HASEPOST
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
VfL Osnabrück schlägt Schweinfurt klar mit 4:0
Universität Osnabrück untersucht Auswirkungen von Migration auf Spitzensport
Gruppe FDP/UWG versteht Osnabrücker Baumschutzsatzung als Bürokratiemonster auf...
Unterwasserclub Osnabrück gewinnt kostenlose Buswerbung beim Vereinsbus-Wettbewerb
Diese Bräuche und Traditionen machen das Osterfest so...
Bedenkliche Farbstoffe in Ostereiern gefunden
Blitzer und Radarkontrollen in Osnabrueck am Samstag, 4....
Mit dem Frühling kommt auch in Osnabrück die...
VfL Osnabrück: Gericht bestätigt Antwerpen-Kündigung – Akte trotzdem...
Sanierung der Autobahnbrücke: Teilstück der Spenger Straße in...
  • Impressum
  • Datenschutz
  • ✨ KI-Leitlinie
  • 🚫 Werbefrei
HASEPOST
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST
HASEPOST
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Achim Truger

Ökonom fordert Preisbremsen und Aussetzen der Schuldenbremse

von Hasepost Redaktion 31. März 2026

Der Wirtschaftsweise Achim Truger warnt vor den Folgen eines drohenden Preisschocks infolge des Golfkrieges und sieht die Gefahr einer neuen Weltwirtschaftskrise. In einem Beitrag für das Magazin "Surplus" fordert er daher eine abgestimmte makroökonomische Krisenreaktion von Deutschland und der EU. Dazu gehören aus seiner Sicht unter anderem Preisbremsen und das Aussetzen der Schuldenbremse.

Warnung vor neuer Weltwirtschaftskrise

Der Wirtschaftsweise Achim Truger fordert angesichts eines drohenden Preisschocks infolge des Golfkrieges eine umfassende makroökonomische Reaktion. „Die aktuelle Konstellation birgt die Gefahr einer neuen Weltwirtschaftskrise“, schreibt er in einem Beitrag für das Magazin „Surplus“. „Daher muss die Politik in Deutschland wie der EU jetzt die Vorbereitungen für eine abgestimmte makroökonomische Krisenreaktion treffen“, heißt es in dem Beitrag weiter.

Forderung nach Preisbremsen und Aussetzen der Schuldenbremse

Unter anderem fordert der Ökonom, die Schuldenbremse auszusetzen und Preisbremsen einzuführen. „Die Preisregulierung soll so eingesetzt werden, dass übermäßige Preisanhebungen an der Zapfsäule sowie entlang der gesamten Wertschöpfungskette möglichst verhindert werden. Die Reaktivierung intelligent gestalteter Gas-, Öl- und Strompreisbremsen, die Einsparanreize erhalten und lediglich einen Sockelverbrauch begünstigen, sollte für private Haushalte und Industrie vorbereitet werden“, so der Ökonom in „Surplus“. „In diesem Fall müsste die Finanzpolitik bereit sein, die Ausnahmeregel der Schuldenbremse zur Finanzierung solcher zielgerichteter und befristeter Unterstützungsmaßnahmen wieder zu aktivieren.“

Vermeidung einer Preis-Lohn-Spirale

Eine konzertierte Aktion von Staat und Tarifparteien müsse nach Ansicht Trugers verhindern, dass aus einem kräftigen Inflationsschub eine Preis-Lohn-Spirale entstehe. „Hier könnte wie nach dem Ukraine-Preisschock etwa das Instrument einer befristeten steuer- und sozialversicherungsfreien Inflationsausgleichsprämie zur Begünstigung von Einmalzahlungen zum Einsatz kommen“, erläuterte er im Magazin „Surplus“. Zudem verweist er auf die europäische Ebene: „Auf EU-Ebene müssten wie in der Coronapandemie Maßnahmen zur Unterstützung von Mitgliedstaaten auf den Weg gebracht werden, die selbst nicht die erforderlichen finanzpolitischen Mittel zur Krisenbekämpfung aufbringen können. Wenn ein solches Bündel an Maßnahmen geschnürt würde, müsste die Europäische Zentralbank keine unnötigen Zinserhöhungen beschließen und die Wirtschaft damit noch zusätzlich abwürgen.“

✨ mit KI bearbeitet

31. März 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Schülerinnen und Schüler gehen auf die Straße, um sich gegen eine Wehrpflicht einzusetzen. / Foto: Laura Hilgert

So will die DFG/VK in Osnabrück zum Thema Wehrdienst beraten

von Hannah Meiners 31. März 2026

Seit Ende Februar ist die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG/VK) wieder mit einer aktiven Gruppe in Osnabrück vertreten. Anlass für die Reaktivierung ist das neue Wehrdienstmodernisierungsgesetz – und die damit verbundene wachsende Verunsicherung vieler junger Menschen. Die Initiative versteht sich vor allem als Beratungsstelle für Fragen rund um Wehrdienst und Verweigerung.

