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Delegation der WJ Osnabrück zu Besuch bei Boris Pistorius / Foto: DBT/ Stella von Saldern

Osnabrücker Wirtschaftsjunioren zu politischem Dialog in Berlin

von PM 15. März 2026
Eine 30-köpfige Delegation der Wirtschaftsjunioren (WJ) Osnabrück ist Anfang März 2026 zu politischen Fachgesprächen in den Deutschen Bundestag nach Berlin gereist. Im Zentrum des Besuchs standen der Austausch mit Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius sowie ein Folgetermin mit dem Osnabrücker Abgeordneten Dr. Mathias Middelberg im Paul-Löbe-Haus. Ziel der zweitägigen Informationsreise war es, die Perspektiven der regionalen Wirtschaft in die Bundespolitik einzubringen und aktuelle sicherheitspolitische Herausforderungen sowie deren Auswirkungen zu erörtern.

Austausch mit Boris Pistorius

Sicherheitspolitik und transatlantische Beziehungen im Fokus: Das Gespräch mit Verteidigungsminister Boris Pistorius, der seine politischen Wurzeln in Osnabrück hat, widmete sich schwerpunktmäßig der aktuellen Verteidigungsfähigkeit Deutschlands sowie der Analyse globaler Krisenherde. In einer ausführlichen Fragerunde ging der Minister unmittelbar auf die Anliegen der Teilnehmenden ein und lieferte vertiefende Einblicke in die sicherheitspolitische Lage. Dabei wurde deutlich, dass Pistorius die enge Verbindung zu seiner Heimatstadt Osnabrück weiterhin pflegt und die regionale Perspektive schätzt.
Die Wirtschaftsjunioren diskutierten mit dem Minister über die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Konsequenzen der Konflikte im Nahen Osten sowie des anhaltenden Krieges in der Ukraine. Ein weiterer Kernpunkt des Dialogs bildete das Verhältnis zu den Vereinigten Staaten und die damit verbundene Stabilität internationaler Handelswege und Bündnisstrukturen.

Austausch mit Dr. Mathias Middelberg

Im Anschluss an den Austausch mit dem Verteidigungsminister setzte die Delegation ihr Programm am Folgetag mit Dr. Mathias Middelberg fort. Im Paul-Löbe-Haus wurden tiefgreifende strukturelle Themen adressiert. Im Fokus stand dabei die Aufstellung des Bundeshaushalts sowie die notwendigen Reformen des Rentensystems, um die generationengerechte Finanzierung sicherzustellen. Zudem thematisierten die Beteiligten die Erhaltung Deutschlands als führender Innovationsstandort. Ein zentraler Aspekt des Dialogs war die politische Handlungsfähigkeit in Berlin. Die Gesprächsteilnehmer erörterten die aktuelle Zusammenarbeit innerhalb der Regierungskoalition. Einig war man sich darin, dass eine enge und konstruktive Kooperation über Parteigrenzen hinweg zwingend erforderlich ist, um die komplexen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen der Gegenwart erfolgreich zu meistern.

Vernetzung zwischen Wirtschaftsregion Osnabrück und Bundespolitik

Der Austausch unterstreicht die Rolle der jungen Wirtschaft als Brückenbauer zwischen Region und Bund.
„Für uns als junge Führungskräfte aus der Friedensstadt ist es essenziell, die Tragweite weltpolitischer Entscheidungen zu verstehen”, so Jonas Imwalle. Björn Harke ergänzt: „Der direkte Dialog in Berlin ermöglicht es uns, die Sorgen und Impulse des Mittelstands aus dem Osnabrücker Land unmittelbar an die Entscheidungsträger zu adressieren.”
Die Reise der Wirtschaftsjunioren verdeutlicht die enge Vernetzung zwischen der regionalen Wirtschaft in Osnabrück und der Bundespolitik. In Zeiten globaler Unsicherheiten ist der Standort auf verlässliche politische Rahmenbedingungen angewiesen, um die Wettbewerbsfähigkeit von Stadt und Landkreis langfristig zu sichern.

