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Ron Prosor

Israels Botschafter warnt vor iranischen Schläferzellen in Europa

von Hasepost Redaktion 2. April 2026

Israels Botschafter Ron Prosor hat vor möglichen iranischen Terrorangriffen in Europa durch sogenannte Schläfer-Zellen gewarnt und Europa aufgefordert, aus den Erfahrungen Israels zu lernen. Zugleich verteidigte er den amerikanisch-israelischen Krieg gegen den Iran und begründete, weshalb Europa vor dem militärischen Vorgehen nicht eingebunden worden sei.

Warnung vor Terrorgefahr in Europa

Israels Botschafter Ron Prosor warnte vor iranischen Terrorangriffen in Europa durch sogenannte Schläfer. „Die Mullahs zeigen immer wieder, dass sie die Absicht haben, Terror in die Welt zu bringen“, sagte Prosor dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Israel habe einen hohen Preis dafür bezahlt, dass es die „tödliche Ideologie“ selbst lange verharmlost habe. „Europa sollte daraus lernen.“
Diese Ideologie sei nicht nur eine Gefahr für Juden, betonte Prosor. „Wer heute Synagogen in Brand steckt, steckt morgen Kirchen in Brand.“ Terroranschläge seien gut möglich – „etwa durch Schläfer-Zellen in Europa“.

Kritik an Europas Iran-Politik

Prosor verteidigte den amerikanisch-israelischen Krieg gegen den Iran und ebenso, dass Europa vorher nicht eingebunden wurde. Dabei machte er Misstrauen gegenüber Europa deutlich: „Wir sagen selten, was wir militärisch vorhaben. Nur unter strengster Geheimhaltung konnte der Enthauptungsschlag gegen die iranische Führung erfolgreich sein.“ Europa habe sich 47 Jahre lang vom Iran hinhalten lassen und stets Vorwände gesucht, nicht gegen Teheran zu handeln. „Wir hatten diesen Luxus nicht: Wir mussten die atomare Bedrohung ausschalten.“ Inzwischen habe der Iran auch Raketen und Drohnen, die Europa erreichen könnten.

Abgrenzung von Annexionsforderungen

Prosor widersprach aber dem israelischen Finanzminister Bezalel Smotrich, der eine israelische Annexion des Südlibanon gefordert hatte. Das sei nicht der Wunsch der israelischen Regierung, so Prosor. „Wir werden so weit vorrücken und so lange bleiben, bis der Beschuss Israels aufhört und unsere Einwohner sicher sind. Eine dauerhafte Besatzung ist nicht geplant. Punkt.“

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2. April 2026 0 Kommentare
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Ostern wird wechselhaft mit milden Temperaturen

Ostern wird wechselhaft mit milden Temperaturen

von Redaktion Hasepost Videonews 2. April 2026


Zu Ostern wird es milder, aber wechselhaft mit Sonne vor allem am Montag.

Das Osterwochenende verspricht milde Temperaturen, aber auch wechselhaftes Wetter. Während am Karfreitag noch mit Regen und vereinzelt Schnee in höheren Lagen zu rechnen ist, wird es am Ostermontag deutlich sonniger. Die Temperaturen steigen im Laufe des Wochenendes an und erreichen am Montag bis zu 23 Grad im Süden Deutschlands. Wie der NDR berichtet, wird der Ostersonntag wechselhafter mit Wolken und Regenschauern, besonders im Norden. Die Temperaturen liegen zwischen 11 und 17 Grad, wobei es an den Küsten kühler bleibt.

Ostermontag bringt sonnige Überraschung

Der Ostermontag hingegen präsentiert sich als der schönste Tag des Wochenendes mit einem Wechsel aus Wolken und Sonnenschein, wobei die Sonne überwiegt. Die Temperaturen liegen dann zwischen 10 und 14 Grad. Der Spiegel berichtet, dass es im Norden windig und frisch bleibt, mit Regen und Temperaturen bis zu 10 Grad. Zum Wochenende wird es etwas wärmer, aber erst in der Nacht zum Sonntag bleibt es meist trocken.

