Der iranische Präsident Massud Peseschkian hat angekündigt, die Angriffe seines Landes auf Nachbarstaaten zu begrenzen. Künftig sollen demnach keine Raketen mehr auf Staaten in der Region abgefeuert werden, sofern von dort kein Angriff auf den Iran ausgeht. Zugleich entschuldigte sich Peseschkian bei den betroffenen Nachbarländern, blieb gegenüber Israel und den USA jedoch bei einer kämpferischen Rhetorik.
Ankündigung im Staatsfernsehen
Im iranischen Staatsfernsehen erklärte Präsident Massud Peseschkian am Samstag, dass keine weiteren Angriffe auf Nachbarländer ausgeführt und keine Raketen abgefeuert werden sollen, es sei denn, ein Angriff auf den Iran gehe von diesen Ländern aus. Die Erklärung wurde vom iranischen Staatsfernsehen übertragen.
Peseschkian entschuldigte sich bei den Nachbarländern, die vom Iran angegriffen wurden. Seit Beginn des Krieges mit Israel und den USA sollen bei iranischen Angriffen in den Golfstaaten 13 Menschen getötet worden sein, darunter ein elfjähriges Mädchen in Kuwait.
Kämpferische Worte an Israel und die USA
Mit Blick auf Israel und die USA zeigte sich Peseschkian kämpferisch. Er sagte im iranischen Staatsfernsehen, dass „die Feinde ihren Wunsch nach der Kapitulation des iranischen Volkes mit ins Grab nehmen“ müssten.
Appell an die Golfstaaten und anhaltende Spannungen
Der Präsident rief die Golfstaaten dazu auf, nicht zum „Spielball des Imperialismus“ zu werden, und warnte sie davor, iranisches Territorium anzugreifen. Unklar blieb, ob die Ankündigung des Präsidenten sofort in Kraft treten soll, da nach seiner Ansprache weiterhin Abfangaktionen über den Vereinigten Arabischen Emiraten stattfanden und in Bahrain Sirenenalarm ertönte.
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