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Spritze (Archiv)

BGH stärkt Auskunftsansprüche bei möglichen Corona-Impfschäden

von Hasepost Redaktion 9. März 2026

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat ein Urteil aufgehoben, mit dem die Klage einer gegen das Coronavirus geimpften Frau auf Auskunft und Schadensersatz gegen einen Impfstoffhersteller abgewiesen worden war. Das Gericht rügte zu enge Voraussetzungen für einen arzneimittelrechtlichen Auskunftsanspruch und verwies das Verfahren zur erneuten Verhandlung an das Berufungsgericht zurück.

BGH rügt enge Auslegung des Auskunftsanspruchs

Der BGH hob am Montag ein Urteil auf, mit dem Ansprüche einer geimpften Frau wegen behaupteter Impfschäden gegen den Impfstoffhersteller zurückgewiesen worden waren. Das Berufungsgericht sei, so der BGH, von zu engen Voraussetzungen für einen arzneimittelrechtlichen Auskunftsanspruch ausgegangen.
Die Klägerin, die im März 2021 gegen das Coronavirus geimpft wurde, erlitt nach eigenen Angaben gesundheitliche Beeinträchtigungen, darunter einen kompletten Hörverlust auf einem Ohr. Sie verlangt vom Hersteller Auskunft über bekannte Wirkungen und Nebenwirkungen des Impfstoffs sowie Schadensersatz. Das Landgericht hatte die Klage abgewiesen, das Oberlandesgericht die Berufung zurückgewiesen.

Auskunftsanspruch auch bei überwiegend gegen eine Ursächlichkeit sprechenden Umständen

Der BGH stellte fest, dass die Plausibilität der Ursächlichkeit des Arzneimittels für den Schaden nicht zwingend überwiegend wahrscheinlich sein muss. Auch wenn mehr gegen als für das Arzneimittel als Schadensursache spricht, könne ein Auskunftsanspruch bestehen.
Die fehlerhafte Verneinung des Auskunftsanspruchs durch das Berufungsgericht beeinflusse nach Auffassung des BGH auch die Beurteilung der Haftungsansprüche der Klägerin. Es sei nicht auszuschließen, dass die Klägerin im Fall einer Verurteilung der Beklagten zur Auskunftserteilung weitere Tatsachen zur Begründung ihrer Schadensersatzansprüche vorbringen könne. Das Verfahren wurde deshalb zur erneuten Verhandlung an das Berufungsgericht zurückverwiesen (Urteil vom 9. März 2026 – VI ZR 335/24).

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9. März 2026 0 Kommentare
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Deutsches Kriegsschiff

Deutsche Fregatte setzt UN-Mittelmeer-Einsatz trotz Nahost-Kriegs fort

von Hasepost Redaktion 9. März 2026

Die deutsche Fregatte „Nordrhein-Westfalen“ setzt ihren Einsatz im Mittelmeer im Rahmen der UN-Mission Unifil trotz des Krieges im Nahen Osten unverändert fort. Das Kriegsschiff bleibt nach Angaben des Verteidigungsministeriums in den regulären UN-Einsatz eingebunden, während sich die Lage in der Region massiv verschärft hat.

Einsatzbereitschaft rund um die Uhr

Auf die Frage, ob die Einsatzbereitschaft etwa gegen Drohnenangriffe verstärkt worden sei, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Montag der dts Nachrichtenagentur, dass ein Kriegsschiff, welches im Einsatz sei, immer eine hohe Einsatzbereitschaft rund um die Uhr habe. Es sei aber klar, dass eine solche Bedrohungslage wie vor Ort etwas mit der Crew mache und man „nochmal zehn Prozent wahrscheinlich oben drauf packt“.
„Aber das Schiff fährt weiter seinen Einsatz und ist natürlich im UN-Rahmen eingebunden“, so der Sprecher weiter. Und da werde es von der UN-Operationsführung geführt und er könne „keine wesentliche Abweichung feststellen, außer natürlich, dass die Lage sich natürlich massiv verschärft hat“.

Eingebunden in die UN-Mission Unifil

Die Fregatte „Nordrhein-Westfalen“ war Mitte Februar von Wilhelmshaven aus in Richtung libanesische Küste aufgebrochen und hatte am Wochenende einen Zwischenstopp auf Zypern eingelegt. Sie nimmt regulär an der UN-Friedensmission Unifil teil.

