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Frankfurter Börse

Dax fällt trotz Stabilisierungstendenz nach Ölpreissprung und Kriegsangst

von Hasepost Redaktion 9. März 2026

Der Dax hat zum Wochenstart nachgegeben und schloss am Montag im Xetra-Handel bei 23.409 Punkten. Das entspricht einem Minus von 0,8 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Trotz zwischenzeitlicher Erholungstendenzen bleibt der Markt nach einem sprunghaften Anstieg des Ölpreises und unübersichtlicher Nachrichtenlage aus dem Nahen Osten unter Druck.

Dax schwankt nach ereignisreichem Wochenende

Zu Wochenbeginn gab der Dax nach und wurde zum Xetra-Handelsschluss mit 23.409 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,8 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.
Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, sagte zur Entwicklung des Leitindex: "Der Dax bewies heute Steherqualitäten und kämpfte sich bis kurz vor Handelsschluss sogar wieder zurück über die Marke von 23.400 Punkten." Nach seinen Worten hatten die Märkte ein "ereignisreiches Wochenende" zu verarbeiten, in dessen Verlauf der Ölpreis über die Marke von 100 Dollar gesprungen sei. "Nach einem ereignisreichen Wochenende und dem Sprung des Ölpreises über die 100-Dollar-Marke haben sich die Gemüter der Anleger im Tagesverlauf wieder etwas beruhigt. Trotz aller Nachrichten aus dem Kriegsgebiet überwiegt immer noch die Hoffnung auf ein zeitnahes Ende des Kriegs im Nahen Osten", sagte Lipkow CMC Markets zufolge.

Gerüchte über Feuerpause stützen Finanzmärkte

Im Tagesverlauf sorgten Meldungen über mögliche Entspannung im Nahen Osten zeitweise für Unterstützung. "Zur Mittagszeit machten Gerüchte über eine mögliche Feuerpause die Runde, was den europäischen Finanzmärkten Halt gab. Die Nachrichtenlage bleibt insgesamt jedoch weiterhin unübersichtlich und stark impulsgetrieben. Jegliche Veränderungen der aktuellen Sachstandslage können den Dax sofort wieder unter die 23.000er-Marke drücken oder aber auch die laufende Erholungstendenz dynamisieren", so Lipkow laut CMC Markets.
An den Terminmärkten bleibt die Stimmung nach Einschätzung des Marktanalysten äußerst zurückhaltend. Sie sei "äußerst pessimistisch" und deute auf hohe Aktivitäten bei Absicherungsgeschäften hin. Diese Geschäfte bremsten größere Kursrückgänge im Gesamtmarkt aus und trügen so zu einer Stabilisierung des Dax bei. "Die langfristigen Folgen für die Realwirtschaft werden dadurch allerdings noch nicht korrekt widergespiegelt und erst in den kommenden Quartalen sichtbar werden. Die Hoffnung der Investoren ruht aktuell darauf, dass sich die Energiepreise in den kommenden Handelstagen wieder beruhigen. Sollten diese allerdings auf den aktuellen Preisniveaus verharren, dürfte dies negative Folgen für die wirtschaftliche Entwicklung haben", zitierte CMC Markets Lipkow weiter.

Zarte Konjunktur und begrenzter Spielraum der Notenbanken

Für die Konjunkturentwicklung verwies Lipkow auf frische Zahlen aus der Industrie: "Die heute veröffentlichten deutschen Industriedaten zeigen auf, wie zart das aktuelle Konjunkturpflänzchen noch ist. Ein größerer Preisschock oder lang anhaltende Inflationstendenzen würden nicht getragen werden können." Nach seiner Einschätzung hingen "die konjunkturellen Entwicklungen in Europa zu einem Großteil von den Energiepreisen" ab. "In den USA geht es um die Inflationsentwicklung und das Konsumverhalten. Beides wird ebenfalls durch die stark gestiegenen Rohölpreise negativ beeinflusst." Den Notenbanken seien durch die Preissteigerungen nach Lipkows Darstellung weitgehend Grenzen gesetzt. "Sie werden das Preis- und Konjunkturumfeld zunächst weiter beobachten und mittels Verbalinterventionen die Investoren beruhigen", sagte Lipkow laut CMC Markets.
An den Devisenmärkten zeigte sich die europäische Gemeinschaftswährung am Montagnachmittag fester. Ein Euro kostete 1,1596 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8624 Euro zu haben.
Am Rohstoffmarkt entwickelten sich Gold und Öl unterschiedlich. Der Goldpreis zeigte sich schwächer, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 5.104 US-Dollar gezahlt, ein Rückgang um 0,5 Prozent. Das entsprach einem Preis von 141,52 Euro pro Gramm. Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 100,00 US-Dollar, das waren 7,9 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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9. März 2026 0 Kommentare
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Eröffnung Naturerfahrungsraum Ziegenbrink / Foto: Stadt Osnabrück, Constantin Binder

