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Omid Nouripour

Nouripour fordert einheitliche europäische Linie in China-Politik

von Hasepost Redaktion 20. Februar 2026

Vor der Reise des Bundeskanzlers nach Peking in der kommenden Woche fordert Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour (Grüne) eine engere europäische Abstimmung in der China-Politik. Mitglieder der Bundesregierung sollten nach seiner Ansicht künftig nur noch im europäischen Verbund nach China reisen.

Forderung nach europäischer «Formation»

Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour (Grüne) sprach sich angesichts der bevorstehenden China-Reise des Bundeskanzlers für ein gemeinsames europäisches Vorgehen aus. „Nach der Antrittsreise sollten die Mitglieder der Bundesregierung nicht mehr allein nach China fahren, sondern nur als Teil einer europäischen Formation“, sagte der Grünen-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Gemeinsame Probleme, gemeinsame Strategie

Nouripour verwies auf eine Reihe von Konfliktpunkten im Verhältnis zu Peking, die aus seiner Sicht alle europäischen Staaten beträfen. Alle hätten dieselben Probleme mit der Politik Chinas, vom Umgang mit den Menschenrechten bis zur künstlichen Verknappung Seltener Erden durch Peking, sagte Nouripour den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Er betonte, die Kommunistische Partei nutze schon kleine Differenzen zwischen den Europäern meisterhaft aus. „Deshalb muss man die China-Politik konsequent europäisch denken“, fordert er. „Die chinesische Seite muss sehen, dass wir miteinander sprechen und dass wir uns nicht auseinanderdividieren lassen“, sagte Nouripour den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

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20. Februar 2026 0 Kommentare
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Atomkraftwerk (Archiv)

Bund segnet umstrittenes Rosatom-Atomprojekt in Lingen offenbar ab

von Hasepost Redaktion 20. Februar 2026

Die Bundesregierung befürwortet nach einem Bericht des Magazins Politico die Genehmigung eines umstrittenen Nuklearprojekts im niedersächsischen Lingen, an dem neben dem französischen Atomkonzern Framatome auch das russische Staatsunternehmen Rosatom beteiligt ist. Trotz sicherheitspolitischer Bedenken soll das Vorhaben unter Auflagen eine positive atomrechtliche Bewertung des Bundes erhalten und damit im Genehmigungsprozess deutlich vorankommen.

Bund billigt Kooperation von Framatome und Rosatom

Nach Informationen des Nachrichtenmagazins Politico, das sich auf „zwei mit der Bewertung vertraute Personen“ beruft, will die Bundesregierung durch eine atomrechtliche Bewertung unter Auflagen ein Nuklearprojekt in Lingen erlauben, bei dem Framatome mit dem russischen Staatsunternehmen Rosatom zusammenarbeiten will. In einem finalen Schritt müsste noch das niedersächsische Umweltministerium das Projekt genehmigen.
Bei dem Vorhaben plant Framatome mit seiner Tochter Advanced Nuclear Fuels (ANF), am Standort Lingen künftig zusätzlich zu den bisherigen Brennelementen auch sechseckige Brennelemente russischen Designs herzustellen. Dafür, so argumentierte das Unternehmen bis zuletzt, müsse es mit Rosatom zusammenarbeiten. Deshalb hatten zuletzt mehrere Sicherheitsbehörden das Nuklearprojekt für eine Bewertung des Bundes überprüft. Die Federführung lag beim Bundesumweltministerium (BMUKN).

Rosatom-Tochter soll Technik und Lizenzen liefern

Die endgültige Entscheidung über das Projekt muss nun durch die zuständige Genehmigungsbehörde, dem niedersächsischen Umweltministerium, getroffen werden. Im Falle einer Genehmigung würde die Framatome-Tochter ANF die sechseckigen Brennelemente im niedersächsischen Werk produzieren. Und die Rosatom-Tochter TVEL soll Anlagen und Know-how liefern sowie Lizenzen erteilen.
Dafür beantragte die Framatome-Tochter bereits 2022 eine Änderungsgenehmigung, um die Fertigungsanlage entsprechend umzurüsten. Mit der nun vorliegenden einheitlichen Bewertung des Bundes, in die unter anderem das Kanzleramt und das Bundesinnenministerium eingebunden waren, kommt das Genehmigungsverfahren einen entscheidenden Schritt voran. Denn das niedersächsische Umweltministerium hatte die erforderlichen Prüfungen und Einschätzungen aus Berlin abgewartet, um eine finale Entscheidung treffen zu können.

