Starkregen, Hagel und Sturmböen sorgen für zahlreiche Einsätze der Feuerwehr.
Am Freitagnachmittag und -abend haben heftige Gewitter weite Teile Deutschlands erfasst. Besonders betroffen waren Thüringen, Sachsen-Anhalt, das Saarland, Baden-Württemberg sowie Teile von Rheinland-Pfalz, Bayern und Mecklenburg-Vorpommern, wie wetteronline.de berichtet. Örtlich sorgten Starkregen, Hagel und Sturmböen für überflutete Straßen, umgestürzte Bäume und zahlreiche Einsätze der Feuerwehr.
Starkregen löst Unfälle und Brände aus
In Thüringen und Sachsen-Anhalt kam es zu heftigem Regen mit Überflutungen von Straßen und Aquaplaning auf Autobahnen, was zu mehreren Unfällen führte. So ereigneten sich etwa auf der A71 zwei Unfälle mit drei leicht Verletzten, und auf der A4 wurde ein Transporterfahrer bei einer Kollision leicht verletzt, wie news.de und br.de übereinstimmend melden. In Winkelhaid bei Nürnberg geriet mutmaßlich nach einem Blitzeinschlag ein Dreifamilienhaus in Flammen, wobei der Schaden auf rund eine Million Euro geschätzt wird, berichtet br.de.
Rekordniederschläge überfluten Sachsen-Anhalt
Die Bewohner konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen, das Haus ist jedoch nicht mehr bewohnbar. In Aschersleben-Mehringen fielen innerhalb einer Stunde 62 Liter Regen pro Quadratmeter, in Naumburg waren es 31 Liter, wie wetteronline.de mitteilt. Auch in Berlin und Brandenburg zog am Nachmittag ein kräftiger Schauer mit Gewittern auf, wobei örtlich Starkregen und stürmische Böen möglich waren.
Gewitter bringen ersehnte Abkühlung
Die Gewitter haben die ersehnte Abkühlung gebracht, sodass das Wochenende deutlich angenehmere Temperaturen mit sich bringt, wie wetteronline.de weiter berichtet. In der Nacht auf Sonntag wird es teils klar, teils bewölkt, später kommen in Teilen Frankens Regen und Gewitter auf, wie br.de mitteilt. Die Tiefstwerte liegen in der Nacht bei 15 bis 11 Grad, in einigen Mittelgebirgen wird es laut DWD etwas frischer.