Naturerfahrungsraum Ziegenbrink in Osnabrück eröffnet

von PM 9. März 2026

Mit einem bunten Programm haben die Stadt Osnabrück und die Lega S Jugendhilfe am Freitagnachmittag den neuen Naturerfahrungsraum Ziegenbrink eröffnet. Von 15:00 bis 18:00 Uhr erhielten zahlreiche Familien sowie Bürgerinnen und Bürger bei bestem Frühlingswetter einen ersten Einblick in das neue umweltpädagogische Angebot im Stadtteil Schölerberg. Das Projekt ist ein zentraler Baustein der Biodiversitätsstrategie „OSNATÜRLICH“ und markiert den Auftakt zum Jubiläumsjahr „100 Jahre Grüne Finger“.

Naturerfahrungsraum soll Ausgleich schaffen

Unter dem Leitgedanken „Natur im Viertel entdecken und erleben“ bietet das Areal am Gemeinschaftszentrum Ziegenbrink Kindern und Jugendlichen im Alter von vier bis 14 Jahren Raum für unmittelbare Naturerfahrungen. Ziel der Stadtverwaltung ist es, jungen Menschen in einem urbanen Umfeld den Zugang zu „wilden“ Freiräumen zu ermöglichen und so das Bewusstsein für die Umwelt nachhaltig zu stärken.

Stadtbaurat Thimo Weitemeier hob während der Eröffnung die Bedeutung des Projekts hervor: „Dieser Naturerfahrungsraum schafft einen Ausgleich in unserer immer dichter werdenden Stadt. Hier gibt es kein Richtig oder Falsch; das Balancieren auf Stämmen oder das Bauen von Hütten trainiert spielerisch motorische und soziale Fähigkeiten. Der Ziegenbrink ist damit gleichermaßen ein wichtiger Entwicklungsraum für unsere Kinder und für die Artenvielfalt.

Pädagogik trifft auf biologische Vielfalt

Für die inhaltliche Ausgestaltung und den laufenden Betrieb arbeitet die Stadt eng mit der Lega S Jugendhilfe gGmbH zusammen. Paulina Lüttmann, Umweltpädagogin bei Lega S, erläuterte vor Ort ihren pädagogischen Ansatz: „Mein Ziel ist es, dass Kinder die Natur hier mit allen Sinnen erfahren – ob beim Beobachten von Insekten und Fledermäusen oder beim Schmecken der Äpfel unserer Streuobstwiese.“ Ein zentraler Leitsatz ihrer Arbeit ist dabei die Wissensvermittlung als Basis für ökologisches Handeln: „Man schützt lieber das, was man kennt, als das, was man nicht kennt. Wenn wir den Kindern zeigen, was hier alles lebt und wie alles zusammenhängt, schaffen wir eine echte Bindung zur Umwelt.“

Das Projekt am Ziegenbrink ist Teil der Osnabrücker Biodiversitätsstrategie „OSNATÜRLICH“, die der Fachbereich Klima, Natur und Umwelt gemeinsam mit der Hochschule Osnabrück bis 2030 entwickelt, und wird hierüber mit rund 135.000 Euro finanziert. Gefördert wird das Projekt im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit.

Osnabrücks Biodiversitätsmanager Martin Rudolph erläuterte dazu: „Biodiversität ist wie ein großes Puzzle, bei dem jede Art zählt. Am Ziegenbrink darf es deshalb auch mal wild aussehen: Totholz bleibt liegen und Wiesen werden seltener gemäht, damit Käfer, Wildbienen und Vögel einen stabilen Lebensraum finden. Wir machen diese Vielfalt hier direkt erlebbar“.