Bundesbehörden verweisen auf BMUKN – Kritik aus Niedersachsen

Auf konkrete Nachfragen zur übermittelten Bewertung habe sich das zuständige Bundesumweltministerium innerhalb der eingeräumten Frist nicht auf Anfrage geäußert, schreibt Politico. Das Bundeskanzleramt und das Bundesinnenministerium verwiesen demnach auf Anfrage lediglich auf das federführende Bundesumweltministerium.
Das niedersächsische Umweltministerium wiederum teilte mit, man äußere sich grundsätzlich nicht zu laufenden Verfahren, deren Dauer oder konkreten Prüfungen. Die Positionen von Landesumweltminister Christian Meyer (Grüne) seien bekannt.
Meyer hatte Politico im Dezember gesagt: „Deutschland hat Gazprom einst beim Gasspeicher in Rehden die Tür zu kritischer Energieinfrastruktur geöffnet – und wurde in der Gaskrise erpressbar, als Putin die Gaslieferungen drosselte. Jetzt drohen wir, einen ähnlichen Fehler mit Rosatom zu wiederholen, wenn wir dem Konzern den Zugang zu sensibler Atomtechnologie in der Brennelementfertigung in Lingen gewähren.“

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Verdi fordert Länder zu höherem Rundfunkbeitrag ab 2027 auf

von Hasepost Redaktion 20. Februar 2026

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi fordert die Ministerpräsidenten der Länder auf, den von einer Kommission empfohlenen Rundfunkbeitrag von 18,64 Euro ab 2027 per Staatsvertrag festzuschreiben. Während Verdi auf die Einhaltung des Beitragsverfahrens und der Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts pocht, verlangt der IT-Branchenverband Bitkom angesichts der wirtschaftlichen Lage vieler Haushalte eine Senkung des Rundfunkbeitrags.

Verdi mahnt Einhaltung des Verfahrens an

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat die Ministerpräsidenten der Länder aufgefordert, den von einer Kommission empfohlenen Rundfunkbeitrag von 18,64 Euro ab 2027 per Staatsvertrag festzuschreiben. „Wir müssen beim Rundfunkbeitrag zurück in die Rechtsstaatlichkeit“, sagte Christoph Schmitz-Dethlefsen, für Medien zuständiges Mitglied im Verdi-Bundesvorstand, am Freitag. So, wie sich die Rundfunkhäuser und die KEF an das Beitragsverfahren hielten, so seien nun die Rundfunkpolitiker in der Pflicht, das Verfahren zu wahren und die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts umzusetzen.
Mit Blick auf die veränderte Höhe des empfohlenen Rundfunkbeitrags sagte Schmitz-Dethlefsen laut Verdi: „Die Beitragsempfehlung der unabhängigen KEF ist zu respektieren. Zentral in ihrem neuen Bericht ist, dass die KEF einen gestiegenen Finanzbedarf der Öffentlich-Rechtlichen anerkennt.“ Dieser müsse finanziert werden. Doch die Sender hätten aus Angst vor ausbleibenden Beitragserhöhungen in den letzten Jahren an allen Ecken und Enden gespart und auch nötige Investitionen aufgeschoben. Solche aufgesparten Mittel wertet die KEF laut Verdi als bedarfsmindernd bei der neu berechneten Höhe des Rundfunkbeitrags.

Bitkom fordert Beitragssenkung

Der IT-Branchenverband Bitkom wiederum drängt auf eine Beitragssenkung. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk werde gerade in Zeiten gesellschaftlicher Spaltung und zunehmender Desinformation dringend gebraucht, aber die Menschen erreichen und Wirkung entfalten könne der öffentlich-rechtliche Rundfunk nur, wenn er in der Breite der Bevölkerung als vertrauenswürdiges Qualitätsmedium akzeptiert werde, sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. „Ein monatlicher Beitrag für einen von vielen Menschen nur sporadisch genutzten Dienst, der deutlich über privaten Rundfunk- und Streamingangeboten liegt, ist hier kontraproduktiv.“
„Auch angesichts der angespannten wirtschaftlichen Lage vieler Haushalte sollte der Rundfunkbeitrag nicht weiter steigen, sondern tendenziell sinken“, so Rohleder. Geringere Belastungen für Beitragszahler wären nach seiner Darstellung das richtige Signal.

