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Atomkraftwerk (Archiv)

Rosatom kündigt Vertrag: Siemens Energy verliert Paks-II-Auftrag

von Hasepost Redaktion 17. Februar 2026

Der Energiekonzern Siemens Energy ist nicht länger als Technik-Lieferant am Ausbau des ungarischen Atomkraftwerks Paks II beteiligt. Der russische Atomkonzern Rosatom als Generalunternehmer des Projekts hat den Vertrag mit Siemens Energy gekündigt. Beide Unternehmen bestätigten den Schritt dem Nachrichtenmagazin Politico.

Rosatom beendet Vertrag mit Siemens Energy

Der russische Staatskonzern Rosatom teilte laut Politico mit, der Vertrag mit Siemens Energy sei Ende 2025 beendet worden, weil das Unternehmen seinen vertraglichen Verpflichtungen nicht habe nachkommen können. „Man arbeite als zuverlässiger Anbieter ausschließlich mit zuverlässigen Partnern zusammen“, heißt es weiter von Rosatom. Welche konkreten Verpflichtungen gemeint sind, ließ Rosatom unbeantwortet.
Ursprünglich sollte Siemens Energy die Steuerungselektronik für zwei neue Reaktorblöcke für Paks II liefern, also den nicht-nuklearen Teil des Projekts. Die entsprechenden Verträge waren 2019 und 2020 gemeinsam mit dem französischen Atomkonzern Framatome geschlossen worden.

Darstellung von Siemens Energy

Ein Sprecher von Siemens Energy stellte gegenüber Politico klar: „Die Kündigung des Vertrags über die Lieferung des Leittechniksystems für das Projekt Paks II ging vom Kunden aus, zum Zeitpunkt der Kündigung lagen keine sanktionsrechtlichen Hindernisse vor.“ Weiter heißt es in der Antwort des Sprechers: „Siemens Energy erfüllt seine vertraglichen Pflichten im Einklang mit den nationalen und internationalen gesetzlichen Vorgaben. Zu dem Zeitpunkt, zu dem die Leistung möglich gewesen wäre, hatte der Kunde sein Interesse zurückgezogen.“

Suche nach Ersatzlieferanten für Paks II

Inzwischen ist Rosatom nach eigenen Angaben bereits auf der Suche nach einem neuen Lieferanten. In seiner Antwort an Politico erklärt der Konzern, dass sich die potenzielle Beteiligung von Siemens Energy lediglich auf bestimmte Elemente des Steuer- und Regelsystems beschränkt habe. Gemessen am gesamten Ausrüstungsumfang des Projekts mache dies weniger als vier Prozent aus und sei nicht kritisch.
„Diese Ausrüstung kann durch russische oder europäische Alternativen ersetzt werden, und Rosatom prüft bereits eine Reihe von Ersatzoptionen“, heißt es von dem russischen Energiekonzern gegenüber Politico. Welche Unternehmen dafür infrage kommen, ließ Rosatom offen.

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17. Februar 2026 0 Kommentare
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Autobahn GmbH

Rechnungshof: Autobahn GmbH mangelhaft gegen Cyberangriffe geschützt

von Hasepost Redaktion 17. Februar 2026

Der Bundesrechnungshof kritisiert unzureichenden Schutz der Autobahn GmbH vor Cyberangriffen. In einem vertraulichen Bericht, über den das "Handelsblatt" (Mittwochausgabe) berichtet, bemängeln die Prüfer strategische Versäumnisse bei Informations- und Cybersicherheit. Angesichts der verschärften Sicherheitslage seit dem russischen Angriff auf die Ukraine wiegt dies nach Einschätzung der Prüfer schwer.