Auftakt zum Jubiläumsjahr „100 Jahre Grüne Finger“

Die Eröffnung bildete zugleich den Startschuss für das Jubiläumsjahr „100 Jahre Grüne Finger“, das die Stadt gemeinsam mit zahlreichen Partnern in diesem Jahr unter dem Motto „Grüne Fingerspitzengefühle“ feiert. Der Ziegenbrink ist Teil des Grünen Fingers Berningshöhe – Ziegenbrink, einer von 13 Freiraumachsen, die das Stadtgebiet mit der umgebenden Landschaft verweben. „Die Grünen Finger bringen frische Luft in die Stadt und sind unsere Orte zum Atmen“, sagte Weitemeier. Zum Festprogramm gehören auch zahlreiche Exkursionen und Veranstaltungen im Rahmen von „OSNATÜRLICH“.

9. März 2026 0 Kommentare
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Shell-Tankstelle (Archiv)

Bauernpräsident fordert Aussetzung der CO2-Abgabe auf Diesel

von Hasepost Redaktion 9. März 2026

Angesichts deutlich gestiegener Energie- und Betriebsmittelkosten fordert der Deutsche Bauernverband eine Entlastung bei der CO2-Bepreisung von Dieselkraftstoff. Verbandspräsident Joachim Rukwied dringt darauf, die CO2-Steuer auf Diesel grundsätzlich auszusetzen, um Landwirtschaft und Transportgewerbe zu entlasten. Er verweist auf im Vergleich zu Nachbarländern höhere Dieselpreise in Deutschland sowie stark gestiegene Kosten für Betriebsmittel.

Bauernpräsident fordert Aussetzung der CO2-Besteuerung

Präsident des Deutschen Bauernverbandes Joachim Rukwied hat angesichts steigender Energie- und Betriebsmittelkosten eine Aussetzung der CO2-Bepreisung beim Diesel gefordert. „Die Politik sollte die CO2-Besteuerung beim Diesel grundsätzlich aussetzen“, sagte Rukwied am Montag den Sendern RTL und ntv.
Rukwied verwies darauf, dass die CO2-Abgabe derzeit bei rund 17 bis 18 Cent pro Liter liege. Eine Aussetzung würde nach seinen Worten nicht nur der Landwirtschaft helfen, sondern auch dem Transportgewerbe. Die Politik müsse die Wirtschaft in Deutschland entlasten, so der Bauernpräsident gegenüber RTL und ntv.

Hinweis auf Wettbewerbsnachteile bei Dieselpreisen

Im Vergleich zu vielen europäischen Nachbarländern sei Diesel in Deutschland nach Darstellung von Rukwied deutlich teurer. Man zahle beispielsweise beim Diesel in der Spitze bis zu 0,20 Euro pro Liter mehr, sagte er den Sendern RTL und ntv. Dies belaste nach seiner Darstellung die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Betriebe.
Auf den Einwand, dass die Landwirtschaft bereits von der Agrardieselsubvention profitiere und eine weitere Entlastung gegenüber anderen Branchen ungerecht sein könnte, entgegnete Rukwied, er fordere die Aussetzung ausdrücklich für alle Wirtschaftsbereiche. „Ich habe die Aussetzung der CO2-Bepreisung für alle Wirtschaftsbereiche gefordert und das möchte ich hier nochmal unterstreichen“, sagte er RTL und ntv.

Gestiegene Kosten für Betriebsmittel und Sorge um Hofaufgaben

Zugleich verwies Rukwied im Gespräch mit RTL und ntv auf stark gestiegene Kosten für landwirtschaftliche Betriebsmittel. Besonders bei Stickstoffdüngern seien die Preise innerhalb von zehn Tagen um rund 30 Prozent gestiegen. Für viele Betriebe sei das eine erhebliche Belastung.
Sollte die wirtschaftliche Situation länger anhalten, sieht Rukwied auch Risiken für die Struktur der Branche. Wenn die Belastung über ein oder zwei Jahre bestehen bleibe, „dann ist das Risiko, dass mehr Höfe aufgeben müssen, sehr groß“, sagte er den Sendern RTL und ntv.