Regen im Norden trübt Ostersonntag

In Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz bleibt es bei milden Temperaturen wechselhaft. Die Stuttgarter Zeitung berichtet, dass am Ostersonntag im Norden und in der Mitte mit Regen zu rechnen ist, während im Süden die Sonne scheint. Die Höchstwerte liegen meist zwischen 15 und 20 Grad, im Süden sind bei längerem Sonnenschein bis zu 23 Grad möglich. Am Ostermontag ist es wechselnd bewölkt, aber meist trocken bei zunehmend auflockernder Bewölkung.

Flexibilität gefragt beim Osterwetter

Die Temperaturen liegen zwischen 15 und 21 Grad, an den Küsten etwas kühler. Insgesamt zeigt sich das Osterwochenende als eine Mischung aus wechselhaftem und mildem Wetter, mit den besten Aussichten auf Sonne am Ostermontag. Wer Ostern draußen unterwegs sein möchte, sollte flexibel planen, da die Wettermodelle noch nicht vollständig aussagekräftig sind. Die hohen Temperaturen im Süden bieten jedoch gute Voraussetzungen für Outdoor-Aktivitäten.

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Stadtlogo von Osnabrück. / Foto: Dominik Lapp

Warum OB-Kandidat Groß die Distanzierung der Stadt vom Medienkunstfestival kritisiert

von Hasepost 2. April 2026

Der OB-Kandidat der Linken in Osnabrück, Dr. Thomas Groß, wirft der Stadt vor, mit ihrer Distanzierung vom European Media Art Festival unzulässig die Kunstfreiheit der Festivalleitung und die Meinungsfreiheit der Künstlerin Basma al-Sharif beschränkt zu haben. 

Groß verweist auf Urteil des Bundesverfassungsgericht

Der Jurist weist darauf hin, dass das Bundesverwaltungsgericht in seinem Urteil vom 20. Januar 2022 ausdrücklich festgestellt habe, dass es sich bei der Unterstützung der BDS-Kampagne um eine freie Meinungsäußerung handele, in die von Gemeinden nicht eingegriffen werden dürfe. Im konkreten Fall war es um die Verweigerung des Zugangs zu einem städtischen Veranstaltungssaal gegangen. 

Ethos der Friedensstadt werde verletzt

Erst recht dürfe die Stadt keinen Druck auf die Festivalleitung ausüben, eine Künstlerin auszuladen, in deren Beitrag es gar nicht um dieses Thema gehe. Es widerspreche dem Ethos der Friedensstadt zutiefst, eine solche Gesinnungsbewertung vorzunehmen. Zudem diene es nicht dem Frieden im Nahen Osten, wenn man die palästinensische Seite unter dem Deckmantel der Bekämpfung des Antisemitismus weitgehend mundtot mache. 

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Aprilscherz Hasepost

April, April … haben wir Euch gut in den April geschickt?

von Hasepost 2. April 2026

Am 1. April darf man auch als Journalist ja Dinge tun, die man an den übrigen 364 Tagen des Jahres eher nur mit hochgezogener Augenbraue in die Redaktionskonferenz tragen würde. Und weil Traditionen gepflegt werden wollen, haben auch wir gestern wieder versucht, Euch an der einen oder anderen Stelle freundlich, charmant und vielleicht ein kleines bisschen dreist in den April zu schicken.

Wer dabei kurz gestutzt, laut gelacht oder vorsichtshalber noch mal aufs Datum geschaut hat: genau so war es gedacht!

Wenn Busverspätungen plötzlich bar ausgezahlt werden

Besonders verlockend klang ja auf den ersten Blick unsere schöne neue Buswelt. In dem Artikel über angeblich bar erstattete Bus-Verspätungen haben wir uns eine EU-Neuregelung ausgedacht, nach der Fahrgäste in Osnabrück bei mehr als zehn Minuten Verspätung ihren Fahrpreis direkt zurückbekommen sollten – am besten mit Ausdruck-Formular und Auszahlung beim Fahrer.