Fehlende strategische Ausrichtung bei IT-Sicherheit

In dem Bericht des Bundesrechnungshofs heißt es, „die Autobahn GmbH hat versäumt, wesentliche Aspekte entsprechender Entscheidungen wie Informations- und Cybersicherheit, Souveränität und langfristige Wirtschaftlichkeit als strategisches Ziel zu berücksichtigen“, berichtet das „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe). Die Prüfer verweisen darauf, dass angesichts der verschärften Sicherheitslage seit dem russischen Angriff auf die Ukraine diese Versäumnisse besonders schwer wögen.
Die bundeseigene Gesellschaft steuert den Verkehr auf mehr als 13.000 Kilometern Autobahn über digitale Systeme, darunter Leitstellen und Tunnelzentralen. Ein erfolgreicher Cyberangriff könnte dem Bericht zufolge Verkehrsanzeigen manipulieren, Tunnel lahmlegen und Lieferketten empfindlich stören. In einer militärischen Krise wären funktionierende Autobahnen zudem zentral für den Transport von Truppen und Material durch Deutschland.

Unklare Zuständigkeiten in der IT

Weiter heißt es in dem vertraulichen Bericht, über den das „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe) berichtet, die Gesellschaft habe „nicht untersucht, ob diese erhöhten IT-Sicherheitsforderungen Auswirkungen auf ihre IT-Strategie hatten“. Laut Bericht fehlt bis heute eine klare IT-Gesamtverantwortung.
„Die Autobahn GmbH hat keiner Organisationseinheit die zentrale Gesamtverantwortung für die IT zugewiesen“, kritisieren die Prüfer nach Angaben des „Handelsblatts“ (Mittwochausgabe). Stattdessen seien „drei unterschiedliche Geschäftsführungen“ zuständig gewesen.

Warnungen nicht konsequent umgesetzt

Hinweise externer Prüfer und der internen Revision seien nach Darstellung des Bundesrechnungshofs nicht konsequent umgesetzt worden. „Stattdessen überließ sie es den jeweiligen Niederlassungen, diese zu beheben“, heißt es in dem Bericht, aus dem das „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe) zitiert.

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17. Februar 2026 0 Kommentare
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Supermarkt (Archiv)

Union und SPD schließen Mehrwertsteuererhöhung trotz Haushaltsloch aus

von Hasepost Redaktion 17. Februar 2026

Union und SPD schließen eine Erhöhung der Mehrwertsteuer zur Schließung der Haushaltslücke aus. Stattdessen setzen beide Koalitionspartner auf andere Wege zur Konsolidierung der Staatsfinanzen, unterscheiden sich jedoch in der Betonung von Ausgaben- und Einnahmenseite.

Mehrwertsteuererhöhung als „falscher Weg“

Für Union und SPD ist das vom Ökonomen Marcel Fratzscher prophezeite Szenario einer Mehrwertsteuererhöhung nach eigenen Angaben keine Option. „Eine Erhöhung der Mehrwertsteuer wäre genau der falsche Weg“, sagte Steffen Bilger (CDU), erster Parlamentarischer Geschäftsführer der Unionsfraktion, dem „Tagesspiegel“. Deutschland habe bereits eine der höchsten Abgabenquoten im internationalen Vergleich. „Unsere Priorität liegt deshalb klar auf Entlastungen statt Steuererhöhungen“, sagte der CDU-Politiker laut „Tagesspiegel“.
Beim Koalitionspartner lehnt man den Schritt ebenfalls ab. Die Mehrwertsteuer treffe alle Verbraucher gleichermaßen – unabhängig vom Einkommen, sagte Frauke Heiligenstadt, finanzpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, dem „Tagesspiegel“. „Das führt zwangsläufig zu einer sozialen Schieflage, weil Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen einen größeren Teil ihres Einkommens für Lebensmittel und Güter des täglichen Bedarfs ausgeben müssen.“ Heiligenstadt verwies zudem laut „Tagesspiegel“ auf die sich langsam stabilisierende Konjunktur.

Haushaltslücke von 130 Milliarden Euro

Im Haushalt klafft nach aktueller Planung eine Lücke von 130 Milliarden Euro. Die schwarz-rote Regierung will sie über ein stärkeres Wirtschaftswachstum schließen. Dazu sollen Ausgaben überprüft und gespart werden.
Bei der Union pocht man vor allem auf die beiden letzteren Punkte. „Wenn wir im Haushalt konsolidieren wollen, müssen wir konsequent die Ausgabenseite überprüfen und Prioritäten neu setzen“, sagte Bilger dem „Tagesspiegel“.

