Der designierte Linken-Vorsitzende Luigi Pantisano hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in einem Interview mit der „Bild“ scharf attackiert. Pantisano warf der Union vor, „faschistische Politik“ zu betreiben, und rückte sie damit in die Nähe der AfD. Zugleich kündigte er einen konfrontativen Oppositionskurs gegen die Bundesregierung an und erklärte, Ziel der Linken sei es, „die Faschisten von der Macht fernzuhalten“.
Pantisano rückt Union in Nähe des Faschismus
Der designierte Linken-Vorsitzende Luigi Pantisano hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) scharf kritisiert und der Union vorgeworfen, „faschistische Politik“ zu machen. Mit Blick auf mögliche Kooperationen mit der Union nach den anstehenden Landtagswahlen in Ostdeutschland sagte Pantisano der „Bild“: „Letztlich gibt es auch gerade gar keinen Unterschied zwischen der CDU, die faschistische Politik macht, der AfD oder den Faschisten selbst.“ Ziel der Linken sei es, „die Faschisten von der Macht fernzuhalten“.
Angekündigter Oppositionskurs gegen Bundesregierung
Pantisano, der am Samstag zum Nachfolger des scheidenden Parteivorsitzenden Jan van Aken gewählt werden soll, kündigte in dem Interview mit der „Bild“ einen scharfen Oppositionskurs gegen die Bundesregierung an. Er wolle dazu beitragen, „dass Friedrich Merz Angst hat vor uns Linken“. Die Partei wolle Arbeiter organisieren und gegen die Politik der Bundesregierung mobilisieren.
Persönliche Angriffe auf Bundeskanzler Merz
In seinen Äußerungen gegenüber der „Bild“ griff Pantisano den Bundeskanzler auch persönlich an. „Ich finde es auch unerhört, dass ein Versager wie Friedrich Merz, der praktisch selbst der unbeliebteste Kanzler seit Jahren ist, meint, denjenigen, die hart arbeiten, die aufstehen, die als Postbote arbeiten, vorzuschreiben, was sie zu tun haben“, so Pantisano weiter.
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