krach dem „Tagesspiegel“: „Jeder Anschlag in Berlin ist ein Anschlag auf die deutsche Hauptstadt. Um die Zusammenarbeit aller relevanten Akteure zu verbessern, wollen wir einen Landessicherheitsrat schaffen – analog zum Nationalen Sicherheitsrat der Bundesregierung.“
Der Senat solle sich nach Krachs Vorstellung direkt an Merz (CDU) und Klingbeil (SPD) wenden. „Zu sprechen wäre auch über die Charité. Sie gehört zur weltweiten Spitze in Forschung und Versorgung, nimmt eine besondere Rolle in der Kliniklandschaft ein“, sagte Krach dem „Tagesspiegel“.

Charité und Staatsoper als nationale Einrichtungen

Nach den Worten von Krach sei die besondere Rolle der Charité etwa in der Corona-Pandemie sichtbar geworden, als die Klinik half, ein deutschlandweites Netzwerk der Universitätsmedizin aufzubauen. Derzeit entsteht in Wedding mit Bundeshilfe das neue Charité-Herzzentrum. „Es ist auch kein Zufall, dass sich die Bundesregierung an der Entwicklung des Translationszentrums für Gen- und Zelltherapie von Charité und Bayer beteiligt und das Berlin Institute of Health der Charité trägt“, sagte Krach dem „Tagesspiegel“. „Es ist nur konsequent, dass Berlins herausragende Universitätsmedizin zu einer Nationalen Universitätsmedizin wird.“
Krach verwies dem „Tagesspiegel“ gegenüber auch auf die Staatsoper, die aus seiner Sicht wie kaum eine andere Oper für die deutsche Geschichte steht und es ebenfalls verdiene, in den Bundesrang erhoben zu werden. „Charité und Staatsoper sind zudem Institutionen, die den Osten Deutschlands geprägt haben. Sie durch den Bund finanzieren zu lassen, wäre auch ein Signal der Wertschätzung für Ostdeutschland.“

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Tische und Stühle in einer Schule

Wann fällt der Unterricht im Raum Osnabrück aus – und wer entscheidet darüber?

von Hasepost 16. Februar 2026

Ob Unterricht witterungsbedingt ausfällt, zum Beispiel durch Schnee und Glatteis oder im Sommer durch Hitze, wird im Raum Osnabrück getrennt nach Landkreis und Stadt Osnabrück entschieden. Wichtig: für das angrenzende NRW gelten andere Regeln.

Für das Kreisgebiet ist die Kreisverwaltung im Kreishaus (Osnabrück Nahne) zuständig, für das Stadtgebiet die Stadtverwaltung im Osnabrücker Rathaus bzw. Stadthaus. Grundlage ist jeweils ein Erlass des Niedersächsischen Kultusministeriums. Maßgeblich ist dabei stets die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler – unabhängig davon, ob sie in einer Gemeinde, einem Stadtteil oder einem Ortsteil wohnen.

Wer entscheidet über Unterrichtsausfall im Landkreis und in der Stadt Osnabrück?

In der Praxis stimmen sich die Behörden eng miteinander ab, um möglichst einheitliche Regelungen im gesamten Raum Osnabrück zu treffen.
Nach Beginn des Unterrichts liegt die Entscheidung über eine mögliche vorzeitige Beendigung des Unterrichts bei der jeweiligen Schulleitung, etwa bei plötzlich einsetzendem Eisregen, Sturm oder stark ansteigenden Temperaturen.

Wie kommt die Entscheidung im Kreishaus oder Rathaus zustande?

Bei drohenden Unwettern werden Wetterprognosen und Warnmeldungen des Deutschen Wetterdienstes ausgewertet. Zusätzlich erfolgt eine Abstimmung mit den zuständigen Straßenmeistereien sowie mit der Rettungsleitstelle. Entscheidend sind nicht allein Prognosen, sondern die tatsächlichen Straßenverhältnisse und die Frage, ob Hauptverkehrsstraßen rechtzeitig geräumt und gestreut werden können.

Spätestens bis 5 Uhr morgens fällt die Entscheidung. Ein Unterrichtsausfall setzt extreme Witterungsbedingungen voraus, bei denen Schülerinnen und Schüler die Schule nicht sicher erreichen oder verlassen können – etwa bei Eisregen, starken Schneeverwehungen oder Sturm mit der Gefahr umstürzender Bäume. Übliche winterliche Glätte, die bei angepasster Geschwindigkeit beherrschbar ist, rechtfertigt in der Regel keinen Unterrichtsausfall.

Warum wird nicht immer schon am Vorabend entschieden?