Wirtschaftsjunioren Osnabrück

Über die Wirtschaftsjunioren Osnabrück: Die Wirtschaftsjunioren Osnabrück sind ein Verband von rund 150 jungen Unternehmerinnen, Unternehmern und Führungskräften unter 40 Jahren aus der Stadt und dem Landkreis Osnabrück. Sie engagieren sich ehrenamtlich für die Zukunft des Wirtschaftsstandortes und fördern den Austausch zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Als Teil des bundesweiten Netzwerks der Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD) setzen sie sich für Unternehmertum, Bildung und soziale Verantwortung in der Region der Friedensstadt ein.
15. März 2026 0 Kommentare
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Paul Nebel

Mainz 05 siegt 2:0 bei Werder Bremen auswärts

von Hasepost Redaktion 15. März 2026

Der 1. FSV Mainz 05 hat im ersten Sonntagsspiel des 26. Bundesliga-Spieltags mit 2:0 bei Werder Bremen gewonnen und sich damit etwas Luft im Abstiegskampf verschafft. Die Rheinhessen kontrollierten die Partie über weite Strecken, während Bremen trotz einiger Chancen erfolglos blieb und in der Tabelle abrutscht.

Frühe Führung durch Nebel

Bereits in der sechsten Minute brachte Paul Nebel die Mainzer in Führung, als er nach einer Flanke von Phillipp Mwene per Flugkopfball traf. Die Gäste aus Mainz kontrollierten das Spielgeschehen weitgehend und ließen den Ball sicher durch die eigenen Reihen laufen.

Lee erhöht nach der Pause

In der 52. Minute erhöhte Jae-Sung Lee auf 2:0, nachdem er eine flache Hereingabe von Becker mit der Ferse über die Linie drückte. Werder Bremen bemühte sich, ins Spiel zu finden, doch es fehlte an Präzision im letzten Drittel. Trotz einiger Chancen, wie einem Lattentreffer von Leonardo Bittencourt, gelang es den Bremern nicht, die kompakte Defensive der Mainzer zu überwinden.

Mainz verwaltet – Bremen verliert an Boden

Auch die Schlussphase verlief ohne große Höhepunkte, da Mainz das Spiel souverän verwaltete und die Hausherren keine zündenden Ideen mehr hatten. In der Tabelle verschaffen sich die Mainzer etwas Luft im Abstiegskampf und rücken auf den 13. Rang vor, während die Bremer auf den 15. Rang abrutschen. Für Bremen geht es am kommenden Samstag beim VfL Wolfsburg weiter, die Mainzer sind bereits am Donnerstag in der Conference League gegen Sigma Olmütz gefordert.

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15. März 2026 0 Kommentare
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Iran (Archiv)

Koalition zweifelt: Darf Ramstein für Iran-Krieg genutzt werden?

von Hasepost Redaktion 15. März 2026

In der schwarz-roten Koalition wachsen die Zweifel, ob die Bundesregierung die Nutzung des US-Luftwaffenstützpunkts Ramstein für den Krieg gegen den Iran weiterhin uneingeschränkt erlauben darf. Während das Kanzleramt unter Friedrich Merz (CDU) bisher an der bisherigen Praxis festhält, dringen Politiker der SPD und der Linken auf eine völkerrechtliche Neubewertung. Im Zentrum steht die Frage, ob Deutschland durch Überflugrechte und die Nutzung der Air-Base Ramstein in einen völkerrechtswidrigen Krieg verwickelt sein könnte.