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Cem Özdemir

Dröge: Özdemir wird Boris Palmer nicht ins Kabinett holen

von Hasepost Redaktion 9. März 2026

Die Grünen-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Katharina Dröge, rechnet nicht damit, dass der designierte Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Cem Özdemir, den Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer in sein neues Kabinett beruft. Zugleich erteilt sie Erwartungen eine Absage, Özdemir könne sich künftig stärker in die Bundespolitik einmischen, und betont den Zusammenhalt innerhalb der Partei trotz innerparteilicher Debatten.

Dröge erwartet Palmer nicht im Kabinett von Özdemir

Die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, Katharina Dröge, geht nicht davon aus, dass ihr Parteikollege Cem Özdemir nach der gewonnenen Wahl in Baden-Württemberg den Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer in sein Kabinett holt. „Ich glaube, das würde er nicht tun“, sagte Dröge dem Nachrichtenportal T-Online auf die Frage, wie sie darauf reagieren würde, sollte Özdemir den umstrittenen Ex-Grünen zum Minister machen (Quelle: T-Online).
Dröge zeigte sich überzeugt, dass Özdemir sein künftiges Regierungs team im Land breit in der Partei verankern werde. „Ich bin mir sicher, er stellt sein Kabinett vielfältig auf. Dazu gehört aber auch, dass das Kabinett breit von der Partei unterstützt und getragen ist“, so Dröge weiter (Quelle: T-Online). Da werde Özdemir einen Weg finden.

„Sein Fokus liegt jetzt auf Baden-Württemberg“

Mit Blick auf die künftige Rolle von Cem Özdemir in der Bundespolitik dämpfte Dröge Erwartungen an ein stärkeres Engagement in Berlin. Sie sagte, dass sie nicht erwarte, dass Özdemir sich künftig auch auf Bundesebene einmischen werde. „Ich glaube, er hat aus seiner Sicht das schönste Amt anvertraut bekommen, das es gibt: Ministerpräsident von Baden-Württemberg“, sagte Dröge (Quelle: T-Online).
Aus ihrer Sicht wird sich Özdemir vor allem auf das neue Amt im Südwesten konzentrieren. Deswegen sei sie sich sicher: „Sein Fokus liegt jetzt auf Baden-Württemberg. Wir sind stolz auf das, was er geschafft hat“ (Quelle: T-Online).

Debatte um Ausrichtung der Grünen und innerparteiliche Flügel

Mit Blick auf Diskussionen über die politische Ausrichtung der Grünen nahm Dröge innerparteilichen Flügelkämpfen den Wind aus den Segeln. „Ich habe gar keinen Bock auf Flügelkampf, ganz ehrlich. Am Ende sind wir alle Grüne in dieser Partei“, sagte sie (Quelle: T-Online).
Zugleich verwies Dröge auf die Grenzen der Übertragbarkeit erfolgreicher Wahlkämpfe. Zur Wahrheit gehöre auch, dass man nie einen Wahlkampf zu hundert Prozent für die nächste Wahl kopieren könne. „Vor ein paar Monaten haben viele gesagt, man müsse es so machen wie der neue New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani, jetzt sagen viele: Krass, was Özdemir geschafft hat, wir müssen es so machen wie er.“ Einfach nur kopieren sei aber nicht die Lösung (Quelle: T-Online).

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KlimaCent-Sonnenstrom vom eigenen Vereinsdach. / Foto: Stadtwerke Osnabrück, Cara Ritter

Diese zwei Vereine in der Region Osnabrück erzeugen eigenen Sonnenstrom

von Hasepost 9. März 2026

Die neuen Photovoltaikanlagen aus dem „KlimaCent“-Vereinswettbewerb der Stadtwerke Osnabrück sind erfolgreich in Betrieb gegangen. Sowohl der FC Bissendorf als auch der SKM Osnabrück e.V. mit der Möwe gGmbH erzeugen ab sofort eigenen klimafreundlichen Sonnenstrom auf ihren Vereinsdächern – und werden damit deutlich energieautarker.