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9. März 2026 0 Kommentare
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Tim Klüssendorf

SPD: Wahlschlappe in Baden-Württemberg ohne Folgen für Berlin

von Hasepost Redaktion 9. März 2026

SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf sieht nach dem schlechten Abschneiden seiner Partei bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg keinen Anlass für Konsequenzen für die Bundesregierung. Er verweist auf einen unveränderten Reformkurs und warnt davor, aus dem Wahlergebnis direkte Rückschlüsse auf die Bundespolitik zu ziehen.
SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf erklärte nach dem schlechten Abschneiden seiner Partei bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg, dass dies keine Auswirkungen auf die Arbeit der Bundesregierung haben werde. "Wir haben da einen festen Fahrplan", sagte er dem Fernsehsender Phoenix. "Wir haben große Reformen dieses Jahr vor uns, die müssen wir jetzt auch durchziehen, ungesehen der Landtagswahlen. Da hilft uns niemand auch dabei mit positiven oder negativen Ergebnissen, sondern das ist unsere Pflicht", betonte Klüssendorf bei Phoenix.

Analyse des Wahlergebnisses in Baden-Württemberg

Das Ergebnis der Landtagswahl in Baden-Württemberg müsse nach den Worten von Tim Klüssendorf zunächst sorgfältig ausgewertet werden. Er verwies dabei auf Angaben zur Stimmung in der eigenen Wählerschaft. Demnach sagten 60 Prozent der SPD-Wähler, man kümmere sich mehr um die Arbeitslosen als um die arbeitende Mitte. Dabei habe man erst vergangene Woche das Bürgergeld korrigiert, so Klüssendorf gegenüber Phoenix.

Einschätzung zur Union und zur Bundesregierung

Mit Blick auf die Unionsparteien hob Tim Klüssendorf laut Phoenix hervor, dass auch deren Wählerschaft kritisch auf die Arbeit der Bundesregierung blicke. "Die Unionswähler haben da noch größere Werte auch der Union gestern mitgegeben. Da sagen 80 Prozent, dass sie finden, dass die Bundesregierung keine gute Arbeit macht. Und trotzdem gewinnen die fünf Prozentpunkte dazu und holen am Ende 30 Prozent", so der SPD-Generalsekretär. "Also, das ist nicht so einfach, dass man diese Rückschlüsse eins zu eins so gelten lassen kann."

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9. März 2026 0 Kommentare
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Spendenübergabe der Volksbank. / Foto: Volksbank

Gute Nachricht des Tages: 107.500 Euro für Vereine, Kindergärten und gemeinnützige Institutionen durch Volksbank

von Hasepost 9. März 2026

Die Vereinigte Volksbank hat eine Spendensumme von 107.507,22 Euro an 53 Vereine, Kindergärten und weitere gemeinnützige Institutionen aus der Stadt und dem Landkreis Osnabrück ausgeschüttet. Das Geld stammt aus dem VR Gewinnsparen, der Lotterie der genossenschaftlichen Bankengruppe, und wird von der Bank in jedem Jahr zu 100 Prozent wieder an Vereine und Institutionen in der Region ausgekehrt.

Spendenübergabe begleitet durch Jazzgruppe der Angelaschule

Die außergewöhnlich hohe Summe kommt in diesem Jahr durch eine Sonderzahlung der VR-Gewinnspargemeinschaft für gezielte Anschaffungen aus dem sog. „VRmobil-Katalog“ zustande, zum Beispiel für Defibrillatoren, Kinderbusse, Tischkicker etc. Die Spendenübergabe fand am 27. Februar im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Hof Hawighorst in Wallenhorst statt. Rund 80 Vertreterinnen und Vertreter der unterstützten Organisationen waren der Einladung gefolgt. Ein großes Dankeschön geht an die Schüler-Jazzgruppe der Angelaschule Osnabrück, die unter der Leitung von Musiklehrer Ekkehard Sauer den Nachmittag musikalisch einleitete.

Jazzgruppe der Angelaschule Osnabrück mit Lehrer. / Foto: Volksbank

Jazzgruppe der Angelaschule Osnabrück mit Lehrer. / Foto: Volksbank

Zur Stärkung des sozialen Gefüges und Zusammenlebens

In Ihrer Ansprache betonte Vorständin Beate Jakobs die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements der anwesenden Gäste. Denn ohne Ehrenamt wären viele Vereinsangebote gar nicht denkbar. „Als Bank setzen wir uns aktiv für die Förderung sozialer, kultureller und sportlicher Projekte in der Region ein. Durch die Unterstützung von Vereinen und gemeinnützigen Einrichtungen wird das soziale Gefüge gestärkt und das Zusammenleben in Stadt und Landkreis Osnabrück nachhaltig verbessert“, so Beate Jakobs.

