HASEPOST
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Windkraftanlagen in Glandorf und Bad Iburg im Visier...
Eine ganze Woche lang: Spieltraum feiert 15 Jahre...
Stadt Osnabrück macht Weg frei für Dienstleistungszentrum Eversheide
Gute Nachricht des Tages: DRK-Kreisverband Melle pflanzt Zitterpalme...
Tankstellenmitarbeiter überwältigen 16-jährigen Täter – Polizei stellt Schreckschusswaffe...
Ausbau mit Vollsperrung der Autobahn A1 zwischen Münster-Nord...
Warum am Neumarkt in Osnabrück modernstes Vermessungsgerät zum...
Klassik trifft auf Pop und Rock: The Ten...
Bürgerdinner vor historischer Kulisse in Osnabrück feiert Jubiläum
Niels-Stensen-Kliniken und Klinikum Osnabrück: Gemeinsame Weiterbildung mit der...
  • Impressum
  • Datenschutz
  • ✨ KI-Leitlinie
  • 🚫 Werbefrei
HASEPOST
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST
HASEPOST
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Mit dem Glow up Pole Studio verwirklicht Francesca Denby einen langen Traum. / Foto: Hannah Meiners

Selbstbewusstsein und Power: Das Glow up Studio bringt Pole Dance in die Osnabrücker Wüste

von Hannah Meiners 19. Februar 2026

Seit elf Jahren macht Francesca Denby Pole Dance und bringt jahrelange Erfahrung als Trainerin mit. Jetzt eröffnet sie ihr eigenes Studio am Blumenhaller Weg 41 im Stadtteil Wüste.

Pole Dance ist für alle

Die Idee für ein eigenes Studio schlummert in Francesca Denby schon seit Jahren. Mit der Unterstützung ihres Ehemanns beschloss sie im letzten Herbst den Schritt zu wagen. „Ich glaube, wenn man so lange ein Hobby hat, entstehen eigene Ideen“, sagt Denby. Auch wenn sie sich mit ihrem eigene Studio nun selbstständig macht, steht fest: Polen soll Hobby bleiben – nur jetzt in den eigenen vier Wänden. Im Glow Up Pole Studio sind alle willkommen – unabhängig von Geschlecht, Gewicht, Fitness und Vorerfahrungen.

Glow up Pole Studio

Acht Stangen gibt es im Studio und jede Menge verschiedene Kurse. / Foto: Francesca Denby

Kleine Kurse, große Wirkung

„Pole Dance kann gerade für Frauen das Selbstbewusstsein stärken und das Verhältnis zum eigenen Körper verbessern: Deshalb auch der Name Glow up Studio“, erklärt Denby. Die Kurse sind für Einsteiger und Fortgeschrittene vielfältig und werden von ihr oder Trainerin Laura angeleitet. Ob sexy, kraftvoll, tänzerisch oder Flexibilität – im Glow up Pole Studio findet jede einen Kurs nach ihren Bedürfnissen. Auch das Tanzen und Polen auf Heels wird angeboten.

Glow up Pole Studio

Auch Fortgeschrittene können im Glow up Pole Studio Neues lernen und trainieren. / Foto: Francesca Denby

Im Studio gibt es acht Stangen, also auch acht Teilnehmende pro Kurs. „So können wir auf alle Teilnehmenden eingehen und es entsteht eine sichere Umgebung“, erklärt Denby.

Verschiedene Abos und Hansefit-Partner

Über die Partnerschaft mit Hansefit ab dem 1. März freut sich Denby sehr: „Pole Dance sollte man auf jeden Fall mal ausprobiert haben. Mit Hansefit sinkt die Hemmschwelle vielleicht etwas.“ Unterschiedliche Abos ermöglichen individuelle Teilnahme. Außerdem bietet Denby auf auch JGA’s, Pole Parties und Workshops an.

19. Februar 2026 0 Kommentare
2 FacebookTwitterPinterestEmail
Der Wahlausschussvorsitzende Jan Ketges gratuliert Dr. Heidrun Gunkel zur erfolgreichen Wahl zur Superintendentin des Kirchenkreises Melle-Georgsmarienhütte / Foto: Ev.-luth. Kirchenkreis Melle-Georgsmarienhütte/Birte Hoppe

Das ist die neue Superintendentin des Kirchenkreises Melle-Georgsmarienhütte

von PM 19. Februar 2026

Die Entscheidung ist gefallen: Dr. Heidrun Gunkel wird die neue Superintendentin des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Melle-Georgsmarienhütte. In der jüngsten Sitzung der Kirchenkreissynode wurde die 42-jährige Theologin zur Nachfolgerin von Hannes Meyer-ten Thoren in das leitende Amt gewählt. Bereits am 11. Januar hatte sie sich der Öffentlichkeit mit einer Aufstellungspredigt vorgestellt.

