HASEPOST
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Situation an der Iburger Straße: Verärgerter Anwohner sieht...
Schlachthof Bad Iburg: Strafverfahren gegen zwei Tierärzte gegen...
Osnabrücker MUUUH! GmbH plant eigene Micro-Brauerei im Hageloft
CDU-Ratsfraktion: Sicherheitsmaßnahmen zeigen Wirkung – konsequenten Kurs fortsetzen
Gute Nachricht des Tages: Sparkassenstiftung unterstützt Bühnenersatzverkehr und...
Nun hat auch die CDU Niedersachsen ihren Deepfake-Nacktbild-Skandal
Für die Verkehrswende: Veloroute durch die Osnabrücker Innenstadt...
Waffenverbot ab sofort in allen öffentlichen Verkehrsmitteln in...
VfL Osnabrück testet Fan-Trainerbank ab Saison 2026/2027
„Dinoversum“ im Zoo Osnabrück: Lebensgroße Dinosaurier ziehen ab...
  • Impressum
  • Datenschutz
  • ✨ KI-Leitlinie
  • 🚫 Werbefrei
HASEPOST
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST
HASEPOST
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Öltanks (Archiv)

Wirtschaftsweise erwartet weiter steigende Öl- und Gaspreise weltweit

von Hasepost Redaktion 10. März 2026

Die Vorsitzende des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Monika Schnitzer, rechnet angesichts eines anhaltenden Konflikts mit weiter steigenden Öl- und Gaspreisen. Sie verweist auf zerstörte Produktionsanlagen, eingeschränkte Transportwege und reduzierte Förderung vor Ort, die das Angebot auf dem Weltmarkt verknappen und die Unsicherheit erhöhen. Schnitzer fordert den Einsatz strategischer Ölreserven und mahnt Deutschland, seine Abhängigkeit von fossilen Energieimporten zu verringern.

Öl- und Gaspreise könnten weiter steigen

Die Chefin der Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer, erwartet in den kommenden Tagen anhaltend hohe und möglicherweise weiter steigende Öl- und Gaspreise. "Wir müssen damit rechnen, dass die Preise in den kommenden Tagen hoch bleiben und möglicherweise noch weiter steigen werden. Wie stark dieser Anstieg ausfällt, hängt entscheidend von der Intensität und Dauer des Konflikts ab", sagte Schnitzer der "Rheinischen Post" (Dienstag).
Als zentrale Gründe nennt sie die Auswirkungen des Konflikts auf Förderung und Logistik. "Produktionsanlagen werden zerstört, Transportwege massiv eingeschränkt und Öl- sowie Gasunternehmen vor Ort fahren aus Sicherheitsgründen ihre Produktion zurück. All das verknappt das Angebot von Öl und Gas auf dem Weltmarkt, sorgt für große Unsicherheit und führt zu steigenden Preisen."

Einsatz globaler strategischer Ölreserve angeregt

Die Münchener Ökonomin regt an, angesichts der angespannten Lage die globale Ölreserve zu nutzen. "Im Zuge der Ölkrise wurde die Internationale Energieagentur (IAE) gegründet und unter ihrer Initiative eine globale strategische Ölreserve aufgebaut. Diese Reserve wurde in den vergangenen Jahren mehrfach genutzt, um in Krisensituationen das Angebot kurzfristig zu erhöhen und damit die Preise zu stabilisieren. Es wäre sinnvoll, diese Option auch jetzt wieder zu diskutieren und gegebenenfalls koordiniert einzusetzen", sagte Schnitzer der "Rheinischen Post".

Appell zu geringerer Abhängigkeit von Öl

Zugleich mahnt die Wirtschaftsweise Deutschland, sich unabhängiger von Öl zu machen und den Energieverbrauch zu senken, wo dies möglich ist. "Bei hohen Öl- und Gaspreisen ist es sinnvoll, den Verbrauch, wenn möglich, zu reduzieren. Zudem ist die Politik gut beraten, den Weg zu mehr Unabhängigkeit von fossilen Importen konsequent weiterzugehen – insbesondere durch den Ausbau erneuerbarer Energien und der notwendigen Netzinfrastruktur", sagte Schnitzer der "Rheinischen Post".