Zweifel an völkerrechtlicher Zulässigkeit

Der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Adis Ahmetovic, verwies gegenüber der "Süddeutschen Zeitung" auf die noch laufende juristische Bewertung im Auswärtigen Amt und in der Bundesregierung. "Im Zusammenhang mit dem Krieg gegen Iran ist die völkerrechtliche Prüfung der Bundesregierung noch nicht abgeschlossen", sagte Ahmetovic der "Süddeutschen Zeitung". Aus Sicht der SPD und der meisten Völkerrechtler sei der Angriff auf Iran jedoch nicht mit dem Völkerrecht vereinbar. "Sollte auch die Bundesregierung zu dieser Einschätzung gelangen, könnten gegebenenfalls Gerichte darüber entscheiden, ob die Nutzung von Ramstein im Zusammenhang mit diesem Krieg untersagt werden muss."

Rechtsgrundlagen für den Stützpunkt Ramstein

Die Bundesregierung von Kanzler Friedrich Merz (CDU) wendet sich bisher gegen eine Einschränkung oder eine Verweigerung notwendiger Überflugrechte. Grundlage für die Ramstein-Nutzung ist das Stationierungsrecht, geregelt im Aufenthaltsvertrag vom 23. Oktober 1954. Mit den Verträgen zur deutschen Wiedervereinigung wurde die Fortgeltung des Vertrags bestätigt. Hinzu kommen Vereinbarungen im Nato-Truppenstatut. Nach einer früheren Einschätzung des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestags können sowohl der Aufenthaltsvertrag als auch das Nato-Truppenstatut aufgekündigt werden, allerdings könne die Militärpräsenz nur unter Einhaltung einer Frist von zwei Jahren beendet werden.

Linke fordert Ende der Nutzung

Der Vorsitzende der Linken-Bundestagsfraktion, Sören Pellmann, positionierte sich in der "Süddeutschen Zeitung" klar gegen die weitere Nutzung der US-Basis. "Um nicht Beihilfe für den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der USA und Israels gegen Iran zu leisten, ist die Linke gegen die Nutzung der US-Air-Base Ramstein", sagte Pellmann der Zeitung. Mit Verweis auf den Wissenschaftlichen Dienst des Bundestags sagte Pellmann hinsichtlich des Stationierungsrechts, die Bundesrepublik könne "völkerrechtlich konform diesen Aufenthaltsvertrag einseitig kündigen".

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Deutsche Kriegsschiffe

Streit um Bundeswehr-Einsatz in Straße von Hormus eskaliert

von Hasepost Redaktion 15. März 2026

Im politischen Berlin stößt die Frage einer möglichen deutschen Beteiligung an der Sicherung der Straße von Hormus auf Zurückhaltung und Kritik. Während CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter auf eine noch ausstehende völkerrechtliche Klärung verweist, lehnen Grünen-Politiker Anton Hofreiter und Linken-Chef Jan van Aken ein militärisches Engagement deutlich ab. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sieht derzeit keinen Anlass für einen internationalen Militäreinsatz.

Unterschiedliche Bewertungen in der Koalition

Der CDU-Bundestagsabgeordnete und Außenpolitiker Roderich Kiesewetter hat sich zurückhaltend zur Frage einer deutschen Beteiligung an der Sicherung der Straße von Hormus geäußert. "Die Bundesregierung ist sich in der völkerrechtlichen Bewertung einer möglichen deutschen Beteiligung an der Sicherung der Straße von Hormus nicht einig", sagte Kiesewetter dem "Spiegel". Deswegen könnte der neu gegründete nationale Sicherheitsrat einen Vorschlag erarbeiten, über den das Bundeskabinett und gegebenenfalls dann der Bundestag entscheiden könne. "Einer solchen Bewertung und Entscheidung möchte ich nicht vorgreifen", so Kiesewetter.

