Was mit riskanten Fahrmanövern begann, endete mit einer mutmaßlichen Sachbeschädigung und einem Polizeieinsatz: In Osnabrück ist ein Fahrschulfahrzeug Ziel eines aggressiven Zwischenfalls geworden. Die Polizei sucht Zeugen.
Überholt, ausgebremst und bedroht
Der Vorfall ereignete sich bereits am 29. Mai gegen 15:15 Uhr im Bereich Wesereschstraße und Schützenstraße. Nach bisherigen Erkenntnissen war ein Fahrschulauto auf der Wesereschstraße unterwegs, als es von einem schwarzen Pkw – vermutlich einem VW Passat Kombi mit Osnabrücker Kennzeichen – überholt wurde. Im weiteren Verlauf soll der Fahrer des dunklen Fahrzeugs die Vorfahrt anderer Verkehrsteilnehmer missachtet haben. An einer roten Ampel machten die Insassen des Fahrschulwagens per Hupsignal auf das Fahrverhalten aufmerksam. Daraufhin nahm die Situation offenbar eine aggressive Wendung.
Mehrfache Konfrontation auf offener Straße
Nachdem das Fahrschulauto den zunächst stehen gebliebenen Pkw überholt hatte, soll dieser erneut vorbeigefahren sein und das Fahrschulfahrzeug ausgebremst haben. Drei Personen – zwei Männer und eine Frau – stiegen aus dem Wagen aus, traten gegen das Fahrschulauto und beleidigten die Insassen.
Doch damit war der Vorfall noch nicht beendet: In der Schützenstraße wurde das Fahrschulauto erneut gestoppt. Wieder stiegen die drei Personen aus. Nach bisherigen Erkenntnissen beschädigte die Frau diesmal mit einem Messer den vorderen rechten Reifen, indem sie ihn aufschlitzte. Anschließend flüchteten die Beteiligten mit dem schwarzen Pkw.
Polizei bittet um Hinweise
Die Polizei Osnabrück ermittelt wegen Sachbeschädigung, Nötigung im Straßenverkehr sowie weiterer möglicher Straftaten. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zum Fahrzeug, zu den Insassen oder zum Fluchtweg geben können, werden gebeten, sich unter 0541/327-2515 oder 0541/327-2533 bei der Polizei Osnabrück zu melden.
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