✨ mit KI bearbeitet

10. März 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Cem Özdemir

Grüne Jugend verlangt Mitsprache bei Regierungsbildung in Baden-Württemberg

von Hasepost Redaktion 10. März 2026

Die Grüne Jugend drängt auf eine Beteiligung an den Koalitionsverhandlungen in Baden-Württemberg und pocht darauf, dass die künftige Regierung klar grün geprägt wird. Ihr Vorsitzender Luis Bobga kritisiert zugleich eine übermäßige Fokussierung auf Spitzenkandidat Cem Özdemir und wendet sich deutlich gegen eine Rolle des Tübinger Oberbürgermeisters Boris Palmer in einer neuen Landesregierung.

Grüne Jugend fordert Platz am Verhandlungstisch

Der Vorsitzende der Nachwuchsorganisation der Grünen in Baden-Württemberg, Luis Bobga, fordert eine Beteiligung der Grünen Jugend an der anstehenden Regierungsbildung. Dem Magazin "Stern" sagte er, es sei gute Praxis, "im Wahlkampf alles zuzuspitzen auf Cem", nun müsse man aber zusehen, "dass die Grüne Jugend mit in den Verhandlungen dabei ist". Es müsse eine grüne Landesregierung werden "und nicht eine, die allein Cem Özdemir dient".
Zur Begründung verwies Bobga auf den Beitrag der Jugendorganisation im Wahlkampf. "Dass dieses Wahlergebnis so gut ist, ist auch Anteil der Grünen Jugend vor Ort, die Tag und Nacht unterwegs war", sagte der 23-Jährige dem "Stern".

Klare Absage an Rolle für Boris Palmer

Mit Blick auf den Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer bekräftigte Bobga gegenüber dem "Stern" die Erwartung, dass dieser "keine Rolle in der künftigen Landesregierung spielen" werde. Palmer sei "aus guten Gründen" kein Parteimitglied mehr. Für die Breite der Partei sei klar, "dass Boris Palmer keinen Ministerposten oder eine Beraterfunktion bekommen wird in Cems Landesregierung", sagte Bobga.
Zu Medienberichten, Palmer sei am Sonntagabend von Mitgliedern der Grünen Jugend bedrängt worden, die Wahlparty der Grünen in Stuttgart zu verlassen, erklärte Bobga dem "Stern", er kenne den Vorfall nicht. Zugleich äußerte er Verständnis dafür, "dass Boris Palmer nicht erwünscht ist auf grünen Wahlpartys". Palmer habe "in den letzten Jahren immer wieder gezeigt, dass er verspielt hat, dass er Teil der grünen Familie ist, und aus guten Gründen sollte er an solchen Abenden sich nicht mit auf der Wahlparty freuen".

✨ mit KI bearbeitet

10. März 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Stimmzettel zur

Unionsfraktion fordert schnelle Reform für faires Wahlrecht

von Hasepost Redaktion 10. März 2026

Vor dem Treffen des Koalitionsausschusses am Mittwoch wächst der Druck auf die Regierung, eine Lösung für die Reform des Wahlrechts zu finden. Der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Steffen Bilger, fordert eine zügige Einigung der Koalitionspartner. Zugleich stockt die Arbeit der gemeinsamen Wahlrechtskommission von CDU, CSU und SPD, die seit Monaten keine Vorschläge vorgelegt hat.

Bilger fordert „faire und praktikable Lösung“

Der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Steffen Bilger, drängt vor dem Koalitionsausschuss am Mittwoch auf eine zeitnahe Einigung bei der Reform des Wahlrechts. "Die Koalition muss jetzt zügig zu einer fairen und praktikablen Lösung kommen", sagte Bilger dem "Stern".
Bilger pocht insbesondere auf den Grundsatz, dass direkt gewählte Abgeordnete auch einen Sitz im Bundestag erhalten. "Wer einen Wahlkreis direkt gewinnt, muss auch in den Bundestag einziehen." Nach seinen Angaben sei die derzeitige Situation für viele Wähler unbefriedigend: Eine Million Wähler in Deutschland hätten aktuell gar keinen Bundestagsabgeordneten, weil ihr Wahlkreissieger sein Mandat nicht zugeteilt bekommen habe und auch kein Kandidat einer anderen Partei über die Liste eingezogen sei. "Dieser Zustand ist inakzeptabel und schadet der Demokratie. Darüber sollte in der Koalition Einigkeit bestehen", sagte Bilger.