Großteil des erzeugten Stroms kann direkt vor Ort genutzt werden

Die Anlage beim FC Bissendorf verfügt über eine Leistung von 24,9 Kilowatt peak (kWp) und wird jährlich rund 21.500 Kilowattstunden Strom erzeugen. Die Photovoltaikanlage der Möwe gGmbH ist mit 64,1 kWp deutlich größer dimensioniert und erreicht einen prognostizierten Jahresertrag von etwa 56.600 Kilowattstunden. Beide Anlagen sind als PV-Anlagen mit Überschusseinspeisung ausgelegt, so dass der Großteil des erzeugten Stroms direkt vor Ort genutzt werden kann. Damit leisten die Vereine nicht nur einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz, sondern reduzieren zugleich ihre laufenden Energiekosten und erhöhen ihre energetische Unabhängigkeit.

KlimaCent-Förderung für regionale Energiewende

„Wir freuen uns sehr, dass beide Anlagen nun am Netz sind und die Vereine von selbst erzeugtem Sonnenstrom profitieren können“, sagt Eckhard Reimler, Leiter Produktentwicklung und -management bei den Stadtwerken Osnabrück. „Mit unserem KlimaCent-Tarif ermöglichen wir ganz konkret den Ausbau erneuerbarer Energien in der Region. Die neuen Anlagen zeigen, wie gemeinschaftliches Engagement direkt vor Ort nachhaltige Wirkung entfaltet.“

Finanziert wurden die Anlagen aus dem „KlimaCent“-Fördertopf: Kundinnen und Kunden des speziellen Ökostromtarifs zahlen dabei freiwillig einen Cent pro verbrauchter Kilowattstunde zusätzlich. Die Stadtwerke stocken diesen Betrag jährlich auf und investieren die Gesamtsumme in regionale Projekte zur erneuerbaren Energieerzeugung.

Vereinswettbewerb wird fortgesetzt

2019 hatten die Stadtwerke erstmals den jährlichen „KlimaCent“-Vereinswettbewerb ins Leben gerufen. In dieser Runde hatten sich rund 60 gemeinnützige Vereine aus der Region beworben – so viele wie nie zuvor. „Das zeigt, dass wir einen Nerv treffen. Die Vorbereitungen für die nächste Runde laufen bereits“, sagt Eckhard Reimler. Mit der erfolgreichen Inbetriebnahme der Anlagen in Bissendorf und Osnabrück setzen die Stadtwerke ihr Engagement für regionale Nachhaltigkeit und Klimaschutz konsequent fort. Mehr zum KlimaCent-Ökostromtarif und zu den geförderten Projekten gibt es online, sowie auch mehr zum Thema Solarstrom.

9. März 2026 0 Kommentare
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Geschlossen: Foot Locker in Osnabrück. / Foto: Lilli Würdemann

Sneaker-Riese zieht sich zurück: Foot Locker schließt Filiale in Osnabrück

von Dominik Lapp 9. März 2026

Wieder verschwindet ein bekannter Name aus der Osnabrücker Innenstadt: Die Filiale des Sneakerhändlers Foot Locker in der Großen Straße hat ihre Türen geschlossen. Wer die Fläche künftig übernimmt, ist bislang noch offen. Für die Innenstadt ist es ein weiterer sichtbarer Einschnitt im Wandel des Einzelhandels.

Rückzug aus der Innenstadt

Über Jahre gehörte das Geschäft zu den festen Anlaufstellen für Sneaker-Fans und Streetwear-Liebhaber in der Osnabrücker Fußgängerzone. Nun sind die Schaufenster leer. Hinweise auf einen Nachfolger für die Fläche gibt es derzeit nicht.

Damit verliert die Große Straße erneut ein Geschäft, das einst besonders bei jüngeren Kundinnen und Kunden beliebt war. Schon in den vergangenen Jahren hat sich das Bild der Innenstadt mehrfach verändert – mit neuen Konzepten, aber auch mit Leerständen.

Weltweite Filialschließungen

Die Schließung in Osnabrück ist Teil einer größeren Entwicklung. Foot Locker hat allein im ersten Quartal 2025 weltweit 56 von ihren mehr als 3.300 Filialen dichtgemacht. Insgesamt plant das Unternehmen, sich von rund 400 Standorten zu trennen.

