HASEPOST
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Das ist die neue Sonderausstellung im Automuseum Melle
Minigolf-Anlage in Georgsmarienhütte startet in die neue Saison
Diese Osnabrücker STIKO-Ärztin klärt über Impfungen auf
Blitzer und Radarkontrollen in Osnabrück am Freitag, 1....
Erste Unterschriften: Verkauft Volkswagen Werk in Osnabrück an...
Rosa Courage Preis 2026 in Osnabrück verliehen: Auszeichnung...
Ein Haus wie ein Baum: Stadt Osnabrück möchte...
Alles rund um Wildbienen: Thomas-Morus-Schule in Osnabrück baut...
Maibaum am Café gestaltet: Am Rubbenbruchsee in Osnabrück...
Gute Nachricht des Tages: Osnabrücker Marco Körner gewinnt...
  • Impressum
  • Datenschutz
  • ✨ KI-Leitlinie
  • 🚫 Werbefrei
HASEPOST
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST
HASEPOST
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Ganz wichtiger Heimsieg: TVB-H schlägt haushohen Favoriten OHV Aurich / Foto: Petra auf dem Kampe

Ganz wichtiger Heimsieg: TV Bissendorf-Holte schlägt haushohen Favoriten OHV Aurich

von PM 17. Februar 2026

Am Samstagabend (14. Februar) konnte der TV Bissendorf-Holte im Nachholspiel des 16. Spieltags einen ganz wichtigen Heimsieg feiern. Gegen den haushohen Favoriten OHV Aurich setzte sich die Mannschaft von der Werscher Straße nach spannenden 60 Minuten mit 32:31 (18:15) durch. Damit holten die Bissendorfer zwei extrem wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Bester Werfer für die Mannschaft aus der Region Osnabrück war Rückraumspieler Fabian Rußwinkel mit sieben Treffern.

Traumstart für den TV Bissendorf-Holte

Der TV Bissendorf-Holte startete hoch konzentriert und fokussiert in die Partie gegen die Gäste aus Aurich. Direkt im ersten Angriff traf Kapitän Christian Rußwinkel zum 1:0. In der Anfangsphase fanden die Auricher keinerlei Lösungen gegen die starke Defensive der Hausherren, sodass es nach weiteren Toren in der fünften Spielminute 5:0 für Bissendorf stand. Der OHV wirkte völlig verunsichert und scheiterte auch im Abschluss einige Male an Fabian Ullrich im Tor der Bissendorfer. In der Offensive drückte anfangs vor allem Fabian Rußwinkel dem Spiel seinen Stempel auf. Nachdem 7:0 in der achten Minute nahm Aurich seine erste Auszeit. Danach konnten die Gäste zwar kurzzeitig auf 8:3 verkürzen doch der TV Bissendorf-Holte blieb am Drücker und erhöhte durch Tore Chamberlain auf 11:6. Die Gäste waren fortan zwar besser im Spiel aber Bissendorf behielt die Ruhe. Beim 15:10 in der 25. Minute durch Albert Brack hatte die Fünf-Tore-Führung weiterhin Bestand. Der OHV brachte den siebten Feldspieler und agierte mit vier Rückraumspielern. Dies hatte zwar kurzfristig Erfolg, dennoch ging die Mannschaft von Timon Döring mit einer 18:15-Führung in die Halbzeitpause.

Ein umkämpftes Spiel

Auch nach dem Seitenwechsel starteten die Hausherren besser und setzten sich durch Benedikt Meyer wieder auf 22:17 ab. Allerdings blieben die Gäste diesmal in Schlagdistanz und verkürzten auf 24:21. In der Folge stemmte sich allen voran Benedikt Meyer mit seinen Toren gegen den Aufschwung des OHV. Doch die Auricher verkürzten immer weiter. Beim 25:24 in der 45. Minute war der Anschlusstreffer gefallen. Zwar konnte der TV Bissendorf-Holte nochmal auf zwei Tore davonziehen, doch dann glichen die Gäste zum 29:29 aus. Aber diesmal behielten die Bissendorfer die Nerven. Gingen immer wieder in Führung und ließen in den letzten sieben Minuten nur noch einen Gegentreffer zu. Als Kapitän Christian Rußwinkel in der letzten Minute zum 32:31 traf, war die Begegnung an Spannung nicht mehr zu überbieten. Die Gäste nahmen nochmals eine Auszeit aber den letzten Angriff verteidigte der TV Bissendorf-Holte. In den verbliebenden Sekunden behielten die Bissendorfer den Ball und konnten wenig später über den 32:31-Heimsieg jubeln.