Neustart vor dem Hintergrund politischer Entwicklungen

Die Gruppe nahm ihre Arbeit am 26. Februar 2026 wieder auf. „Wir wollen junge Menschen unterstützen, die sich Gedanken über die Wehrpflicht machen“, heißt es von Seiten der DFG/VK. Zuvor war die DFG/VK in Osnabrück über Jahre hinweg vor allem durch Einzelpersonen präsent, etwa bei Ostermärschen oder Aktionen der Friedensbewegung. Ein regelmäßiges Gruppentreffen hatte es zuletzt vor rund acht Jahren gegeben. Aktuell zählt die Initiative etwa 30 Mitglieder im Raum Osnabrück. Ihr Ziel ist es, insbesondere junge Menschen bei der Auseinandersetzung mit dem Wehrdienst zu unterstützen und sie über ihre Rechte aufzuklären.

Beratungen digital und persönlich

Im Zentrum der Arbeit steht die individuelle Beratung zur Kriegsdienstverweigerung. Diese erfolgt sowohl digital als auch persönlich. Per Mail (osnabrueck@dfg-vk.de) können Begründungen für Verweigerungen geschickt werden, um Tipps zu bekommen, wie die Begründungen besser ausgedrückt werden können.

Zusätzlich gibt es monatliche Beratungstermine in der Lagerhalle. Dort werden auch Menschen angesprochen, die sich noch unsicher sind, ob sie den Kriegsdienst verweigern sollen und in einer Findungsphase sind. Die persönlichen Beratungen finden an jedem 3. Donnerstag im Monat zwischen 18:00 und 21:00 Uhr in der Lagerhalle. Im April allerdings schon am 2. Donnerstag, dem 9. April.

Junge Männer spüren häufig Angst und Druck

Typische Besucher sind junge Männer, die Post von der Bundeswehr erhalten haben oder zur Musterung eingeladen wurden. Auch Soldaten und Reservisten suchen die Beratung auf.

Die Anliegen sind vielfältig: Viele berichten von Angst angesichts der aktuellen Aufrüstung oder fühlen sich durch Werbung der Bundeswehr unter Druck gesetzt. „Viele wollen bestärkt werden in ihrer Ablehnung des Kriegsdiensts, weil moralischer Druck auf sie ausgeübt wird, dass man sein Land angeblich nur als Soldat verteidigen kann“, erklärt die DFG/VK auf Nachfrage der Hasepost.

Die DFG/VK rechnet damit, dass der Beratungsbedarf künftig weiter steigen könnte. „Wir fürchten, dass es nicht bei eine Freiwilligkeit bleibt, weil sich nicht genug junge Menschen zum Kriegsdienst melden“, erklärt die Ortsgruppe Osnabrück. Deshalb bilden sich die Berater bereits jetzt weiter.

Aufklärung und Präsenz im Bildungsbereich

Neben der Beratung engagiert sich die Gruppe auch auf der Straße. Beim Schülerstreik am 5. März war sie mit einem Infostand vertreten. „Wir haben viel Material kostenlos verteilt und das Gespräch mit Schülerinnen und Schülern gesucht“, heißt es. Ein systematischer Kontakt zu Schulen besteht bislang noch nicht. Perspektivisch möchte die Initiative jedoch Vorträge anbieten. Dabei sollen Themen wie das Grundrecht auf Kriegsdienstverweigerung, Alternativen zu militärischen Konfliktlösungen sowie internationale Friedensbemühungen im Mittelpunkt stehen.

