Der neue FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki hat die Teilnahme von AfD-Bundestagsabgeordneten am Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg scharf kritisiert. Er wirft der AfD vor, außenpolitische Initiativen lediglich zur innenpolitischen Profilierung zu nutzen und keinen erkennbaren Beitrag zu deutschen Interessen zu leisten.
Kritik an AfD-Auftritt in Sankt Petersburg
Wolfgang Kubicki, neuer FDP-Vorsitzender, zeigt sich empört über die Teilnahme von AfD-Bundestagsabgeordneten am Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg. Die AfD inszeniere Außenpolitik wie ein Laientheater, sagte Kubicki dem „Spiegel“. In Wahrheit gehe es jedoch vor allem um innenpolitische Profilierung.
Kein Nutzen für deutsche Interessen
Dieser Besuch solle als pragmatische Realpolitik erscheinen, bringe aber weder wirtschaftlich noch friedenspolitisch einen erkennbaren Nutzen, so Kubicki. „Wem er auch nützen mag – den deutschen Interessen jedenfalls nicht.“, sagte Kubicki dem „Spiegel“.
Spöttischer Vergleich
Die AfD-Abgeordneten könnten ebenso gut eine Teestunde in der Tundra abhalten – auf den Weltfrieden hätte das vermutlich denselben Effekt, sagte der FDP-Chef dem „Spiegel“.
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