Sieg verdient

Cheftrainer Timon Döring lobte seine Mannschaft nach dem Spiel: „Wir wussten, dass der OHV Aurich als klarer Favorit ins Spiel geht, deshalb sind wir umso zufriedener mit unserem Start. Uns ist nahezu alles gelungen und wir konnten uns früh mit 7:0 absetzen. Danach war es über weite Strecken ein sehr ausgeglichenes und umkämpftes Spiel, aber die Mannschaft hat große Moral gezeigt. In der entscheidenden Phase haben wir die Nerven behalten, weiter gekämpft und uns für eine starke, geschlossene Teamleistung belohnt. Der Sieg war am Ende verdient und spricht für den Charakter der Mannschaft.“

Nächstes Spiel steht an

Am kommenden Wochenende steht für den TV Bissendorf-Holte das nächste Auswärtsspiel an. Dann geht die Reise zum Zweitligaabsteiger nach Hamm. Anwurf in der Westpress Arena ist am Samstag (21. Februar) um 19:00 Uhr.

17. Februar 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Bürgermeisterin Westermann spricht bei der Kick-Off-Veranstaltung in der Kita St. Johann

Kick-Off von Sport Vernetzt in Osnabrück: Wie die Initiative Kindern Zugang zu Sport ermöglicht

von Laura Hilgert 17. Februar 2026

Sport lehrt Kindern wichtige Kompetenzen und ist gleichzeitig essenziell für die Gesundheit. Dennoch haben benachteiligte Kinder oft keinen Zugang zu Sportangeboten – genau da setzt Sport Vernetzt an: Mit der Kick-Off-Veranstaltung ist das Programm auch in Osnabrück. Neben dem Osnabrücker Sportclub (OSC) als Partner wird das Programm von Sportjugend Niedersachsen, OsnaBRÜCKE, LandesSportBund Niedersachsen, ALBA Berlin, der Stiftung der Sparkasse Osnabrück und Stadtsportbund Osnabrück unterstützt. 

Sport als Träger bedeutender Werte

Sport bringt nicht nur Bewegung und trägt massiv zu der Gesundheit von Kindern bei, sondern es ist ein bedeutender Teil der Kinderentwicklung. Es bringt ihnen soziale Kontakte, Freundschaft, Teamarbeit, Toleranz und gegenseitigen Respekt näher. „Sport ist Gemeinschaft“, betont Bürgermeisterin Eva-Maria Westermann. „Hier zählt der Mensch.“ Genau diese Kompetenzen seien auch demokratische Werte, die gefördert werden müssen.

Ein Projekt für Chancengleichheit

Sport Vernetzt bringt damit nicht nur genau diese Werte direkt zu den Kindern, sondern auch Chancengleichheit, um ihnen allen in Verbindung mit Sportvereinen die Möglichkeit zur Bewegung zu ermöglichen. „Ich hätte es mir wahrscheinlich total gewünscht als Kind“, so in der Begrüßung der Kick-Off-Veranstaltung.

Janin Hoeft von Sportjugend Niedersachsen begleitet Sport Vernetzt und erzählt, dass das Projekt 2023 entstand und dafür Institutionen wie Stadt, Kommunen und Sportverein gemeinsam auftreten mussten. „Ohne die ganzen engagierten Menschen wären wir gar nicht zusammengekommen“, bedankt sie sich insbesondere bei den ehrenamtlich Engagierten. Bürgermeisterin Westermann zeigt dabei Interesse daran, allen Kindern im Ganztag Sport zu ermöglichen.

Kinder zeigen sich motiviert

In Osnabrück arbeitet Sport Vernetzt bereits mit der Kindertagesstätte St. Johann und mit der Grundschule Rosenplatzschule zusammen. Nach einer aktiven Bewegungs-Demonstration der Kita-Kinder, die Spaß und gute Laune verbreitet, gibt es auch ein interaktives Quiz der Schülerinnen und Schüler, bei dem sich zeigt: Mindestens drei Stunden Bewegung wird Kindern empfohlen. Schulleiter Carsten Böing erklärt, dass das an Kitas einfacher umsetzbar ist als bei Schulen.