Durch Erfahrung und klares Profil überzeugt

Dr. Heidrun Gunkel, die derzeit als Pastorin in der Gesamtkirchengemeinde Peine tätig ist, überzeugte die Synodalen mit ihrer langjährigen Erfahrung in der kirchlichen Leitung und ihrem klaren theologischen Profil. Die gebürtige Hildesheimerin, die in Göttingen und Rom studierte, bringt eine beeindruckende akademische und praktische Vita mit: Sie wurde im Fach Neues Testament zum Thema „Der Heilige Geist bei Lukas“ promoviert und war über zehn Jahre als Lehrbeauftragte für Biblische Theologie tätig. Seit 2021 wirkt sie zudem als Prüferin für das Zweite Theologische Examen der Landeskirche mit.

Gestalterin von Veränderungsprozessen

In ihrer bisherigen Tätigkeit in Peine hat sich Dr. Gunkel für strukturellen Wandel eingesetzt. Sie gestaltete federführend den komplexen Prozess zur Bildung der Gesamtkirchengemeinde Peine und leitete als Vorsitzende den Kirchenvorstand der St.-Jakobi-Kirchengemeinde. Aktuell bringt sie ihre Expertise als Vorsitzende des KiTa-Verbands Peiner Land sowie als Mitglied der Landessynode ein, wo sie unter anderem in den Ausschüssen für Diakonie sowie Theologie und Kirche aktiv ist.

„Kirchliche Strukturen sind in einer zunehmend säkularen und multireligiösen Gesellschaft großen Veränderungen ausgesetzt“, so Dr. Gunkel. Diesen Wandel wolle sie verantwortlich mitgestalten, mit dem Ziel, Menschen zu stärken. Besonders der Kirchenkreis Melle-Georgsmarienhütte reizte sie durch seine „vielseitigen innovativen Projekte und die Umsetzung kreativer Ideen“.

Kooperativer Leitungsstil und geistliche Impulse

Für ihre neue Aufgabe im Kirchenkreis setzt Dr. Gunkel auf Transparenz, Verlässlichkeit und ein Agieren auf Augenhöhe. Ihr Verständnis von Leitung ist geprägt durch:

  • Partizipation: Die Arbeit in multiprofessionellen Teams und ein gemeinschaftlich handelndes Leitungsteam.
  • Strukturelle Weitsicht: Freude an regionaler Zusammenarbeit und moderner Verwaltung.
  • Theologische Fundierung: Die Einbringung geistlicher Impulse in administrative Prozesse.

„Die christliche Kirche leistet mit ihrer Botschaft und ihrem sozialen Engagement einen entscheidenden Beitrag für unsere Gesellschaft“, so Gunkel. Diesen Auftrag möchte sie nun gemeinsam mit den Haupt- und Ehrenamtlichen im Kirchenkreis Melle-Georgsmarienhütte weiterführen.

Privat findet die leidenschaftliche Theologin Ausgleich beim Radfahren in der Natur oder als Zuschauerin bei Fußballspielen. Wann genau der offizielle Einführungsgottesdienst stattfinden wird, gibt der Kirchenkreis in Kürze bekannt.

19. Februar 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Der IHK-Berufsbildungsausschuss tagte bei der Seedhouse Accelerator GmbH in Osnabrück. / Foto: FASZINATIONS-FOTOGRAFIE by Holger Bulk

IHK-Berufsbildungsausschuss diskutiert Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung von Prüfungen in Osnabrück

von PM 19. Februar 2026

In seiner aktuellen Sitzung bei der Seedhouse Accelerator GmbH in Osnabrück diskutierte der IHK-Berufsbildungsausschuss Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung von Prüfungen. „Mit digitalen Prüfungen können Prüfungsprozesse modernisiert und Prüfer entlastet werden“, stellten die Ausschussvorsitzenden Stephan Soldanski und Wolfgang Paus fest.