Hand aufs Herz: Ein bisschen zu schön, um wahr zu sein, war das schon. Und trotzdem würden wir nicht ausschließen, dass einige Leserinnen und Leser kurz dachten: Bitte lasst das ausnahmsweise einmal kein Aprilscherz sein. Allein die Vorstellung, der Busfahrer würde zwischen Haltestelle und Fahrkartenkontrolle noch schnell Bargeld aus der Kasse zählen, hatte ihren ganz eigenen Charme.

Zum Artikel über die angebliche EU-Regelung für Busverspätungen

Die Fan-Trainerbank für den VfL

Nicht weniger ambitioniert war unser Blick auf den VfL Osnabrück. Dort sollte ab der Saison 2026/2027 plötzlich die „Fan-Trainerbank“ getestet werden. Ausgeloste Zuschauer sollten demnach per Headset für jeweils zehn Minuten Anweisungen an die Seitenlinie geben und so das Coaching aktiv beeinflussen.

Zugegeben: Wer den Fußball in Osnabrück kennt, weiß, dass es an lautstarken Expertisen von der Tribüne ohnehin nie mangelt. Die Idee, dieses Fachwissen nun auch noch offiziell zu institutionalisieren, war also irgendwo zwischen komplett absurd und fast schon wieder erstaunlich plausibel. Ein bisschen bedauerlich ist eigentlich nur, dass es diese App wohl nie geben wird.

Zum Artikel über die angebliche Fan-Trainerbank

Veloroute mit Überholspur durch die Innenstadt

Dann war da noch die große Vision für die Verkehrswende in Osnabrück: eine mehrspurige Veloroute quer durch die Innenstadt, mit bis zu vier Metern Breite, Überholspuren, Tempolimits, digitalen Anzeigen zur Geschwindigkeitskontrolle und sogar E-Bike-Beschleunigungszonen.

Man muss sagen: Als Aprilscherz hatte dieses Stück einen besonderen Reiz, weil es genau in der Zone unterwegs war, in der sich viele fragen: Könnte das nicht tatsächlich irgendwo schon in einer Vorlage stehen – so kennen wir unsere Verkehrsexperten in Stadtrat und Verwaltung ja? Vielleicht war genau das das Gefährliche an diesem Text. Zu weit weg war das alles nicht mehr. Oder anders gesagt: Wenn sich jemand beim Lesen gedacht hat „Na klar, Osnabrück eben“, dann können wir das nicht einmal guten Gewissens bestreiten.

Zum Artikel über die angebliche Veloroute

Gast-Aprilscherz aus dem Hageloft vom MUUUH! Team

Und weil gute Aprilscherze nicht zwingend aus der eigenen Feder stammen müssen, haben wir auch noch einen charmanten Gast-Aprilscherz übernommen: das angebliche Brauerei-Projekt der Osnabrücker MUUUH! Group im Hageloft. Dort sollte es plötzlich brodeln, gären und schäumen, inklusive eigener Micro-Brauerei, „Strategy Pils“, „Culture Pale Ale“ und „Innovation Stout“.

Man muss den Kolleginnen und Kollegen von MUUUH! lassen: Das war nicht einfach nur ein Aprilscherz, das war mit liebevoller Konsequenz bis ins letzte Detail durchdekliniert. Fast bedauerlich, dass es am Ende wohl doch nicht zur großen Braukunst am Fuße des Westerbergs kommt. Wobei: Ganz ehrlich – bei den Namen hätte die eine oder der andere vermutlich sofort probieren wollen.

Zum Gast-Aprilscherz über die angebliche Micro-Brauerei

Zwischen Stirnrunzeln und Schmunzeln

Falls Ihr also gestern bei Bus-Erstattungen, Fan-Coaching, Innenstadt-Rad-Highways oder kreativer Bierproduktion kurz gezuckt habt: Ihr wart in bester Gesellschaft. Und falls Ihr alles sofort durchschaut habt, gratulieren wir natürlich zu beeindruckender April-1.-Abwehrstärke. Wir nehmen das sportlich.

Uns bleibt nach diesem 2. April vor allem eines: ein klitzekleines schlechtes Gewissen, weil manche Ideen fast zu gut waren, um sie nur für einen Tag in die Welt zu setzen. Und ein bisschen Erstaunen darüber, wie nah guter Unsinn manchmal an der gefühlten Wirklichkeit liegt. Genau darin liegt vermutlich der Reiz des gepflegten Aprilscherzes.