Kritik von Grünen und Linken

Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Anton Hofreiter sieht ein mögliches Engagement der Bundeswehr in der Straße von Hormus kritisch. "Ich sehe nicht, dass die deutsche Marine etwas beitragen kann und sollte zur militärischen Sicherung der Straße von Hormus", sagte Hofreiter dem "Spiegel". "Die Bundesregierung sollte erst einmal dafür sorgen, dass die Bundeswehr gegen die russische Schattenflotte in der Ostsee vorgeht. Dort liegen unsere unmittelbaren Sicherheitsinteressen und nicht darin, in dem Krieg Trumps, dessen Zweck nicht klar ist, irgendwie mitzuwirken."
Linken-Chef Jan van Aken sagte dem Nachrichtenmagazin: "Deutschland darf sich auf keinen Fall an einer Militärmission in der Straße von Hormus beteiligen. Die Lage dort ist Teil eines Krieges, der mit völkerrechtswidrigen Angriffen von Israel und den USA begonnen hat." Entspannung werde es erst geben, wenn Israel und die USA diese Angriffe beendeten. "Der Weg zur Deeskalation ist klar: Diplomatie statt noch mehr Militär in der Straße von Hormus und erst recht keine deutsche Beteiligung an einem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg", so van Aken.

Ablehnende Haltung des Kanzlers

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte am vergangenen Freitag erklärt, er sehe derzeit keinen Anlass für einen internationalen Militäreinsatz zum Schutz von Handelsschiffen in der Straße von Hormus.

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/ Foto: Polizei Osnabrück

Zwei Autos brennen: Nächtliche Feuer in der Region Osnabrück

von Hasepost 15. März 2026

Flammen in der Nacht haben in der Region Osnabrück gleich zwei Fahrzeuge zerstört. Innerhalb weniger Stunden brannten ein Auto in Rieste und ein weiteres in Osnabrück vollständig aus. Die Polizei ermittelt in beiden Fällen zur Ursache – und schließt auch Brandstiftung derzeit nicht aus.

Lauter Knall weckt Anwohner in Rieste

In Rieste wurde ein Anwohner in der Nacht zu Donnerstag gegen 3:20 Uhr durch einen lauten Knall aus dem Schlaf gerissen. Als er aus dem Fenster seines Hauses in der Straße Auf dem Fiening schaute, sah er einen brennenden Pkw auf dem Hof vor einer Doppelgarage. Der Mann reagierte sofort: Er weckte seine Familie, brachte sie vorsorglich aus dem Haus und wählte den Notruf. Außerdem fuhr er ein weiteres Fahrzeug, das ebenfalls auf dem Hof stand, aus dem Gefahrenbereich.

Als Polizei und Feuerwehr eintrafen, stand der graue Mercedes bereits in Vollbrand. Flammen schlugen aus dem Innenraum des Autos und griffen auf Teile der angrenzenden Doppelgarage über. Am Mauerwerk, am Garagentor und im Bereich des Dachstuhls entstanden erhebliche Schäden. Der Wagen brannte vollständig aus. Durch die enorme Hitze wurde auch die Garage in Mitleidenschaft gezogen. Der entstandene Schaden wird nach ersten Schätzungen auf eine niedrige sechsstellige Summe beziffert. Rund 50 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Rieste, Ankum und Alfhausen waren vor Ort und konnten den Brand schließlich löschen. Der Brandort wurde anschließend von der Polizei beschlagnahmt.

Weiterer Fahrzeugbrand in Osnabrück

Bereits einige Stunden zuvor hatte es in Osnabrück einen ähnlichen Einsatz gegeben. Gegen 1.40 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr zu einem Fahrzeugbrand auf einem Parkplatz an der Hardinghausstraße gerufen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand ein schwarzer Toyota Corolla bereits in Vollbrand. Die Berufsfeuerwehr konnte die Flammen löschen. Menschen wurden nicht verletzt. An dem Fahrzeug entstand nach ersten Schätzungen ein Schaden von etwa 5000 Euro. Auffällig war laut Polizei, dass die Fahrertür des Wagens offen stand.

