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Cem Özdemir

Grüne lehnen CDU-Vorschlag zur rotierenden Ministerpräsidentschaft ab

von Hasepost Redaktion 9. März 2026

Die Grünen haben den Vorschlag aus der CDU zurückgewiesen, den Posten des Ministerpräsidenten in Baden-Württemberg nach einem Rotationsprinzip zwischen den Spitzenkandidaten von Grünen und CDU aufzuteilen. Grünen-Chefin Franziska Brantner betonte, ihre Partei stehe für eine Vollzeit-Ausübung des Amts, rechnet aber dennoch mit schwierigen Koalitionsverhandlungen.

Brantner erteilt Rotationsmodell Absage

Franziska Brantner
Auslöser der Debatte ist der Stillstand im Landtag von Baden-Württemberg, wo sich die Kräfteverhältnisse nach der Wahl in einem Patt darstellen. Hintergrund des Vorschlags ist die Frage, wie in einer möglichen schwarz-grünen oder grün-schwarzen Koalition das Amt des Ministerpräsidenten besetzt werden soll.

Nopper wirbt für Machtteilung

Frank Nopper (CDU), Stuttgarts Oberbürgermeister, hatte zuvor ein Rotationsmodell ins Spiel gebracht. Es gebe gar "keinen klaren Wahlsieger", sagte er der "Bild" (Dienstagsausgabe). Wegen der Pattsituation sei er "der Auffassung, dass nicht die Grünen allein das Ministerpräsidentenamt für sich beanspruchen können".
Deswegen plädiere er für die Einführung eines Rotationsprinzips und damit im Falle einer schwarz-grünen oder grün-schwarzen Koalition für die Besetzung des Amts des Ministerpräsidenten im Wechsel durch die Grünen und dann durch die CDU, so Nopper gegenüber der "Bild".

Union drängt auf Beteiligung am Regierungsamt

Konkret würde das Modell bedeuten, dass sich Grünen-Spitzenkandidat Cem Özdemir und CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel wegen des Patts im Landtag den Ministerpräsidentenposten teilen sollen. Die Grünen lehnen dieses Modell ab und verweisen auf ihre Forderung nach einem Ministerpräsidentenamt in Vollzeit.

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9. März 2026 0 Kommentare
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Hendrik Streeck

Drogenbeauftragter Streeck warnt vor Cannabissamen-Verkauf im Discounter

von Hasepost Redaktion 9. März 2026

Der Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Hendrik Streeck (CDU), kritisiert den Verkauf von Cannabissamen in mehr als 250 Discounter-Märkten. Er warnt vor einer Verharmlosung des Cannabisanbaus und möglichen Folgen für Kinder und Jugendliche.

Kritik an Verkauf von Cannabissamen im Discounter

Der Drogenbeauftragte der Bundesregierung Hendrik Streeck (CDU) hat sich deutlich gegen den Verkauf von Cannabissamen in Discountern ausgesprochen. "Wir haben mit dem Cannabisgesetz die Möglichkeit, dass Cannabissamen im Discounter verkauft werden können, neben ganz normalen Alltagsgegenständen", sagte Streeck den Sendern RTL und ntv und dem "Stern". Das sei zwar rechtlich möglich, aber aus seiner Sicht nicht gut.
Nach Einschätzung von Streeck vermittelt der Verkauf von Cannabissamen in Supermärkten ein falsches Signal. Es entstehe der Eindruck, "als ob es ganz normal wäre, Cannabis zu Hause anzubauen", sagte er RTL, ntv und dem "Stern". Dadurch könnten auch Kinder und Jugendliche zum Cannabiskonsum kommen, "weil es einfach zu Hause steht und keiner hier den Konsum und den Anbau und die Ernte von Cannabis kontrolliert".

Warnung vor rechtlicher Grauzone

Der CDU-Politiker sieht zudem offene Fragen bei der Rechtslage. "Es gibt keine Begrenzung für den Verkauf von Cannabissamen. Sehr wohl gibt es aber eine Begrenzung für den Anbau. Nicht mehr als drei Cannabispflanzen dürfen angebaut werden, und die, die Cannabispflanzen anbauen, müssen sich darüber im Klaren sein, dass sie nicht mehr als drei Pflanzen züchten dürfen", so Streeck gegenüber RTL, ntv und dem "Stern".
Zugleich machte Streeck deutlich, dass aus seiner Sicht die Verantwortung nicht bei den Handelsketten liegt. Für die Einhaltung der Begrenzung beim Anbau seien die jeweiligen Verbraucher zuständig, "dafür sei aber nicht der Discounter verantwortlich", sagte er den Sendern RTL und ntv und dem "Stern".