OSC hofft auf Nachhaltigkeit und langfristige Wirkung

Dean Woodburn erzählt, dass der OSC das Angebot direkt ohne konkreten Umsetzungsplan angenommen hat. Sie waren direkt davon überzeugt, sich mit Schulen zu vernetzten. „Es lohnt sich einfach.“ Expertinnen und Experten geben den Sportangeboten dabei eine andere Qualität und er hofft, dass das Projekt die Kinder dazu motiviert, auf der weiterführenden Schule mit dem Sport weiterzumachen. Auch Fiona Stahl vom OSC freut sich über das Projekt und will mehr Angebote schaffen.

17. Februar 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Müllbeutel (Symbolbild)

„Falsches Signal zur falschen Zeit“: CDU fordert sofortigen Stopp der Verpackungssteuer

von PM 17. Februar 2026

Die CDU-Ratsfraktion Osnabrück lehnt die geplante Verpackungssteuer weiterhin ab und fordert einen sofortigen Stopp der Planungen. Eine zusätzliche kommunale Steuer in der aktuellen wirtschaftlichen Lage sei ein gravierender Fehler und sende das falsche Signal an Gastronomie, Bäckereien, Cafés und Einzelhandel.

Wachsende Kosten, Inflation und Konsumzurückhaltung

„Unsere Gastronomie, Bäckereien, Cafés und Imbisse kämpfen seit Jahren mit steigenden Energiepreisen, höheren Personalkosten, Inflation und wachsender Konsumzurückhaltung. Viele Betriebe arbeiten am Limit, Insolvenzen im Gastgewerbe nehmen bundesweit spürbar zu. Wer in dieser Lage neue Abgaben einführt, verschärft die Situation weiter“, erklärt der CDU-Fraktionsvorsitzende Marius Keite.

Verpackungssteuer als weiterer Kostenfaktor

Besonders irritierend ist für die CDU das Argument der Mehrheitsgruppe, die Betriebe seien nicht gezwungen, die Steuer an die Kundinnen und Kunden weiterzugeben.

„Das ist blanker Hohn gegenüber den Unternehmerinnen und Unternehmern in unserer Stadt. Wie sollen kleine Bäckereien oder familiengeführte Imbisse zusätzliche Kosten dauerhaft selbst tragen? Wer so argumentiert, verkennt die wirtschaftliche Realität im Mittelstand völlig“, so Keite.

Die Verpackungssteuer ist keine abstrakte Lenkungsmaßnahme, sondern ein konkreter Kostenfaktor – mit zusätzlichem Verwaltungsaufwand, Kontrollaufwand und erheblicher Rechtsunsicherheit im Alltag.

Es gehe nicht nur um Müll

Das Narrativ, die Einnahmen aus der Verpackungssteuer würden ausschließlich der Verbesserung der Müllentsorgung dienen, ist ein politisches Märchen. Einmal abgesehen davon, dass Steuern gar nicht zweckgebunden sein dürfen, wurde in der Ratsdebatte deutlich, dass die erwarteten Einnahmen sehr wohl im Zusammenhang mit haushaltspolitischen Spielräumen stehen – unter anderem mit Blick auf die Kompensation wegfallender Krippenbeiträge.

„Wer behauptet, es gehe nur um Sauberkeit, verschweigt einen Teil der Wahrheit. Wenn Einnahmen bereits in finanzpolitischen Zusammenhängen eingeplant oder zumindest mitgedacht werden, dann geht es eben nicht nur um Sauberkeit, sondern auch um Haushaltspolitik“, so Keite.

Stattdessen Überzeugung, Kooperation und praktikable Lösungen gefordert

Für die CDU ist klar: Müllvermeidung ist richtig und wichtig. Doch der gewählte Weg überzeugt nicht.

„Die Verpackungssteuer ist im Kern eine Umerziehungssteuer. Bestimmtes Verhalten wird verteuert, um es unattraktiv zu machen. Nachhaltigkeit erreicht man aber besser durch Überzeugung, Kooperation und praktikable Lösungen – nicht durch zusätzliche finanzielle Sanktionen“, betont Keite.

Anreize schaffen, Förderung und verlässliche Rahmenbedingungen gewünscht

Die CDU verweist darauf, dass die Stadtverwaltung bereits an einem stadtweit abgestimmten Mehrwegkonzept gearbeitet hat und hierzu Gespräche mit Betrieben geführt wurden.