Wahlrechtskommission ohne Ergebnisse

Nach "Stern"-Recherchen hat sich die eingesetzte Wahlrechtskommission von CDU, CSU und SPD verhakt und konnte nach monatelangen Diskussionen keine gemeinsamen Vorschläge präsentieren. Die Gespräche der Wahlrechtskommission liegen demnach vorerst auf Eis, wie aus mehreren schriftlichen Fragen an die Bundesregierung hervorgeht.
Der Grünen-Politiker Helge Limburg hatte mehrfach nach geplanten Sitzungsterminen gefragt. Mehrmals wurde ihm geantwortet, dass die "Konsentierung der genauen Daten" noch andauere, wie es Anfang Dezember in einer Antwort der Bundesregierung hieß, oder Termine "aktuell" nicht feststünden, so eine Antwort aus dem Februar. "Aktuell stehen keine Termine fest", lautete auch die jüngste Antwort aus dem Bundesinnenministerium von Anfang März. "Diese Regierungskommission ist gescheitert", sagte der Wahlrechtsexperte der Grünen.

✨ mit KI bearbeitet

10. März 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Shell-Tankstelle (Archiv)

Mehrheit der Deutschen fordert Staatshilfe bei steigenden Energiepreisen

von Hasepost Redaktion 10. März 2026

Angesichts steigender Energiepreise infolge der Spannungen im Nahen Osten spricht sich eine deutliche Mehrheit der Deutschen für staatliche Entlastungsmaßnahmen aus. Nach einer Forsa-Umfrage für den „Stern“ und RTL befürworten 77 Prozent der Bundesbürger ein Eingreifen der Bundesregierung, falls Öl- und Gaspreise in den kommenden Wochen hoch bleiben oder weiter steigen. 22 Prozent halten staatliche Eingriffe nicht für notwendig, ein Prozent antwortete mit „weiß nicht“.

Klare Mehrheit für staatliche Eingriffe

Eine aktuelle Erhebung des Instituts Forsa im Auftrag von „Stern“ und RTL zeigt, dass 77 Prozent der Bundesbürger ein Eingreifen der Bundesregierung befürworten, falls Öl- und Gaspreise in den kommenden Wochen hoch bleiben oder weiter steigen. 22 Prozent der Befragten halten staatliche Eingriffe dagegen nicht für notwendig, ein Prozent antwortete mit: „weiß nicht“.
Die Befürworter staatlicher Maßnahmen plädieren vor allem für eine Preisobergrenze für Treibstoffe oder für Steuersenkungen auf Benzin und Diesel. Besonders groß ist die Zustimmung in Ostdeutschland mit 86 Prozent sowie bei Menschen mit niedrigeren Einkommen mit 87 Prozent.

Unterschiede nach politischer Präferenz

Überdurchschnittlich hoch ist die Unterstützung für Entlastungsmaßnahmen bei Anhängern von Linkspartei (90 Prozent) und AfD (95 Prozent). Wähler der Grünen zeigen sich im Vergleich deutlich zurückhaltender, hier befürworten 56 Prozent entsprechende staatliche Eingriffe.

Spannungen im Nahen Osten verunsichern Energiemärkte

Hintergrund der Debatte ist die Eskalation im Nahen Osten und die wachsende Spannung rund um den Iran, die die internationalen Energiemärkte zunehmend verunsichert. Marktteilnehmer fürchten mögliche Störungen wichtiger Förder- und Transportwege, etwa in der Straße von Hormus, über die ein erheblicher Teil des weltweit gehandelten Öls transportiert wird. Bereits diese Risiken haben zuletzt die Preise für Öl und Gas steigen lassen.
Für Deutschland könnten anhaltend hohe Energiepreise sowohl Verbraucher als auch die Wirtschaft belasten. Höhere Kosten fürs Tanken und Heizen wirken direkt auf die Haushalte, während energieintensive Branchen steigende Produktionskosten fürchten. Entsprechend wächst auch der politische Druck auf die Bundesregierung, auf mögliche neue Energiepreisschübe vorbereitet zu sein.