Polizei ermittelt in alle Richtungen

Der Toyota wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt. Auch im Fall des ausgebrannten Mercedes in Rieste dauern die Ermittlungen an. In beiden Fällen prüft die Polizei derzeit alle möglichen Ursachen – auch vorsätzliche Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden. Die Ermittler hoffen nun auf Hinweise aus der Bevölkerung. Wer in der Nacht verdächtige Beobachtungen im Bereich der Straße Auf dem Fiening in Rieste oder an der Hardinghausstraße in Osnabrück gemacht hat, wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

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Zapfsäule (Archiv)

Union stellt sich hinter Kritik an hohen Spritpreisen

von Hasepost Redaktion 15. März 2026

Die Debatte um steigende Spritpreise verschärft sich: Nach Kritik von Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) an den hohen Kosten für Benzin und Diesel erhält dieser nun Rückendeckung aus der Unionsfraktion. Vertreter von CDU, AfD, Grünen und Linken fordern zugleich unterschiedliche Maßnahmen, die von Steuersenkungen über eine Übergewinnsteuer bis hin zur Ablehnung eines Tankrabatts reichen.

Unionsfraktion stellt Kraftstoffmarkt in Frage

Die Unionsfraktion im Bundestag hält die Kritik von Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) an den hohen Spritpreisen für „berechtigt“. „Wenn bei vergleichbarer Abgabenlast etwa in Italien Diesel deutlich günstiger ist, stellt sich zwangsläufig die Frage, ob im deutschen Kraftstoffmarkt alles mit rechten Dingen zugeht“, sagte Fraktionsvize Sepp Müller (CDU) der „Welt“.
Schulze hatte angesichts der steigenden Benzin- und Dieselpreise an den Tankstellen im Verlauf des Iran-Kriegs Steuererleichterungen gefordert. Zuvor hatte Schwarz-Rot eine Taskforce zum Thema eingesetzt.
Diese Taskforce und das Bundeskartellamt wollen die Mineralölkonzerne „genauer in den Blick nehmen – um Transparenz zu schaffen und möglichen Preistreibereien entgegenzutreten“, sagte Müller der „Welt“. Der Staat müsse hinschauen, wenn Märkte nicht fair funktionierten. „Mehr Transparenz entlang der gesamten Lieferkette, eine stärkere Aufsicht im Kraftstoffgroßhandel und eine bessere europäische Abstimmung bei Energieabgaben werden aus meiner Sicht helfen, Wettbewerbsverzerrungen zu verringern.“

AfD fordert Steuersenkungen und Abschaffung der CO2-Abgabe

Die AfD fordert angesichts der Preisentwicklung grundlegende Steuersenkungen. „Der Begriff `Rabatt` führt völlig in die Irre. Der Staat ist zu allen Zeiten Abzocker Nummer eins an der Tankstelle“, sagte Leif-Erik Holm, wirtschaftspolitischer Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, der „Welt“. Es brauche keine „milde Abgabe auf Zeit“, sondern neben Steuersenkungen eine Abschaffung der CO2-Abgabe. Dies sei unbürokratisch, schnell und könne die wirtschaftliche Stabilität des Landes sichern.
Holm kritisierte außerdem Ministerin Reiche. Diese betreibe mit dem Verbot mehrfach täglicher Preiserhöhungen „Aktionismus“. Zugleich rechnet Holm mit weiteren Preissteigerungen: „Denn die Konzerne werden eine Sicherheitsmarge auf den Preis aufschlagen, um mögliche Preiserhöhungen im Tagesverlauf abzupuffern.“

