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HASEPOST Redaktion

Experten halten verlängerte deutsche Grenzkontrollen für rechtswidrig

von Hasepost Redaktion 16. Februar 2026

Migrationsexperten haben die Entscheidung von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU), die Grenzkontrollen bis kommenden September zu verlängern und Migranten weiter zurückzuweisen, kritisiert. Sie sehen insbesondere mit Blick auf das neue EU-Asylrecht und das ab Juni geltende Gemeinsame Europäische Asylsystem rechtliche und politische Probleme. Zudem werde durch das Vorgehen aus ihrer Sicht der europäische Kurs in der Migrationspolitik gefährdet und die Wirtschaft belastet.

Kritik an Verlängerung der Grenzkontrollen

Der Migrationsforscher Daniel Thym von der Universität Konstanz hält die Entscheidung von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) für rechtlich problematisch. „Beim Thema Zurückweisungen wird das Eis ab diesem Sommer rechtlich sehr dünn, weil mit dem neuen EU-Asylrecht die Begründung kaum noch zieht, dass Deutschland die Zurückweisungen braucht, weil die Dublin-Regeln nicht funktionieren“, sagte Thym der „Welt“ (Dienstagausgabe).
Ab Juni gilt ein Gemeinsames Europäisches Asylsystem (GEAS). Es soll Migration nach Europa begrenzen und auch die unkontrollierte Weiterwanderung innerhalb der EU eindämmen.

Zweifel an rechtlicher Grundlage

Auch der Sozialrechtler Constantin Hruschka, Professor für Sozialrecht an der Evangelischen Hochschule Freiburg, kritisierte das Vorgehen. „Ich habe schon die letzte Verlängerung im Mai – und auch die Einführung durch die Ampel-Bundesregierung – für rechtswidrig gehalten. Diese Einschätzung hat sich nicht geändert“, sagte Hruschka.
Eine Notlage sieht der Sozialrechtler angesichts der Asylzahlen als nicht gegeben an. „Deutschland gefährdet durch das unilaterale Vorgehen den gerade gefundenen sehr umstrittenen und fragilen gemeinsamen Weg in der europäischen Migrationspolitik und belastet durch die Kontrollen auch die Wirtschaft, die unter den Einschränkungen im Grenzverkehr leidet“, erklärte Hruschka.

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16. Februar 2026 0 Kommentare
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Friedrich Merz und Carsten Linnemann

DIW: Linnemanns Steuerentlastung kostet Staat neun Milliarden Euro

von Hasepost Redaktion 16. Februar 2026

Eine von CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann vorgeschlagene Entlastung bei der Einkommensteuer würde den Staatshaushalt nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) Milliarden kosten. Insgesamt gehe es um Mindereinnahmen von neun Milliarden Euro jährlich, wie DIW-Steuerexperte Stefan Bach der „Welt“ (Dienstagausgabe) sagte.

Neuer Grenzwert für Spitzensteuersatz mit spürbaren Effekten

DIW-Steuerexperte Stefan Bach erklärte der „Welt“ (Dienstagausgabe), der von CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann ins Spiel gebrachte Vorschlag bedeute „Entlastungen in Höhe von neun Milliarden Euro im Jahr“. Grundlage der Berechnungen ist eine von Linnemann am Wochenende vorgeschlagene neue Grenze für den Spitzensteuersatz bei einem zu versteuernden Einkommen von 80.000 Euro im Jahr.
Nach DIW-Berechnungen würde die mögliche Steuerersparnis durch diese neue Spitzensteuersatz-Grenze bei 80.000 Euro zu versteuerndem Einkommen bis zu 1.000 Euro für Singles und bis zu 2.000 Euro für Paare betragen. Wie Bach der „Welt“ erläuterte, könnten damit insbesondere Steuerzahler mit höheren Einkommen entlastet werden.

Entlastungen vor allem für obere Einkommensgruppen

Für eine spürbare Entlastung müssten die Haushalte laut DIW zu den oberen zehn Prozent der Einkommensbezieher gehören. Singles mit einem Durchschnittseinkommen würden demnach im Jahr um 92 Euro entlastet, Familien mit zwei Kindern und Durchschnittseinkommen um 160 Euro.