„Hier liegt der richtige Ansatz. Ein praktikables Mehrwegsystem mit aktiver Unterstützung durch die Stadt kann Wirkung entfalten, ohne neue Belastungen zu schaffen. Statt diesen Weg konsequent weiterzugehen, setzt die Mehrheitsgruppe nun auf eine zusätzliche Steuer. Das ist der falsche Kurs“, so Keite.

Eine erfolgreiche Müllvermeidung gelingt nur gemeinsam mit den Betrieben – durch Anreize, Förderung und verlässliche Rahmenbedingungen.

„Wir wollen saubere Stadtteile und weniger Müll – aber gemeinsam mit den Betrieben, nicht gegen sie. Osnabrück braucht wirtschaftliche Stabilität und partnerschaftliche Lösungen. Überzeugen statt bestrafen – das muss der Leitgedanke sein“, so Keite abschließend.

17. Februar 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Nina Warken

Warken plant Pflegereform: Pflegekassen zahlen mehr, Heimbewohner weniger

von Hasepost Redaktion 17. Februar 2026

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) plant eine Reform der Pflegefinanzierung, um die selbst zu zahlenden Eigenanteile für Heimbewohner zu senken. Kern des Vorhabens ist eine stärkere Anpassung der Leistungen der Pflegekassen an die Inflation, um die Versorgung zu stabilisieren und Kostensteigerungen für die Pflegebedürftigen zu begrenzen.
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) möchte mit höheren Zahlungen der Pflegekassen an die Heime dafür sorgen, dass die Bewohner künftig weniger selbst zahlen müssen. „Wir wollen den steigenden Eigenanteilen etwas entgegensetzen und eine weiterhin gute Versorgung sicherstellen“, sagte die CDU-Politikerin der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Dienstagsausgabe).

Geplante Dynamisierung der Pflegeleistungen

Die für 2027 geplante Pflegereform könnte nach Informationen der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ) die Regelung enthalten, die Zahlungen der Kassen an die Heime im Einklang mit der jährlichen Inflationsrate zu erhöhen. Bisher geschieht das nicht regelmäßig.
„Die Dynamisierung der Leistungen muss für alle Seiten verlässlicher werden, indem sie deren Entwertung entgegenwirkt sowie die Steigerung der Eigenanteile bremst“, kündigte Warken in der FAZ an. „Das könnte etwa durch die dauerhafte Dynamisierung in Höhe der jährlichen Inflationsentwicklung sichergestellt werden.“
Auf diesen Mechanismus könnten sich nach den Ausführungen der Ministerin alle Akteure einstellen. „Und es gäbe keine regelmäßigen politischen Überbietungswettbewerbe, die nicht nachhaltig sind“, sagte die Ministerin dem Blatt. Die bevorstehende Pflegereform bezeichnete sie als „Gesamtpaket“. Als Grundlage für die Veränderungen dienen den Angaben zufolge die im Dezember veröffentlichten Empfehlungen einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe zum „Zukunftspakt Pflege“.

Berechnungen zu den finanziellen Folgen

Das Wissenschaftliche Institut der Privaten Krankenversicherung (WIP) hat berechnet, was die Vorschläge kosten könnten. Die Dynamisierung der Pflegeleistungen gemäß der Inflation sowie die Begrenzung der pflegerischen Eigenanteile auf 1.000 Euro im Monat (Pflegedeckel) würden die Pflegekassen bis zum Jahr 2040 mit 137,6 Milliarden Euro belasten, berichtet die FAZ unter Verweis auf die noch nicht veröffentlichte WIP-Studie. Das entspreche etwa der Summe des 2025 beschlossenen Rentenpakets, gegen das die „Junge Gruppe“ innerhalb der Unionsfraktion aufbegehrt hatte.

✨ mit KI bearbeitet

17. Februar 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Supermarkt (Archiv)

DIW-Chef erwartet Mehrwertsteuer-Erhöhung auf 21 Prozent

von Hasepost Redaktion 17. Februar 2026

Die schwarz-rote Koalition könnte nach Einschätzung von DIW-Präsident Marcel Fratzscher zur Schließung von Haushaltslücken die Mehrwertsteuer um zwei Punkte auf 21 Prozent anheben. Der Ökonom hält diesen Schritt zwar für „sozial fatal“, sieht ihn aber als politisch wahrscheinliche Option, weil Union und SPD aus seiner Sicht zentrale Spar- und Steuergrenzen nicht aufgeben wollen.