Ist die Wetterlage eindeutig, kann ein Unterrichtsausfall bereits am Vorabend bekanntgegeben werden. Häufig werden jedoch die Entwicklungen bis in die frühen Morgenstunden beobachtet, da sich Prognosen kurzfristig ändern können. Maßgeblich sind die tatsächlichen Bedingungen vor Ort – sowohl in den Gemeinden des Landkreises als auch in den Stadtteilen Osnabrücks.

Warum gilt ein Unterrichtsausfall für ein gesamtes Gebiet, auch wenn es lokal frei ist?

Entscheidungen werden jeweils für das gesamte Kreisgebiet beziehungsweise das gesamte Stadtgebiet getroffen. Einzelregelungen für bestimmte Gemeinden, Ortsteile oder Stadtteile sind nicht vorgesehen. Hintergrund ist unter anderem das ortsübergreifende Bussystem. Auch wenn Hauptverkehrsstraßen befahrbar sind, werden Nebenstraßen bei der Bewertung berücksichtigt.

Warum fällt der Unterricht manchmal nicht aus, obwohl das Wetter schlecht ist?

Unwetterwarnungen führen nicht automatisch zu einem Unterrichtsausfall. Unterschiedliche Wetterdienste können abweichende Prognosen liefern, zudem entwickeln sich Wetterlagen oft anders als vorhergesagt. Erreicht ein angekündigtes Unwetter das Gebiet erst am Nachmittag oder betrifft nur einen Teilbereich, kann auf einen ganztägigen Ausfall verzichtet werden.

Eltern von Kindern in der Grundschule oder Sekundarstufe I dürfen jedoch eigenständig entscheiden, ihr Kind bei unzumutbarer Gefährdung des Schulwegs zu Hause zu lassen. Nach Unterrichtsbeginn entscheiden die Schulen über ein mögliches vorzeitiges Unterrichtsende.

Wie wird die Öffentlichkeit über Schulausfall in Osnabrück informiert?

Nach der Entscheidung informieren Kreisverwaltung beziehungsweise Stadtverwaltung die Verkehrsmeldezentrale Niedersachsen. Ab 6 Uhr morgens wird der Unterrichtsausfall über Rundfunksender im Rahmen der Verkehrsmeldungen bekanntgegeben. Parallel dazu veröffentlichen Kreishaus und Rathaus entsprechende Hinweise auf ihren Internetseiten sowie in sozialen Medien. Zusätzlich informiert die App KATWARN.

Warum fahren Busse, obwohl der Unterricht ausfällt?

Die Schülerbeförderung erfolgt überwiegend über den öffentlichen Personennahverkehr. Ein Unterrichtsausfall hebt die Betriebspflicht des Linienverkehrs nicht automatisch auf. Verspätungen oder einzelne Ausfälle können dennoch auftreten. Informationen hierzu stellen die jeweiligen Verkehrsunternehmen bereit.

Warum gilt der Unterrichtsausfall für alle Schulformen?

Eine ausschließlich auf die Schülerbeförderung beschränkte Regelung ist im Erlass des Kultusministeriums nicht vorgesehen. Auch wenn eine Differenzierung nach Schulstufen grundsätzlich möglich wäre, wird in der Praxis meist eine einheitliche Lösung gewählt, um Missverständnisse zu vermeiden.

Für die Berufsbildenden Schulen in Trägerschaft von Stadt und Landkreis Osnabrück wird in solchen Fällen Distanzunterricht angeordnet. Für andere Schulformen besteht diese Möglichkeit derzeit nicht.

Wie wird mein Kind betreut, wenn ich arbeiten muss?

Schulen stellen sicher, dass Kinder betreut werden, wenn sie trotz angeordnetem Unterrichtsausfall erscheinen oder nicht vor dem regulären Unterrichtsende nach Hause gelangen können. Müssen Kinder aufgrund witterungsbedingter Gefahren länger in der Schule bleiben, wird auch hierfür eine Betreuung organisiert.

Schülerinnen und Schüler des Primärbereiches dürfen nur dann vorzeitig nach Hause entlassen werden, wenn die Erziehungsberechtigten einer entsprechenden Regelung vorab zugestimmt haben.

Was gilt für Auszubildende und Schülerpraktika?

Die Anordnung eines Unterrichtsausfalls an berufsbildenden Schulen berührt nicht die Verpflichtungen aus einem bestehenden Ausbildungsverhältnis. Bei Schülerbetriebspraktika ist im Einzelfall zu prüfen, ob der Weg zur Betriebsstätte sicher zurückgelegt werden kann. Die Entscheidung darüber liegt bei den Erziehungsberechtigten.

16. Februar 2026 0 Kommentare
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