Grüne und Linke setzen auf Übergewinnsteuer und Entlastungen

Die Grünen sprechen mit Blick auf Öl und Gas von „Preiseskalation und Abzocke“. „Jetzt ist klar: Die Preise müssen runter, die Übergewinne der Öl- und Gas-Konzerne müssen abgeschöpft werden“, sagte Grünen-Fraktionsvize Andreas Audretsch der „Welt“. „Allein die glaubwürdige Drohung mit einer Übergewinnsteuer würde die Preise senken.“ Als Sofort-Entlastung müsse die Stromsteuer gesenkt und Steuermehreinnahmen an die Bevölkerung gegeben werden. „Jens Spahn und Katherina Reiche tun nichts von alledem, lassen die Menschen allein und treiben Deutschland immer tiefer in die Gas- und Öl-Kosten-Falle“, so Audretsch.
Die Linke lehnt unterdessen einen Tankrabatt ab. Er sei nicht zielgerichtet und „nicht die entlastet, die es am nötigsten brauchen und zudem klimapolitisch falsch ist“, sagte Fraktionsvize Janine Wissler der „Welt“. „Ohne eine Preiskontrolle entstehen Mitnahmeeffekte für die Mineralölkonzerne, die auf Kosten der Steuerzahler weiter Kasse machen.“ Die Konzerne nutzten den Krieg aus, um Preise zu erhöhen – „eine riesige Sauerei“, so Wissler. Hier müsse man handeln.
„Vom Tankrabatt haben am meisten diejenigen profitiert, die große und teure Autos mit hohem Spritverbrauch fahren“, sagte die Linken-Politikerin. Es brauche eine Übergewinnsteuer sowie ein Klimageld und das Neun-Euro-Ticket zur Entlastung der Bürger.

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Loris Karius

Schalke verspielt trotz 2:0-Führung Sieg gegen Hannover 96

von Hasepost Redaktion 15. März 2026

Der FC Schalke 04 hat zum Abschluss des 26. Spieltags der 2. Bundesliga eine lange Zeit sicher geglaubte Führung verspielt und sich am Ende mit einem 2:2 gegen Hannover 96 begnügen müssen. Trotz komfortabler 2:0-Führung und Unterzahl nach einer roten Karte verteidigte Schalke den Vorsprung fast bis zum Abpfiff, ehe Hannover in der Nachspielzeit noch ausglich.

Schalke baut frühe Führung aus

Die Gastgeber gingen in der 29. Minute in Führung: Edin Dzeko traf nach einem präzisen Zuspiel von Kenan Karaman aus zwölf Metern zum 1:0. Kurz vor der Halbzeit erhöhte Karaman selbst, als er in der 38. Minute eine Flanke von El-Faouzi per Kopfball zum 2:0 verwertete.
Trotz einer roten Karte für Dzeko in der 52. Minute konnte Schalke den Vorsprung lange verteidigen. Hannover 96 hatte Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden, und konnte die numerische Überlegenheit nach Dzekos Platzverweis zunächst nicht nutzen.

Hannover dreht in der Schlussphase auf

Die Gäste blieben in der Offensive lange weitgehend harmlos, auch wenn sie in der zweiten Halbzeit mehr Ballbesitz hatten. Eine richtig gute Chance vergab Enzo Leopold in der 81. Minute, als er einen Strafstoß nicht verwandelte.
Drei Minuten später machte es Maik Nawrocki besser, der nach einer Ecke traf und so noch einmal für Spannung sorgte. In buchstäblich letzter Sekunde reichte es Hannover schließlich noch zum Ausgleich, den Benedikt Pichler in der achten Minute der Nachspielzeit beisteuerte.

Auswirkungen auf die Tabelle und weitere Ergebnisse

Die Schalker haben jetzt wieder zwei Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten Darmstadt, während Hannover auf dem fünften Rang bleibt. Für die Königsblauen geht es am kommenden Samstag im Topspiel gegen Darmstadt weiter, Hannover 96 ist schon am Freitag gegen Eintracht Braunschweig gefordert.
Die Ergebnisse der Parallelbegegnungen vom Sonntagnachmittag: 1. FC Kaiserslautern – Karlsruher SC 3:0, Dynamo Dresden – Preußen Münster 6:0.

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Kevin Kühnert

Kevin Kühnert: Überlastet als SPD-Generalsekretär, Neustart nach Rückzug

von Hasepost Redaktion 15. März 2026

Kevin Kühnert, ehemaliger Generalsekretär der SPD, beschreibt seine Zeit im Parteiamt als belastend und von hohem Kommunikationsdruck geprägt. In einem Gespräch mit dem Magazin "Spiegel" berichtet er von Überforderung durch zahlreiche Termine und der ständigen Erwartung, zu allen Themen Stellung nehmen zu müssen.