Kritik an der aktuellen Wehrdienst-Debatte

Die DFG/VK lehnt das Wehrdienstmodernisierungsgesetz grundsätzlich ab: „Dieses Gesetz ist ein Teil der Strategie der Bundesregierung Deutschland kriegstüchtig zu machen“. Diese Entwicklung bewertet die Initiative als einen falschen politischen Weg. Auch die öffentliche Debatte über den Wehrdienst wird kritisch gesehen. Ziel sei es aus Sicht der Organisation, Krieg und Militär wieder breit im Denken der Menschen zu verankern. Gleichzeitig gehe die Aufrüstung zu Lasten von Bildung, Gesundheit, Kultur und Sozialleistungen. Argumente für den Wehrdienst weist die Initiative zurück: „Militär und Krieg dürfen keine Mittel der Konfliktbewältigung zwischen Völkern sein.“

Warum junge Menschen zweifeln

Nach Einschätzung der Beratungsstelle entscheiden sich viele junge Menschen gegen den Wehrdienst, weil sie sich allein gelassen fühlen. „Die jungen Leute sollen die ‚Drecksarbeit‘ machen und haben Angst in Kriegsgebieten zu sterben. Gleichzeitig werden sie von der Politik in für sie wichtigen politischen Themen alleingelassen, zum Beispiel beim Thema bezahlbarer Wohnraum“, heißt es von der DFG/VK. Die Entscheidung zur Verweigerung werde dabei sowohl als persönliche Gewissensfrage als auch als politisches Statement verstanden.

Ziele und Perspektiven in Osnabrück

Für die Zukunft wünscht sich die DFG/VK in Osnabrück eine stärkere Verankerung von Friedenspolitik in Stadt und Gesellschaft. „Wir wollen, dass Osnabrück seiner Rolle als Friedensstadt gerecht wird“, heißt es.

Gleichzeitig rechnet die Gruppe damit, dass sich mehr junge Menschen engagieren werden – insbesondere angesichts der aktuellen politischen Entwicklungen und der wachsenden Debatte um den Wehrdienst. Von Politik und Gesellschaft fordert die Initiative eine Rückkehr zu Entspannungspolitik und eine klare Distanzierung von Militarisierung.

Botschaft an Unentschlossene

Jungen Menschen, die unsicher sind, wie sie zum Wehrdienst stehen, empfiehlt die DFG/VK eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema. Deutlich formuliert sie ihre Haltung: „Kriegsdienst ist Töten und Morden auf Befehl.“ Die Entscheidung dagegen sei eine Frage des eigenen Gewissens. Einen wichtigen Tipp für alle, die den Fragebogen ausfüllen gibt die DFG/VK mit: „Kreuzt beim Fragebogen der Bundeswehr bei der Fragen nach eurem Interesse an der Bundeswehr unbedingt die Null an – schon die Eins gilt als Einberufungsgrund.“

31. März 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Konzentrationslager Auschwitz

Bund verdoppelt Mittel für Gedenkstättenfahrten gegen das Vergessen

von Hasepost Redaktion 31. März 2026

Die Bethe-Stiftung hat die Mittel des Bundesbildungsministeriums (BMBFSFJ) für das Programm „Jugend erinnert“ verdoppelt und damit das Fördervolumen für Gedenkstättenfahrten von Jugendgruppen deutlich erhöht. Nach Angaben des Ministeriums steigt die jährliche Förderung aus dem Kinder- und Jugendplan des Bundes von 1,75 Millionen Euro auf rund 3,5 Millionen Euro.

Verdoppelung der Mittel für Gedenkstättenfahrten

Das Bundesbildungsministerium teilte am Dienstag mit, dass die Bethe-Stiftung die Mittel des Bundesbildungsministeriums (BMBFSFJ) für das Programm „Jugend erinnert“ verdoppelt hat. Durch diese Aufstockung wurde das bisherige Fördervolumen aus dem Kinder- und Jugendplan des Bundes von 1,75 Millionen Euro auf rund 3,5 Millionen Euro pro Jahr für Gedenkstättenfahrten von Jugendgruppen erhöht.
Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) erklärte laut Ministerium, die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus wachzuhalten, sei in Zeiten, in denen nur noch wenige Zeitzeugen des Holocaust am Leben sind, umso wichtiger. Der Austausch mit Jugendlichen, die im Programm „Jugend erinnert“ bereits an einer Gedenkstättenfahrt teilgenommen haben, habe ihr gezeigt, wie wertvoll es sei, wenn junge Menschen an authentischen Orten der NS-Verbrechen „Geschichte unmittelbar und direkt erfahren“ und daraus Verantwortung für die Demokratie entwickeln. „Es ist ein starkes Signal, dass wir gemeinsam mit der Bethe-Stiftung die Mittel für Gedenkstättenfahrten verdoppeln können und damit künftig noch mehr junge Menschen eine solche Erfahrung ermöglichen“, so Prien.

