Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) ist am Mittwochmorgen zu einem Besuch in Kiew eingetroffen. Dort soll sie als erste deutsche Vertreterin eine Rede vor dem ukrainischen Parlament halten, wie der Deutsche Bundestag mitteilte. Im Mittelpunkt des Besuchs stehen nach Angaben des Bundestags die Unterstützung Deutschlands für die Ukraine, die geopolitische Lage und die Rolle des Parlamentarismus in Kriegszeiten.
Erste Rede einer deutschen Vertreterin vor ukrainischem Parlament
Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) ist nach Angaben des Deutschen Bundestags am Mittwochmorgen in Kiew eingetroffen. Dort werde sie als erste deutsche Vertreterin eine Rede vor dem ukrainischen Parlament halten, teilte der Deutsche Bundestag mit. Klöckner war von Ruslan Stefantschuk, dem Präsidenten der Werchowna Rada, eingeladen worden.
In der Ukraine will Bundestagspräsidentin Klöckner zudem zu Gesprächen mit ihrem Amtskollegen, dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, sowie mit Vertretern der parlamentarischen Opposition zusammenkommen. Im Mittelpunkt der Gespräche sollen nach Angaben des Bundestags die fortlaufende Unterstützung Deutschlands für die Ukraine, die geopolitische Lage sowie die Widerstandsfähigkeit des Parlamentarismus in Kriegszeiten stehen. Seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine im Februar 2022 tagt das ukrainische Parlament weiter.
Klöckner mahnt anhaltende Aufmerksamkeit für Ukraine an
„Gerade jetzt, wo sich viel Aufmerksamkeit auf die Lage in Nahost richtet, dürfen wir den Blick für den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine nicht verlieren“, sagte Klöckner laut Deutschem Bundestag. Wer das tue, verkenne dessen Bedeutung für die Sicherheit auch in Deutschland und Europa. „Denn wenn sich in der Ukraine das Recht des Stärkeren durchsetzt, ist kein Land in Europa mehr wirklich sicher. Deshalb unterstützen wir die Ukraine und stärken auch die parlamentarische Zusammenarbeit.“
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