Auch digitale Prüfungen ermöglichen

Ins Thema führte Sönke Feldhusen, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Lüneburg-Wolfsburg und Federführer Berufliche Bildung der IHK Niedersachsen, ein. „Bereits heute werden Prüfungen digital durchgeführt, so etwa Ausbildereignungsprüfungen und Fach- und Sachkundeprüfungen. Ziel ist es, perspektivisch flächendeckend auch digitale Ausbildungsprüfungen zu ermöglichen“, erläuterte Feldhusen. „Die Ziele der Einführung von digitalen Prüfungen sind eine Qualitätssteigerung, eine Entlastung der ehrenamtlichen Prüfer und ein flexiblerer Service für unsere Prüfungsteilnehmer und die Ausbildungsbetriebe“, so Feldhusen weiter.

Tablets oder Laptops

Die IHK in Osnabrück bietet aktuell digitale Prüfungen bei den Ausbildereignungsprüfungen, in der Sach- und Fachkunde und in Zwischenprüfungen verschiedener kaufmännischer Berufe wie etwa Buchhändler und Kaufleute für Marketingkommunikation an. Dabei werden den Teilnehmern Tablets oder Laptops zur Verfügung gestellt, an denen sie die Aufgaben bearbeiten können.

Der aus Arbeitgeber-, Arbeitnehmer- und Lehrervertretern bestehende IHK-Berufsbildungsausschuss trifft sich dreimal jährlich und ist in allen wichtigen Angelegenheiten der beruflichen Bildung zu unterrichten und anzuhören. Er hat im Rahmen seiner Aufgaben auf eine stetige Entwicklung der Qualität der beruflichen Bildung hinzuwirken. Die vom Niedersächsischen Kultusministerium berufenen Gremienmitglieder sind ehrenamtlich tätig.

19. Februar 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Vereinbarten den Schulterschluss für eine bessere Mobilfunkversorgung

So soll die Mobilfunkversorgung im Landkreis Osnabrück verbessert werden

von Hasepost 19. Februar 2026

Der Landkreis Osnabrück und seine kreisangehörigen Kommunen verfolgen das gemeinsame Ziel, die Mobilfunkversorgung im Kreisgebiet nachhaltig zu stärken. Vor diesem Hintergrund hatte Landrätin Anna Kebschull die Mobilfunkanbieter Telekom, Vodafone und Telefónica zu einem Abstimmungsgespräch eingeladen. An dem Austausch nahmen auch Vertreter der Bürgermeisterkonferenz teil.

Mobilfunk-Versorgung von 99,5 Prozent der Fläche geplant

Ziel des Treffens war es, die anstehenden Schritte zur Erfüllung der Mobilfunk-Versorgungsauflage zu erörtern. Diese sieht vor, bis zum Jahr 2030 eine Versorgung von 99,5 Prozent der Fläche sicherzustellen. Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen, sind zusätzliche Mobilfunkstandorte erforderlich. Derzeit befinden sich im Landkreis Osnabrück 20 neue Standorte in der Umsetzung. „Wir sind insgesamt auf einem sehr guten Weg, aber es muss uns möglichst kurzfristig gelingen, auch die restlichen Funklöcher in unserem Landkreis zu schließen“, so Landrätin Kebschull zum weiteren Verfahren.

Hilfsangebote für Unternehmen beim Mobilfunkausbau

Anders als beim Glasfaserausbau besteht für den Mobilfunkausbau kein eigenständiges Förderprogramm. Um die Unternehmen dennoch bestmöglich zu unterstützen, haben Landkreis und Kommunen ihre Hilfsangebote bestätigt. Dazu zählen insbesondere die Bereitstellung geeigneter Flächen sowie die Unterstützung bei der Standortsuche. Darüber hinaus bieten die Verwaltungen Unterstützung und Koordination bei Bauanträgen an. Ein weiterer Baustein ist die Anbindung neuer Mobilfunkmasten an das geförderte Glasfasernetz, um leistungsfähige Datenverbindungen zu gewährleisten.

Neben grundsätzlichen Fragen des Ausbaus wurden im Gespräch auch aktuelle Einzelfälle mit dringendem Handlungsbedarf thematisiert. Ziel ist es, bestehende Versorgungsprobleme zeitnah und im engen Schulterschluss zwischen Unternehmen, Kreisverwaltung sowie Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern zu lösen.

Regelmäßiger Austausch von Landkreis, Kommunen und Unternehmen

Die Beteiligten verständigten sich zudem auf einen regelmäßigen Austausch. Dieser soll sowohl dem Monitoring des Fortschritts bei der Erfüllung der Versorgungsauflagen dienen als auch der gemeinsamen Bewertung aktueller Versorgungsprobleme. Auf diese Weise wollen Landkreis, Kommunen und Mobilfunkunternehmen die Mobilfunkinfrastruktur im Osnabrücker Land Schritt für Schritt weiterentwickeln und die Versorgung für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen verlässlich verbessern.