Hintergrund sind rückläufige Umsätze und ein umfassender Umbau des Konzerns. Besonders betroffen von den Schließungen sind Filialen in Südkorea, Dänemark, Norwegen, Schweden, Griechenland und Rumänien – aber auch Standorte in Deutschland stehen auf der Streichliste.

Übernahme für Milliardenbetrag

Zusätzliche Bewegung in die Unternehmensstrategie brachte die Übernahme des Unternehmens im vergangenen Jahr: Der US-Sportartikelhändler Dick’s Sporting Goods kaufte Foot Locker für rund 2,4 Milliarden Dollar. Mit der Integration sollen Strukturen gestrafft und das Filialnetz neu ausgerichtet werden.

Déjà-vu in der Großen Straße

Für den Standort in Osnabrück ist es nicht das erste Mal, dass ein Sporthändler an dieser Stelle verschwindet. Bereits 2020 schloss Foot Locker alle mehr als 80 Filialen der Tochterkette Runners Point. Auch die Filiale in der Großen Straße war damals betroffen.

9. März 2026 0 Kommentare
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(Symbolbild) Tacho

Raserei in der Osnabrücker Innenstadt: Polizei ermittelt wegen möglichem Autorennen

von Hasepost 9. März 2026

Gefährliche Szenen mitten in der Osnabrücker Innenstadt: Zwei Autofahrer sollen sich am Sonntagnachmittag (8. März) ein mutmaßliches Rennen geliefert haben – mit Tempo bis zu 100 km/h. Die Polizei sucht nun weitere Zeugen.

Riskante Fahrmanöver auf dem Wall

Nach bisherigen Erkenntnissen fielen die beiden Fahrzeuge gegen 16:50 Uhr zunächst im Bereich des Rißmüllerplatzes auf. Dabei handelte es sich um einen schwarzen VW Golf GTI und einen weißen VW Golf 6. Anschließend sollen beide Autos über den Natruper-Tor-Wall und den Heger-Tor-Wall gefahren sein. Laut Zeugenaussagen beschleunigten die Fahrzeuge mehrfach nebeneinander stark und bremsten danach abrupt ab. Andere Verkehrsteilnehmer seien dadurch teilweise zu starken Bremsmanövern gezwungen worden.

Busspur als Rennstrecke

Im weiteren Verlauf sollen die beiden Autos auf dem Neuen Graben sogar die Busspur genutzt haben und dort erneut deutlich beschleunigt haben. Besonders auffällig: Der schwarze Golf GTI soll an der Kreuzung Neuer Graben / Struckmannshof über die Busspur an wartenden Autos vorbeigefahren sein und anschließend eine rote Ampel überquert haben.

Zeugen beschrieben die Fahrweise der beiden Fahrer als hochriskant. Nach ihren Schätzungen erreichten die Fahrzeuge Geschwindigkeiten von etwa 80 bis 100 km/h. Zudem entstand der Eindruck, dass sich die Fahrer kannten und bewusst gegeneinander fuhren.

Polizei stellt einen Fahrer

Der schwarze VW Golf GTI konnte kurze Zeit später in der Heinrich-Heine-Straße von der Polizei festgestellt werden. Beamte kontrollierten dort das Fahrzeug sowie den Fahrer. Die Ermittlungen zu dem mutmaßlichen Rennen und zu dem zweiten beteiligten Auto dauern derzeit an. Die Polizei bittet weitere Zeugen sowie Verkehrsteilnehmer, die durch die Fahrweise der beiden Autos behindert oder gefährdet wurden, sich unter 0541/327-2115 oder 0541/327-2515 zu melden.

9. März 2026 0 Kommentare
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Kraftwerk (Archiv)

Steinkohlebranche bietet zusätzliche Kapazitäten gegen hohe Strompreise an

von Hasepost Redaktion 9. März 2026

Die deutsche Steinkohlewirtschaft bietet an, mit zusätzlichen Kraftwerkskapazitäten die hohen Energiepreise während des Iran-Kriegs zu dämpfen. Branchenvertreter verweisen auf mehrere Gigawatt Reserveleistung, die kurzfristig in den Markt gebracht werden könnten, um Strompreise zu senken und Gas einzusparen. Das Bundeswirtschaftsministerium prüft den entsprechenden Auftrag aus dem Koalitionsvertrag, verweist aber auf technische, rechtliche und wirtschaftliche Hürden.