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Schüsse auf Rihannas Haus: Einordnung

Schüsse auf Rihannas Haus – Motiv noch völlig unklar

von mit Material von dpa via Glomex 9. März 2026

Am Sonntagnachmittag ist es in Los Angeles zu einem beunruhigenden Vorfall gekommen: Eine unbekannte Frau hat nach Polizeangaben mehrfach auf das Haus von Popstar Rihanna geschossen. Wie die Los Angeles Times unter Berufung auf Ermittler berichtet, feuerte die etwa 30-jährige Verdächtige aus einem Fahrzeug auf der gegenüberliegenden Straßenseite etwa zehn Schüsse ab. Mindestens eine Kugel traf die Außenmauer des Anwesens in Beverly Hills, wo Rihanna laut dem Lokalsender KTLA mit ihrem Partner, dem Rapper A$AP Rocky, und ihren drei Kindern lebt. Verletzt wurde niemand.

Schützin wurde schnell festgenommen

Die Schützin floh zunächst vom Tatort, konnte jedoch rund 30 Minuten später auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums festgenommen werden, wie der Spiegel unter Berufung auf US-Medien schreibt. Bei ihrer Ergreifung trug sie demnach eine Waffe. Die Polizei ermittelt nun zu den Hintergründen; ein Motiv ist bisher nicht bekannt. Rihanna selbst hat sich zu dem Vorfall noch nicht geäußert. Ob sie oder Familienmitglieder zum Zeitpunkt der Schüsse im Haus anwesend waren, wird unterschiedlich berichtet: Während die Los Angeles Times und der Spiegel übereinstimmend von ihrer Anwesenheit ausgehen, nennt n-tv dies nur als „wohl“ bestätigt.


Der Vorfall wirft Fragen zur Sicherheit von Prominenten in dem exklusiven Viertel auf. Bereits 2018 war ein Mann in Rihannas damaliges Anwesen in den Hollywood Hills eingedrungen, nachdem er einen Zaun überwunden hatte, wie Page Six berichtet. Der Täter, der sich später wegen Stalking schuldig bekannte, erhielt ein zehnjähriges Kontaktverbot. Ob es zwischen dem aktuellen Fall und früheren Vorfällen einen Zusammenhang gibt, ist bisher unklar.

Eine der erfolgreichsten Musikerinnen der Welt

Rihanna, eine der erfolgreichsten Musikerinnen der Welt, hatte erst kürzlich mit einem Studiofoto auf Instagram Spekulationen über ein neues Album befeuert – ihr letztes Werk ANTI erschien 2016. Neben ihrer Musikkarriere betreibt die 38-Jährige eine Kosmetiklinie und eine Unterwäschemarke. Die Polizei in Beverly Hills hat bisher keine weiteren Details zu der Festgenommenen oder möglichen Beweggründen preisgegeben. Die Ermittlungen dauern an.

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9. März 2026 0 Kommentare
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Friedrich Merz

Merz wirft Grünen Verletzungskampagne vor und attackiert FDP

von Hasepost Redaktion 9. März 2026

Bundeskanzler Friedrich Merz hat nach der knappen Niederlage der CDU bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg schwere Vorwürfe gegen die Grünen erhoben. Zugleich bekräftigte der CDU-Chef die Bereitschaft seiner Partei zu Gesprächen mit den Grünen im Land und warb mit Blick auf die anstehende Wahl in Rheinland-Pfalz entschieden für ein geschlossenes Votum zugunsten der CDU.

Merz kritisiert Grünen-Kampagne gegen Hagel

Friedrich Merz zeigte sich nach den Gremiensitzungen seiner Partei besorgt über den Verlauf des Wahlkampfs in Baden-Württemberg. Er sei besorgt über die Berichte, die er aus Baden-Württemberg gehört habe, im Hinblick auf "persönliche Verletzungen", die in diesem Wahlkampf entstanden seien, sagte der CDU-Chef am Montag nach den Gremiensitzungen seiner Partei. Nach seinen Worten habe es "eine Kampagne aus dem Kreis der Grünen, insbesondere einer ganzen Reihe von Grünen-Bundestagsabgeordneten, gegen Manuel Hagel gegeben, die bis weit in seine Familie hinein gereicht hat." Das seien dann dieselben, "die anschließend gegen Hass und Hetze im Netz demonstrieren" (Quelle: Merz).
Trotz der Kritik betonte Merz die Gesprächsbereitschaft seiner Partei gegenüber den Grünen in Baden-Württemberg. Dennoch sei die CDU zu Gesprächen mit den Grünen in Baden-Württemberg bereit. Die deutlichen Zugewinne der CDU und die Gleichzahl der Mandate müssten sich aber auch in der Regierungspolitik und vorher in einem möglichen Koalitionsvertrag abbilden.