Ab heute wieder überwiegend ernst

In diesem Sinne: Danke fürs Mitmachen, Mitlesen, Mitlachen – und fürs gelegentliche Stirnrunzeln. Wir geloben, Euch ab heute wieder überwiegend mit echten Nachrichten zu versorgen. Überwiegend.

2. April 2026 0 Kommentare
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Henning Höne

FDP-Neustart: Höne schließt Lindner-Rückkehr und AfD-Bündnis aus

von Hasepost Redaktion 2. April 2026

Der NRW-Parteivorsitzende der FDP und Kandidat für den Bundesvorsitz Henning Höne schließt eine Rückkehr von Christian Lindner in eine führende Rolle bei den Liberalen derzeit aus. Beim anstehenden Parteitag setzt er stattdessen auf einen personellen Neuanfang und grenzt sich zugleich klar von der AfD ab.

Höne lehnt „Rückholaktion“ für Lindner ab

Der NRW-Parteivorsitzende der FDP und Kandidat für den Bundesvorsitz Henning Höne sieht aktuell keine Rolle für Christian Lindner bei den Liberalen. Auf die Frage, ob er beim Parteitag vor den Delegierten mit einer Rückholaktion von Lindner werben werde, antwortete Höne den Sendern RTL und ntv: „Nein. Am Ende muss dieser Parteitag über einen Neustart entscheiden. Dafür braucht es aus meiner festen Überzeugung auch neue Gesichter.“
Auch Lindner habe selbst ausgeschlossen, jetzt zurückzukehren. „Er hat jetzt eine neue Rolle und ist da glücklich. Und das gönne ich ihm von Herzen“, so Höhne gegenüber RTL und ntv.

Abgrenzung zu Lindner – und zugleich Kontakt

Höne sieht wenig Parallelen zwischen dem ehemals starken Mann der FDP und sich selbst. „Ich habe einerseits im Landtag die Zeit von 2013 bis 2017 hautnah miterlebt und da auch mit Christian Lindner und dem ganzen Team eng zusammengearbeitet. Aber wir sind trotz mancher Parallelen völlig unterschiedliche Typen“, sagte der Landeschef den Sendern RTL und ntv. Trotzdem sei er weiterhin mit Lindner in Verbindung: Er sei mit Christian Lindner im Kontakt, aber auch mit vielen anderen Parteifreunden. „Es braucht eine liberale Stimme“, betonte Höne gegenüber RTL und ntv.

Klare Brandmauer zur AfD

Noch deutlicher wurde Höne beim Ziehen der Brandmauer zur AfD. „Mit der AfD kann es keine Zusammenarbeit geben. Das ist eine Partei, die von Problemen profitieren will, statt sie zu lösen“, sagte er den Sendern RTL und ntv. Die AfD sei näher an Russland und an Putin als an deutschen Sicherheitsinteressen. „Die Partei duldet bewusst Radikale in ihren eigenen Reihen. Die AfD ist das absolute Gegenteil zur individualistischen und optimistischen FDP“, so Höne weiter gegenüber RTL und ntv.

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Krankenhaus (Archiv)

Gesundheitsausgaben steigen 2024 auf Rekordwert von 538 Milliarden

von Hasepost Redaktion 2. April 2026

Die Gesundheitsausgaben in Deutschland sind 2024 auf 538,2 Milliarden Euro gestiegen und lagen damit 7,6 Prozent über dem Vorjahreswert. Pro Kopf wurden 6.444 Euro ausgegeben, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mitteilte. Der Anteil der Gesundheitsausgaben am Bruttoinlandsprodukt (BIP) erhöhte sich auf 12,4 Prozent und lag damit 0,6 Prozentpunkte höher als 2023.