SPD setzt stärker auf zusätzliche Einnahmen

In der SPD blickt man primär auf die Einnahmenseite. „Grundsätzlich müssen weitere Maßnahmen, mit denen wir die Steuereinnahmen des Staates stärken können, vorher geprüft und umgesetzt werden“, sagte Heiligenstadt dem „Tagesspiegel“. Bevor man über eine Mehrwertsteuererhöhung spreche, müssten zunächst alle gerechteren und wachstumsverträglicheren Wege ausgeschöpft werden. „Dazu gehört auch, dass sich die Vermögenden stärker an der Gesamtfinanzierung des Staates beteiligen“, so Heiligenstadt laut „Tagesspiegel“.

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17. Februar 2026 0 Kommentare
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ZDF-Logo (Archiv)

ZDF zeigt KI-Fakes in Heute-Journal-Beitrag zu Abschiebungen

von Hasepost Redaktion 17. Februar 2026

Das ZDF hat in einem Beitrag des „Heute-Journals“ über Abschiebungen von Minderjährigen durch die ICE-Behörde in den USA KI-generiertes und aus dem Kontext gerissenes Bildmaterial gezeigt. Der Sender spricht von Fehlern und hat den Beitrag nach eigenen Angaben von allen Plattformen entfernt. Eine Korrektur soll im „Heute-Journal“ am Dienstagabend gesendet werden.

ZDF räumt Fehler bei Bildmaterial ein

Das ZDF hat am Sonntagabend im „Heute-Journal“ über Abschiebungen von Minderjährigen durch die ICE-Behörde in den USA berichtet und dabei nach eigenen Angaben „offensichtlich Fake-Videos“ gezeigt. Es seien dem ZDF „Fehler unterlaufen, für die sich der Sender entschuldigt“, teilte die öffentlich-rechtliche Anstalt am Dienstag mit.
Demnach wurde in einem Beitrag an einer Stelle KI-generiertes Bildmaterial aus dem Netz verwendet, das Kinder zeigt, die sich an ihre Mutter klammern. „Diese Sequenz hätte nach den Regeln des ZDF ohne Kennzeichnung und ohne Einordnung so nicht verwendet werden dürfen“, heißt es dazu vom Sender.

Realbilder aus anderem Kontext genutzt

Eine weitere Sequenz, in der ein Kind abgeführt wird, sei laut ZDF zwar real, stamme aber aus einem anderen Kontext aus dem Jahr 2022. „Wir entschuldigen uns in aller Form für diese Fehler“, sagte Anne Gellinek, stellvertretende Chefredakteurin. „Der Beitrag entspricht nicht unseren Standards und hätte in dieser Form nicht gesendet werden dürfen. Wir haben ihn deshalb von allen Plattformen entfernt.“

Korrektur im „Heute-Journal“ angekündigt

Im „Heute-Journal“ am Dienstagabend soll nach Angaben des Senders außerdem eine Korrektur an gleicher Stelle gesendet werden.

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17. Februar 2026 0 Kommentare
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Bundestagsabgeordnete (Archiv)

Union prüft Verschärfung des Abgeordnetengesetzes nach AfD-Affäre

von Hasepost Redaktion 17. Februar 2026

In der Affäre um die Beschäftigung von Verwandten bei der AfD prüft die Unionsfraktion im Bundestag mögliche Verschärfungen des Abgeordnetengesetzes. Während CDU-Politiker Hendrik Hoppenstedt eine Reform anmahnt, weist Grünen-Politikerin Irene Mihalic den Vorstoß der SPD zurück und verweist auf bereits bestehende strenge Regelungen.