Viele Projekte erhielten Unterstützung

Die Spendenmittel wurden breit gefächert eingesetzt, um eine Vielzahl von Projekten unterstützen zu können. „Immer mehr Einrichtungen haben dabei auch die Crowdfundingplattform ‚Viele schaffen mehr‘ unserer Bank genutzt und auf diesem Weg Spenden gesammelt, die wir mit einem sogenannten Co-Funding bezuschusst haben“, freute sich Beate Jakobs.

9. März 2026 0 Kommentare
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Ölpreis explodiert: Iran-Krieg treibt Energiepreise hoch im Überblick

Ölpreis explodiert: Iran-Krieg treibt Energiepreise hoch

von mit Material von dpa via Glomex 9. März 2026

Die Eskalation des Kriegs im Iran hat die globalen Energiemärkte in eine neue Krise gestürzt. Innerhalb weniger Tage stieg der Preis für ein Barrel Rohöl der Sorte Brent zeitweise auf über 115 US-Dollar – der höchste Stand seit Juli 2022, wie die Tagesschau berichtet.

Noch Anfang Januar hatte ein Barrel Brent knapp über 60 Dollar gekostet. Die US-Sorte WTI überschritt ebenfalls die 100-Dollar-Marke, nachdem sie Ende Februar noch bei rund 70 Dollar gelegen hatte. Auslöser ist die faktische Blockade der Straße von Hormus, durch die normalerweise etwa ein Fünftel des weltweiten Ölhandels fließt. Seit den Militärschlägen der USA und Israels gegen den Iran sowie den iranischen Gegenangriffen kommen dort kaum noch Tanker durch, wie die Frankfurter Rundschau unter Berufung auf die New York Times und Reuters schreibt.

Börsen reagieren hart auf Iran-Konflikt

Die Folgen sind bereits spürbar: An den asiatischen Börsen brachen die Kurse ein, besonders in Ländern, die stark von Energieimporten abhängig sind. Der japanische Nikkei-Index verlor zeitweise über sieben Prozent, der südkoreanische KOSPI sogar mehr als acht Prozent. „Asien leidet am stärksten unter dem Ölpreisschock“, erklärte Vishnu Varathan von der Bank Mizuho gegenüber der Tagesschau. Auch in Europa und den USA wächst die Sorge vor einer neuen Inflationswelle. Volkswirte der Commerzbank warnen, dass ein anhaltend hoher Ölpreis die Teuerungsrate im Euroraum auf drei Prozent treiben und das Wirtschaftswachstum bremsen könnte. Sollte der Konflikt länger andauern, drohe sogar eine globale Rezession, wie JPMorgan-Chefvolkswirt Bruce Kasman gegenüber der Tagesschau betonte.


Während die Märkte nervös reagieren, versucht die US-Regierung, die Lage herunterzuspielen. Präsident Donald Trump bezeichnete die gestiegenen Ölpreise auf seinem Portal Truth Social als „sehr geringen Preis für die Sicherheit der USA und der Welt“ und behauptete, sie würden nach der „Beseitigung der nuklearen Bedrohung durch den Iran“ schnell wieder fallen. Doch Analysten von Goldman Sachs warnen laut Reuters, dass ein Ölpreis von 100 Dollar oder mehr die globale Konjunktur belasten werde. Besonders betroffen sind Raffinerien, die nun nach Ersatz für schweres Rohöl aus dem Nahen Osten suchen müssen – was die Preise für alternative Sorten aus Amerika, Europa oder Afrika ebenfalls in die Höhe treibt.

Speditionen leiden unter hohen Energiepreisen

Die Logistikbranche schlägt bereits Alarm: Steigende Kraftstoffkosten belasten Speditionen und Transportunternehmen, während Versicherungen für Schiffstransporte teurer werden. Sollten die Lieferengpässe anhalten, könnte dies laut Frankfurter Rundschau zu einer echten Versorgungskrise führen, falls Tanker ihre Ladepunkte im Persischen Golf nicht mehr anlaufen können. Gleichzeitig zeigt der Konflikt, wie verwundbar die globale Energieversorgung bleibt – trotz Fortschritten bei erneuerbaren Energien. Während einige Haushalte in Deutschland durch Wärmepumpen oder Elektroautos bereits unabhängig von Öl- und Gaspreisen sind, wie der Spiegel in einer Kolumne beschreibt, bleibt die Mehrheit der Wirtschaft weiterhin von fossilen Brennstoffen abhängig.