Stiftungsschwerpunkt Gedenkstättenfahrten

Die Stifter Erich und Roswitha Bethe erklärten, seit 2010 sei die Unterstützung und Organisation von Gedenkstättenfahrten für Jugendliche der Hauptförderschwerpunkt ihrer Stiftung. Sie hätten bisher mehr als 40.000 Schülern aus 12 Bundesländern den Besuch der Vernichtungslager Auschwitz, Belzec, Treblinka, Sobibor und Majdanek ermöglicht. „Wir hoffen dazu beizutragen, dass sich solche Verbrechen auch nicht ansatzweise wiederholen“, so die Gründer der Stiftung.

✨ mit KI bearbeitet

31. März 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Schüsse in Bremen: Fünfter Fall im März – Polizei ermittelt

Schüsse in Bremen: Fünfter Fall im März – Polizei ermittelt

von Redaktion Hasepost Videonews 31. März 2026


In Bremen ist am Dienstagmorgen ein 60-jähriger Mann auf offener Straße angeschossen worden.

Bisher fehlt von dem Täter jede Spur, wie die Polizei mitteilte. Die Ermittler werden bei der Fahndung von Kollegen der niedersächsischen Polizei unterstützt. Die Staatsanwaltschaft und die Polizei ermitteln wegen eines versuchten Tötungsdelikts und bitten um Hinweise aus der Bevölkerung, auch anonym über ein Online-Portal. Es ist bereits der fünfte Vorfall mit Schusswaffen in Bremen innerhalb eines Monats. Die neu gegründete Sonderkommission ‚Fokus‘ überprüft, ob es einen Zusammenhang mit den anderen Taten gibt. Erst am Wochenende war ein 25-Jähriger in der Bremer Neustadt durch Schüsse schwer verletzt worden.

Tödliche Schusswaffenkonflikte erschüttern Stadt

Am 17. März war ein 32-Jähriger nach einer Auseinandersetzung mit Schusswunden in ein Krankenhaus gebracht worden, wo er kurz darauf starb. Am 1. März wurden zwei weitere Fälle gemeldet: Ein 43-Jähriger wurde in Walle angeschossen und ein 42-Jähriger in der Neustadt verletzt. Die Polizei hat nach der tödlichen Gewalttat ihre Maßnahmen verstärkt und kontrolliert Shisha Bars, Kioske und andere mögliche Rückzugsorte von Straftätern. ‚Was hier auf der Straße passiert, dass Leute offenbar ihre Konflikte mit Schusswaffen austragen, ist absolut inakzeptabel‘, sagte Polizeipräsident Dirk Fasse.

Sonderkommission ermittelt im öffentlichen Raum

Die Sonderkommission ‚Fokus‘ besteht aus Experten verschiedener Polizei-Bereiche und soll die Fälle aufarbeiten. Die Beamten wollen stärker im öffentlichen Raum präsent sein und auch verdeckt ermitteln. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen in der Abteilung für organisierte Kriminalität gebündelt. Die Anwohner in den betroffenen Stadtteilen zeigen sich besorgt über die zunehmende Gewalt. Die Polizei bittet weiterhin um Hinweise, die zur Aufklärung der Taten beitragen können. Die Ermittlungen dauern an, und es bleibt abzuwarten, ob die Sonderkommission einen Zusammenhang zwischen den einzelnen Fällen herstellen kann.

✨ mit KI bearbeitet

31. März 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Sixt (Archiv)

Sixt warnt: EU-E-Autoquote könnte Mietwagen deutlich verteuern

von Hasepost Redaktion 31. März 2026

Die geplante EU-Regulierung zur Elektrifizierung gewerblicher Fahrzeugflotten könnte nach Einschätzung des Autovermieters Sixt deutliche Auswirkungen auf die Mietwagenpreise haben. Vorstandschef Konstantin Sixt kündigte an, höhere Fahrzeugkosten an die Kunden weiterzugeben und kritisierte die Brüsseler Pläne scharf. Die EU-Kommission sieht in einem Entwurf hohe Quoten für emissionsarme und emissionsfreie Fahrzeuge in Unternehmensflotten vor, was in der Branche auf wachsenden Widerstand stößt.