Aufkommensneutralität nur mit höherem Spitzensteuersatz

Um die Reform haushaltsneutral zu gestalten, wäre nach Einschätzung von DIW-Steuerexperte Bach eine Gegenfinanzierung über einen höheren Spitzensteuersatz notwendig. „Um die Reform aufkommensneutral zu gestalten, müsste man den Spitzensteuersatz bis 47 Prozent hochziehen“, sagte Bach der „Welt“. Die 47 Prozent würden dann bei einem zu versteuernden Einkommen von 97.200 Euro erreicht.

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16. Februar 2026 0 Kommentare
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Der erste Sirenenmast im Gewerbepark Bissendorf steht bereits.

Katastrophenschutz im Landkreis Osnabrück: Erste Sirenenmasten stehen in Bissendorf

von PM 16. Februar 2026

Der Gewerbepark an der Autobahn A 30 ist der erste von insgesamt sieben Standorten auf dem Gebiet der Gemeinde Bissendorf, an dem der Landkreis Osnabrück aktuell ein zeitgemäßes Sirenenkonzept für den Katastrophenfall aufbaut.

Prüfung, ob der Boden tragfähig ist

Am Dienstag, 10. Februar, wurde hier die Montage eines 13,5 Meter hohen Stahlmastes durchgeführt, dessen Stromversorgung künftig über ein Solarmodul erfolgen soll. Begonnen wurde am frühen Morgen mit einem hydraulischen Druckplattenversuch, dem die Aushebung einer 2 x 2 Meter großen und 1,50 Meter tiefen Baugrube an der Straße „Gewerbepark“ folgte.

Auf diese Art und Weise prüft die Spezialtiefbaufirma PH Montage und Projektentwicklung die deutschlandweit für Alarmierungs- und Warnsysteme für den Katastrophenschutz tätig ist, ob der Boden tragfähig ist und man dort gründen kann.

180 Kilogramm schweres Fundament

Das Fundament kommt ohne Bodenversiegelung aus und lässt sich an einem Tag umsetzen.

Das Fundament kommt ohne Bodenversiegelung aus und lässt sich an einem Tag umsetzen. / Foto: Gemeinde Bissendorf

Da am besagten Standort keine bodenverdichtenden Maßnahmen erforderlich waren, wurde wenig später das 180 Kilogramm schwere Fundament mit Hilfe eines Tragseils in die Grube gehoben. Hier wurde es sorgfältig ausgerichtet und mit einem Leerrohr für die Technik versehen, bevor die Baugrube wieder verfüllt wurde.

„All diese Arbeiten erfolgen komplett ohne Beton. Die Stellung des Fundamentsystems ´Steel-Root´ funktioniert ähnlich wie eine Baumwurzel. Es kommt ganz ohne Bodenversiegelung, Aushärtezeiten oder die Entsorgung von Erdreich aus, ist vielseitig anwendbar, umweltschonend und lässt sich problemlos an einem Tag umsetzen“, schilderte der leitende Monteur Patrick Hugo.

Schon kurze Zeit später wurde der imposante, aus zwei tief ineinandersteckenden Teilen bestehende Stahlmast in senkrechte Position gebracht, fest mit dem Fundament verschraubt und ein Schrank für die erforderliche Technik aufgestellt.

Drei Masten und weitere Alarmanalagen geplant

Die Infrastruktur für einen weiteren freistehenden Sirenenmast wurde am selben Tag auch am Spielplatz an der Rilkestraße in Natbergen geschaffen. Im Anschluss soll die Aufstellung eines dritten Masts auf einem gemeindeeigenen Grundstück neben dem Hochbehälter am Steinkuhlenweg in Jeggen folgen.

Gewarnt werden soll die Bissendorfer Bevölkerung von diesen und vier weiteren Alarmanlagen-Standorten auf Dächern von öffentlichen Gebäuden künftig zum Beispiel vor Extremstwetterlagen und außergewöhnlichen Ereignissen.

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Bad Essen

Tödlicher Verkehrsunfall in Bad Essen

von Hasepost 16. Februar 2026

Am Montagvormittag ereignete sich auf der Schulallee in Bad Essen (Landkreis Osnabrück) ein tragischer Verkehrsunfall, bei dem eine 42-jährige Frau ihr Leben verlor.

