USA und Iran haben in der zweiten Nacht in Folge wechselseitig militärische Angriffe geflogen. Während der Iran die Straße von Hormus für vollständig gesperrt erklärt und von Angriffen auf Handelsschiffe spricht, dementieren die USA diese Darstellung. Beide Seiten werfen sich Verstöße vor, zugleich wird von laufenden diplomatischen Bemühungen zur Entschärfung des Konflikts berichtet.
Gegenseitige Angriffe und widersprüchliche Angaben zur Straße von Hormus
In der zweiten Nacht in Folge haben die USA und der Iran gegenseitige militärische Angriffe durchgeführt. Die iranische Militärführung erklärte, dass die Straße von Hormus vollständig gesperrt sei und Schiffe, die versuchen würden, die Meerenge zu passieren, angegriffen würden. Zudem teilte die Militärführung mit, zwei Schiffe seien bereits beschossen worden.
Die USA dementierten diese Angaben und sagten, dass Handelsschiffe weiterhin die Straße von Hormus passierten. Konkrete Angaben zu betroffenen Reedereien oder Routen wurden in den vorliegenden Meldungen nicht gemacht.
US-Angriffe im Iran und Vorwürfe gegen Teheran
US-Präsident Donald Trump warf dem Iran einen schweren Bruch der geltenden Waffenruhe vor. Er drohte mit weiteren Bombardierungen, sollte Teheran kein Rahmenabkommen zur Beendigung des Krieges unterzeichnen.
Das US-Militär hatte zuvor auf Trumps Befehl hin Ziele im Iran angegriffen, darunter mit Dutzenden Tomahawk-Marschflugkörpern. Iranische Staatsmedien berichteten von Explosionen in mehreren Hafenstädten entlang der Südküste sowie in der Nähe der Hauptstadt Teheran.
Konkrete Angaben zu Schäden oder möglichen Opfern lagen in den vorliegenden Meldungen nicht vor. Die Art der angegriffenen Ziele wurde ebenso wenig näher beschrieben.
Angriffe der Revolutionsgarden und Hinweis auf Diplomatie
Die iranischen Revolutionsgarden meldeten Angriffe auf US-Stützpunkte in Bahrain und Kuwait. Insgesamt seien 18 Ziele angegriffen worden.
Die USA wiesen die iranischen Angaben zurück und erklärten, dass die nächtlichen Einsätze der Selbstverteidigung dienten. Trotz der militärischen Auseinandersetzungen gibt es nach den vorliegenden Informationen weiterhin diplomatische Bemühungen, den Konflikt zu entschärfen.
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