Sixt warnt vor steigenden Mietwagenpreisen

Autovermieter Sixt stellt sich auf teurere Angebote ein, falls die EU ihre Pläne zur stärkeren Elektrifizierung gewerblicher Flotten umsetzt. „Sollten sich die Fahrzeugkosten erhöhen, müssten wir das weitergeben“, sagte Vorstandschef Konstantin Sixt dem „Handelsblatt“ (Mittwochsausgabe).
Die EU-Kommission will den Anteil emissionsarmer und emissionsfreier Fahrzeuge in gewerblichen Flotten deutlich erhöhen. Für Deutschland sieht der Entwurf eine Quote von bis zu 83 Prozent bis 2030 vor, bis 2035 soll sie auf 95 Prozent steigen.

Kritik aus der Branche an EU-Vorgaben

In der Branche wächst die Kritik an den Vorgaben der EU-Kommission. Sixt sprach von einem „Verbrenner-Aus durch die Hintertür“ und warnte vor höheren Kosten, Umsetzungsproblemen und wachsender Abhängigkeit von China bei Batterien.
Zuletzt gab es aus Teilen der Bundesregierung und des EU-Parlaments Vorschläge, das Maßnahmenpaket weiter aufzuweichen.

Automotive-Package in der EU-Verhandlung

Die Regelung ist Teil des sogenannten Automotive-Packages, das die EU-Kommission Ende 2025 vorgelegt hat und das zurzeit zwischen EU-Parlament und Rat verhandelt wird.

✨ mit KI bearbeitet

31. März 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Das Strafgesetzbuch

SPD-Politikerin fordert Sexualstrafrecht-Pflichtfach im Jurastudium

von Hasepost Redaktion 31. März 2026

Die SPD-Rechtsexpertin Carmen Wegge fordert die Justizminister der Länder auf, den Jura-Lehrplan zu überarbeiten und das Sexualstrafrecht verbindlich in das Studium zu integrieren. Damit solle der Opferschutz verbessert und die Rechtsprechung im Bereich sexualisierter Gewalt gerechter werden, so Wegge. Zudem dringt sie darauf, die Istanbul-Konvention spätestens zum zweiten Staatsexamen zum Pflichtstoff zu machen.

Forderung nach Reform des Jura-Lehrplans

Die SPD-Rechtsexpertin Carmen Wegge hat die Justizminister der Länder aufgefordert, den Jura-Lehrplan zu überarbeiten und darin Sexualstrafrecht aufzunehmen. Dem Nachrichtenmagazin Focus sagte sie: „Das Jurastudium ist der richtige Ansatzpunkt, um den Opferschutz zu verbessern und zu einer gerechteren Rechtsprechung zu kommen“. Zugleich kritisierte sie: „Sexualstrafrecht ist aber aktuell nicht Bestandteil des Curriculums im Jurastudium.“

„Lücke in der Ausbildung“ beim Sexualstrafrecht

Die Sozialdemokratin sieht in der fehlenden Verankerung des Sexualstrafrechts im Studium eine deutliche Schwachstelle. Diese Lücke in der Ausbildung verstärke das häufig fehlende Verständnis für die Dynamiken sexualisierter Gewalt, warnte sie. Wer später in Strafverfolgungsbehörden, Gerichten oder als Strafverteidiger arbeite, müsse sich aber damit auseinandersetzen.

Istanbul-Konvention als Pflichtstoff gefordert

Nach den Vorstellungen von Carmen Wegge soll auch die Istanbul-Konvention verbindlich im Jurastudium behandelt werden. Das gleiche gelte für die Istanbul-Konvention, die spätestens zum 2. Examen Pflichtstoff sein solle, fügt Wegge laut Focus hinzu. Sie machte zudem deutlich, dass sie eine Befassung der Länderminister mit dem Thema erwartet: „Ich würde es begrüßen, wenn sich die nächste Justizministerkonferenz genau mit diesem Thema beschäftigen würde.“

✨ mit KI bearbeitet

31. März 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Mit mehr als 95.000 Euro unterstützt die OLB-Stiftung soziales Engagement in Osnabrück und umzu. Darüber freuten sich die Geförderten bei einem Treffen in Bramsche. / Foto: OLB-Stiftung/Daniel Meier

Gute Nachricht des Tages: OLB-Stiftung fördert zahlreiche Projekte im Osnabrücker Land

von Hasepost 31. März 2026

Die OLB-Stiftung engagiert sich im Osnabrücker Land: Im vergangenen Jahr hat sie hier 29 gemeinnützige Projekte mit mehr als 95.000 Euro unterstützt.