Appell an Wähler in Rheinland-Pfalz

Mit Blick auf die Wahl in Rheinland-Pfalz in zwei Wochen forderte Merz die Wähler auf, beide Stimmen der CDU zu geben. "Wer will, dass die CDU in Rheinland-Pfalz gewinnt, der muss mit beiden Stimmen CDU wählen", so der Kanzler (Quelle: Merz). Jeder, der FDP, Freie Wähler oder auch AfD wähle, sei am Ende dafür mitverantwortlich, wenn in Rheinland-Pfalz Rot-Rot-Grün regiere.
Spezifisch zur FDP äußerte sich Merz besonders scharf. Die FDP sei "seit gestern endgültig, sozusagen von der politischen Bühne in Deutschland verschwunden". "Sie wird keine Rolle mehr spielen." Vier Prozent für die FDP seien ein Prozent mindestens zu wenig für die FDP, aber vier Prozent zu wenig für die CDU. Deswegen fordere er die Wähler der FDP auf, jetzt die CDU in Rheinland-Pfalz zu wählen, damit es einen entsprechenden Wechsel im Amt des Ministerpräsidenten geben könne (Quelle: Merz).

Keine Auswirkungen auf die Koalition in Berlin

Auswirkungen auf die Bundesregierung erwartet Merz nach eigenen Angaben nicht. Er habe bereits mit den SPD-Vorsitzenden Bärbel Bas und Lars Klingbeil telefoniert. "Wir sind uns einig, dass dieses Ergebnis keine Auswirkungen auf die Koalition hier in Berlin haben wird", sagte er. "Wir werden unsere Arbeit fortsetzen" (Quelle: Merz).

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Streifenwagen der Polizei Osnabrück (Symbolbild)

Schweres Wochenende für Osnabrücker Polizei: Tödlicher A30-Unfall, Unfallflucht und Einbruch

von Hasepost 9. März 2026

Ein schwerer Verkehrsunfall auf der A30 hat am frühen Montagmorgen (9. März) ein Menschenleben gefordert. Eine 68-jährige Autofahrerin kam zwischen den Anschlussstellen Riemsloh und Melle-Ost in Fahrtrichtung Niederlande ums Leben.

Bei Melle mit Auto von Fahrbahn abgekommen

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei kam die Frau aus bislang ungeklärter Ursache mit ihrem Pkw nach rechts von der Fahrbahn ab. Ihr Fahrzeug prallte gegen die Außenschutzplanke, wurde durch die Wucht des Aufpralls in die Luft geschleudert und kam etwa 50 Meter weiter auf der Seite liegend zwischen Haupt- und Überholfahrstreifen zum Stillstand. Die Fahrerin wurde aus dem Fahrzeug geschleudert und erlag noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte ihren schweren Verletzungen. Für die Unfallaufnahme und die Bergungsarbeiten musste die A30 in Richtung Niederlande bis etwa 4:45 Uhr vollständig gesperrt werden.

Unfallflucht in Osnabrück

Bereits am Samstagmorgen (7. März) wurde in Osnabrück ein beschädigtes Auto entdeckt. Ein Autobesitzer hatte seinen VW Polo zwischen 3:00 und 11:00 Uhr ordnungsgemäß am rechten Fahrbahnrand des Heiligenwegs in Fahrtrichtung Ebertallee, in Höhe der Hausnummer 137, abgestellt.

Als er am Vormittag zu seinem Fahrzeug zurückkehrte, stellte er einen frischen, deutlichen Schaden fest. Nach ersten Erkenntnissen wurde der Wagen vermutlich beim Vorbeifahren oder Rangieren von einem anderen Fahrzeug beschädigt. Der unbekannte Verursacher entfernte sich anschließend vom Unfallort, ohne sich um den Schaden zu kümmern oder die Polizei zu informieren.

Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort ein. Der entstandene Schaden wird auf eine vierstellige Summe geschätzt. Die Polizei bittet mögliche Zeugen, sich unter der Telefonnummer 0541/327-2115 zu melden.