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Armin Laschet

Laschet nimmt Söders Pistorius-Witz gelassen und humorvoll

von Hasepost Redaktion 20. Februar 2026

Der frühere CDU-Chef und Kanzlerkandidat Armin Laschet zeigt sich gelassen gegenüber einem Aschermittwoch-Scherz von CSU-Chef Markus Söder über seine vermeintliche Ähnlichkeit mit Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD). In einem Interview betonte Laschet, er nehme den Witz mit Humor und sehe darin ein Beispiel für freundschaftliches „Gefrotzel“.

Laschet reagiert gelassen auf Söder-Scherz

Der frühere CDU-Chef und Kanzlerkandidat Armin Laschet hegt nach eigenen Angaben keinen Groll wegen des Aschermittwoch-Witzes von CSU-Chef Markus Söder über seine Ähnlichkeit mit Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD). „Wir haben immer schon zusammen gefrotzelt“, sagte Laschet der „Rheinischen Post“ (Samstagsausgabe).
Nach einer gemeinsamen Begegnung in der bayerischen Staatskanzlei hätten er und Söder „auch ein Selfie gemacht und einen Tweet abgesetzt über diese Verwechslungen mit Pistorius“. Insofern finde er das sympathisch, „dass man auch über sich selbst lachen könne“, sagte Laschet der „Rheinischen Post“.

Söders Aschermittwochsauftritt in Passau

CSU-Chef Markus Söder hatte in seiner Rede in Passau auf den politischen Aschermittwoch Bezug genommen und dabei über eine vermeintliche Verwechslung von Laschet mit Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) gescherzt. Wörtlich sagte Söder laut Bericht: „Ich habe mich mit Armin Laschet lang ausgesprochen. Er war in der Staatskanzlei. Wir haben gelacht, wir haben uns unterhalten. Dummerweise habe ich dann erst am Schluss gemerkt, dass es Boris Pistorius war.“

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Nena (Archiv)

Powerwolf erobern Platz eins der deutschen Albumcharts

von Hasepost Redaktion 20. Februar 2026

Die Power-Metal-Band Powerwolf steht mit „Wildlive (Live At Olympiahalle)“ neu an der Spitze der offiziellen deutschen Album-Charts. In den Single-Charts übernimmt die Bonner Brass-Gruppe Druckluft mit „Karnevalsmaus“ die Führung und setzt mehrere Bestmarken.

Powerwolf vor Angelo Kelly und Bad Bunny

Angeführt werden die offiziellen deutschen Album-Charts in dieser Woche von der Power-Metal-Band Powerwolf, deren Live-Album „Wildlive (Live At Olympiahalle)“ auf Platz eins einsteigt. Das teilte die GfK am Freitag mit.
Auf Rang zwei folgt „Alive“ von Angelo Kelly. Vorwochensieger Bad Bunny rutscht mit „Debi tirar mas fotos“ auf Platz drei ab. Neu in den Top 10 sind zudem Blues- und Bluesrock-Gitarrist Joe Bonamassa mit „B.B. King`s Blues Summit 100“ auf Platz vier, Singer-Songwriterin Charli XCX mit „Wuthering Heights“ auf Platz fünf, Rapper Kane mit „Farben“ auf Platz acht und Musikikone Nena mit „Wir gehören zusammen – On Tour With Nena“ auf Platz zehn.

Druckluft schreibt in den Single-Charts Geschichte

In den Single-Charts übernimmt die Bonner Brass-Gruppe Druckluft mit „Karnevalsmaus“ die Führung. Damit sind die Musiker nach Angaben der GfK die erste nationale Band auf Platz eins des Single-Rankings seit Rammstein mit „Zick Zack“ vor vier Jahren und die erste Karnevals-Band an der Spitze seit den Höhnern mit „Wenn nicht jetzt wann dann“ vor 19 Jahren.
Auf den Plätzen zwei und drei der Single-Hitliste folgen in dieser Woche Zara Larsson mit „Lush Life“ und Bad Bunny mit „DtMF“.