OLB-Stiftung ermöglichte Umsetzung vieler Projekte

Bei einem Treffen der Geförderten in Bramsche mit dem Leiter des OLB-Filialgebietes, Volker Dühne, berichteten die Förderpartnerinnen und -partner von ihren vielfältigen Aktivitäten. Viele wären ohne die Unterstützung der OLB-Stiftung nicht möglich gewesen. So engagierte sich die OLB-Stiftung unter anderem beim 28. Euregio-Musik-Festival, bei der Schulbeet-Aktivierung der Thomas-Morus-Oberschule Osnabrück sowie bei der Christlichen Kinderkrankenpflege Osnabrück, einem ambulanten Kinderpflegedienst mit Intensivpflegeausrichtung, deren neuer Spielplatz auch dank der OLB nun eingerichtet werden kann. Pflegedienstleiterin Melanie Seestern-Pauly dankte der OLB-Stiftung für die Förderung des barrierefreien Spielplatzes, der im Frühjahr fertig gestellt werde.

Auch Theater Osnabrück profitiert von Förderung

Ulrich Mokrusch, Intendant und Geschäftsführer des Theaters Osnabrück, berichtete vom Theaterfestival Spieltriebe 10. An zehn verschiedenen Orten habe es Darbietungen rund um das Thema Balkan gegeben und es seien damit auch zahlreiche Menschen erreicht worden, die sonst keinen Bezug zum Theater hätten. „Gemeinsam mit unseren Förderpartnerinnen und -partnern möchten wir mehr für die Region erreichen und die Zukunft gestalten“, so Volker Dühne.

OLB-Stiftung engagiert sich im Nordwesten Deutschlands

Die OLB-Stiftung engagiert sich im Nordwesten Deutschlands. Im Mittelpunkt der Förderungen stehen innovative Projekte, die helfen, den Lebensraum im Nordwesten zu stärken und die gemeinnützig ausgerichtet sind. Unterstützt werden Initiativen aus den Bereichen Kultur, Jugend, Sport, Soziales, Bildung, Natur- und Umweltschutz sowie Denkmalschutz und Heimatpflege, darunter auch der Park der Gärten im Ammerland, die Gezeitenkonzerte in Ostfriesland, die Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse KIBUM, die World-Press-Photo-Ausstellung in Oldenburg und das Musikfest Bremen.

OLB-Glückssparen macht zahlreiche Förderungen möglich

Ermöglicht werden die zahlreichen Förderungen durch das OLB-Glückssparen. Mit dem Gewinn-Sparmodell der OLB nutzen viele OLB-Kunden die Möglichkeit, lokale Projekte zu fördern und haben zudem jede Menge Gewinnchancen.

31. März 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Eine Boje

Buckelwal erneut vor Insel Poel in Ostseebucht festgesetzt

von Hasepost Redaktion 31. März 2026

Vor der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns steckt erneut ein Buckelwal fest. Das Tier liegt nach Angaben des Umweltministeriums in der Bucht von Kirchdorf vor der Insel Poel und hat den Weg in die offene See bislang nicht gefunden. Trotz ausreichender Wassertiefe hoffen Experten, dass sich der Wal erneut aus eigener Kraft freischwimmen kann. Die Chancen auf eine Rückkehr in den Atlantik gelten jedoch als sehr gering.

Buckelwal erneut in Kirchdorfer Bucht festgesetzt

Umweltminister Till Backhaus (SPD) teilte am Dienstag mit, der vor der Ostseeküste gesichtete Buckelwal liege in der Bucht von Kirchdorf vor der Ostseeinsel Poel. Die Wassertiefe an der Stelle, an der das Tier festsitzt, soll demnach ausreichend sein, damit der Wal sich von selbst freischwimmen kann.
Ein bereits am Montagabend durchgeführtes Rettungsmanöver könnte nach Angaben des Ministeriums wiederholt werden. Dabei war versucht worden, dem Tier den Weg aus dem flachen Wasser zu erleichtern.