✨ mit KI bearbeitet

10. März 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Friedrich Merz

Ölpreisschock gefährdet Koalitionspläne für großes Reformpaket

von Hasepost Redaktion 10. März 2026

Die Bundesregierung stellt ihre Pläne für ein umfassendes Reformpaket vorerst zurück. Grund sind die Folgen des neuen Öl- und Energiepreisschocks auf Konjunktur und Inflation, die nach internen Einschätzungen der Regierung deutlich stärker ausfallen könnten als bislang erwartet. Insbesondere eine im Raum stehende Mehrwertsteuererhöhung gilt unter diesen Bedingungen als politisch schwer vermittelbar.

Reformpaket mit Steuererhöhungen gerät ins Wanken

Nach Informationen des "Stern" aus Regierungskreisen hatten sich die Spitzen von Union und SPD in vertraulichen Runden bereits auf verschiedene Maßnahmen verständigt. Demnach war im Gespräch, im Sommer ein großes Paket aus Entlastungen und Sozialreformen auf den Weg zu bringen und zur Finanzierung auch Steuererhöhungen anzugehen, etwa eine Anhebung der Mehrwertsteuer zum Jahreswechsel 2027. „In einer Situation, in der die Inflation durch höhere Öl- und Gaspreise so anzieht, wäre solch ein Schritt nicht vermittelbar“, sagte ein mit den Plänen vertrauter Koalitionsvertreter dem "Stern".
Konkret sahen die Pläne vor, nach den Arbeiten der diversen Regierungskommissionen ein Gesamtpaket zu schnüren. Dieses sollte die Finanzierung der gesetzlichen Krankenkassen auf eine breitere Basis stellen und versicherungsfremde Leistungen im Gesundheitsbereich stärker über Steuern finanzieren. Zugleich wollte die Koalition Strukturreformen bei Rente, Krankenversicherung und Pflege auf den Weg bringen und dies mit Entlastungen im Steuersystem kombinieren.

Mehrwertsteuer als zentrales Finanzierungsinstrument

Als Gegenfinanzierung setzte die Koalition nach den Angaben des "Stern" auf die anspringende Konjunktur und zusätzlich auf eine Anhebung der Mehrwertsteuer um einen oder zwei Prozentpunkte auf dann 20 oder 21 Prozent. Um die Reform sozial abzufedern, sollte der ermäßigte Mehrwertsteuersatz auf Lebensmittel von heute 7 auf 5 Prozent gesenkt werden.
Intern rechnet die Regierung jetzt aber mit einem deutlichen Wachstumsdämpfer durch die Folgen des Iran-Kriegs. In diversen Krisenrunden wurden in der vergangenen Woche Szenarien diskutiert. So kam eine Runde aus Ökonomen und hohen Beamten am Freitag im Bundesfinanzministerium zusammen, um die Folgen der gestiegenen Öl- und Gaspreise zu analysieren, berichtete der "Stern".

Szenarien zu Wachstumseinbußen

Je nach Dauer des Konflikts rechneten die Experten dem Bericht zufolge mit Wachstumseinbußen von mindestens 0,1 bis 0,4 Prozentpunkten gegenüber den bisherigen Prognosen. Sollten die Öl- und Gaspreise länger als drei Monate hoch bleiben, wäre sogar eine Wachstumseinbuße von einem ganzen Prozentpunkt zu befürchten, hieß es in Regierungskreisen laut "Stern".