Union prüft Verschärfung des Abgeordnetengesetzes

Die Unionsfraktion im Bundestag will klären, ob das Abgeordnetengesetz im Zusammenhang mit der AfD-Verwandtschaftsaffäre reformiert werden muss. „Wir wollen jeglichen weiteren Schaden vom Steuerzahler abwenden und werden prüfen, wie das Abgeordnetengesetz verschärft werden kann, um diesen Missbrauchssumpf trockenzulegen“, sagte Hendrik Hoppenstedt (CDU), Obmann im Geschäftsordnungsausschuss, dem Nachrichtenportal T-Online. „Das Verhalten der AfD ist schamlos und inakzeptabel. Der Politikbetrieb ist kein Selbstbedienungsladen.“
Zuvor hatte sich SPD-Justiziar Johannes Fechner dafür ausgesprochen, mit der Union über eine Verschärfung des Abgeordnetengesetzes zu sprechen. Konkrete Änderungsvorschläge wurden in der Meldung nicht genannt.

Grüne sehen keinen Änderungsbedarf

Die Grünen-Politikerin Irene Mihalic hat sich gegen die von der SPD vorgeschlagene Verschärfung des Abgeordnetengesetzes ausgesprochen. „Das Abgeordnetengesetz trifft keine Regelungen zu Beschäftigungen bei anderen Abgeordneten oder in den Fraktionen anderer Parlamente“, sagte die Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen dem Nachrichtenportal T-Online. „Wir sehen hier angesichts der bereits bestehenden strengen Regelungen aktuell auch keinen Änderungsbedarf, sind aber selbstverständlich offen für Vorschläge.“ Das Abgeordnetengesetz verbiete bereits die Einstellung von Familienangehörigen im eigenen Büro.

„Politischer Freundschaftsdienst“ ausdrücklich missbilligt

Mihalic betonte zugleich, jedwede missbräuchliche Praxis „als politischer Freundschaftsdienst“ missbillige man ausdrücklich. Dazu zähle die „Verabredung zur wechselseitigen Einstellung von Familienangehörigen“ der jeweiligen Bundestagsabgeordneten oder eine „nur formale Beschäftigung von Familienangehörigen“ eines anderen Bundestagsabgeordneten. „Eine grundsätzliche Veröffentlichung aller Namen von Mitarbeitenden sehen wir auch mit Blick auf die Sicherheit unserer Beschäftigten in Zeiten von steigenden rechtsextremen Angriffen kritisch“, sagte Mihalic T-Online.

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Hillary Clinton

Hillary Clinton: Trump behindert Aufklärung im Epstein-Missbrauchsskandal

von Hasepost Redaktion 17. Februar 2026

Hillary Clinton hat US-Präsident Donald Trump vorgeworfen, die Aufklärung im Fall Jeffrey Epstein zu behindern. In einem Interview mit dem Magazin "Spiegel" äußerte die ehemalige US-Außenministerin zudem Zweifel am Vorgehen der US-Regierung und kritisierte scharf deren Ukraine-Politik.

Vorwürfe der Gesetzesumgehung im Fall Epstein

Die ehemalige US-Außenministerin Hillary Clinton wirft US-Präsident Donald Trump vor, die Aufklärung im Fall Epstein zu behindern. „Es gibt gute Gründe, misstrauisch zu sein“, sagte sie dem „Spiegel“. Sie und ihr Ehemann, Ex-Präsident Bill Clinton, hätten gefordert, alle Akten im Fall Epstein freizugeben. Ein entsprechendes Gesetz sei von dem republikanisch dominierten Kongress verabschiedet und von Trump unterzeichnet worden. „Die Regierung tut alles, um dieses Gesetz zu umgehen und Trump zu schützen“, sagte Clinton dem „Spiegel“.
Jeffrey Epstein hatte über Jahre hinweg Frauen und Mädchen systematisch missbraucht, trotzdem hielten Eliten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft zu ihm Kontakt – selbst nach seiner Verurteilung 2008. Auch Ex-Präsident Bill Clinton war mit Epstein bekannt, sein Name taucht in den jüngst veröffentlichten Dokumenten zu dem Fall erneut auf.

Clinton weist enge Verbindung zu Epstein zurück

Hillary Clinton bestreitet enge Verbindungen ihrer Familie zu Epstein. „Mein Mann stand ihm nicht nahe. Er hat ein paar Mal sein Flugzeug genommen, um karitative Projekte zu besuchen, und das war Jahre, bevor Epstein schuldig gesprochen wurde“, sagte sie dem „Spiegel“.