Rettungsversuche und schwierige Orientierung

Nach Angaben der Stiftung Deutsches Meeresmuseum hatte sich der Wal am gestrigen Abend erneut aus eigener Kraft aus dem flachen Wasser der Wismarer Bucht gelöst und sich in Richtung tieferer Bereiche bewegt. Allerdings schlug er nicht den nötigen Weg in Richtung der offenen Ostsee ein, von wo aus er in die Nordsee und dann in den Atlantik schwimmen müsste.
Der Wal war erstmals am 3. März im Hafen von Wismar gesichtet worden. In der Wismarer Bucht hatte er sich in den darauffolgenden Tagen mehrfach festgeschwommen.

Gesundheitszustand des Tieres

Der Zustand des Tieres soll mittlerweile schlecht sein. Die Hoffnung auf eine erfolgreiche Rückkehr aus der Ostsee in den offenen Atlantik gilt als sehr gering.

✨ mit KI bearbeitet

31. März 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Über Monate hinweg entwickelten die „SDG-Scouts®“ Nachhaltigkeits-Projekte, die jetzt bei der Abschlussveranstaltung präsentiert wurden. / Foto: Karina Frochtmann (BAUM e.V.)

Nachhaltig arbeiten: Unternehmen im Landkreis Osnabrück setzen auf eigene Innovationskräfte

von Hasepost 31. März 2026

Ob ein Projekt zur Förderung der Elektromobilität für Mitarbeitende, die Optimierung der internen Kommunikation oder der Lieferprozesse: Kreative Ideen, wie Unternehmen Nachhaltigkeit ganz konkret im Arbeitsalltag umsetzen können, präsentierten jetzt die neuen „SDG-Scouts“ zum Abschluss ihrer Schulung in Osnabrück. Über mehrere Monate hinweg analysierten sie Potenziale im eigenen Unternehmen, entwickelten Lösungen und bringen diese nun direkt in die Praxis. Für den Herbst 2026 ist ein weiterer Schulungsdurchlauf geplant, im Mai findet eine Infoveranstaltung für interessierte Unternehmen statt.

Nachhaltiges Denken und Handeln im Unternehmen fördern

Erneut organisierte die Wirtschaftsförderung des Landkreises Osnabrück, WIGOS, die regionale Schulung in Zusammenarbeit mit dem nachhaltigen Unternehmensnetzwerk BAUM e.V. „Entstanden sind spannende und kreative Ideen, die nachhaltiges Denken und Handeln auf vielfältige Weise im Unternehmen voranbringen“, betont André Schulenberg, Nachhaltigkeitsexperte bei der WIGOS. Fachlich begleitet wurde das Programm von Karina Frochtmann und Dieter Brübach von BAUM e.V. Im Rahmen des Programms entwickeln Mitarbeitende aus Unternehmen eigene Nachhaltigkeitsprojekte, die sich an den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen (SDGs) orientieren. 

Anreiz für nachhaltige Mobilität soll geschaffen werden

Bei der Abschlussveranstaltung stellten mehrere Unternehmen aus der Region ihre Projekte vor und zeigten, wie vielfältig Nachhaltigkeit im Unternehmensalltag umgesetzt werden kann: So präsentierte die Bernhard Kreiling GmbH & Co. KG aus Bersenbrück ein Projekt zur Förderung der Elektromobilität für Mitarbeitende. Geplant ist die Installation von sechs Wallboxen auf dem Betriebsgelände. Neben der technischen Umsetzung wurden auch Fragen zur Abrechnung des geladenen Stroms sowie zur Einbindung in die Nachhaltigkeitsberichterstattung – etwa im Rahmen eines DNK-Berichts – betrachtet. Mit der Investition soll ein weiterer Anreiz für nachhaltige Mobilität geschaffen werden.

Wie können verschiedene Bereiche im Unternehmen nachhaltiger gestaltet werden?