Wie lange dauert die Seeblockade an?

Die weitere Entwicklung hängt maßgeblich davon ab, wie lange die Straße von Hormus blockiert bleibt. Die Commerzbank-Experten Christoph Balz und Marco Wagner halten in ihrem Basisszenario eine kurze Kriegsphase von wenigen Wochen für wahrscheinlich. Doch das Risiko einer monatelangen Eskalation bestehe – insbesondere, wenn die USA und Israel ihren erklärten Ziel eines „Regime-Wechsels“ im Iran weiterverfolgen. In diesem Fall könnten die Ölpreise laut JPMorgan sogar nachhaltig über 120 Dollar steigen, mit unabsehbaren Folgen für die Weltwirtschaft.

9. März 2026 0 Kommentare
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Jens Spahn

Generalstaatsanwaltschaft stellt Masken-Verfahren gegen Jens Spahn ein

von Hasepost Redaktion 9. März 2026

Die Generalstaatsanwaltschaft Berlin hat das Verfahren gegen Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) wegen Maskenkäufen in seiner Zeit als Bundesgesundheitsminister eingestellt. Die Behörde teilte am Montag mit, das Verfahren sei ohne die Aufnahme von Ermittlungen beendet worden, da sich kein strafrechtlich relevanter Anfangsverdacht ergeben habe.

Mehr als 170 Strafanzeigen seit Juni 2025

Seit Anfang Juni 2025 waren über 170 Strafanzeigen gegen Jens Spahn eingegangen, insbesondere wegen Vorteilsannahme und Untreue. Die Anzeigen wurden zunächst als Prüfvorgänge erfasst, da Spahn als Abgeordneter des Bundestages Immunität genießt.
Für die Prüfung des Sachverhalts zog die Generalstaatsanwaltschaft den Bericht der Sachverständigen Margaretha Sudhof sowie Berichte des Bundesrechnungshofs heran. Diese Berichte wurden insbesondere im Hinblick auf Direktvergaben, die Beauftragung eines Logistikunternehmens und das Open-House-Verfahren des Bundesministeriums für Gesundheit ausgewertet.

Kein strafrechtlich relevanter Anfangsverdacht

„Die strafprozessuale Anfangsverdachtsprüfung habe keine zureichenden tatsächlichen Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Straftat ergeben“, so die Staatsanwaltschaft. Deshalb sei das Verfahren eingestellt worden.

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9. März 2026 0 Kommentare
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Sven Schulze

Schulze: Wahlkampf in Sachsen-Anhalt als Duell CDU gegen AfD

von Hasepost Redaktion 9. März 2026

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) will aus der Niederlage der Südwest-CDU bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg Lehren für seinen eigenen Wahlkampf ziehen. Trotz vorheriger Umfragen, die ein anderes Bild nahegelegt hätten, zeige das Ergebnis laut Schulze vor allem die Bedeutung des Spitzenkandidaten. In Sachsen-Anhalt erwartet er eine direkte Auseinandersetzung zwischen CDU und AfD und kündigt einen stark auf seine Person zugeschnittenen Wahlkampf an.

Lehren aus der Wahl in Baden-Württemberg

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) hat aus der Niederlage von Spitzenkandidat Manuel Hagel und der Südwest-CDU bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg mehrere Schlüsse für seinen eigenen Landtagswahlkampf gezogen. "Umfragen sind das eine, das Ergebnis am Wahltag ist etwas anderes", sagte Schulze der "Welt". Die Grünen hätten viele Monate deutlich hinter der CDU gelegen, zum Teil bis zu 16 Prozent. Das spiegele sich im Ergebnis nicht wider. "Und noch wichtiger ist: Am Ende kommt es vor allem auf den Spitzenkandidaten an – immer weniger auf Programme und Parteien."
Wie in Baden-Württemberg werde es in Sachsen-Anhalt "eine Fokussierung auf zwei Parteien geben", sagte Schulze der "Welt". "Im Südwesten waren es CDU und Grüne, in Sachsen-Anhalt wird es CDU gegen die AfD sein. Wie wir in Baden-Württemberg gesehen haben, sind die Spitzenkandidaten entscheidend, daher wird der Wahlkampf in Sachsen-Anhalt stark auf mich zugeschnitten sein. Als Ministerpräsident habe ich die Möglichkeit, durch meine Regierungsarbeit zu zeigen, wie ich mir die Zukunft unseres Landes vorstelle. Von Umfragen und Zwischenständen lasse ich mich bis dahin nicht beirren. Am Ende zählt der Wahltag."

