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Startseite Deutschland & die WeltHurrikan Melissa trifft Jamaika: Kategorie 5, Rekordsturm
Deutschland & die Welt

Hurrikan Melissa trifft Jamaika: Kategorie 5, Rekordsturm

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 28. Oktober 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 28. Oktober 2025
Karibik (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Hurrikan „Melissa“ hat am Dienstagnachmittag (Ortszeit) Jamaika als Sturm der höchsten Kategorie 5 erreicht und zieht mit großer Zerstörungskraft über den Inselstaat. Das Amt der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) spricht von einem „Jahrhundertsturm“. Der Wirbelsturm bringt extrem niedrigen Luftdruck, Orkanböen und heftige Regenfälle, während er sich nur langsam fortbewegt. Behörden warnen vor Überflutungen, Erdrutschen und Sturmfluten.

Kategorie-5-Sturm über Jamaika

Das Amt der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) spricht von einem „Jahrhundertsturm“: „Melissa“ ist der stärkste auf Jamaika registrierte Hurrikan seit Beginn der Aufzeichnungen und gehört zu den stärksten jemals im Atlantik gemessenen – er ist zudem der stärkste Tropensturm weltweit im Jahr 2025. Der Hurrikan weist einen extrem niedrigen Luftdruck von nur 892 Millibar auf, niedriger als der Luftdruck von Hurrikan Katrina im Jahr 2005. Durch den niedrigen Luftdruck strömt die Luft mit größerer Kraft nach innen und nach oben, was stärkere Winde zur Folge hat. Im Innern des Sturms werden anhaltende Windgeschwindigkeiten von bis zu 300 Kilometern pro Stunde beobachtet.

Besonders zerstörerisch könnte „Melissa“ werden, weil der Hurrikan nur sehr langsam vorankommt. Je länger er über einem Gebiet verweilt, desto größer fallen die Regenmengen aus. In den Bergen werden Niederschläge von bis zu einem Meter erwartet, mit der Gefahr katastrophaler Sturzfluten und Erdrutsche. In Küstennähe zur Südküste sind Sturmfluten von bis zu vier Metern möglich. Einige Regionen sind bereits überflutet, die Behörden warnen zudem vor Krokodilen.

Außergewöhnliche Verstärkung und Ursachen

Der Hurrikan hatte in kurzer Zeit sehr schnell an Stärke gewonnen – ein Phänomen, das bislang erst selten beobachtet wurde. Meteorologen führen dies unter anderem auf außergewöhnlich warme Meerestemperaturen zurück, die dem Sturm viel Energie liefern. Die Weltmeere nehmen rund 90 Prozent der zusätzlichen Wärme des menschengemachten Klimawandels auf.

Schutzempfehlungen und Lage der Infrastruktur

Das National Hurricane Center und das Central Pacific Hurricane Center empfehlen den 2,8 Millionen Bewohnern Jamaikas, so viele Wände wie möglich zwischen sich und der Außenwelt zu bringen. Am sichersten seien Räume ohne Fenster, die vor umkippenden Bäumen geschützt sind. Als zusätzlicher Schutz wird nahegelegt, sich mit Matratzen zu bedecken und einen Helm zu tragen. Insgesamt 880 Notunterkünfte stehen bereit. Bereits vor Eintreffen des Sturms hatten laut dem Landesenergieministerium 240.000 Haushalte keinen Strom mehr, vielerorts ist das Internet ausgefallen.

„Melissa“ soll auf dem Weg über den Inselstaat an Intensität verlieren. Im Anschluss wird erwartet, dass der Hurrikan weiter nach Kuba zieht und dort die Stärke auf Stufe 3 abfällt. Auf dem Karibikstaat Haiti, über den das Zentrum des Sturms nicht ziehen soll, wurden bereits durch die Ausläufer 450 Häuser überflutet und 10 weitere beschädigt.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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