19. Februar 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Stahlproduktion (Archiv)

EU lockert Vorgaben: Grüner Stahl darf außerhalb Europas entstehen

von Hasepost Redaktion 19. Februar 2026

Die EU-Kommission plant, die künftigen Vorgaben für den Einsatz von grünem Stahl bei öffentlichen Aufträgen zu lockern. Nach einem internen Dokument, über das das „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe) berichtet, soll der Stahl zwar weiterhin zu einem verpflichtenden Anteil klimaneutral produziert sein, aber nicht mehr zwingend aus der EU stammen. Mindestquoten für emissionsarme Materialien sind auch für andere Produkte wie Aluminium und Zement vorgesehen.

Vorgaben für grünen Stahl werden aufgeweicht

Die EU-Kommission arbeitet an neuen Regeln für die Verwendung von grünem Stahl bei öffentlichen Aufträgen. Nach einem Dokument der Kommission, über das das „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe) berichtet, soll ein festgelegter Anteil des eingesetzten Stahls weiterhin klimaneutral hergestellt werden, jedoch ohne die bisher vorgesehene Bindung an eine Produktion in der Europäischen Union.
Konkret sieht der Vorschlag vor, dass mindestens 25 Prozent des verwendeten Stahls bei öffentlichen Aufträgen emissionsarm sein muss. Die gleiche Vorgabe macht die Kommission auch für Aluminium, Zement und weitere Produkte. In diesen Fällen ist im Dokument jedoch der Zusatz „aus der EU“ enthalten, während dieser Zusatz bei Stahl gestrichen wurde.

Änderung gegenüber früheren Entwürfen

In vorherigen Versionen des Dokuments war die Herstellung in der EU noch das entscheidende Kriterium für grünen Stahl. Nun führt die EU-Kommission laut dem internen Papier an, dass europäische Stahlhersteller bereits von Handelsschutzmaßnahmen profitieren würden. Dies wird als Begründung dafür genannt, warum die Herkunftsanforderung bei Stahl im aktuellen Vorschlag entfällt.

Industrial Accelerator Act vor Vorstellung

Ursprünglich wollte die EU-Kommission den Vorschlag zum „Industrial Accelerator Act“ in der kommenden Woche vorstellen. Dem Dokument zufolge ist es jedoch möglich, dass der Termin aufgrund interner Unstimmigkeiten erneut verschoben wird.

✨ mit KI bearbeitet

19. Februar 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Stadtlogo von Osnabrück. / Foto: Dominik Lapp

Dokumente, Beglaubigungen, Urkunden: Stadt Osnabrück warnt vor Anbietern im Internet

von PM 19. Februar 2026

Wer in Deutschland eine Urkunde bestellt, muss seit dem 1. Januar für ein Exemplar 20, danach für jedes weitere Exemplar der gleichen Sorte 10 Euro bezahlen. Deutlich teurer kann es werden, wenn man Urkunden über Fremdanbieter im Internet bestellt. Dass das immer öfter passiert, stellt das Standesamt der Stadt Osnabrück derzeit fest.

Fremdanbieter als erste Suchtreffer

Die Anbieter gehören bei der Suche nach Services oft zu den ersten Treffern bei Suchmaschinen. Häufig handelt es sich dabei um gesponserte Suchergebnisse, weshalb sie noch vor dem städtischen Serviceportal auftauchen. Bei den Anbietern lässt sich dann gegen ein Entgelt eine Urkunde beantragen.

Empfehlung, direkt bei der Stadt zu beantragen

Das Standesamt weist darauf hin, dass diese Vorgehensweise Bürgerinnen und Bürger nicht grundsätzlich von den möglichen Kosten für das Ausstellen einer Urkunde beim Standesamt befreit. Wer einen solchen Dienst in Anspruch nimmt, zahlt also im Zweifel wesentlich mehr.

Deshalb empfiehlt die Stadt Osnabrück allen Bürgerinnen und Bürgern, für Informationen zu Dokumenten, Urkunden oder Beglaubigungen das Serviceportal der Stadt aufzurufen und zur Beantragung die dortigen Informationen zu befolgen.