Scharfe Kritik an Trumps Ukraine-Politik

Zugleich übt Clinton scharfe Kritik an der Ukraine-Politik der Trump-Regierung. „Ich finde, was Donald Trump getan hat, ist schändlich. Wenn die Ukraine hätte, was sie braucht – Langstreckenraketen, gut versorgte Luftverteidigungssysteme -, könnte sie nicht nur standhalten, sondern ein besseres Ergebnis in diesem Konflikt erzwingen“, sagte sie dem „Spiegel“.

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Alice Weidel und Tino Chrupalla

AfD fast gleichauf mit Union – Merz-Zufriedenheit sinkt deutlich

von Hasepost Redaktion 17. Februar 2026

In der aktuellen Forsa-Umfrage für RTL und ntv liegt die Union mit 26 Prozent nur noch knapp vor der AfD, die auf 25 Prozent kommt. Während SPD, BSW und FDP ihre Werte halten, verlieren Grüne und Linke jeweils einen Punkt. Auch bei der wahrgenommenen politischen Kompetenz holt die AfD auf die Union auf. Die Zufriedenheit mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nimmt weiter ab.

Union knapp vor AfD – Verluste bei Grünen und Linken

In der wöchentlichen Erhebung von Forsa für RTL und ntv kommt die Union aktuell auf 26 Prozent und liegt damit „nur noch hauchdünn vor der AfD mit 25 Prozent“. Die SPD bleibt weiterhin bei 14 Prozent stehen, während die Grünen mit 12 Prozent und die Linke mit 10 Prozent jeweils einen Punkt verlieren. Das BSW (3 Prozent) und die FDP (3 Prozent) bleiben auf dem Niveau der Vorwoche, der Anteil der sonstigen Parteien steigt um einen Punkt auf 7 Prozent an. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen liegt mit 26 Prozent weiterhin deutlich über dem Anteil der Nichtwähler bei der vergangenen Bundestagswahl (17,9 Prozent).

Einschätzung der politischen Kompetenz

Auch bei der Einschätzung zur politischen Kompetenz der Parteien kann die AfD auf die Union aufholen. So trauen 18 Prozent der Union (-1) zu, „mit den Problemen in Deutschland am besten fertig zu werden“ (Forsa für RTL und ntv). Die AfD kann sich um zwei Punkte steigern und liegt mit 12 Prozent auf dem zweiten Platz. Die SPD bleibt unverändert bei 6 Prozent, und auch bei der politischen Kompetenz verlieren die Grünen mit 5 Prozent und die Linke mit 4 Prozent jeweils einen Prozentpunkt. Mehr als die Hälfte der Bundesbürger (54 Prozent) trauen keiner Partei die Lösung der Probleme in Deutschland zu (Forsa für RTL und ntv).

Sinkende Zufriedenheit mit Bundeskanzler Merz

Die Hoffnung auf eine Trendwende für Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bleibt laut Forsa für RTL und ntv vorerst aus. „Nach einem kurzzeitig aufsteigenden Trend im Januar ist er erneut auf 23 Prozent bei der Zufriedenheit der Bundesbürger abgerutscht.“ 75 Prozent sind mit Merz‘ Arbeit nicht zufrieden. Damit ist die Zufriedenheit mit der Arbeit von Merz seit den ersten Umfragewerten aus dem Juni 2025 (42 Prozent) um 19 Prozent gefallen und liegt somit auf dem Niveau seines Vorgängers Olaf Scholz aus dem Juli 2024 (Forsa für RTL und ntv).
Die Befragung fand im Zeitraum vom 10. bis 16. Februar 2026 statt, die Datenbasis umfasst 2.504 Befragte (Forsa für RTL und ntv).