Einbruch in Einfamilienhaus in Hagen

Auch in Hagen a. T. W. war die Polizei am Wochenende im Einsatz. Zwischen Samstagnachmittag um 17.00 Uhr und Sonntagmittag um 14.00 Uhr brachen bislang unbekannte Täter in ein Einfamilienhaus im Beckeroder Esch ein.

Die Einbrecher verschafften sich über eine Hintertür gewaltsam Zugang zu dem Gebäude nahe der Einmündung zur Wegbreehe. Anschließend durchsuchten sie sämtliche Räume nach Wertsachen. Mit bislang unbekannter Beute gelang den Tätern die Flucht.

Die Polizei in Georgsmarienhütte hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet mögliche Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 05401/83160 zu melden.

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Jens Spahn

Spahn kritisiert Özdemir: Alles versteckt, was grün ist

von mit Material von dpa via Glomex 9. März 2026

Mit einem hauchdünnen Vorsprung haben die Grünen die Landtagswahl in Baden-Württemberg für sich entschieden. Laut vorläufigem Ergebnis kam die Partei von Spitzenkandidat Cem Özdemir auf 30,2 Prozent, während die CDU mit 29,7 Prozent nur knapp dahinter lag, wie das ZDF berichtet. Die AfD wurde mit 18,8 Prozent drittstärkste Kraft, während die SPD auf ein historisches Tief von 5,5 Prozent stürzte. FDP und Linke verfehlten den Einzug ins Parlament. Damit zeichnet sich eine Fortsetzung der grün-schwarzen Koalition ab, die bereits seit 2016 regiert.

Grüner Jugend ist Özdemir nicht grün genug

Doch statt Einigkeit herrscht bei den Grünen nach dem Wahlsieg interne Zerrissenheit. Der Co-Vorsitzende der Grünen Jugend, Luis Bobga, übt scharfe Kritik an Özdemir und wirft ihm vor, „keine grüne Politik“ zu betreiben. Besonders moniert Bobga Özdemirs Haltung zum Verbrenneraus, seine Zurückhaltung bei Umverteilungsfragen und die Nähe zum umstrittenen Ex-Grünen Boris Palmer, der als Özdemirs Trauzeuge gilt. „Er kann nicht alleine regieren, sondern muss das als Teil dieser Partei machen“, betonte Bobga bei RTL. Palmer, der 2023 aus der Partei austrat, solle „keine Rolle in der Regierungsbildung“ spielen. Özdemir selbst hatte im Wahlkampf betont, er wolle das Land „in der Mitte“ führen – ein Kurs, der bei Teilen der Basis auf Skepsis stößt.


Debatte über mögliche Koalitionen in Baden-Württemberg

Die Bundesvorsitzende der Grünen, Franziska Brantner, wies die Kritik der Jugendorganisation zurück und nannte sie „absurd“. Bei RTL/ntv sagte sie, man solle sich „freuen“ über den Erfolg, statt interne Konflikte zu schüren. Özdemirs Sieg sei „fantastisch“, besonders da er als erster Ministerpräsident mit Migrationshintergrund gelte. Bobga hingegen zeigte sich unbeeindruckt von diesem Symbol: „Was bringt mir jemand mit Migrationsgeschichte als Ministerpräsident, wenn seine Politik sich oft gegen Migrantinnen richtet?“ Die Spannungen verdeutlichen den Graben zwischen dem pragmatischen „Realos“-Flügel um Özdemir und dem linken Parteispektrum.

CDU sieht Ergebnis als erfolg

Während die Grünen mit internen Querelen kämpfen, wertet die CDU das Ergebnis als eigenen Erfolg. Trotz des zweiten Platzes habe man „deutlich dazugewonnen“, sagte Unionsfraktionschef Jens Spahn der dpa. Er warf Özdemir vor, im Wahlkampf „alles, was grün an ihm ist, versteckt“ zu haben. CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel sprach von „gemischten Gefühlen“: Man habe zwar Stimmen hinzugewonnen, das Ziel einer CDU-geführten Regierung aber verfehlt. Die AfD, die ihr Ergebnis im Vergleich zu 2021 verdoppelte, bezeichnete sich selbst als „Gewinner des Abends“. Spitzenkandidat Markus Frohnmaier betonte, die Wähler hätten „konservative Mehrheiten“ gewollt – ein indirekter Appell an die CDU, über mögliche Bündnisse nachzudenken, die politisch jedoch ausgeschlossen sind.