19. Februar 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Stahlproduktion (Archiv)

Stahlindustrie warnt vor EU-Aufweichung von „Buy European“-Regeln

von Hasepost Redaktion 18. Februar 2026

Die Stahlindustrie stellt sich gegen Pläne der EU-Kommission, die geplanten „Buy European“-Regeln im Rahmen eines neuen Gesetzespakets abzuschwächen. Vertreter der Branche warnen vor einer Entkernung des Schutzes für europäische Produktion und kritisieren den Ansatz „Made with Europe“ als unzureichend.

Stahlindustrie warnt vor „entkerntem“ Ansatz

Die Stahlindustrie hat die Pläne der EU-Kommission kritisiert, die zum Schutz der europäischen Industrie vorgesehenen „Buy European“-Regeln abzumildern. Marie Jaroni

Abschwächung bei Vorgaben für CO2-armen Stahl

Ausgerechnet für die Stahlindustrie, die einen gewissen Schutz durch Importzölle hat, will die EU-Kommission die Regeln nun offenbar aufweichen. Laut ihrem jüngsten Entwurf ist nur noch vorgesehen, dass in der öffentlichen Beschaffung mindestens 25 Prozent des Stahls CO2-arm sein müssen. Anders als bei Materialien wie Aluminium oder Beton ist von Stahl „Made in Europe“ dagegen nicht mehr explizit die Rede.

Gesetzespaket mit Quoten für strategische Sektoren

Hintergrund ist ein Gesetzespaket, das die Behörde voraussichtlich in der kommenden Woche vorlegen will. Dort waren bislang Quoten für strategische Sektoren wie Stahl, Zement, Batterien und Solartechnik sowie die Autoindustrie vorgesehen. Wenn der Staat in diesen Feldern einkauft oder Fördermittel vergibt, soll etwa bei Beton mindestens fünf Prozent des Materials CO2-arm und in der EU hergestellt werden müssen. Dies betrifft vor allem Bauprojekte. Auch wenn der Staat Autos kauft oder dies fördert, soll ein Mindestanteil an den Fahrzeugen „Made in Europe“ sein müssen.
Daran hatte sich zuletzt Kritik entzündet. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) warb dafür, aus „Made in Europe“ ein „Made with Europe“ zu machen, das heißt: volle Anerkennung für Länder, mit denen die EU ein Handelsabkommen geschlossen hat.

✨ mit KI bearbeitet

18. Februar 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
(Symbolbild) Bürgerpark

Einbruch in Mehrfamilienhaus nahe des Osnabrücker Bürgerparks

von Hasepost 18. Februar 2026

Am Dienstagvormittag (17. Februar) kam es in der Veilchenstraße in unmittelbarer Nähe des Bürgerparks zu einem Wohnungseinbruchdiebstahl. Nach bisherigen Erkenntnissen drangen bislang unbekannte Täter im Zeitraum zwischen 10:30 Uhr und 11:30 Uhr gewaltsam in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses ein und durchsuchten die Räume nach Wertgegenständen.

Verdächtige Frau gesucht

Angaben zur Höhe des entstandenen Sachschadens sowie zum möglichen Diebesgut können derzeit noch nicht gemacht werden.

Im Zusammenhang mit der Tat wurde im Mehrfamilienhaus eine verdächtige Frau beobachtet. Sie wird als weiblich, etwas 40 Jahre alt und circa 1,60 bis 1,70 Meter groß mit dunklen Haaren, möglicherweise zu einem Pferdeschwanz gebunden, und dunkler Kleidung beschrieben.

Polizei sucht Hinweise

Hinweise zur Tat, zur beschriebenen Person oder zu verdächtigen Beobachtungen nimmt die Polizei Osnabrück unter der Telefonnummer 0541/327-3203 entgegen.

18. Februar 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Claudia Plattner

BSI-Chefin: Ungewöhnlich massiver Cyberangriff legt Bahnsysteme lahm

von Hasepost Redaktion 18. Februar 2026

Die Chefin des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Claudia Plattner, bewertet den aktuellen Cyberangriff auf die Bahn als ungewöhnlich groß angelegte Attacke. Es handele sich um Milliarden Anfragen pro Minute, sagte sie dem WDR. Die Attacke führe zwar zu ernsthaften Einschränkungen im Alltagsservice, dürfte nach ihrer Einschätzung aber keine nachhaltigen Schäden verursachen.