Fratzscher erwartet Anhebung der Mehrwertsteuer

Nach den Worten von Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), müssen sich die Bundesbürger darauf einstellen, dass die schwarz-rote Koalition zur Deckung der Haushaltslöcher die Mehrwertsteuer um zwei Punkte auf 21 Prozent anhebt. „Beide Parteien haben ihre roten Linien abgesteckt und sind offenbar nicht bereit, sie aufzugeben“, sagte Fratzscher dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Die Union lehnt Steuererhöhungen ab, die SPD will nicht beim Sozialstaat sparen. Subventionsabbau wollen beide nicht“, argumentierte der Ökonom. „Wir müssen davon ausgehen, dass es sich die Koalition am Ende leicht machen wird: Sie erhöht die Mehrwertsteuer um zwei Punkte, was 30 Milliarden Euro mehr bringen würde.“
Eine Anhebung der Mehrwertsteuer wäre nach den Worten Fratzschers allerdings „sozial fatal“, denn das träfe Menschen mit geringen Einkommen überproportional stark. „Doch es ist verglichen mit den zur Verfügung stehenden Alternativen ein politisch vergleichsweise bequemer Weg“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Um das Loch von über 130 Milliarden Euro in den Jahren 2027 bis 2029 zu stopfen, seien Steuererhöhungen und der Abbau von Subventionen nötig, sagte Fratzscher.

Vorschlag: Höhere Grundsteuer statt Vermögensteuer

Fratzscher plädierte unter anderem für eine deutliche Erhöhung der Grundsteuer. „Deutschland besteuert Vermögen im Vergleich zu anderen Industrieländern sehr niedrig“, so der DIW-Chef laut „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Zwar sei eine Vermögensteuer zumindest für Superreiche wünschenswert. Die dafür notwendige internationale Koordinierung sei aber derzeit kaum machbar. Anders sehe die Lage bei der Grundsteuer aus, die ebenfalls am Vermögen ansetze. „Hier gibt es ein großes Potenzial für Mehreinnahmen, Grund und Boden können schließlich nicht weglaufen“, so Fratzscher.

Kürzung klimaschädlicher Subventionen und Reform des Ehegattensplittings

Der DIW-Chef forderte zudem die Abschaffung oder zumindest die Kürzung klimaschädlicher Steuersubventionen, die nach seinen Angaben ein Gesamtvolumen von 60 Milliarden Euro haben. Er nannte gegenüber dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ konkret das Diesel-Privileg, die Steuerbefreiung von Kerosin und die Pendlerpauschale. „Das macht auch ökonomisch Sinn, weil sie den Wettbewerb verzerren und falsche Anreize setzen“, betonte Fratzscher und fügt mit Blick auf die Pendlerpauschale hinzu: „Es ist doch völlig unsinnig, dass es sich lohnt, möglichst weit weg vom Arbeitsplatz zu wohnen.“
Auch das Ehegattensplitting, das den Staat rund 22 Milliarden Euro koste, sollte nach Ansicht Fratzschers abgeschafft und durch ein sogenanntes Realsplitting ersetzt werden, wie er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ sagte.

✨ mit KI bearbeitet

17. Februar 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Kabinettssitzung (Archiv)

Umfrage: Deutsche unzufrieden mit Mehrheit der neuen Bundesminister

von Hasepost Redaktion 17. Februar 2026

Knapp ein Jahr nach der Bundestagswahl bewerten viele Bundesbürger die Arbeit der meisten Bundesminister schlechter als die ihrer jeweiligen Vorgänger. Das berichtet „Bild“ (Dienstagausgabe) unter Berufung auf eine Umfrage des Instituts Insa. Demnach schneiden insbesondere Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und mehrere Fachminister im Vergleich zu ihren Amtsvorgängern schlechter ab, nur zwei Ressortchefs werden mehrheitlich positiver beurteilt.

Mehrheit sieht Kanzler Merz schlechter als Scholz

Laut der von „Bild“ (Dienstagausgabe) zitierten Insa-Umfrage finden 22 Prozent der Befragten, dass Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) eine bessere Arbeit macht als Vorgänger Olaf Scholz (SPD). 35 Prozent sagen dagegen, Merz mache eine schlechtere Arbeit, 33 Prozent bewerten die Arbeit der beiden in etwa gleich.