✨ mit KI bearbeitet

10. März 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Manuel Hagel

CDU-Chef Hagel will zurücktreten – Landesvorstand blockt ab

von Hasepost Redaktion 9. März 2026

CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel hat nach der knappen Wahlniederlage in Baden-Württemberg offenbar seinen Rücktritt angeboten, ist damit jedoch im CDU-Landesvorstand gescheitert. Stattdessen erhielt er parteiintern demonstrative Unterstützung und sein Angebot wurde einhellig abgelehnt. Hagel hatte zuvor mehrfach betont, er trage die Verantwortung für das Wahlergebnis.

Rücktrittsangebot nach Wahlniederlage

Nach der knappen Wahlniederlage in Baden-Württemberg hat Manuel Hagel, Spitzenkandidat und Landeschef der CDU, offenbar seinen Rücktritt angeboten, was jedoch von der Parteiführung abgelehnt wurde. Wie der SWR berichtet, schlug der Landeschef am Montagabend dem CDU-Landesvorstand seinen Rückzug vor.
Als Reaktion auf diesen Vorschlag bekam er stattdessen Standing Ovations und sein Angebot wurde schließlich einhellig abgelehnt, hieß es weiter bei SWR.

Bestätigung durch Generalsekretär Vogt

Tobias Vogt, CDU-Generalsekretär, bestätigte im SWR den Ablauf. Hagel hatte noch am Wahlabend und auch am Montag immer wieder erklärt, er trage die Verantwortung für das Wahlergebnis und damit auch für die Niederlage gegen die Grünen von Spitzenkandidat Cem Özdemir.

✨ mit KI bearbeitet

9. März 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Bundeswehr-Soldat (Archiv)

Iranischer Raketenangriff auf Bundeswehrstützpunkt in Jordanien

von Hasepost Redaktion 9. März 2026

Das deutsche Feldlager im jordanischen al-Azraq ist in der Nacht zu Montag offenbar mit ballistischen Raketen aus dem Iran angegriffen worden. Nach Informationen des Magazins "Spiegel" wurde auch der deutsche Teil des jordanischen Luftwaffenstützpunktes, auf dem ebenfalls die U.S. Air Force stationiert ist, getroffen. Deutsche Soldaten kamen nach bisherigen Erkenntnissen nicht zu Schaden.

Angriff in der Nacht, keine Verletzten

Zum Zeitpunkt der Attacke hielten sich die deutschen Soldaten nach Angaben aus Bundeswehrkreisen in Schutzräumen auf. Dadurch kam es zu keinen Personenschäden. Bisher ist nicht abschließend geklärt, ob die Raketen direkt auf der Basis einschlugen oder ob Trümmerteile von zuvor durch die Flugabwehr abgefangenen Geschossen auf dem Militärgelände niedergingen.

Bundeswehr seit Jahren in al-Azraq stationiert

Die Bundeswehr ist seit Jahren fest im jordanischen al-Azraq stationiert. Von dort aus unterstützt die Luftwaffe mit Tankflugzeugen eine internationale Anti-Terror-Koalition. Wegen der eskalierenden Lage im Nahen Osten hatte die Bundeswehr das Personal vorsorglich reduziert; ursprünglich war dort eine niedrige dreistellige Zahl von Soldaten stationiert.
Derzeit hält die Bundeswehr in al-Azraq zwei A400M der Luftwaffe in Bereitschaft, um im Falle einer Evakuierungsoperation schnell reagieren zu können.

Unklarer Schaden, Untersuchung läuft

Wie groß die Schäden durch die Einschläge sind, war am Montag zunächst unklar. Ein Sprecher des zuständigen Operativen Führungskommandos bestätigte auf Anfrage des "Spiegel" lediglich, dass es in der Nacht einen Angriff gab. Wörtlich hieß es gegenüber dem "Spiegel", der Vorfall werde gerade intern untersucht.

✨ mit KI bearbeitet

9. März 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Wallstreet /

US-Börsen drehen ins Plus trotz hoher Energiepreise

von Hasepost Redaktion 9. März 2026

Die US-Aktienmärkte haben am Montag nach einem schwachen Start deutlich zugelegt. Trotz zwischenzeitlich stark schwankender Energiepreise schlossen die wichtigsten Indizes im Plus, während sich auch Währungen und Goldpreis bewegten.