„Horror“ an Gremien-Montagen

Kevin Kühnert
Der Kommunikationsdruck habe ihm zugesetzt. Ein Generalsekretär sei per se Generalist, sagte Kühnert dem "Spiegel": "In guten Zeiten heißt das, er hat das Recht, sich zu allem einzulassen. Die Kehrseite der Medaille ist, dass man zu allem etwas sagen muss."

Drei Jahre im Amt während der Ampelregierung

Das Amt des Generalsekretärs hatte Kühnert während der Ampelregierung unter Olaf Scholz (SPD) rund drei Jahre lang inne. "Die Ampeljahre, in denen ich dieses Amt hatte, sind bilderbuchartig dafür gewesen, wie man dann zur Flipperkugel der Entwicklung wird", sagte Kühnert dem "Spiegel". Er habe gehört, dass er nicht mehr bissig genug sei, "und das stimmte ja auch", sagte der heute 36-Jährige dem Magazin. Im Herbst 2024 hatte Kühnert überraschend seinen Rücktritt verkündet.

Rückkehr in unterschiedlichen Rollen

Nach längerer Auszeit ist Kühnert in verschiedenen Rollen zurück. Er schreibt eine Kolumne für den "Rolling Stone", wurde in die Rentenkommission des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) berufen, ist Gastgeber des Berliner Talk-Formats "Missverstehen Sie mich richtig" und arbeitet als Lobbyist für die Bürgerbewegung "Finanzwende", die sich für ein gerechtes Steuer- und Finanzsystem einsetzt. Die Rückkehr in ein politisches Amt will Kühnert nicht ausschließen.

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Mario Voigt

Voigt fordert wegen Energiepreiskrise Aussetzung der CO2-Abgabe

von Hasepost Redaktion 15. März 2026

Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt fordert angesichts steigender Energiepreise im Zuge der Iran-Krise eine befristete Aussetzung der CO2-Abgabe. Der CDU-Politiker warnt vor zusätzlichen Belastungen für Verbraucher und sieht die Politik in der Pflicht, flexibel auf die aktuelle Lage zu reagieren.

Voigt fordert Aussetzen der CO2-Abgabe

Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt hat angesichts der Energiepreiskrise im Zuge der Iran-Krise eine befristete Aussetzung der CO2-Abgabe vorgeschlagen. „Gerade die CO2-Abgabe verteuert den Sprit um rund 15 Cent, und deswegen sollte man jetzt gerade in dieser Energiepreiskrise diese Belastung nicht noch weiter erhöhen“, sagte der CDU-Politiker dem Portal Politico (Quelle: Politico).
Voigt plädierte dafür, die CO2-Abgabe so lange auszusetzen, wie die Energiepreise auf hohem Niveau bleiben. „Solange die Preise so hoch sind, sollten wir die CO2-Abgabe aussetzen“, sagte er dem Portal Politico (Quelle: Politico).

Entlastung für Verbraucher im Mittelpunkt

Die Menschen dürften nach den Worten von Voigt nicht den Eindruck bekommen, dass steigende Energiepreise einfach hingenommen würden. „Da braucht es jetzt Pragmatismus und eine befristete Aussetzung der CO2-Abgabe“, sagte er gegenüber Politico (Quelle: Politico).
Die Einnahmen aus der CO2-Abgabe fließen derzeit in den Klima- und Transformationsfonds. Voigt schlug vor, dafür geplante Investitionen gegebenenfalls zu verschieben. „Das Geld der CO2-Abgabe fließt ja in diesen Transformationsfonds. Insofern kann man zukünftige Investitionen vielleicht weniger tätigen, aber ich glaube, das Geld jetzt im Portemonnaie der Leute zu haben, ist eigentlich der richtige Weg“, sagte er dem Portal Politico (Quelle: Politico).