Mehrere Fachminister schneiden schlechter ab

Bei Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) sagen 22 Prozent, er macht bessere Arbeit als Vorgänger Christian Lindner (FDP). 25 Prozent halten ihn dagegen für schlechter, 35 Prozent bewerten die Arbeit der beiden als gleich, berichtet „Bild“ unter Berufung auf Insa.
Auch Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD), Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD), Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU), Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) und Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) schnitten laut „Bild“ (Dienstagausgabe) schlechter ab als deren Vorgänger.

Innen- und Außenminister mit besserer Bewertung

Lediglich die Arbeit von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) sowie Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) bewerten mehr Deutsche besser als schlechter im Vergleich zum Vorgänger, meldet „Bild“ unter Berufung auf Insa.
Für „Bild“ befragte Insa vom 13. bis 16. Februar 2026 insgesamt 1.001 Wahlberechtigte.

✨ mit KI bearbeitet

17. Februar 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Personalausweis (Archiv)

Berlin und Hamburg verzeichnen Rekordzahlen bei Einbürgerungen

von Hasepost Redaktion 17. Februar 2026

In Berlin und Hamburg ist die Zahl der Einbürgerungen im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. In beiden Stadtstaaten wurden 2025 neue Rekordwerte erreicht, wie die „Bild“ (Dienstagausgabe) unter Berufung auf amtliche Zahlen berichtet. Besonders stark fällt der Zuwachs in Berlin aus, wo sich die Zahl der Einbürgerungen im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppelt hat.

Berlin mit fast doppelt so vielen Einbürgerungen wie im Vorjahr

Nach Angaben der „Bild“ (Dienstagausgabe) unter Berufung auf Zahlen des Landesamts für Einwanderung hat das Bundesland Berlin die Zahl der Einbürgerungen im vergangenen Jahr nahezu verdoppelt. Demnach erhielten 2025 insgesamt 39.034 Personen die deutsche Staatsbürgerschaft. Das sind fast doppelt so viele wie im Jahr 2024 mit 21.811 Fällen und nahezu viermal so viele wie 2023 mit 9.041 Einbürgerungen. Damit verzeichnet die Hauptstadt einen neuen Höchststand.

Hamburg erreicht ebenfalls Rekordwert

Wie die Zeitung „Bild“ (Dienstagausgabe) weiter schreibt, ist auch in Hamburg die Zahl der Einbürgerungen weiter gestiegen. Nach 7.538 Fällen im Jahr 2023 und 9.599 im Jahr 2024 wurden 2025 insgesamt 11.532 Menschen eingebürgert. Das entspricht ebenfalls einem Rekordwert für die Hansestadt.

✨ mit KI bearbeitet

17. Februar 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Angela Merkel

Grüne sehen Angela Merkel als ideale Bundespräsidentin

von Hasepost Redaktion 17. Februar 2026

Mehrere prominente Grünen-Politiker halten die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel für geeignet als zukünftige Bundespräsidentin. Dabei verweisen sie auf ihre internationale Erfahrung, betonen aber zugleich, dass Merkel selbst eine Kandidatur ablehne.

Grünen-Politiker sehen Merkel als qualifiziert für das höchste Staatsamt

Der frühere Bundesumweltminister Jürgen Trittin kann sich Angela Merkel als Bundespräsidentin vorstellen. „Natürlich ist eine ehemalige Kanzlerin mit dieser weltpolitischen Erfahrung geeignet für das Amt des Staatsoberhaupts“, sagte Trittin dem „Spiegel“. Merkel habe aber deutlich gemacht, dass sie dieses Amt nicht anstrebe, so der Grünen-Politiker. „Der Respekt gebietet es, diese Entscheidung zu akzeptieren.“
Merkels Büro hatte Spekulationen über eine mögliche Kandidatur kürzlich als „abwegig“ bezeichnet. Zudem hatte die Grünen-Fraktionsspitze dementiert, dass es Überlegungen gebe, zur Wahl des Staatsoberhaupt 2027 Merkel vorzuschlagen.