US-Börsen drehen nach Verlusten ins Plus

Der Leitindex Dow Jones Industrial Average wurde zu Handelsende in New York mit 47.740 Punkten berechnet, ein Plus von 0,5 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor lag der breiter gefasste S&P 500 mit rund 6.795 Punkten 0,8 Prozent im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 24.965 Punkten 1,3 Prozent im Plus.
Dabei hatte die Wall Street zu Beginn des Handelstags noch deutliche Verluste verzeichnet, konnte aber bis zum Handelsschluss klar ins Plus drehen. Bestimmendes Thema blieben die Energiepreise. Viele Anleger erwarten mittlerweile, dass der Iran-Krieg länger dauern könnte.

Ölpreis unter der Marke von 100 Dollar

Der Ölpreis durchbrach am Montag zwischenzeitlich die 100-Dollar-Marke, gab aber im Tagesverlauf wieder nach. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagabend gegen 21 Uhr deutscher Zeit 89,63 US-Dollar, das waren 306 Cent oder 3,3 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Stärkerer Euro und festerer Goldpreis

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagabend stärker: Ein Euro kostete 1,1614 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8610 Euro zu haben. Der Goldpreis konnte profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 5.141 US-Dollar gezahlt (+0,2 Prozent). Das entspricht einem Preis von 142,31 Euro pro Gramm.

✨ mit KI bearbeitet

9. März 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Von Aktivisten beklebtes Ortsschild in Osnabrück. / Foto: Rausmetall

Fragezeichen an Ortsschildern: Aktivisten stellen Osnabrücks Rolle als Friedensstadt infrage

von Dominik Lapp 9. März 2026

Ungewöhnliche Aktion an den Ortseingängen von Osnabrück: Aktivisten haben Ortsschilder der Stadt mit einem zusätzlichen Fragezeichen versehen. Die Aufkleber sollen eine Botschaft transportieren – und eine Debatte anstoßen: Ist Osnabrück noch eine Friedensstadt?

Protest gegen Rüstungspläne

Hintergrund der Aktion sind Berichte über eine mögliche Zusammenarbeit zwischen dem Volkswagen-Werk in Osnabrück und dem Rüstungskonzern Rheinmetall. Während entsprechende Gespräche lange dementiert worden seien, berichten Branchenmedien inzwischen über konkrete Pläne.

So soll laut „Automobilwoche“ bereits ab April 2026 bei VW Osnabrück mit der Fertigung von Fahrzeugkabinen für Rheinmetall begonnen werden. Gleichzeitig bemühe sich Volkswagen selbst um Aufträge für gepanzerte Fahrzeuge der Bundeswehr.

Die Aktivisten sehen darin eine problematische Entwicklung. In ihrer Stellungnahme heißt es: „Antimilitarist*innen müssen wir dieser Entwicklung genauso entschieden entgegentreten wie den Plänen für eine Panzerschmiede.Es gibt keinen Grund, diese Produkte jetzt mehr abzufeiern als die scheinbar erst mal abgewendeten Rheinmetall-Panzer. Eine starke Kriegsmaschine ist auf Geräte-, Waffen- und Truppentransporter genauso angewiesen wie auf schwere Waffen.“

Debatte um Identität der Stadt

Mit ihrer Aktion wollen die Initiatoren eine grundsätzliche Diskussion anstoßen. Denn Osnabrück versteht sich seit Jahrzehnten als Friedensstadt – in Anlehnung an den Westfälischen Frieden von 1648, der hier und im benachbarten Münster ausgehandelt wurde.

Der Begriff ist fester Bestandteil des offiziellen Stadtauftritts. Zudem verleiht die Stadt seit 1991 den international renommierten Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis. Auch mehrere wissenschaftliche Einrichtungen widmen sich in Osnabrück der Friedens- und Konfliktforschung.

Genau darin sehen die Aktivisten einen Widerspruch: Eine Stadt, die international für Friedensforschung stehe, könne nicht gleichzeitig von Rüstungsproduktion profitieren, ohne ihre Glaubwürdigkeit zu gefährden. Die Fragezeichen auf den Ortsschildern sollen deshalb bewusst irritieren und die zentrale Selbstbeschreibung der Stadt öffentlich infrage stellen.