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Ergo Versicherung

Ergo streicht bis 2030 jährlich 200 Stellen in Deutschland

von Hasepost Redaktion 17. Februar 2026

Der Versicherer Ergo streicht in Deutschland bis einschließlich 2030 jährlich rund 200 Stellen, ohne dabei auf betriebsbedingte Kündigungen zurückzugreifen. Grundlage ist ein Interessenausgleich mit den Arbeitnehmervertretern, wie das „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe) berichtet. Der Stellenabbau erfolgt über natürliche Fluktuation, Altersteilzeit und Abfindungsprogramme, während das Unternehmen parallel Qualifizierungsmaßnahmen ausbaut.

Interessenausgleich und geplanter Stellenabbau

Ergo will in Deutschland bis einschließlich 2030 etwa 200 Arbeitsplätze pro Jahr abbauen. Darauf hat sich der Versicherer im Rahmen eines Interessenausgleichs mit den Arbeitnehmervertretern geeinigt, berichtet das „Handelsblatt“ (Mittwochsausgabe). Betriebsbedingte Kündigungen bleiben bis dahin ausgeschlossen. Ergo beschäftigt hierzulande derzeit knapp 17.000 Menschen.

Herausforderungen und Rolle der Künstlichen Intelligenz

Das Unternehmen stehe vor „komplexen Herausforderungen mit einem volatilen Marktumfeld, dem demografischen Wandel und den technologischen Umwälzungen durch Künstliche Intelligenz“, sagte Lena Lindemann, Ergo-Personalvorständin, dem „Handelsblatt“. Durch den verstärkten Einsatz von KI würden „bestimmte Funktionen künftig weniger gebraucht werden“.
Der Stellenabbau soll über natürliche Fluktuation, Altersteilzeit und Abfindungsprogramme erfolgen. „Freiwilligkeit bleibt das zentrale Prinzip. Niemand geht gegen seinen Willen“, sagte Lindemann dem „Handelsblatt“.

Qualifizierung und Beitrag zur Konzernstrategie

Parallel will Ergo Beschäftigte für neue Aufgaben qualifizieren. Geplant sind aktuell rund 500 sogenannte Reskilling-Plätze, davon etwa 260 bereits in diesem Jahr. „Wir wollen das Effizienzpotenzial von KI heben, aber zugleich die Mitarbeiter befähigen, in anderen Jobs für uns zu arbeiten“, sagte Lindemann dem „Handelsblatt“.
Das Sparprogramm ist Teil der Strategie 2030 der Ergo-Mutter Munich Re. Der Konzern will bis 2030 insgesamt 600 Millionen Euro einsparen. Für das laufende Jahr peilt Munich Re einen Nettogewinn von 6,3 Milliarden Euro an – 300 Millionen Euro mehr als das Ziel für 2025. Ergo soll rund 900 Millionen Euro zum Ergebnis beitragen.

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Die Feuerwehr kommt zum Einsatz.

Bürocontainer in Flammen: Brand bei Coppenrath & Wiese in Mettingen

von Hasepost 17. Februar 2026

Am Sonntag (15. Februar) kam es bei Coppenrath & Wiese in Mettingen zu einem Brand.

Nach Auslösen einer Brandmeldeanlage kam Freiwillige Feuerwehr

Gegen 17:45 Uhr kam der Einsatz bei der Feuerwehr ein. Zunächst rückte eine Gruppe der Freiwillige Feuerwehr Mettingen, nachdem eine Brandmeldeanlage ausgelöst wurde. Kurz darauf meldeten Mitarbeitende per Telefon einen Gebäudebrand, wodurch Vollalarm ausgelöst wurde.

Ein Bürocontainer an der Industriehalle Mettingen steht in Flammen.

Ein Bürocontainer an der Industriehalle Mettingen steht in Flammen. / Foto: Heiko Westermann

Feuer unter Kontrolle

Als die Feuerwehr ankam, war der Hof in Rauch gehüllt und in einem Bürocontainer neben einer der Industriehallen loderten Flammen. Mit zwei Strahlrohren konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden. Fünf Einsatztrupps arbeiteten zur initialen Brandbekämpfung, den Nachlöscharbeiten und der Entrauchung der angrenzenen Halle unter schwerem Atemschutz. Insgesamt waren 27 Feuerwehrleute im Einsatz.

Feuerwehr im Einsatz.