Künast: „Frau Merkel wäre eindeutig qualifiziert“

Auch die ehemalige Bundeslandwirtschaftsministerin Renate Künast hält Merkel für geeignet für das Amt der Bundespräsidentin. „Frau Merkel wäre eindeutig qualifiziert. Denn eine Bundespräsidentin braucht Berufs – und Lebenserfahrung, Ausstrahlung und ein starkes Bewusstsein für die Aufgaben des Amtes“, sagte Künast dem „Spiegel“. Das reiche von der Verfassungsprüfung von Gesetzen bis „zum Zuhören und Wahrnehmen, wo im Land der Schuh“ drücke. „Und nicht zuletzt, frühzeitig Diskussionen anzustoßen über die Zukunft des Landes und seiner Menschen“, so die 70-jährige Grüne, die seit der Wahl vor einem Jahr nicht mehr dem Bundestag angehört.
Künast betonte, man müsse wohl akzeptieren, dass Merkel „nein sagt“. Sie habe ihren Dienst am Land in den 16 Jahren als Kanzlerin allemal geleistet.

Rolle Merkels bei Kandidatensuche und Blick auf 2027

Gleichzeitig wünscht sich Künast eine aktive Rolle der Altkanzlerin bei der Suche nach einer geeigneten Kandidatin für das höchste Staatsamt. Deutschland brauche gerade in diesen harten Zeiten Orientierung durch eine „überparteilich agierende und politisch erfahrene“ Person. „Frau Merkel traue ich zu, hier einen professionellen Blick drauf zu werfen und durch erfolgversprechende Überlegungen zu bereichern“, sagte Künast dem „Spiegel“.
Bislang hat die Bundesrepublik noch keine Bundespräsidentin gehabt, alle Staatsoberhäupter seit 1949 waren oder sind männlich. Die Amtszeit von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier endet im Frühjahr 2027.

✨ mit KI bearbeitet

17. Februar 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Zum Abschluss der Feierstunde stellten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammen mit Bürgermeisterin Jutta Dettmann (links) zu einem Erinnerungsfoto auf / Foto: Stadt Melle

Bürgermeisterin Jutta Dettmann ernennt Feuerwehr-Führungskräfte in Melle

von PM 17. Februar 2026

Der Rahmen fiel ansprechend und würdevoll aus: Während einer Feierstunde im Forum Melle hat Bürgermeisterin Jutta Dettmann mehrere Feuerwehr-Führungskräfte ernannt. „Schön, dass Ihr trotz der winterlichen Witterungsverhältnisse den Weg hierher gefunden habt, sagte die Rednerin an die Anwesenden gerichtet. Ihr besonderer Gruß galt an diesem Abend neben den zu ernennenden Feuerwehrmitgliedern auch deren Ehefrauen, Partnerinnen und Freundinnen. „Ohne Eure Unterstützung könnten Eure Männer nicht ihre verantwortungsvollen Aufgaben wahrnehmen“, sagte die Bürgermeisterin an die Damen gerichtet.

Willkommensgruß der Bürgermeisterin

Einen weiteren besonderen Willkommensgruß richtete Jutta Dettmann an die Mitglieder des Stadtkommandos mit Stadtbrandmeister Michael Finke und an die Mitglieder des Ausschusses für Feuerwehr und Ordnung mit dessen Vorsitzendem Alfred Reehuis an der Spitze, die durch ihre Anwesenheit ebenfalls ihre Wertschätzung gegenüber der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Melle zum Ausdruck brachten. „Dass hier nahezu alle Fraktionen vertreten sind, zeugt von der engen Verbundenheit zwischen Politik und Feuerwehr“, stellte die Bürgermeisterin anerkennend fest.

„Heute ist ein freudiger Anlass“, merkte die Rednerin mit Blick auf die Tatsache an, dass es erneut gelungen sei, einen stellvertretenden Stadtbrandmeister, Ortsbrandmeister beziehungswiese stellvertretenden Ortsbrandmeister zu gewinnen. Ihnen dankte Jutta Dettmann für deren Bereitschaft, Verantwortung innerhalb der verschiedenen Ortsfeuerwehren zu übernehmen. „Während heute ein stellvertretender Ortsbrandmeister neu ernannt wird, handelt es sich bei den übrigen Amtsträgern um Wiederernennungen“, führte die Bürgermeisterin weiter aus. „Dass ich hier viele altbekannte Gesichter sehe, steht für die Kontinuität, für die die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Melle bekannt ist.“