„Keine alltägliche Dimension“

BSI-Präsidentin Claudia Plattner sprach im WDR von einer Attacke, die in ihrem Ausmaß deutlich über das Übliche hinausgehe. Es handele sich um Milliarden Anfragen pro Minute, sagte sie dem Sender. Diese Art eines DDOS-Angriffs sei ganz klar „die größere Kante, keine alltägliche Dimension“, so Plattner dem WDR.
Zu Spekulationen, Russland könne hinter der Attacke stecken, äußerte sich Plattner nicht konkret. Sie verwies dem WDR zufolge allerdings darauf, dass seit Beginn des Kriegs gegen die Ukraine die Zahl solcher Cyberangriffe in Deutschland zugenommen habe. Ziel sei es, Propaganda zu verbreiten mit der einschüchternden Botschaft: „Seht her, wir können euch jederzeit angreifen, bzw. eure Systeme angreifen.“

Einschätzung der Sicherheitslage

Die BSI-Chefin erklärte dem WDR, dass die Bahnsysteme und Deutschland insgesamt aus ihrer Sicht gut aufgestellt seien, um Attacken abzuwehren. Es stimme nicht, dass das Land schutzlos sei. Auch im aktuellen Fall arbeiten die Behörden demnach eng zusammen mit den IT-Stellen der Bahn.
Bei einem sogenannten Denial-of-Service-Angriff werden die attackierten IT-Systeme durch massenhafte Anfragen überlastet und vorübergehend lahmgelegt. Plattner sagte dem WDR, der aktuelle Angriff sei so massenhaft angelegt, dass einige Server in die Knie gingen.

Auswirkungen auf Bahnkunden

Die Attacke auf die Bahn wird nach Einschätzung der BSI-Chefin vermutlich keine nachhaltigen Schäden bewirken. Wohl aber führe sie, so Plattner im WDR, zu einer ernsthaften Einschränkung im Alltagsservice, der aber vorübergehend sei.
Die Bahn hatte am Vormittag erklärt, dass an den jüngsten Störungen im Auskunfts- und Buchungssystem ein Cyberangriff schuld ist. Inzwischen seien die Probleme behoben. Betroffen waren seit gestern Nachmittag der DB Navigator und die Internetseite der Bahn.

✨ mit KI bearbeitet

18. Februar 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Friedrich Merz

Merz sagt Nigeria weitere deutsche Unterstützung und Wirtschaftskooperation zu

von Hasepost Redaktion 18. Februar 2026

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Nigerias Präsident Bola Tinubu haben in einem Telefongespräch über die Lage in Westafrika beraten. Deutschland sagte Nigeria dabei weitere Unterstützung bei dessen Stabilisierungsbemühungen zu und beide Seiten kündigten an, die wirtschaftliche Zusammenarbeit zu vertiefen.

Telefonat über regionale Lage und Zusammenarbeit

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat am Mittwoch mit dem Präsidenten der Bundesrepublik Nigeria, Bola Tinubu, telefoniert. Das teilte Regierungssprecher Stefan Kornelius mit.
„Bundekanzler Merz und Präsident Tinubu tauschten sich über die Lage in der Region aus“, so Kornelius. Merz habe versichert, dass Deutschland Nigeria auch weiterhin in seinen Stabilisierungsbemühungen unterstützen werde.
Der Bundeskanzler habe die „langen und engen Beziehungen zwischen beiden Ländern“ gewürdigt, hieß es weiter. Beide Regierungschefs vereinbarten Kornelius zufolge, die Zusammenarbeit im wirtschaftlichen Bereich weiter zu vertiefen.

Nigeria als regionales Schwergewicht

Nigeria gilt als politisches und wirtschaftliches Schwergewicht Westafrikas und spielt innerhalb der Staatengemeinschaft ECOWAS eine zentrale Rolle. Das Land ist geteilt in einen mehrheitlich muslimischen Norden und einen mehrheitlich christlichen Süden.
Im Norden des Landes gibt es häufig Angriffe der bewaffneten islamistischen Gruppen Boko Haram und ISWAP. Nachdem die US-Luftwaffe bereits im Dezember Angriffe gegen die Gruppen geflogen hatte, haben die USA am Dienstag weitere 100 Soldaten zur Bekämpfung der Milizen nach Nigeria entsandt. Sie sollen die örtlichen Streitkräfte unterstützen, aber nicht in Kampfhandlungen eingreifen, hieß es.

✨ mit KI bearbeitet

18. Februar 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
neuere Artikel
ältere Artikel
  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
Wahlprognosen
Tanken
VfL
HASEPOST
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3
Tanken