Rolle der Bundespolitik

Den Einfluss der Bundespolitik auf Landtagswahlergebnisse ordnete Schulze gegenüber der "Welt" so ein: "Die Themen in Landtagswahlen hängen sehr stark vom jeweiligen Bundesland ab. Zur Wahrheit gehört aber auch: Landtagswahlen sind nie völlig losgelöst von der Bewertung einer Bundesregierung." Als "positiv" stellte er fest, dass die Union auf Bundesebene zuletzt "leicht zugelegt" habe. "Aber das muss in den nächsten Monaten noch deutlich stärker werden."

Bürgerlich-konservatives Profil und mögliche Konflikte

Schulze kündigte an, dass die CDU in seinem Bundesland ein "deutliches bürgerlich-konservatives Profil" zeigen werde. "Wir äußern uns zu den Themen, die unser Bundesland betreffen, und entscheiden danach, was richtig und gut für Sachsen-Anhalt ist – nicht danach, ob wir möglicherweise mit einer Forderung oder Formulierung anecken. Man muss im Wahlkampf auch mal anecken, um wahrgenommen zu werden."
Als Beispiel nannte er der "Welt" gegenüber seine Forderung nach einer Reform des europäischen Zertifikatehandels für die Industrie. "Ich weiß, dass ich damit in Teilen der Bundesregierung, insbesondere bei der SPD, nicht nur auf Zustimmung stoße." Er halte diese Reform für richtig, "weil sie gut und notwendig für unsere Wirtschaft ist".

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9. März 2026 0 Kommentare
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Friedhof (Archiv)

Studie: Regionale Kluft bei Lebenserwartung in Westeuropa wächst

von Hasepost Redaktion 9. März 2026

Die Lebenserwartung in Westeuropa entwickelt sich zunehmend ungleich. Eine Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB) und des französischen Instituts für demografische Studien (INED), veröffentlicht in der Fachzeitschrift "Nature Communications", zeigt eine wachsende Kluft zwischen Regionen mit hoher und stagnierender Lebenserwartung. Besonders betroffen sind Regionen mit ohnehin niedriger Lebenserwartung, in denen die Fortschritte deutlich geringer ausfallen.

Auseinanderentwicklung seit Mitte der 2000er-Jahre

Die Lebenserwartung in Westeuropa ist zwischen 1992 und 2005 zunächst deutlich gestiegen. In diesem Zeitraum nahm sie bei Männern um rund 3,5 Monate pro Jahr zu, bei Frauen um 2,5 Monate. Seit 2005 hat sich das Wachstum jedoch verlangsamt. In den Jahren 2018 und 2019 betrug der jährliche Zuwachs nur noch etwa zwei Monate für Männer und ein Monat für Frauen.
Besonders Regionen mit bereits niedriger Lebenserwartung verzeichneten geringere Anstiege. Laut Studie vertieft sich seit Mitte der 2000er-Jahre die Kluft zwischen westeuropäischen Regionen mit hoher und mit stagnierender Lebenserwartung deutlich.

Besorgniserregende Entwicklung bei 55- bis 74-Jährigen

"Ausschlaggebend ist hierbei die Entwicklung der Sterblichkeit bei den 55- bis 74-Jährigen", sagte Pavel Grigoriev, Forschungsgruppenleiter am BiB und einer der beiden Hauptautoren der Studie, in der in "Nature Communications" veröffentlichten Untersuchung. "In manchen Regionen stagnierte die Sterblichkeit in dieser Altersgruppe oder stieg sogar wieder an. Dies ist eine sehr besorgniserregende Entwicklung, da viele dieser Menschen noch mitten im Leben stehen und erwerbstätig sind."

Deutschland holt auf – aber ohne Spitzenplätze

In Deutschland glich sich die regionale Lebenserwartung zwischen 1990 und 2005 stark an. Nach 2005 verlangsamte sich der Fortschritt in allen Regionen. Neben Ostdeutschland verzeichneten auch einige Regionen im Norden und Westen ungünstige Entwicklungen, insbesondere bei Frauen aufgrund des Tabakkonsums.
Sebastian Klüsener vom BiB fasste laut der Veröffentlichung in "Nature Communications" zusammen, dass keine deutsche Region in den oberen zehn Prozent aller westeuropäischen Regionen mit der höchsten Lebenserwartung vertreten sei.