Warnung vor politischen Folgen

Zugleich warnte Voigt vor den Folgen, wenn die Politik nicht auf die steigenden Energiepreise reagiert. „Wenn wir nicht begreifen, dass durch diese geopolitischen Krisen und das Steigen der Energiepreise wir uns nicht in normalen Zeiten befinden und deswegen Flexibilität brauchen, dann profitieren die Vereinfacher“, sagte Voigt mit Blick auf die AfD dem Portal Politico (Quelle: Politico).

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15. März 2026 0 Kommentare
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Robin Meißner (VfL Osnabrück) jubelt.

Tabellenführung ausgebaut: VfL Osnabrück besiegt Mannheim klar mit 4:1

von Maurice Guss 15. März 2026

Der VfL Osnabrück bleibt in der 3. Liga auf Erfolgskurs. Mit einem 4:1-Heimsieg gegen den SV Waldhof Mannheim bauten die Lila-Weißen am Samstag ihren Vorsprung auf den Relegationsrang auf sechs Punkte aus. Die Mannschaft von Trainer Timo Schultz überzeugte einmal mehr mit schnellem Umschaltspiel und hoher Effizienz vor dem Tor.

Kopacz bringt den VfL früh in Führung

Bei nassen Bedingungen an der Bremer Brücke erwischte Osnabrück den besseren Start. Schon in der zweiten Minute hätte Lars Kehl nach einer Hereingabe von David Kopacz die Führung erzielen können, setzte den Ball jedoch knapp über das Tor. Kurz darauf belohnten sich die Gastgeber. Ein Distanzschuss von Kehl wurde von Mannheims Torhüter Nijhuis zur Seite abgewehrt, doch Kopacz setzte nach und traf aus spitzem Winkel zum 1:0 (12. Spielminute).

Osnabrück blieb mit seinem schnellen Umschaltspiel gefährlich. Badjie verfehlte das Tor nach einem Konter nur knapp (24.), während Mannheim trotz ordentlicher Spielanteile kaum zu klaren Abschlüssen kam. Kurz vor der Pause wurde es dennoch einmal brenzlig, als Diego Michel nach einer unübersichtlichen Situation im Strafraum knapp am Tor vorbeischoss (40.). Mit der knappen Führung ging es in die Kabinen.

Effizienter VfL entscheidet das Spiel

Auch nach dem Seitenwechsel schlug Osnabrück früh zu. Nach einer Umschaltsituation verlagerte Kehl den Ball auf Robin Meißner, der sich die Kugel vorlegte und zum 2:0 ins linke Eck einschob (54.). Die Gäste bemühten sich um eine Antwort, doch der VfL blieb die gefährlichere Mannschaft. In der 69. Minute sorgte Meißner für die Vorentscheidung: Nach einem Ballgewinn schickte Kehl den Stürmer steil, der zunächst am Torhüter scheiterte, ehe der Ball von seinem Schienbein zum 3:0 ins Netz sprang.

Mannheim spielte weiterhin mutig nach vorne, lief jedoch immer wieder in Konter. Einen davon nutzten die Osnabrücker erneut: Tony Rudy Lesueur setzte sich auf dem rechten Flügel durch und flankte an den langen Pfosten, wo Robin Fabinski per Kopf zum 4:0 traf (84.). Kurz vor dem Ende gelang Mannheim noch der Ehrentreffer. Nach einem Steckpass von Julian Rieckmann blieb Felix Lohkemper frei vor Lukas Jonsson cool und schob den Ball zum 4:1-Endstand durch die Beine des Torhüters (90.+4).

Der VfL Osnabrück nutzt damit die Patzer der Konkurrenz aus Cottbus und Duisburg konsequent aus und baut seinen Vorsprung auf den Relegationsplatz weiter aus. Zwar hielten die Mannheimer über weite Strecken gut mit, doch die Effizienz der Hausherren vor dem Tor sorgte letztlich für ein deutliches Ergebnis.

15. März 2026 0 Kommentare
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