Gesundheitsausgaben mehr als verdreifacht

Nach Angaben von Statistisches Bundesamt (Destatis) beliefen sich die Gesundheitsausgaben im Jahr 1994 auf 175,3 Milliarden Euro. Damit haben sich die Ausgaben in den vergangenen 30 Jahren mehr als verdreifacht. Umgerechnet entsprach dies damals 2.161 Euro je Einwohner und einem Anteil am BIP von 9,5 Prozent. Für 2025 wird auf Basis bereits vorliegender und fortgeschriebener Werte ein weiterer deutlicher Anstieg der Gesundheitsausgaben auf 579,5 Milliarden Euro geschätzt. Das wären 41,3 Milliarden Euro oder 7,7 Prozent mehr als im Jahr 2024.

Stärkster Zuwachs bei sozialer Pflegeversicherung

Gegenüber 2023 verzeichnete die soziale Pflegeversicherung im Vergleich aller Ausgabenträger den stärksten Anstieg. Ihre Ausgaben erhöhten sich um 11,3 Prozent oder 6,5 Milliarden Euro auf 64,7 Milliarden Euro, teilte Statistisches Bundesamt (Destatis) mit. Dieser Anstieg ist insbesondere auf weiter steigende Kosten im Zusammenhang mit Pflegegeld und Pflegesachleistungen sowie die Leistungszuschläge für vollstationäre Eigenanteile nach § 43c SGB XI zurückzuführen. Der Anteil der sozialen Pflegeversicherung an den Gesundheitsausgaben entsprach 12,0 Prozent.
Mit einem Ausgabenanteil von 55,9 Prozent war die gesetzliche Krankenversicherung auch 2024 der größte Ausgabenträger im Gesundheitswesen. Ihre Ausgaben beliefen sich auf 300,8 Milliarden Euro und lagen damit 7,8 Prozent oder 21,7 Milliarden Euro über dem Niveau des Jahres 2023, wie Statistisches Bundesamt (Destatis) weiter mitteilte.
Die privaten Haushalte und privaten Organisationen ohne Erwerbszweck bildeten 2024 mit Gesundheitsausgaben in Höhe von 65 Milliarden Euro oder 12,1 Prozent den zweitgrößten Ausgabenträger. Im Vergleich zum Vorjahr ergab sich hier ein Ausgabenanstieg von 5,4 Prozent oder 3,3 Milliarden Euro. Die Ausgaben der privaten Krankenversicherung stiegen um 9,7 Prozent oder 3,9 Milliarden Euro auf 44,8 Milliarden Euro; auf sie entfielen 8,3 Prozent der gesamten Gesundheitsausgaben.

Ambulante Einrichtungen und Pflegeleistungen dominieren

Gegliedert nach Einrichtungen des Gesundheitswesens entfiel 2024 mit 259,4 Milliarden Euro fast die Hälfte der Gesundheitsausgaben (48,2 Prozent) auf ambulante Einrichtungen wie zum Beispiel Apotheken oder Arztpraxen, so Statistisches Bundesamt (Destatis). In (teil-)stationären Einrichtungen – hierzu zählen Krankenhäuser, Einrichtungen der (teil-)stationären Pflege sowie Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen – wurden insgesamt 197,7 Milliarden Euro aufgewendet, was 36,7 Prozent aller Ausgaben entsprach.
Im Vergleich zum Vorjahr sind in fast allen Einrichtungen die Gesundheitsausgaben deutlich gestiegen. Lediglich in der Einrichtung Gesundheitsschutz, zu der unter anderem die Gesundheitsämter, das Robert-Koch-Institut (RKI) und das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) zählen, war nochmals ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 1,3 Milliarden Euro (-18,5 Prozent) auf 5,9 Milliarden Euro festzustellen. Hintergrund sind den Angaben von Statistisches Bundesamt (Destatis) zufolge im Jahr 2023 noch weiterhin geleistete Corona-Ausgaben, die 2024 nahezu vollständig entfielen.
Ein Vergleich mit dem Vor-Corona-Jahr 2019 zeigt jedoch beim Gesundheitsschutz den stärksten prozentualen Anstieg aller Einrichtungen der vergangenen fünf Jahre. Dieser lag bei 61,5 Prozent oder 2,2 Milliarden Euro. Maßgeblich hierfür sind laut Statistisches Bundesamt (Destatis) die unternommenen Anstrengungen, unter anderem durch den Pakt für den öffentlichen Gesundheitsdienst, den Gesundheitsschutz zu stärken.
Neben ärztlichen, therapeutischen und pflegerischen Leistungen zählen unter anderem die Gewährleistung von Zahnersatz, das Bereitstellen von Arznei-, Heil- und Hilfsmitteln sowie von Unterkunft und Verpflegung zum Leistungsspektrum der Einrichtungen des Gesundheitswesens, wie Statistisches Bundesamt (Destatis) ausführt.
Mit 135,9 Milliarden Euro oder 25,3 Prozent bildeten die pflegerischen Leistungen, zu denen unter anderem die ambulant und stationär geleistete Grund-, Behandlungs- und Intensivpflege zählen, 2024 die größte Ausgabenposition. Mit einem Anstieg von 14,2 Milliarden Euro beziehungsweise 11,6 Prozent war die Veränderung im Vergleich zum Vorjahr hier am größten. Grund hierfür sind insbesondere die gestiegenen Pflegepersonalkosten im stationären Bereich sowie die Pflegegeldzahlungen in der häuslichen Pflege.
Starke Ausgabenzuwächse gab es daneben bei den Arzneimitteln. Unter anderem durch das Auslaufen des für 2023 einmalig angehobenen Herstellerrabatts für erstattungsfähige Arzneimittel stiegen die Ausgaben im Jahr 2024 gegenüber dem Vorjahr um 7,2 Milliarden Euro beziehungsweise 9,3 Prozent auf 85,1 Milliarden Euro, berichtete Statistisches Bundesamt (Destatis).