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9. März 2026 0 Kommentare
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Cem Özdemir

Grüne Jugend stellt Özdemir Bedingungen für künftige Landesregierung

von Hasepost Redaktion 9. März 2026

Nach dem Wahlsieg von Cem Özdemir (Grüne) in Baden-Württemberg erhöht die Grüne Jugend den Druck auf den designierten Ministerpräsidenten. In einem Forderungspapier formuliert die Jugendorganisation sechs Bedingungen an Özdemir, die aus ihrer Sicht für die künftige Landesregierung zentral sind.

Sechs Bedingungen an den designierten Ministerpräsidenten

In dem Papier, über das das "Handelsblatt" (Dienstagausgabe) berichtet, heißt es zur Begründung der Forderungen: "Cem ist angetreten mit dem Anspruch, Politik für die breite Gesellschaft in Baden-Württemberg zu machen". Weiter schreiben die Autoren: "Doch Wahlsiege sind nichts wert, wenn sie nicht dafür sorgen, dass die Menschen eine Landesregierung bekommen, die klar erkennbare soziale Politik macht."
Zu den sechs Punkten gehört die Forderung, dass Boris Palmer keine Funktion in der neuen Landesregierung übernehmen dürfe. Der Tübinger Oberbürgermeister hatte 2023 im Streit die Grünen verlassen, ist aber bis heute ein Verbündeter von Özdemir. "Die Haltungen und wiederholten rassistischen Äußerungen des ehemaligen Grünen-Mitglieds Boris Palmer sind mit den Grundwerten unserer Partei unvereinbar", heißt es im Papier der Grünen-Jugend.

Forderung nach Prüfung eines AfD-Verbotsverfahrens

Außerdem dringt die Jugendorganisation darauf, dass Cem Özdemir in einen Koalitionsvertrag aufnehmen solle, ein Verbotsverfahren gegen die AfD zu prüfen. Darüber hinaus verlangt die Grüne Jugend, dass Özdemirs künftige Landesregierung im Bundesrat "keine Verschärfungen der Asyl- und Migrationspolitik" mitträgt.

Soziale Schwerpunkte und Bundesratsinitiativen

Zu den weiteren Punkten des Forderungspapiers zählt, dass sich die Regierung Özdemir für die Bekämpfung der Vermögensungleichheit einsetzen soll. Zudem verlangen die Jungpolitiker, dass sich das künftige Kabinett für einen bundesweiten Mietendeckel starkmacht.

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9. März 2026 0 Kommentare
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Justicia (Archiv)

Anklage wegen heimtückischen Mordes an achtjährigem Fabian

von Hasepost Redaktion 9. März 2026

Im Fall des gewaltsamen Todes des achtjährigen Fabian aus Güstrow hat die Staatsanwaltschaft Rostock Anklage gegen eine Tatverdächtige erhoben. Der seit November in Untersuchungshaft befindlichen Frau wird heimtückischer Mord vorgeworfen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag mitteilten.

Anklage wegen heimtückischen Mordes

Nach dem Ergebnis der Ermittlungen besteht aus Sicht der Staatsanwaltschaft Rostock der hinreichende Verdacht, dass sich die Angeschuldigte am Morgen des 10. Oktober 2025 zu der Wohnanschrift von Fabian begeben und den ihr gut bekannten achtjährigen Jungen unter einem Vorwand aus dem Haus gelockt haben soll, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit.
Anschließend soll sie mit dem Jungen in ihrem Kraftfahrzeug zu einem Feldstück in der Nähe von Klein Upahl gefahren und gemeinsam mit ihm zu dem dort befindlichen, verdeckt liegenden Teich gelaufen sein. Dort soll sie den Jungen, wie von ihr alleine geplant und durchgeführt, mittels mindestens sechs Messerstichen im Bereich des Oberkörpers getötet haben.

Vorwurf der Vertuschung von Spuren

Um die Spuren der Tat zu beseitigen, soll sie den Leichnam später mittels Brandbeschleuniger angezündet haben, erklärten Polizei und Staatsanwaltschaft. Es gilt auch nach der Anklageerhebung die Unschuldsvermutung.

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9. März 2026 0 Kommentare
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