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Startseite Deutschland & die WeltLinkspartei fordert Ersatzfeiertage, Union warnt vor Wirtschaftsschäden
Deutschland & die Welt

Linkspartei fordert Ersatzfeiertage, Union warnt vor Wirtschaftsschäden

von Hasepost Redaktion 17. Dezember 2025
von Hasepost Redaktion 17. Dezember 2025
Jan van Aken (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Weil 2026 mehrere gesetzliche Feiertage auf ein Wochenende fallen, fordert Linksparteivorsitzender Jan van Aken Ersatzfeiertage unter der Woche. Unterstützung findet der Vorschlag jedoch nicht bei der Union: Aus der Mittelstands- und Wirtschaftsunion kommt deutliche Kritik, unter Verweis auf wirtschaftliche Schäden durch zusätzliche arbeitsfreie Tage.

Linken-Chef fordert Ersatzfeiertage

Linksparteivorsitzender Jan van Aken fordert angesichts der Feiertagskonstellation im Jahr 2026 zusätzliche freie Tage. „Die Menschen in diesem Land werden um ihre verdiente Freizeit betrogen. Und das darf so nicht stehen bleiben“, sagte van Aken dem „Tagesspiegel“. Konkret fallen im kommenden Jahr der Tag der Deutschen Einheit und der zweite Weihnachtsfeiertag auf einen Samstag, und auch der Reformationstag und Allerheiligen fallen auf ein Wochenende. Für Beschäftigte bedeute das mehr Arbeit und weniger Pause, beklagte van Aken.

Van Aken plädiert deshalb dafür, Feiertage, die auf ein Wochenende fallen, unter der Woche nachzuholen. „Fällt ein gesetzlicher Feiertag auf ein Wochenende, dann muss ein Ersatztermin her – unter der Woche, für alle“, sagte er dem „Tagesspiegel“. Dies sei keine grundlegende Neuerung, betonte er, sondern in anderen Ländern bereits üblich. Es handele sich nicht um eine Revolution, „sondern in Ländern wie Australien, Belgien oder Spanien längst Standard“, so van Aken.

Kritik aus der Union

Scharfe Kritik an dem Vorstoß der Linken kommt aus der Union. Vorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) Gitta Connemann bezeichnete den Vorschlag gegenüber dem „Tagesspiegel“ als realitätsfern. „Jetzt über das Nachholen von Feiertagen zu sinnieren, ist abstrus. Die Zeche würden der Mittelstand und der Standort Deutschland zahlen“, sagte Connemann.

Zur Begründung verwies Connemann auf die wirtschaftlichen Folgen zusätzlicher arbeitsfreier Tage. Ein Feiertag stehe für einen Produktionsausfall von 8,6 Milliarden Euro, sagte sie dem „Tagesspiegel“. „Wird weniger produziert, sinkt das ohnehin zu niedrige Wirtschaftswachstum. Deutschland kann sich keine Feiertags-Mentalität leisten“, so Connemann. Um den Wohlstand zu erhalten, müsse in Deutschland mehr gearbeitet werden.

Streit um Freizeit und Wirtschaftsleistung

Damit prallen zwei Sichtweisen aufeinander: Van Aken sieht Beschäftigte durch die Feiertagslage 2026 benachteiligt und fordert für sie Ersatzfeiertage unter der Woche. Connemann warnt hingegen vor zusätzlichen Belastungen für Mittelstand und Wirtschaftsstandort und hebt die Bedeutung von mehr Arbeit zur Sicherung des Wohlstands hervor. Beide äußerten sich mit ihren Positionen gegenüber dem „Tagesspiegel“.

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Hasepost Redaktion

Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.

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