BMW kollidierte mit Straßenbäumen

Die Frau war gegen 9.25 Uhr in Richtung Wittlage unterwegs, als sie aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über das Auto verlor und mit mehreren Straßenbäumen zusammenstieß. Für die Frau, die alleine in ihrem BMW unterwegs war, kam jede Hilfe zu spät. Sie erlag noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen.

Eingesetzt waren neben Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei auch Notfallseelsorger, die Angehörige und Zeugen betreuten. Für die Dauer der Unfallaufnahme und noch andauernder Bergungsmaßnahmen ist die Unfallstelle weiterhin voll gesperrt.

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Ärzte im Gespräch

Ärzteoffensive: So will der Landkreis Osnabrück langfristig medizinische Versorgung sichern

von PM 16. Februar 2026

Die CDU-Kreistagsfraktion im Landkreis Osnabrück will die medizinische Versorgung langfristig sichern und dem zunehmenden Ärzte- und Fachärztemangel entschlossen begegnen. Mit einer gezielten Ärzteoffensive sollen sowohl die Niederlassung von Ärztinnen und Ärzten als auch die Förderung des medizinischen Nachwuchses nachhaltig gestärkt werden.

Finanzielle Hürden im Landkreis abbauen und medizinisches Fachpersonal stärken

Kern der Offensive ist die Weiterentwicklung der bestehenden Förderrichtlinie zur ärztlichen Versorgung. Die Kreisverwaltung soll beauftragt werden, die Richtlinie auf sinnvolle Ergänzungen zu prüfen und dem Kreistag entsprechende Vorschläge vorzulegen. Gleichzeitig setzt sich die CDU dafür ein, die hierfür vorgesehenen Mittel im Haushalt 2026 zu verdoppeln. Ziel ist es, finanzielle Hürden für eine Niederlassung im Landkreis Osnabrück abzubauen und den Standort im Wettbewerb um medizinisches Fachpersonal weiter zu stärken.

Studierende der Humanmedizin im Fokus

Ein besonderer Fokus liegt auf der Förderung von Medizinstudierenden. Nach der aktuellen Richtlinie richtet sich diese Förderung an Studierende der Humanmedizin, die ihr Studium in Vollzeit im europäischen Ausland absolvieren. Die Förderung beträgt derzeit 750 Euro pro Monat und kann für eine maximale Dauer von bis zu 72 Monaten gewährt werden.

Die Geförderten verpflichten sich nach Abschluss des Studiums, eine Facharztweiterbildung zu absolvieren, die zur Teilnahme an der ambulanten Versorgung berechtigt. Je drei Monate Förderung gehen dabei mit einer Verpflichtung von zwei Monaten ärztlicher Tätigkeit in der ambulanten Versorgung im Landkreis Osnabrück einher. Damit wird sichergestellt, dass die Förderung unmittelbar der regionalen medizinischen Versorgung zugutekommt.

Finanzierung soll nicht das Problem sein

„Die Niederlassung von Ärztinnen und Ärzten darf nicht an finanziellen Rahmenbedingungen scheitern“, betont der gesundheitspolitische Sprecher Andreas Quebbemann. „Mit der Ärzteoffensive setzen wir auf einen klaren Dreiklang aus frühzeitiger Förderung, verlässlichen Verpflichtungen und attraktiven Niederlassungsbedingungen“, so Quebbemann abschließend.

CDU will Förderung von Medizinstudierenden

Die CDU-Kreistagsfraktion will diese erfolgreiche Nachwuchsförderung konsequent weiter ausbauen. Geplant ist, die Mittel für die Förderung von Medizinstudierenden im Haushalt 2026 zu verdoppeln und die Förderung künftig auch auf Studierende auszuweiten, die an privaten Universitäten in Deutschland Medizin studieren und dort teilweise erhebliche Studiengebühren tragen müssen. Damit trägt der Landkreis den veränderten
Studienrealitäten Rechnung und erschließt zusätzliche Potenziale für die ärztliche Versorgung.

„Mit unserer Ärzteoffensive im Landkreis Osnabrück schaffen wir konkrete Anreize, damit sich wieder mehr Ärztinnen und Ärzte bei uns niederlassen – für eine wohnortnahe und verlässliche medizinische Versorgung der Menschen vor Ort“, betont der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion Johannes Eichholz.