Es folgen noch einige spannende Whalen in diesem Jahr

Die Wahl markiert das Ende einer Ära: Nach 15 Jahren gibt Winfried Kretschmann (Grüne) das Amt des Ministerpräsidenten ab. Sein Nachfolger Özdemir steht nun vor der Herausforderung, die zersplitterte Partei zu einen und gleichzeitig eine stabile Regierung zu bilden. Die SPD, die mit 5,5 Prozent knapp an der Fünf-Prozent-Hürde scheiterte, zog erste Konsequenzen: Spitzenkandidat Andreas Stoch kündigte seinen Rückzug an. Auch FDP-Landeschef Hans-Ulrich Rülke übernahm die Verantwortung für das Scheitern seiner Partei. Die Landtagswahl ist zugleich der Auftakt für ein Superwahljahr mit fünf Urnengängen – die nächsten Entscheidungen fallen bereits in zwei Wochen in Rheinland-Pfalz.

9. März 2026 0 Kommentare
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Cem Özdemir

Nopper fordert rotierenden Ministerpräsidenten für Grüne und CDU

von Hasepost Redaktion 9. März 2026

Angesichts des knappen Wahlausgangs in Baden-Württemberg hat Stuttgarts Oberbürgermeister Frank Nopper (CDU) eine Teilung des Ministerpräsidentenamts zwischen Grünen und CDU ins Gespräch gebracht. In einem Interview mit der „Bild“ kritisierte er, es gebe „keinen klaren Wahlsieger“ und verlangte weitgehende Zugeständnisse der Grünen als Voraussetzung für eine Koalition.

Forderung nach Rotationsprinzip

Stuttgarts Oberbürgermeister Frank Nopper (CDU) regte an, dass sich Grünen-Spitzenkandidat Cem Özdemir und CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel den Ministerpräsidentenposten teilen sollen. Hintergrund ist nach seinen Worten der knappe Wahlausgang in Baden-Württemberg. Es gebe gar „keinen klaren Wahlsieger“, sagte er der „Bild“ (Dienstagsausgabe).
Wegen der Pattsituation sei er „der Auffassung, dass nicht die Grünen allein das Ministerpräsidentenamt für sich beanspruchen können“, erklärte Nopper der „Bild“. Deshalb plädiere er für die Einführung eines Rotationsprinzips und damit im Falle einer schwarz-grünen oder grün-schwarzen Koalition für die Besetzung des Amts des Ministerpräsidenten im Wechsel durch die Grünen und dann durch die CDU.

„Starke Zugeständnisse“ als Bedingung für Koalition

In dem Interview mit der „Bild“ äußerte Nopper scharfe Kritik am zurückliegenden Wahlkampf. „Die CDU Baden-Württemberg sollte jetzt nicht einfach zur Tagesordnung übergehen – insbesondere nach dem äußerst unfairen Wahlkampf der letzten Wochen“, so Nopper.
Er knüpfte mögliche Koalitionsverhandlungen an Bedingungen: „Eine Koalition kann es nur geben, wenn die Grünen in dieser Situation starke Zugeständnisse machen, die weit über eine bessere Ausstattung mit Ministerien hinausgehen.“

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9. März 2026 0 Kommentare
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Öltanks (Archiv)

Grüne fordern EU-Blitzuntersuchung und Übergewinnsteuer für Ölkonzerne

von Hasepost Redaktion 9. März 2026

Die Grünen im EU-Parlament fordern von der EU-Kommission entschlossene Schritte gegen die aus ihrer Sicht massiv gestiegenen Ölpreise. Der EU-Abgeordnete Rasmus Andresen dringt auf eine schnelle Untersuchung möglicher Missbräuche durch große Ölkonzerne und regt zugleich die Wiedereinführung einer Übergewinnsteuer an.

Forderung nach Blitzuntersuchung

Der EU-Abgeordnete Rasmus Andresen hat die EU-Kommission aufgefordert, gegen die aus seiner Sicht massiv gestiegenen Ölpreise vorzugehen. „Gemeinsam mit den nationalen Kartellbehörden muss die EU eine Blitzuntersuchung über den Missbrauch durch die großen Öl-Konzerne vornehmen“, sagte Andresen dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

Wiedereinführung der Übergewinnsteuer

Gleichzeitig regte Andresen an, dass Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen die vor wenigen Jahren eingesetzte „Übergewinnsteuer“ für Öl-Konzerne wieder in Kraft setzen solle. „Die Übergewinnsteuer hat während der ersten Phase des Ukraine-Kriegs dazu beigetragen, illegale Preistreiberei der Energiekonzerne Grenzen zu setzen“, so Andresen.