Aktivisten suchen offenbar die politische Bühne

Die Aktivisten sind in den vergangenen Monaten bereits häufiger mit solchen Guerilla-Aktionen in Osnabrück aufgefallen. Durch eine Schmiererei am Heger Tor in der Altstadt wurde ein nicht unerheblicher Schaden verursacht. Auch die Bronzeskulptur „Fountain of Wishes“ an der Hase machten sie bereits zur politischen Bühne.

9. März 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Cem Özdemir

Grünen-Chef Banaszak nennt Spahns Amtszeit-Teilung „Quatsch“

von Hasepost Redaktion 9. März 2026

Nach dem knappen Wahlausgang in Baden-Württemberg hat Grünen-Co-Parteichef Felix Banaszak den Vorschlag von Jens Spahn (CDU), die Amtszeit des künftigen Ministerpräsidenten aufzuteilen, scharf kritisiert und als „Quatsch“ bezeichnet. Zugleich betonte er, die Grünen würden eigenständig über die Besetzung ihrer Ministerposten entscheiden und warb für Verhandlungen mit der Union auf Augenhöhe.

Grünen-Co-Chef weist Spahn-Vorschlag zurück

Der Co-Parteichef der Bundesgrünen, Felix Banaszak, hat den Vorstoß von Jens Spahn (CDU) zur Teilung der Amtszeit des Ministerpräsidenten in Baden-Württemberg zurückgewiesen. Spahn hatte angesichts des knappen Wahlergebnisses eine solche Lösung ins Gespräch gebracht. Dazu sagte Banaszak am Montag in der ntv-Sendung „Pinar Atalay“: „Bei Wahlen gewinnt man entweder oder man verliert. Und irgendeiner ist vorne. Und 0,5 Prozentpunkte sind 0,5 Prozentpunkte. Gerhard Schröder hat mal mit noch weniger vor Edmund Stoiber gewonnen. Und da hat auch niemand ins Spiel gebracht, dass Edmund Stoiber doch auch nach zwei Jahren die Bundesregierung übernehmen könnte“, sagte Banaszak am Montag in der ntv-Sendung „Pinar Atalay“ (Quelle: ntv-Sendung „Pinar Atalay“).

Debatte um Kabinettsbildung und Boris Palmer

Nach dem Wahlsieg der Grünen fordert die Grüne Jugend Spitzenkandidat Cem Özdemir auf, den umstrittenen Bürgermeister von Tübingen, Boris Palmer (ehemals Grüne), nicht ins Kabinett aufzunehmen. Zu dieser Forderung äußerte sich Banaszak zurückhaltend. „Ich werde Cem Özdemir nicht aus Berlin Vorschläge für sein Kabinett machen und sagen, der darf und der darf nicht“, sagte er in der ntv-Sendung „Pinar Atalay“ (Quelle: ntv-Sendung „Pinar Atalay“).

Verhältnis zwischen Grünen und Union

Der Grünen-Politiker Banaszak betonte zugleich die Notwendigkeit, nach der Wahl ein tragfähiges Verhältnis zwischen Grünen und Union aufzubauen. „Die nächsten Tage müssen Grüne und Union ein Verhältnis zueinander entwickeln. Ich finde richtig, dass Cem Özdemir heute gesagt hat: Wir wollen das auf Augenhöhe miteinander machen. Die Wahlergebnisse sind sehr, sehr nah beieinander. Und natürlich funktioniert eine Regierung nur dann gut, wenn beide Partner sich darin auch wiederfinden. Und dann werden irgendwann die Ministerien nach den Inhalten verteilt. Dann entscheiden die Grünen, wer für die Grünen in die Ministerien einzieht“, so Banaszak in der ntv-Sendung „Pinar Atalay“ (Quelle: ntv-Sendung „Pinar Atalay“).

✨ mit KI bearbeitet

9. März 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
neuere Artikel
ältere Artikel
  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3
Tanken