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Philipp Türmer

Juso-Chef warnt vor Social-Media-Verbot ohne Plattformpflichten

von Hasepost Redaktion 16. Februar 2026

Im Streit um ein mögliches Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche zeigt sich Juso-Chef Philipp Türmer zurückhaltend. Zwar lobt er das Konzept der SPD-Bundestagsfraktion als weitergehend als pauschale Verbotsforderungen, sieht jedoch weiterhin grundlegende Defizite. Vor allem bezweifelt er, dass junge Menschen wirksam von Plattformen ferngehalten werden können und warnt vor negativen Folgen für den Jugendschutz.

Juso-Chef zweifelt an Wirksamkeit von Verboten

In der Debatte über ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche bleibt Philipp Türmer, Bundesvorsitzender der Jusos, skeptisch. Zwar nannte er das am Wochenende von der SPD-Bundestagsfraktion vorgelegte Konzept „durchdachter als pauschale Verbotsforderungen“, eine „zentrale Schwäche“ aber bleibe.
„Es wird so getan, als ließen sich junge Menschen von Plattformen fernhalten. Das wird in der Praxis selten vollständig funktionieren, Jugendliche sind klug und finden Wege“, sagte Türmer dem „Spiegel“. „Verbote dürfen am Ende nicht zu weniger Jugendschutz führen“, so der Juso-Chef. „Darum habe ich bei konkreten Verbotsvorschlägen weiterhin Bedenken und erwarte ein umfassenderes Jugendschutzkonzept, das die Plattformen verbindlich in die Pflicht nimmt.“

Kritik an Social-Media-Konzernen

Parallel zu seinen Einwänden gegen pauschale Verbote äußerte Türmer deutliche Kritik an den Betreibern von Social-Media-Plattformen. „Erst letzte Woche behauptete der Instagram-CEO erneut, seine Plattform mache nicht süchtig, obwohl die Konzerne aus eigenen Untersuchungen oft genau wissen, welchen Schaden ihre Produkte anrichten“, kritisierte er laut „Spiegel“. Das dürfe man den Konzernen nicht durchgehen lassen. „Ich bin klar dafür, die Plattformen konsequent in die Verantwortung zu nehmen“, betonte Türmer.

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Deutschlandticket (Archiv)

Bund prüft Deutschlandticket mit Passfoto für mehr Sicherheit

von Hasepost Redaktion 16. Februar 2026

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) zeigt sich offen dafür, das Deutschlandticket künftig mit einem Foto der Inhaberinnen und Inhaber zu versehen, um die Sicherheit in Zügen zu erhöhen und Fälschungen zu erschweren. Die abschließende Entscheidung über eine mögliche Vereinheitlichung und Ausgestaltung des Tickets liegt nach seinen Worten bei den Bundesländern und soll Ende März auf der Verkehrsministerkonferenz beraten werden.

Passbild als Beitrag zu mehr Sicherheit

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) hält es für denkbar, das Deutschlandticket künftig mit einem Foto der jeweiligen Person zu versehen. Dadurch solle die Sicherheit in den Zügen erhöht und das Ticket noch fälschungssicherer gemacht werden. Schnieder sagte der „Rheinischen Post“ (Dienstag), die Bundesländer wollten das Ticket noch fälschungssicherer machen und das werde auch Thema auf der Verkehrsministerkonferenz Ende März sein.
„Wenn dazu etwa auch ein Passbild auf dem Deutschlandticket beitragen könnte, gehört das mit in die Beratungen“, so der Minister gegenüber der „Rheinischen Post“.

Entscheidung liegt bei den Ländern

Nach den Worten von Schnieder obliegt die konkrete Ausgestaltung des Deutschlandtickets den Ländern. Die Ausgestaltung des Deutschlandtickets und damit auch die mögliche Vereinheitlichung müssten aber die Länder beschließen, ergänzte Schnieder im Gespräch mit der „Rheinischen Post“.