Steinkohleverband stellt bis zu sieben Gigawatt in Aussicht

Axel Bethe, Vorsitzender des Vereins der Kohlenimporteure, sagte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Dienstagsausgabe), die deutsche Steinkohlewirtschaft stehe bereit, "dem Markt zur Stromerzeugung fast sieben Gigawatt zusätzliche Leistung aus der Reserve zur Verfügung zu stellen". Das entspreche rund zehn Prozent der deutschen Spitzenlast. "Das würde die Preise erheblich senken und viel Gas sparen, das wir dringend zum Heizen, in der Industrie und zum Auffüllen der Speicher brauchen", sagte Bethe der FAZ.
Auch Kraftwerksbetreiber dringen laut FAZ auf den Einsatz von Reservekapazitäten, um die Lage auf dem Energiemarkt zu entspannen. Andreas Reichel, Vorsitzender des Essener Energiekonzerns Steag, sagte der FAZ, die Erzeuger stünden "in den Startlöchern", um Reservekraftwerke zeitlich begrenzt am Markt einzusetzen. Er verwies auf den Koalitionsvertrag von Union und SPD, in dem es heißt, Reservekraftwerke sollten künftig "nicht nur zur Vermeidung von Versorgungsengpässen, sondern auch zur Stabilisierung des Strompreises zum Einsatz kommen".

Ministerium sieht rechtliche und technische Hürden

Das Bundeswirtschaftsministerium bestätigte der FAZ, der Auftrag aus dem Koalitionsvertrag werde geprüft. Zugleich warnten Ministeriumskreise laut FAZ, ein Markteinsatz von Reservekraftwerken sei kompliziert und teuer, zudem seien Risiken für die Netzstabilität und rechtliche Fallstricke zu beachten, darunter Fragen des EU-Beihilferechts.
In der sogenannten Kapazitätsreserve befänden sich den Angaben zufolge nur Gaskraftwerke, deren Einsatz am Markt daher nicht helfe, um Speicher und Preise zu entlasten. Auch die Netzreserve sei laut den zitierten Ministeriumskreisen nur begrenzt geeignet, weil die Kohlekraftwerke bereits durch Anforderungen zur Netzstabilität (Redispatch) gebunden seien. Ein zusätzlicher Markteinsatz könne demnach den Systembetrieb gefährden. Zudem seien viele Anlagen alt und ineffizient und ihre Erzeugungskosten daher hoch.

Streit um Kosten, Klimabilanz und Doppelfunktion der Kraftwerke

Bethe widersprach dieser Einschätzung in der FAZ. Selbst ältere Steinkohleblöcke könnten seiner Darstellung nach Strom zu Kosten von weniger als 120 Euro je Megawattstunde erzeugen. Offene Gasturbinen lägen dagegen bei etwa 170 Euro. Auch die Klimabilanz von Steinkohle sei nach seinen Worten nicht ungünstiger als die von Flüssigerdgas (LNG).
Reichel bestätigte gegenüber der FAZ, es gebe "kein Entweder-oder zwischen Systemstabilisierung und Strompreisdämpfung", die Kraftwerke könnten beides leisten. Ein Einsatz aus der Reserve heraus sei nicht nur möglich, sondern ökonomisch geboten: "Das würde die Strompreise und den Gasverbrauch sofort senken, es wäre eine Win-Win-Situation für Industrie und Verbraucher gleichermaßen."

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Neubaugebiet (Archiv)

Vermarktung für 20 Doppelhausgrundstücke im Baugebiet Eversheide beginnt Mitte März

von Hasepost 9. März 2026

Für einen weiteren Bereich des Baugebietes Eversheide beginnt Mitte März die Vermarktung. 20 Doppelhausgrundstücke wird die Stadt Osnabrück an Einzelhaushalte vergeben, acht davon nach den Kriterien für bezahlbaren Wohnraum. Dabei wird die sogenannte Direktvergabe angewendet. Die Kriterien hierfür sind in den Vergaberichtlinien der Stadt festgehalten.