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2. April 2026 0 Kommentare
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Stadtbus in der Johannisstraße

Das sind die Busfahrzeiten während der Osterfeiertage 2026

von Hasepost 2. April 2026

Am kommenden Wochenende kommt es aufgrund der Osterfeiertage zu Änderungen im Linienverkehr der Verkehrsgemeinschaft Osnabrück (VOS).

Im gesamten VOS-Gebiet wird an Karfreitag, 3. April, und Ostermontag, 6. April, nach Feiertagsverkehr gefahren. Am Ostersonntag, 5. April, findet in der VOS Nord kein Linienverkehr statt – in den übrigen Teilgemeinschaften wird nach Feiertagsverkehr gefahren. Der NachtBus von Karfreitag auf Karsamstag entfällt. Von Karsamstag auf Ostersonntag fährt der NachtBus nach dem regulären Fahrplan. Alle Fahrpläne und Verbindungen können online abgerufen werden, aktuelle Meldungen zudem im WhatsApp-Kanal der VOS. Zum Abonnieren des WhatsApp-Kanals einfach den Hinweisen auf der VOS-Webseite folgen.

2. April 2026 0 Kommentare
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Industrieanlage (Archiv)

Chemieindustrie in Deutschland rutscht in tiefste Krise seit Jahren

von Hasepost Redaktion 2. April 2026

Das Geschäftsklima in der chemischen Industrie in Deutschland hat sich im März deutlich eingetrübt. Laut Ifo-Institut verschlechterten sich sowohl die aktuelle Lageeinschätzung als auch die Erwartungen der Unternehmen spürbar. Neben anhaltendem Auftragsmangel belasten vor allem gestiegene Kosten und die Folgen der Kriegshandlungen im Nahen Osten die Branche. Die Beschäftigungserwartungen fielen auf ein historisches Tief.

Deutlicher Rückgang des Branchenindikators

Der Branchenindikator des Ifo-Instituts für die chemische Industrie fiel im März auf -25,0 Punkte, nach -16,7 Punkten im Februar. Die Unternehmen bewerteten ihre aktuelle Geschäftslage mit -31,9 Punkten erheblich schlechter als im Februar mit -21,2 Punkten. Auch die Erwartungen trübten sich deutlich ein und sanken von -12,1 auf -17,9 Punkte.
„Die Folgen der Kriegshandlungen im Nahen Osten treffen die ohnehin angeschlagene Chemiebranche mit voller Wucht“, sagte Ifo-Branchenexpertin Anna Wolf laut Ifo-Institut.

