Rapper Haftbefehl muss Auftritte absagen – Familie bittet um Verständnis.
Der Rapper Haftbefehl, mit bürgerlichem Namen Aykut Anhan, hat erneut Konzerte abgesagt. Wie sein Bruder Cem Anhan, bekannt als Rapper Capo, am Montag in einem Instagram-Video mitteilte, befindet sich Haftbefehl derzeit unter ärztlicher Aufsicht und müsse sich voll und ganz auf seine Gesundheit konzentrieren. Die Familie habe gemeinsam mit dem Musiker entschieden, die geplanten Auftritte in Düsseldorf und Berlin abzusagen, wie der Spiegel berichtet. Die Familie bat die Fans um Verständnis und betonte, dass die Entscheidung nicht leichtgefallen sei. Man wisse, dass viele enttäuscht seien, doch man bitte, Haftbefehls Situation zu respektieren und ihm die nötige Zeit zu geben. Die Stellungnahme löste innerhalb kurzer Zeit tausende Reaktionen aus, darunter Genesungswünsche von Rap-Kollegen wie PA Sports und Marteria sowie von Fans, wie t-online.de schreibt.
Haftbefehls Drogenbekenntnis in Netflix-Doku
Haftbefehl hatte im Sommer bereits eine Pause wegen gesundheitlicher Probleme angekündigt und sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Zuvor waren mehrere Termine kurzfristig abgesagt worden. In einer Netflix-Dokumentation aus dem Jahr 2025 sprach der Rapper erstmals öffentlich über seine Drogenabhängigkeit und die Folgen seines langjährigen Kokainkonsums. Die Aufmerksamkeit durch die Doku habe ihn zusätzlich belastet, wie die hessenschau berichtet.
Die zentralen Punkte im Überblick
Sein Comeback in Frankfurt am Main Ende September hatte noch Hoffnung auf eine Rückkehr auf die Bühne gemacht. Dort trat er in der Festhalle auf, sang jedoch keinen Song allein, sodass unklar blieb, welchen Anteil er an den Auftritten hatte, wie der Spiegel anmerkt. Die beiden nun abgesagten Konzerte in Düsseldorf und Berlin sollten im Oktober stattfinden. Ob und wann sie nachgeholt werden, ist derzeit offen.
Gesundheitliche Folgen durch Drogenkonsum sichtbar
Die Familie machte keine genaueren Angaben zum Gesundheitszustand des Rappers. Bekannt ist, dass Haftbefehl seit Jahren mit einer schweren Drogenabhängigkeit kämpft und auf frühere Entzüge immer wieder Rückfälle folgten. Beim Konzert in Frankfurt trug er eine Maske, da seine Nase durch den langjährigen Drogenkonsum beschädigt ist, wie t-online.de berichtet.