Der frühere SPD-Bundeskanzler Olaf Scholz soll eine neue Kommission zur Zukunft der Entwicklungspolitik leiten. Das Gremium mit rund 20 Mitgliedern aus Ländern des Globalen Südens und des Nordens geht auf eine Vereinbarung von Union und SPD im Koalitionsvertrag zurück und soll Ende Juni in Hamburg offiziell vorgestellt werden.
Scholz soll Vorsitz übernehmen
Der ehemalige SPD-Bundeskanzler Olaf Scholz soll die Leitung einer Kommission zur Zukunft der Entwicklungspolitik übernehmen. Das berichtet der „Tagesspiegel“ unter Berufung auf „Regierungskreise“. Zwar müssten die letzten Details zur genauen Aufgabenbeschreibung und Zusammensetzung noch geklärt werden, die Personalie Scholz sei jedoch gesetzt, heißt es in dem Bericht.
Gremium mit internationaler Besetzung
Das Gremium, dem Scholz vorstehen soll, wird etwa 20 Mitglieder aus Ländern des Globalen Südens wie des Nordens haben. Als Vorbild dient eine entsprechende Gruppe, die der frühere Bundeskanzler Willy Brandt Ende der siebziger Jahre leitete.
Vereinbarung im Koalitionsvertrag
Die neue Kommission geht auf eine Vereinbarung von Union und SPD in ihrem Koalitionsvertrag zurück, um „die bilateralen Beziehungen zu den Ländern des Globalen Südens intensivieren“ zu können. Offiziell präsentiert werden sollen Scholz und sein Team auf einer Nachhaltigkeitskonferenz Ende Juni in seiner Heimatstadt Hamburg.
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