Auftragsmangel und steigende Kosten

Die chemische Industrie litt bereits vor dem Iran-Krieg unter einem ausgeprägten Auftragsmangel, der sich im März weiter verschärfte. Hinzu kommen nun die stark gestiegenen Kosten für Rohöl, Rohstoffe und Energie. Um den Kostendruck aufzufangen, planen die Unternehmen mit deutlich höheren Preisen.

Historisches Tief bei Beschäftigungserwartungen

Gleichzeitig brachen die Beschäftigungserwartungen mit -32,1 Punkten auf ein historisches Tief ein. „Die Unternehmen können die schwierigen Rahmenbedingungen kaum beeinflussen; ihnen bleibt daher nur der Abbau von Arbeitsplätzen als Handlungsspielraum“, sagte Wolf laut Ifo-Institut.

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2. April 2026 0 Kommentare
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Netzwerk-Patchpanel (Archiv)

IT-Branche: KI-Gigafabrik in Deutschland wegen Finanzierung gefährdet

von Hasepost Redaktion 2. April 2026

Führende Vertreter der deutschen IT-Branche zweifeln an der Realisierbarkeit einer geplanten KI-Gigafabrik in Deutschland. Hintergrund sind aus Sicht der Unternehmen unzureichende und unsichere Finanzierungszusagen der EU-Kommission für große KI-Rechenzentren in Europa.

Zweifel an EU-Förderplänen

Führende Vertreter der deutschen IT-Branche halten die Ansiedlung einer KI-Gigafabrik in Deutschland aus Finanzierungsgründen für unrealisierbar. Das berichtet der Fachdienst „Tagesspiegel Background Digitalisierung und KI“.
Achim Weiß

Weniger EU-Mittel als ursprünglich angekündigt

Die EU-Kommission hatte in ihrer Digitalstrategie ursprünglich 20 Milliarden Euro Finanzierung für fünf Gigafabriken in Aussicht gestellt. Internen EU-Dokumenten zufolge, über die „Tagesspiegel Background“ berichtet, beläuft sich der Gesamtbetrag aus dem EU-Haushalt aber auf maximal vier Milliarden Euro. Den Rest der Summe müssen Mitgliedstaaten und der europäische Privatsektor stemmen. Den Betrieb sollen private Investoren allein finanzieren.

Telekom verweist auf Bedarf für Europa

Auch Telekom-Chef Tim Höttges

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Start der

Nasa startet Artemis-2-Mission: Vier Astronauten Richtung Mond

von Hasepost Redaktion 2. April 2026

Die Nasa hat erstmals seit mehr als einem halben Jahrhundert wieder Menschen in Richtung Mond geschickt. In der Nacht zum Donnerstag ist die Orion-Kapsel mit vier Astronauten an Bord vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida gestartet. Die Mission Artemis 2 war zuvor wegen technischer Probleme mehrfach verschoben worden.

Orion-Kapsel auf Kurs hinter den Mond

Rund acht Minuten nach dem Start trennte sich die erste Stufe der Rakete von der Raumkapsel, wie die US-Raumfahrtbehörde Nasa mitteilte. Zuvor hatten sich bereits die beiden Booster von der Rakete gelöst.
Die Crew, bestehend aus der US-Astronautin Christina Koch, ihren US-Kollegen Victor Glover und Reid Wiseman sowie dem kanadischen Astronauten Jeremy Hansen, soll mehrere tausend Kilometer hinter den Mond hinausfliegen, eine Wende vollziehen und dann direkt zur Erde zurückkehren. Insgesamt soll die Mission neun Tage dauern. Sollte alles klappen, würden sich die vier Besatzungsmitglieder auch von der Erde entfernen als jeder andere Mensch zuvor.

Vorbereitung für künftige Mondlandungen

Die Mission dient der Vorbereitung bemannter Mondlandungen, die ab 2028 geplant sind. Sie ist auch der Auftakt zu Plänen der Nasa für eine Mondbasis. Eine Landung auf dem Mond wird es bei dieser Mission jedoch nicht geben.

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2. April 2026 0 Kommentare
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