Ehrenamtliche Arbeit wird betont

„Feuerwehrarbeit ist ehrenamtliche Arbeit.“ Das betonte der Vorsitzende des Ausschusses für Feuerwehr und Ordnung, Alfred Reehuis. Er wies darauf hin, dass in der Stadt Melle derzeit rund 650 Männer und Frauen den Feuerwehrdienst versehen – und zwar uneigennützig und ehrenamtlich. Diese beeindruckende Zahl zeige nicht nur, dass die Feuerwehr wichtig sei, sondern auch eine der größten Institutionen innerhalb der Stadt.
„16 Feuerwehren zu haben, heißt auch, 16 Ortsbrandmeister und 16 stellvertretende Ortsbrandmeister zu stellen – und das über eine Amtszeit von jeweils sechs Jahren“, führte Alfred Reehuis weiter aus, um anschließend den Führungskräften für deren ehrenamtliche Arbeit zu danken. Im weiteren Verlauf der Feierstunde sprach Bürgermeisterin Jutta Dettmann sieben Ernennungen aus.

Feierliche Ehrung der Führungskräfte

Während die ernannten Führungskräfte Urkunden der Stadt Melle und einen Melle-Gutschein erhielten, konnten sich die Ehefrauen, Partnerinnen und Freundinnen über Blumensträuße freuen.
Außerdem verabschiedete Bürgermeisterin Jutta Dettmann an diesem Abend den an der Teilnahme verhinderten früheren stellvertretenden Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Niederholsten, Rafael Loske, der zum 1. Juli 2025 aus dem Amt geschieden war.

Die Feierstunde fand dann mit einem regen Gedankenaustausch ihren geselligen Abschluss.

17. Februar 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Finanzamt (Archiv)

SPD drängt auf höhere Steuern für Reiche, Union blockt

von Hasepost Redaktion 17. Februar 2026

In der Debatte um eine Steuerreform werben SPD-Politiker für Entlastungen kleiner und mittlerer Einkommen und zugleich für eine stärkere Belastung von Gutverdienern. Damit stoßen sie auf Widerstand bei der Union, die auf Steuererhöhungen verzichten und stattdessen gezielte Entlastungen vorantreiben will.

SPD dringt auf Steuerreform für „arbeitende Mitte“

Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Dirk Wiese, bekräftigte gegenüber „Bild“ (Dienstagausgabe) die Pläne der SPD für eine umfassende Reform. Zu „Bild“ sagte er: „Eine Steuerreform im Hinblick auf kleine und mittlere Einkommen haben wir fest vereinbart. Dabei ist es auch sinnvoll, den Spitzensteuersatz erst später greifen zu lassen – bei gleichzeitiger, stärkerer Besteuerung von sehr hohen Einkommen.“ Ab welchem Einkommen der Steuersatz steigen sollte, ließ Wiese offen.

Forderung nach Gegenfinanzierung

SPD-Finanzpolitikerin und Bundestagsabgeordnete Bettina Hagedorn forderte Union und CDU-Generalsekretär Carsten Linenmann auf, konkrete Vorschläge für eine Gegenfinanzierung der geplanten Steuerentlastung von kleinen und mittleren Einkommen vorzulegen. „Wir sind uns einig, dass wir die Steuersenkungen für die arbeitende Mitte wollen“, sagte Hagedorn zu „Bild“: „Aber es braucht eine Gegenfinanzierung. Und genau die schlägt Carsten Linnemann nicht vor.“

Union lehnt Steuererhöhungen ab

Parlamentarischer Geschäftsführer der Unionsbundestagsfraktion Steffen Bilger (CDU) warnte die SPD vor dem Kurs höherer Steuern. „Wir wollen keine Steuererhöhungen. Darauf haben wir uns in der Koalition geeinigt. Stattdessen setzen wir auf gezielte Steuersenkungen – für die Menschen, unsere Wirtschaft, unser Land. Erste vereinbarte Entlastungen wie beim Agrardiesel und der Gastrosteuer haben wir erfolgreich umgesetzt. Jetzt geht es darum, dass kleine und mittlere Einkommen deutlich profitieren. Daran arbeiten wir und das sollte schnell auf den Weg gebracht werden“, sagte Bilger.

✨ mit KI bearbeitet

17. Februar 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
neuere Artikel
ältere Artikel
  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
Wahlprognosen
Tanken
VfL
HASEPOST
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3
Tanken