Ermittlung der offiziellen deutschen Charts

Die offiziellen deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie ermittelt. Nach Angaben der GfK decken sie 90 Prozent aller Musikverkäufe ab.

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Forsa-Chef Manfred

Forsa-Gründer Manfred Güllner zieht sich aus Tagesgeschäft zurück

von Hasepost Redaktion 20. Februar 2026

Der Forsa-Gründer Manfred Güllner zieht sich aus dem operativen Geschäft seines 1984 gegründeten Markt- und Meinungsforschungsinstituts zurück. Ganz verabschieden will sich der Demoskop dennoch nicht und kündigt an, weiterhin die politischen Stimmungen zu verfolgen und die Geschäftsführung zu beraten. Zugleich warnt er vor einem leichtfertigen Umgang mit Umfragedaten und kritisiert Entwicklungen in seiner Branche scharf.

Rückzug aus dem Tagesgeschäft

Manfred Güllner will aus dem operativen Geschäft des von ihm 1984 gegründeten Markt- und Meinungsforschungsinstituts Forsa ausscheiden. „Der Hauptgrund meines Rückzugs ist, dass ich die Biologie nicht verdrängen kann“, sagte Güllner der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. „Wie bei einem alten Auto rosten manche Teile, obwohl der Motor noch funktioniert.“
Das Aufhören falle ihm nicht leicht; es treffe zu, was ein früherer NRW-Landtagspräsident einmal über ihn gesagt habe: „Der Güllner hat sein Hobby zum Beruf gemacht.“

Weiterberatung und Medienauftritte geplant

Er werde aber nach wie vor jeden Abend Zahlen seines Meinungsforschungsinstituts bekommen, um die Entwicklung der politischen Stimmung zu verfolgen. „So kann ich die Forsa-Geschäftsführung bei der Politik- und Wahlforschung weiter beraten und auch meinen Newsletter fortführen. Und wenn Medien bei mir anfragen, bin ich gerne dann Gesprächspartner, wenn ich Daten habe, um etwas Fundiertes sagen zu können“, sagte er.

Kritik an Umgang mit Umfragedaten und Rolle der Marktforschung

Güllner zeigte sich „bestürzt und besorgt über den heutigen leichtfertigen und verantwortungslosen Umgang vieler Medien und Politiker mit Umfragedaten“ und darüber, dass es in der Branche zunehmend schwarze Schafe gebe, „die wenig verlässliche und mit der Realität meist nicht übereinstimmende Daten auf undurchsichtige Weise generieren“.
Auf die Frage, ob die Markforschung, die „Cash-Cow“ der Demoskopie, irgendwann obsolet ist, weil Internetkonzerne wie Amazon, Google oder Meta mittlerweile unendlich viel über die Lebensgewohnheiten wissen, antwortete Güllner, dass davon manche schon lange träumten. „Doch wenn man kein Deutungsraster für diese vielen Daten hat, dann sind sie schlicht nutzlos“, sagte er der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Es führe kein Weg daran vorbei, Menschen nach den Gründen, nach dem Warum für ihre Ansichten und Entscheidungen zu fragen. „Die Ergebnisse solcher Primärerhebungen müssen dann in einem Kontext mit anderen vorliegenden Daten interpretiert werden.“

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Oberster Gerichtshof

US Supreme Court stoppt Großteil von Trumps Strafzöllen

von Hasepost Redaktion 20. Februar 2026

Der Oberste Gerichtshof der USA hat einen Großteil der von US-Präsident Donald Trump verhängten Zölle für unzulässig erklärt. Mit einer Mehrheit von sechs zu drei Stimmen entschieden die Richterinnen und Richter, dass der Präsident mit seiner Zollpolitik seine verfassungsmäßigen Befugnisse überschritten habe. Das Urteil stellt ein zentrales politisches Vorhaben Trumps infrage, lässt aber wichtige Fragen zu Rückerstattungen und zur künftigen Zollpolitik offen.

