Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat bei einem Treffen mit dem senegalesischen Präsidenten Bassirou Diomae Faye im Kanzleramt den Reformkurs der Regierung in Dakar gewürdigt. Er stellte dabei eine wachsende Bereitschaft deutscher Unternehmen heraus, in Senegal zu investieren, und sagte der senegalesischen Seite Unterstützung der Bundesregierung zu.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) betonte bei dem Treffen am Dienstag die positive Entwicklung des westafrikanischen Landes. „Senegal hat sich erfreulich positiv entwickelt in den letzten Jahren“, sagte Merz nach Angaben der Bundesregierung. Es gebe immer mehr deutsche Unternehmen, die am senegalesischen Markt aktiv werden wollten. „Wir wollen das als Bundesregierung unterstützen.“
Unterstützung für Reformkurs in Dakar
Merz bezeichnete Senegal als ein „dynamisches Land“ mit einer sehr jungen Bevölkerung, die Perspektiven brauche. „Hier setzen wir unsere Instrumente der Außenwirtschaftsförderung und der Entwicklungszusammenarbeit an.“ Deutschland fördere Investitionen und Ausbildung für zukunftsträchtige Berufe, hieß es weiter.
Investitionen bräuchten aber auch stabile Rahmenbedingungen, unterstrich der Kanzler. Er begrüße die bisherigen Reformen der senegalesischen Regierung wie zum Beispiel ein neues Investitionsgesetz. „Gleichzeitig möchte ich Sie zu weiteren Schritten in diese Richtung ermutigen“, fügte Merz in Richtung seines Gastes hinzu.
Wirtschaftliche Zusammenarbeit und bestehende Abkommen
Senegal gehört zu den Partnerländern der unter der deutschen G20-Präsidentschaft 2017 initiierten Initiative „Compact With Africa“ zur wirtschaftlichen Entwicklung auf dem afrikanischen Kontinent. Das Handelsvolumen beider Länder liegt bei rund 270 Millionen Euro, wobei Exporte nach Senegal deutlich überwiegen. Bereits seit 1966 gibt es ein deutsch-senegalesisches Investitionsschutzabkommen.
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