Nach dem unerwarteten Wahlerfolg von Cem Özdemir in Baden-Württemberg ruft Renate Künast ihre Partei zu Geschlossenheit auf. Die Grünen-Politikerin warnt vor einem Richtungsstreit und mahnt, den Erfolg inhaltlich zu nutzen, statt innerparteiliche Auseinandersetzungen zu führen.
Künast warnt vor innerparteilicher Debatte
Renate Künast
Stattdessen solle die Partei den gestärkten Einfluss von Cem Özdemir konstruktiv nutzen. „Dass Cem Özdemir sich mit seinen Positionen nun auch bundespolitisch einbringen wird, damit müssen wir im Sinne produktiver Spannung umgehen“, sagte Künast dem „Stern“ (Quelle: „Stern“).
Lehren aus dem Erfolg in Baden-Württemberg
Aus Sicht von Künast lässt sich aus dem Wahlerfolg in Baden-Württemberg eine zentrale Lehre ziehen. Cem Özdemir habe „herausragend gezeigt, dass es nicht reicht, darüber zu reden, dass man sich Gedanken um das ganze Land macht, sondern dass man das inhaltlich füllen muss“, so Künast dem „Stern“ (Quelle: „Stern“).
Daraus leite sich ein Anspruch an alle Vertreter der Partei ab. „Das müsse sich jeder Grüne immer fragen: ‚Repräsentiere ich auf theoretische Art und Weise – oder tue ich das auch praktisch?‘“, sagte Künast dem „Stern“ (Quelle: „Stern“). Die Probleme seien in jedem Bundesland andere, betonte sie.
Spielräume für Kandidaten
Künast fordert, den jeweiligen Spitzenvertretern in den Ländern ausreichend Freiheiten zu gewähren. „Wir müssen unseren Kandidaten immer den Raum lassen, sich anzubieten fürs ganze Land“, sagte sie dem „Stern“ (Quelle: „Stern“). Aus ihrer Sicht müsse die Partei dabei auch den Anspruch haben, weiter zu wachsen: „Wir haben ja nichts davon, wenn wir klein sind“, so Künast gegenüber dem „Stern“ (Quelle: „Stern“).
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