Das Unternehmen SPIES Packaging aus Melle widmete sich ebenfalls der nachhaltigen Mobilität im Unternehmen. Das Projekt analysiert die interne Mobilität und den Fuhrpark, um Einsparpotenziale beim CO₂-Ausstoß zu identifizieren. Themen waren unter anderem eine bessere Übersicht über die Fahrzeugflotte, Lade- und Tankinfrastruktur, wirtschaftliche Aspekte sowie ein nachhaltiges Fuhrparkmanagement. Die Optimierung von Lieferprozessen und Bauteilkennzeichnungen stand hingegen bei Wurst Stahlbau in Bersenbrück im Fokus. Ziel des Projekts ist es, Ressourcenverschwendung zu reduzieren und Prozesse effizienter zu gestalten. Diskutiert wurden unter anderem neue Lösungen für Bauteilkennzeichnungen, digitale Codes sowie Verbesserungen im Materialeinsatz. Bei der Sievert SE aus Osnabrück drehte sich alles um die interne Kommunikation. Das Team entschied sich für eine interne Plakatkampagne, die Mitarbeitenden Orientierung für nachhaltiges Verhalten im persönlichen und betrieblichen Umfeld geben soll. Die Kampagne soll standortübergreifend eingesetzt werden und möglichst viele Beschäftigte erreichen.

Während der Workshops sorgten die Teilnehmenden mit Einblicke hinter die Kulissen immer wieder für anschauliche Lernmomente. Karina Frochtmann beschrieb diesen Ansatz augenzwinkernd als „Sendung mit der Maus“-Moment – also komplexe Themen so zu erklären, dass sie verständlich und praxisnah werden. Viele Teilnehmende berichteten von echten Aha-Momenten, wenn Nachhaltigkeit im Unternehmensalltag greifbar wurde.

Teilnahme beim nächsten Durchgang im Herbst noch möglich

„Der erfolgreiche Schulungsdurchlauf zeigt, dass Nachhaltigkeit in Unternehmen vor allem durch engagierte Mitarbeitende vorangetrieben wird“, so André Schulenberg. Deshalb plant die WIGOS bereits einen weiteren Durchlauf der SDG-Scouts im Herbst dieses Jahres. Die Teilnahme von Unternehmen aus dem Landkreis Osnabrück wird seitens der WIGOS finanziell bezuschusst. Die digitale Informationsveranstaltung für interessierte Unternehmen findet am 28. Mai 2026 um 14:30 Uhr statt. Informationen zur Teilnahme gibt es bei André Schulenberg, Tel. 0541 501-4703. Weitere Informationen sind auch online abrufbar.

31. März 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Lufthansa-Flugzeuge (Archiv)

Iran-Krieg: Lufthansa erwägt Stilllegung von bis zu 40 Jets

von Hasepost Redaktion 31. März 2026

Die Lufthansa erwägt aufgrund der Folgen des Iran-Kriegs, bis zu 20 Flugzeuge vorübergehend aus dem Betrieb zu nehmen. Konzernchef Carsten Spohr stellte in einer kurzfristig einberufenen virtuellen Mitarbeiterversammlung mögliche Kapazitätskürzungen und steigende Ticketpreise in Aussicht, wie das „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe) berichtet.

Lufthansa prüft Stilllegung von Flugzeugen

Carsten Spohr soll am Dienstagmittag vor Mitarbeitenden erklärt haben, man habe das Team beauftragt, Maßnahmen zur vorübergehenden Stilllegung von 20 Flugzeugen vorzubereiten, berichtet das „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe). Das entspreche nach Angaben des Managers einer Reduzierung der angebotenen Sitzplatzkapazität um 2,5 Prozent. Sollte es nötig sein, könne man sogar 40 Flugzeuge vorerst am Boden lassen. „Wir wollen früh vorbereitet sein“, soll Spohr mit Blick auf die massiven Folgen des Kriegs im Nahen Osten gesagt haben, zitiert das „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe). Betroffen seien vor allem Flugzeugmuster, die ohnehin kurz davor seien, ausgemustert zu werden.

Gestiegene Kerosinpreise und Auswirkungen auf die Nachfrage

Zwar habe Lufthansa den Treibstoffbedarf zu 80 Prozent gegen Preisschwankungen abgesichert. Doch alleine für die verbleibende Treibstoffmenge würden die gestiegenen Kerosinpreise Mehrkosten von 1,5 Milliarden Euro ausmachen. Lufthansa komme nicht umhin, die Ticketpreise zu erhöhen. „Das wiederum wird sich auf die Nachfrage auswirken, es werden weniger Menschen reisen“, sagte der Lufthansa-Chef laut „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe). „Die Folgen sind größer, als wir erwartet hatten“, so Spohr mit Blick auf die Situation im Nahen Osten, berichtet das „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe).

✨ mit KI bearbeitet

31. März 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
neuere Artikel
ältere Artikel
  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3
Tanken