Heikle Ausweiskontrollen im Zug

Schnieder verwies nach Angaben der „Rheinischen Post“ auch auf die Situation des Zugpersonals bei Kontrollen. Er sagte weiter: „Aus meinen Gesprächen sowohl mit dem Gesamtbetriebsrat von DB Regio als auch mit den Beschäftigten weiß ich, wie heikel die Ausweiskontrolle im Zug ist und wie schnell dort konfliktträchtige Situationen entstehen können.“

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Blick auf

Bundestags-Erweiterungsbau verzögert sich erneut – Einzug erst im Sommer

von Hasepost Redaktion 16. Februar 2026

Der Einzug in den Erweiterungsbau des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses verschiebt sich einem Schreiben zufolge erneut deutlich. Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour (Grüne) macht darin strukturelle Defizite bei Planung und Steuerung verantwortlich.

Übergabe der Bürobereiche erneut verschoben

In einem Brief von Omid Nouripour (Grüne) an die Baukommission des Parlaments, über den das Nachrichtenmagazin Politico berichtet, heißt es: „Ich muss Sie heute darüber informieren, dass sich die Übergabe der Bürobereiche des Erweiterungsbaus des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses erneut verzögern wird.“ Demnach spreche das zuständige Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) „aktuell von Anfang Juni 2026“ als Einzugstermin. Bisher sei man von „Ende des ersten Quartals“ ausgegangen.
Das BBR versichere, „mit Hochdruck daran zu arbeiten“, dass der neue Termin eingehalten werden könne: „Eine Garantie hierfür wurde jedoch ausdrücklich nicht abgegeben.“

Kritik an Steuerung durch Bundesamt und Ministerium

Nouripour schreibt, das Projekt leide „unter einer unzureichenden strategischen Steuerung und fachlichen Koordination der Haustechnik durch das BBR“. Das für die Behörde verantwortliche Bauministerium sei „im gesamten Verfahren bislang so gut wie nicht in Erscheinung getreten“. Der Bau sei „nun im 13. Jahr in Verzug (zum Vergleich: die Inbetriebnahme des Flughafens Berlin-Brandenburg verspätete sich insgesamt um neun Jahre)“, heißt es in dem Brief.

Technische Probleme als Ursache der Verzögerung

Als Ursache der neuen Verzögerungen nennt Nouripour Probleme bei der technischen Gebäudeausrüstung. Dabei geht es um die Stromspannung sowie die Brand-, Einbruchsmelde- und Entrauchungsanlagen.

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Boris Pistorius

Widerstand im Bundestag gegen Drohnenkauf wegen Thiel-Beteiligung

von Hasepost Redaktion 16. Februar 2026

Im Bundestag regt sich Widerstand gegen den geplanten milliardenschweren Kauf von Kampfdrohnen für die Bundeswehr. Grund sind Bedenken wegen der Beteiligung des umstrittenen US-Milliardärs Peter Thiel an einem der vorgesehenen Auftragnehmer und ungeklärte Fragen zur Eigentümerstruktur der Firmen. Mehrere Abgeordnete von Grünen und SPD fordern Aufklärung und warnen vor einer Zustimmung zu dem Rüstungsvorhaben.

Milliardengeschäft vor Entscheidung im Haushaltsausschuss

Im Bundestag wächst der Widerstand gegen den geplanten milliardenschweren Kauf von Kampfdrohnen. Grund ist die Beteiligung des umstrittenen US-Milliardärs Peter Thiel an einem der beiden geplanten Auftragnehmer, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“. Am 25. Februar soll der Haushaltsausschuss des Bundestags die Beschaffung bei zwei Unternehmen im Gesamtwert von bis zu 4,32 Milliarden Euro bewilligen. Das geht aus mehreren als „Verschlusssache“ eingestuften Anträgen des Finanzministeriums hervor, aus denen die Zeitung zitiert.
Da bei einem der Unternehmen mit Sitz in Berlin Thiel einer der Investoren ist, fordern die Grünen wegen möglicher Risiken eine Absage des Milliardengeschäfts. Der für den Verteidigungshaushalt zuständige Grünen-Bundestagsabgeordnete Sebastian Schäfer sagte der SZ: „Unsere Zweifel bei der anstehenden Drohnen-Beschaffung werden immer größer. Wir müssen wissen, mit wem wir solch heikle Geschäfte machen.“ Bisher könne die Bundesregierung nicht sagen, wer welche Anteile an den Firmen halte.