Oberstes Gericht rügt überschrittene Befugnisse

Der Oberste Gerichtshof der USA hat am Freitag einen Großteil der von US-Präsident Donald Trump verhängten Zölle gekippt. Das Gericht urteilte mit einer Mehrheit von sechs zu drei Stimmen, dass der Präsident mit seiner Zollpolitik seine Befugnisse überschritten habe.
John Roberts, Vorsitzender des Gerichts, kritisierte in der Urteilsbegründung die Reichweite des von Trump beanspruchten Handlungsspielraums. „Der Präsident beansprucht die außerordentliche Befugnis, einseitig Zölle in unbegrenzter Höhe, Dauer und Umfang zu verhängen“, schrieb Roberts. „Angesichts des Umfangs, der Geschichte und des verfassungsrechtlichen Kontexts dieser beanspruchten Befugnis muss er eine klare Genehmigung des Kongresses zur Ausübung dieser Befugnis nachweisen“, heißt es in der Begründung weiter.

Rolle des Kongresses und rechtliche Grundlage

Nach Artikel 1 der US-Verfassung liegt die Zuständigkeit für Steuern beim US-Kongress. Ausnahmen von dieser Regel bilden Gesetze, in denen die beiden Parlamentskammern dem Präsidenten erlauben, für bestimmte Fälle Zölle zu verhängen.
Trump berief sich bei der Einführung seiner Zölle auf den „International Emergency Economic Powers Act“, den der Kongress 1977 verabschiedet hatte, um Handlungsfähigkeit bei ungewöhnlichen und außergewöhnlichen Bedrohungen für die nationale Sicherheit, Außenpolitik oder Wirtschaft der USA herzustellen.

Politische Folgen und offene Fragen

Die Entscheidung des Gerichts trifft ein zentrales politisches Vorhaben Trumps. Unklar bleibt, ob es zu Rückerstattungen für die bereits gezahlten Zölle kommt und welche Folgen das Urteil für die mittelfristige Zollpolitik der USA hat.
In beiden Parlamentskammern halten aktuell die Republikaner, die Partei Trumps, die Mehrheit und können so über die Zollpolitik entscheiden. Zuletzt hatte allerdings eine Mehrheit aus den Demokraten und sechs von der Parteilinie abweichenden Republikanern im US-Repräsentantenhaus gegen Trumps Kanada-Zölle gestimmt.

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Bundeswehr-Soldat (Archiv)

Mitgründer verteidigt Peter Thiel in Bundeswehr-Kampfdrohnen-Debatte

von Hasepost Redaktion 20. Februar 2026

In der Debatte über die geplante Anschaffung von Kampfdrohnen für die Bundeswehr hat sich Unternehmensgründer Florian Seibel zu den Vorwürfen gegen den US-Investor Peter Thiel geäußert. Seibel verteidigt Thiels Engagement und weist auf dessen begrenzten Einfluss in den betroffenen Firmen hin.

Seibel verteidigt Thiel-Beteiligung

In die Diskussion über die Vergabe eines Auftrags des Bundesverteidigungsministeriums an ein Unternehmen, an dem auch der US-Investor beteiligt ist, hat sich jetzt der Mit-Gründer Florian Seibel eingeschaltet. „Peter Thiel ist ein Weltklasse-Tech-investor“, sagte Seibel der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Samstagsausgabe).
Seibel betonte, Thiels Anteil am betroffenen Unternehmen Stark Defence liege unterhalb von zehn Prozent. Er hatte mit zwei Partnern im Jahr 2024 Stark gegründet, weil er mit seinem Unternehmen Quantum Systems keine Angriffswaffen produzieren konnte.

Begrenzter Einfluss von Thiel

Quantum stellt unbemannte Aufklärungssysteme her, die ebenfalls von der Bundeswehr getestet werden. Thiels Beteiligung an Quantum liegt laut Seibel unter fünf Prozent. Damit verfüge der Investor über keinerlei Sonderrechte oder kontrollierenden Einfluss.