Feuerwehr im Einsatz. / Foto: Heiko Westermann

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Bundesfinanzministerium (Archiv)

Ifo-Chef kritisiert SPD-Steuerpläne als kaum finanzierbar

von Hasepost Redaktion 17. Februar 2026

Ifo-Präsident Clemens Fuest hält die von SPD-Finanzminister Lars Klingbeil geplanten Steuersenkungen für mittlere und untere Einkommen für kaum finanzierbar. Er verweist auf hohe Kosten für den Staat und eine aus seiner Sicht fehlende Bereitschaft der Koalition, die Ausgaben zu begrenzen. Gleichzeitig warnt Fuest vor einer höheren Belastung von Spitzenverdienern und sieht mittelfristig eine Anhebung der Mehrwertsteuer als mögliche Folge der Haushaltslage.

Fuest kritisiert Finanzierungspläne für Steuerentlastungen

Ifo-Präsident Clemens Fuest hat die Pläne von SPD-Finanzminister Lars Klingbeil, die Steuern für mittlere und untere Einkommen zu senken, als kaum finanzierbar bezeichnet. Allein die Abflachung des sogenannten Mittelstandsbauchs würde den Staat mehr als 30 Milliarden Euro im Jahr kosten, sagte er der FAZ (Mittwochausgabe). „Steuerlasten sind letztlich die Konsequenz von Ausgaben. Wenn man steuerlich entlasten will, muss man Ausgaben senken – da müsste die Regierung eigentlich beginnen.“ Die Bereitschaft der Koalition, an die Ausgaben ernsthaft heranzugehen, sei „bislang nicht vorhanden“.

Skepsis gegenüber höherem Spitzensteuersatz und CDU-Vorschlag

Auch eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes, wie sie die SPD zur Gegenfinanzierung ins Spiel bringt, sieht Fuest skeptisch. „Die wirtschaftliche Lage in Deutschland ist jetzt schon angespannt, es wird viel zu wenig investiert – will man das noch verstärken?“, fragte er laut FAZ. Eine höhere Belastung der Spitzenverdiener würde sich „mittelbar negativ auf die Einkommen der Mittelschicht auswirken“. Den Vorschlag von CDU-Generalsekretär Linnemann, den Spitzensteuersatz erst ab 80.000 Euro greifen zu lassen, nannte Fuest in der Entlastungswirkung schwer abschätzbar. Das sei „Kaffeesatzleserei“, da die Kosten je nach Ausgestaltung des Tarifverlaufs erheblich variieren würden.

Haushaltslücke, Sondervermögen und mögliche Mehrwertsteuererhöhung

Mit Blick auf die prognostizierte Haushaltslücke von rund 130 Milliarden Euro zwischen 2027 und 2029 rechnet der Ökonom mit einer Mischung aus Ausgabenbegrenzungen, Steuerverschärfungen und zusätzlicher Verschuldung. Er fürchte, dass die Regierung weitere Mittel aus Sondervermögen umwidmen werde – die viel kritisierte Zweckentfremdung könne also sogar noch zunehmen, „weil einfach der Druck so groß ist“.
Mittelfristig hält Fuest auch eine Mehrwertsteuererhöhung für kaum vermeidbar. „Mittelfristig kann man nicht ausschließen, dass die Politik als ultima ratio die Mehrwertsteuer erhöht“, sagte er der FAZ. Eine Umsatzsteuererhöhung sei „weniger wachstumsfeindlich“ als eine Einkommensteuererhöhung, weil sie sich weniger negativ auf Investitionen auswirke. Zugleich sagte er: „Wenn man mehr Wachstum haben will und wenn man steuerliche Entlastung haben will, muss der Staat nun mal Ausgaben kürzen.“
Die Hoffnung der Bundesregierung, die Haushaltslage durch stärkeres Wirtschaftswachstum zu entschärfen, dämpfte Fuest deutlich. „Wir haben keine Hinweise, dass es zu einem Aufschwung kommt, der über das hinausgeht, was ohnehin eingepreist ist. Da sehe ich nichts kommen“, sagte er der FAZ.

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17. Februar 2026 0 Kommentare
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