Grüne kritisieren unklare Eigentumsverhältnisse und hohe Kosten

Die Grünen-Verteidigungspolitikerin Sara Nanni sagte, Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) habe bei der Sicherheitskonferenz in München davon gesprochen, dass man unabhängiger von den USA werden müsse. „Währenddessen soll im Bundestag eine Beschaffung beschlossen werden, bei der mindestens unklar ist, welchen Einfluss MAGA-Investor Peter Thiel auf das deutsche Unternehmen hat.“ Hinzu kämen absurd hohe Stückpreise. „Das Parlament sollte dieser Vorlage nicht zustimmen“, forderte Nanni.

SPD sieht weiteren Klärungsbedarf

Auch der SPD-Haushalts- und Verteidigungsexperte Andreas Schwarz forderte Aufklärung zu den Geschäften. „Dieses wichtige Beschaffungsvorhaben mit einer hohen und unterschiedlichen Vertragsgröße bei den beiden Anbietern hat aus haushälterischen Gesichtspunkten noch Nachfragen und Klärungsbedarf“, sagte Schwarz der SZ.
Die Angriffsdrohnen sollen der neuen, rund 5.000 Soldaten starken Bundeswehr-Brigade in Litauen an der Nato-Ostflanke zur Abschreckung gegen Russland zur Verfügung gestellt werden. In den Schreiben an den Bundestag wird geschrieben, dass die Qualität der Systeme noch nicht endgültig bewertet werden könne: „Der endverhandelte Vertrag berücksichtigt das Risiko einer zum Vertragsschluss noch nicht vollständig abgeschlossenen Qualifikation durch klare Abbruchkriterien vor einem endgültigen Serienabruf“. Während der Vertragslaufzeit von sieben Jahren sei aber eine technologische Weiterentwicklung „des Leistungs- und Liefergegenstandes zu erwarten“.

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JuLeiCa-Ausbildung im Gymnasium "In der Wüste".

Gute Nachricht des Tages: Schüler übernehmen durch JuLeiCa-Ausbildung Verantwortung

von PM 16. Februar 2026

Verantwortung übernehmen, mit Kindern arbeiten, Projekte organisieren und dabei wichtige soziale Kompetenzen erwerben – all das ermöglicht das Gymnasium „In der Wüste“ seinen Schülerinnen und Schülern seit dem Schuljahr 2024/25 durch ein besonderes Angebot: die Ausbildung zur Jugendleiterin bzw. zum Jugendleiter mit der bundesweit anerkannten JuLeiCa (Jugendleiterin/-leiter-Card).

JuLeiCa im Gymnasium „In der Wüste“

Die JuLeiCa ist ein offizieller Ausweis für ehrenamtlich Engagierte in der Jugendarbeit. Sie bescheinigt eine umfassende Qualifikation unter anderem in den Bereichen Gruppenpädagogik, Aufsichtspflicht, Jugendschutz, Organisation und Kommunikation. Voraussetzung für den Erhalt der Karte ist eine fundierte Ausbildung. Am Gymnasium „In der Wüste“ ist die JuLeiCa-Ausbildung fest in das Schulprofil eingebettet. Sie ist Teil der Begabungsförderung und richtet sich an engagierte Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 10 und 11, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und sich sozial einzubringen.

Feierliche Übergabe der Zertifikate

Im ersten Halbjahr des laufenden Schuljahres 2025/26 haben 15 Schülerinnen und Schüler ihre JuLeiCa-Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Anfang Februar wurden ihnen die Zertifikate im Rahmen einer feierlichen Übergabe am Gymnasium „In der Wüste“ überreicht. Die Übergabe übernahmen Frau Seubert von der Christlichen Arbeiterjugend (caj) Osnabrück, einem anerkannten Träger der Jugendhilfe und Kooperationspartner in der JuLeiCa-Ausbildung, Frau Bongalski als stellvertretende Schulleiterin sowie Lehrerin Anne Brockmeyer, die das Projekt an der Schule begleitet und koordiniert.

Enge Verzahnung zwischen Schule und Ehrenamt

Hinter den Schülerinnen und Schülern liegen über 50 Stunden fachlicher Ausbildung sowie eine zusätzliche Erste-Hilfe-Ausbildung. Damit ein so großer Zeitaufwand neben der Schule überhaupt zu leisten ist, haben die Verantwortlichen an einer engen Verzahnung zwischen Schule und Ehrenamt gearbeitet. Somit fand ein Teil der Ausbildung in Tageseinheiten zeitgleich zum Unterricht oder während Projektphasen und ein weiterer Teil in zusätzlichen Nachmittagsblöcke nach dem regulären Unterricht in den Räumen der Schule statt. Um auch das Miteinander zu stärken und praktisch erfahrbar zu machen, gab es ein Wochenendseminar im Haus Maria Frieden in Rulle.