Fördermöglichkeiten durch Wohnraumförderung möglich

Die Grundstücke sind zwischen 327 und 570 Quadratmeter groß. Der Kaufpreis des unerschlossenen Grundstücks beträgt 294,50 Euro pro Quadratmeter, beim bezahlbaren Wohnraum mit einem 30-prozentigen Nachlass 206 Euro pro Quadratmeter. Über Fördermöglichkeiten der NBank informiert die Wohnraumförderung. Wer sich individuell über die Möglichkeiten beraten lassen möchte, kann sich per E-Mail an die Stadt melden.

Doppelhaushälften sind bei der Bebauung vorgesehen

Die demnächst beginnende Vermarktung beinhaltet Grundstücke, die im südlichen Teilbereich des Gebietes liegen. Sie sind für eine Bebauung mit Doppelhaushälften vorgesehen. Die Wärmeversorgung des Gebietes erfolgt dezentral, beispielsweise durch Luft-Wasser-Wärmepumpen. Erdgasleitungen sind nicht verlegt. Das anfallende Niederschlagswasser wird umweltschonend auf den Grundstücken zur Versickerung gebracht.

Punktesystem wird bei der Vergabe angewendet

Bei der Direktvergabe werden Grundstücke nach sozialen und gesellschaftsrelevanten Kriterien direkt an Bewerberinnen und Bewerber vergeben. Hierbei wird ein Punktesystem eingesetzt, das verschiedene Kriterien abbildet und gewichtet. Dabei spielt es beispielsweise eine Rolle, ob und wie lange Bewerbende bereits in Osnabrück wohnen, ob sie hier arbeiten, Immobilieneigentum besitzen, eine Behinderung vorliegt, Kinder haben oder geplant ist, mit mehr als zwei Generationen in dem neuen Haus zu leben.

Interessentenliste steht zur Verfügung

Wer sich für den Kauf eines der Grundstücke interessiert, kann sich in eine Interessentenliste eintragen und wird dann über den Start des Verfahrens informiert. Insgesamt umfasst das Gebiet Grundstücke für 45 Häuser. Die Bewerbungszeit läuft bis Ende April.

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Boris Palmer

Grüne Jugend verweist Ex-Grünen Boris Palmer von Wahlparty

von Hasepost Redaktion 9. März 2026

Mitglieder der Grünen Jugend sollen den Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer bei der Wahlparty der Grünen in Stuttgart zum Verlassen der Veranstaltung aufgefordert haben. Palmer schilderte, er sei unmittelbar nach Betreten des Foyers von zwei jungen Männern angesprochen worden, die er der Grünen Jugend zuordnete. Die Grüne Jugend Baden-Württemberg äußerte sich dem Magazin „Spiegel“ zufolge nicht zu den Vorwürfen, ein Bürgermeister aus der Region bestätigte jedoch die Konfrontation.

Aufforderung zum Gehen bei Wahlparty der Grünen

Nach Darstellung von Boris Palmer kam es zu dem Vorfall, als er das Foyer der Wahlparty der Grünen in Stuttgart betrat. „Kaum habe er das Foyer betreten, sei er von zwei jungen Männern, "ganz klar Grüne Jugend", angeraunzt worden“, sagte Palmer dem „Spiegel“. Weiter zitierte das Magazin Palmer mit den Worten: „Mir wurde gesagt, dass ich Cem schade und wieder gehen soll.“ Außerdem sei ihm mitgeteilt worden, niemand habe ihn eingeladen, er solle verschwinden.
Die Grüne Jugend in Baden-Württemberg wollte sich dem Magazin zufolge zu den Schilderungen Palmers nicht äußern. Zugleich verwies „Spiegel“ darauf, dass Palmer bei den Grünen umstritten ist. Nach mehreren Skandalen hatte er im Jahr 2023 die Partei verlassen.

Bestätigung durch Bürgermeister aus Ostelsheim

Der Bürgermeister Ryyan Alshebl aus der kleinen Gemeinde Ostelsheim bestätigte gegenüber dem „Spiegel“ die Konfrontation zwischen Palmer und der Grünen Jugend. „Es war kein freundliches Gespräch“, sagte Alshebl, „und das lag nicht an Boris Palmer“. Solch schlechtes Verhalten habe er nach eigenen Worten zuletzt in der Grundschule erlebt.

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9. März 2026 0 Kommentare
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