Kritik von den Grünen und Vorwurf der Doppelmoral

Von den Grünen war im Vorfeld Kritik aufgekommen an den Plänen des Bundesverteidigungsministeriums, einem Unternehmen den Auftrag zu geben, an dem Thiel beteiligt ist. Seibel hob hervor, wie wichtig die Finanzierung durch Thiels Fonds in einer frühen Phase für die Unternehmen gewesen sei. „Er ist reingegangen, als kein anderer Europäer bereit war, uns zu finanzieren“, sagte Seibel der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. „Diese Doppelmoral stört mich.“

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Johannistorwall

Unfall beim Ausweichen für Rettungswagen am Johannistorwall in Osnabrück

von Hasepost Redaktion 20. Februar 2026

Ein kurzer Moment der Rücksicht im Straßenverkehr endete für eine Autofahrerin in Osnabrück mit einem beschädigten Fahrzeug – und für die Polizei mit einer laufenden Suche nach einem Unfallverursacher. Nach einer Verkehrsunfallflucht am Dienstagmorgen (17. Februar) hoffen die Ermittler nun auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Unfall beim Ausweichen für Einsatzfahrzeug

Der Vorfall ereignete sich gegen 7:45 Uhr an der vielbefahrenen Kreuzung Johannisstraße / Johannistorwall. Nach bisherigen Erkenntnissen war eine Autofahrerin mit ihrem schwarzen BMW 530E auf der Johannisstraße unterwegs, als sich ein Rettungswagen mit Blaulicht und Martinshorn näherte. Wie vorgeschrieben machte die Frau dem Einsatzfahrzeug Platz. In diesem Moment kam es jedoch zu einer Kollision: Ein vorbeifahrender dunkelgrauer Kastenwagen oder SUV streifte den BMW seitlich. Während die Fahrerin zurückblieb, setzte der unbekannte Fahrzeugführer seine Fahrt fort.

Fahrer entfernt sich unerlaubt vom Unfallort

Ohne anzuhalten oder sich um den entstandenen Schaden zu kümmern, verließ der mutmaßliche Verursacher den Unfallort. Am BMW entstand Sachschaden, verletzt wurde nach Angaben der Polizei niemand. Die Beamten ermitteln nun wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort – umgangssprachlich Fahrerflucht.

Da bislang keine konkreten Angaben zum flüchtigen Fahrzeug oder dessen Fahrer vorliegen, setzt die Polizei auf mögliche Zeugen. Wer den Unfall beobachtet hat oder Hinweise zu dem dunkelgrauen Kastenwagen beziehungsweise SUV geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei Osnabrück unter der Telefonnummer 0541/327-2515 zu melden.

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Spannender Wettbewerb

Osnabrücker Studenten überzeugen in der Leichtathletik: Vier Starts – vier Medaillen

von PM 20. Februar 2026

Einmal Silber, dreimal Bronze – die Osnabrücker Studenten kehrten zufrieden aus Erfurt zurück. In der Hartwig-Gauder-Leichtathletikhalle standen die Deutschen Hochschulmeisterschaften auf dem Programm – und noch nie waren Osnabrücker Athleten auf dieser Ebene erfolgreicher.

Spannender Wettbewerb

Zwei Osnabrücker trugen maßgeblich zu einem der spannendsten Wettbewerbe des Tages bei. Über 3.000 Meter ergriff Linus Vennemann (LG Osnabrück) früh die Initiative. Klares Ziel war eine vordere Platzierung, vor allem aber eine neue Bestzeit. Immer im Schlepptau Jonas Kulgemeyer (OTB). 250 Meter vor dem Ende zieht Jonas den Spurt an, geht am Lokalrivalen vorbei. Brust an Brust geht es über die Zielgerade, am Ende hat Linus in 8:09,23 zu 8:09,30 Minuten die Nase vorn. Am Ende stürmen vier Athleten binnen einer halben Sekunde ins Ziel. Silber geht an Linus, Jonas muss mit Bronze vorliebnehmen. Beide bleiben deutlich unter dem sechs Wochen alten Stadtrekord von Linus und sichern sich mit A-Norm den Startplatz für die Deutschen Meisterschaften in Dortmund.

Zwei Mal Bronze

Bronze gab es zudem über 1.500 Meter (Nina Gründel) und 800 Meter (Mika Pikutzki, beide LG Osnabrück). Mika zeigte sich nach seiner sensationellen Bestzeit beim internationalen Erfurter Indoormeeting gut erholt und erzielte in erneut starken 1:53,68 min die zweitbeste Zeit seiner Laufbahn.

20. Februar 2026 0 Kommentare
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