Spielraum für weitere Eingriffe

Andresen kritisierte in diesem Zusammenhang das Verhalten der Unternehmen. „Dass Öl-Konzerne die aktuelle Weltlage ausnutzen und unverschämt die Preise anheben, darf von der EU nicht akzeptiert werden“, sagte der EU-Abgeordnete dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Auch Maßnahmen, wie eine vorübergehende Deckelung des Öl-Preises, sollten geprüft werden.“

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9. März 2026 0 Kommentare
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Frankfurter Börse

Dax stabilisiert sich knapp über 23.000 Punkten trotz Ölpreissprung

von Hasepost Redaktion 9. März 2026

Der Dax hat am Montag nach einem schwachen Start seine Verluste bis zum Mittag ausgeweitet, sie jedoch etwas eingedämmt. Belastet wird der Aktienmarkt unter anderem von stark steigenden Energiepreisen, während sich der Euro zur US-Währung fester zeigt.

Dax rutscht nach Börsenstart deutlich ab

Der Dax lag gegen 12:30 Uhr bei 23.190 Punkten und damit 1,7 Prozent unter dem Schlussniveau des vorherigen Handelstags. An der Spitze der Kursliste rangierten Rheinmetall, die Hannover Rück und die Deutsche Börse, am Ende Siemens Energy, MTU und Continental.
Andreas Lipkow

Absicherungsgeschäfte stützen den Markt

Zur Lage an den Terminmärkten erklärte Lipkow: "Die Stimmung an den Terminmärkten ist äußerst pessimistisch und deutet auf hohe Aktivitäten bei Absicherungsgeschäften hin." Diese Geschäfte hätten Auswirkungen auf den Gesamtmarkt: "Diese bremsen größere Kursrückgänge im Gesamtmarkt aus und führen zu einer Stabilisierung des Dax im Kursbereich von 23.000 Punkten."
Die Entwicklung an den Aktienmärkten bildet nach Einschätzung von Lipkow die Wirtschaftslage nur verzögert ab. Die langfristigen Folgen für die Realwirtschaft würden dadurch allerdings noch nicht korrekt widergespiegelt und erst in den kommenden Quartalen sichtbar werden. "Die Hoffnung der Investoren ruht aktuell darauf, dass sich die Energiepreise in den kommenden Handelstagen wieder beruhigen. Sollten diese jedoch auf den aktuellen Preisniveaus verharren, dürfte dies negative Folgen für die Konjunkturentwicklung nach sich ziehen."

Fester Euro, stark steigender Ölpreis

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagmittag stärker: Ein Euro kostete 1,1566 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8646 Euro zu haben.
Der Ölpreis stieg unterdessen weiter stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 104,60 US-Dollar; das waren 12,8 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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9. März 2026 0 Kommentare
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Auswärtiges Amt

Auswärtiges Amt erwartet Kontinuität unter neuem Irans Führer

von Hasepost Redaktion 9. März 2026

Das Auswärtige Amt rechnet nach der Ernennung von Modschtaba Chamenei zum neuen Obersten Führer im Iran nicht mit einem grundlegenden Kurswechsel des Regimes. Zur Stabilität des Systems könne derzeit jedoch keine Prognose abgegeben werden, wie ein Sprecher des Auswärtigen Amtes der dts Nachrichtenagentur sagte.

Auswärtiges Amt erwartet Kontinuität in Teheran

Zur Stabilität des Regimes im Iran könne er keine Prognose abgeben, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes am Montag der dts Nachrichtenagentur. "Klar ist aber, dass mit der Wahl von Modschtaba Chamenei, dem Sohn des verstorbenen Revolutionsführers, mit Blick auf den weiteren Kurs des Regimes aus unserer Sicht wohl eher Kontinuität zu erwarten oder davon auszugehen ist, dass es diese gibt", so der Sprecher laut dts Nachrichtenagentur.

Hinweis auf fehlende Entscheidungsmöglichkeiten des Volkes

"Wir haben wiederholt betont, dass das iranische Volk die Entscheidung zur eigenen Zukunft und vor allem die Entscheidung darüber haben sollte, wer die politische Führung des Landes ist, wer über die politischen Geschicke des Landes bestimmt", fügte der Sprecher hinzu, wie die dts Nachrichtenagentur weiter berichtete. Das sei in der Vergangenheit nicht passiert und das passiere auch in diesem Fall nicht.

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9. März 2026 0 Kommentare
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