Beteiligte begeistert

„Die Ausbildung hat meine Kommunikationsfähigkeit, Organisationsfähigkeit und Teamarbeit gestärkt. Die Dinge, die ich dort gelernt habe, werde ich bestimmt noch in meinem späteren Leben gebrauchen können. Ich kann es jedem weiterempfehlen“, blickt Schülerin Yara Grotjahn auf die intensive Zeit zurück. Als koordinierende Lehrkraft zieht Frau Brockmeyer eine positive Bilanz: „Es ist toll, dass es durch die Kooperation vieler Partner gelingt, die Ausbildung so eng mit dem Schulalltag zu verbinden. Es hat Spaß gemacht zu beobachten, wie die Ausbildung junge Menschen für ihr Engagement motiviert. Ganz besonders freue ich mich daher über die zahlreichen, unterschiedlichen Tätigkeitsfelder, in denen unsere Schülerinnen und Schüler planen, ihr neu gewonnenes Wissen zukünftig ehrenamtlich zu nutzen.“ Denn ein zentraler Bestandteil des Konzepts ist der verbindliche Praxiseinsatz im Anschluss an die Ausbildung. Ab dem zweiten Schulhalbjahr erproben die ausgebildeten Jugendleiterinnen und Jugendleiter ihr Können in Kooperation mit Grundschulen, Vereinen und weiteren Partnern. Sie unterstützen Projekte oder übernehmen Aufgaben bei Veranstaltungen. Auch einzelne Tageseinsätze sind vorgesehen. Die Einsätze werden von der Schule koordiniert, die Schülerinnen und Schüler dafür freigestellt.

Projekt bereits seit dem Schuljahr 2024/25

Gestartet ist das Projekt „JuLeiCa-Ausbildung“ im Schuljahr 2024/25 als Pilotvorhaben in Kooperation mit der Stadt Osnabrück, die gezielt an das Gymnasium „In der Wüste“ herangetreten war. Aufgrund der sehr positiven Resonanz bei allen Beteiligten wurde das Angebot weiterentwickelt und verstetigt. Seit dem Schuljahr 2025/26 wird die JuLeiCa-Ausbildung nun im Rahmen einer mehrjährigen Kooperation mit der Friedel & Gisela Bohnenkamp-Stiftung umgesetzt, die die Finanzierung übernommen hat und damit eine kontinuierliche Durchführung ermöglicht.

Erlangen wichtiger Kompetenzen

Die JuLeiCa-Ausbildung verbindet Persönlichkeitsentwicklung, gesellschaftliches Engagement und schulische Bildung auf besondere Weise. Die Schülerinnen und Schüler erwerben Kompetenzen, die weit über den Unterricht hinausreichen – und bringen diese anschließend ganz konkret in die Praxis ein. Durch diese enge Verzahnung von Theorie und Praxis profitieren gleich mehrere Seiten: Die Jugendlichen sammeln wertvolle Erfahrungen und stärken ihre sozialen, organisatorischen und kommunikativen Fähigkeiten. Gleichzeitig wird die Jugendarbeit in Stadt und Landkreis Osnabrück durch qualifizierte Nachwuchskräfte unterstützt. Auch innerhalb der Schulgemeinschaft übernehmen die ausgebildeten Jugendleiterinnen und Jugendleiter eine Vorbildfunktion für jüngere Jahrgänge.

Zeichen für Engagement und Begabungsförderung

Mit der Kooperation zwischen Schule, Stadt und Stiftung ist ein nachhaltiges Modell entstanden, das jungen Menschen frühzeitig gesellschaftliche Verantwortung ermöglicht und sie in ihrer persönlichen Entwicklung stärkt. Das Gymnasium „In der Wüste“ setzt damit seit dem Schuljahr 2024/25 ein klares Zeichen für gelebtes Engagement und moderne Begabungsförderung.

16. Februar 2026 0 Kommentare
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