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Startseite Deutschland & die WeltEU-Zulassung bremst Innovation bei neuartigen Lebensmitteln aus
Deutschland & die Welt

EU-Zulassung bremst Innovation bei neuartigen Lebensmitteln aus

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 28. Juli 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 28. Juli 2025
Foto: dts
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Deutsche Food-Start-ups und Investoren kritisieren das EU-Zulassungsverfahren für neuartige Lebensmittel als zu langsam, innovationsfeindlich und undurchsichtig. Sie sehen darin einen erheblichen Wettbewerbsnachteil und warnen vor dem drohenden Verlust von Innovationskraft sowie Arbeitsplätzen in Europa. Branchenvertreter fordern daher eine Reform des Verfahrens und verweisen auf internationale Vorbilder.

Kritik am EU-Zulassungsverfahren für neuartige Lebensmittel

Patrick Noller vom Berliner Start-up-Investor Foodlabs bezeichnete das aktuelle EU-Zulassungsverfahren für neuartige Lebensmittel gegenüber dem „Spiegel“ als „Albtraum“. Laut Patrick Noller sei es in der EU mittlerweile „einfacher, ein Medikament zuzulassen als ein neues Lebensmittel“. Das Verfahren passe „überhaupt nicht mehr zur heutigen Innovationsgeschwindigkeit“, insbesondere im Vergleich zu den USA oder asiatischen Märkten. Viele Unternehmen erwägten daher laut Patrick Noller, ins Ausland abzuwandern. Dadurch drohten Innovationskraft und Arbeitsplätze in Europa verloren zu gehen.

Auch Ivo Rzegotta vom Thinktank Good Food Institute (GFI Europe) sieht die europäische Wettbewerbsfähigkeit in Gefahr. „Für die EU wäre es eine vertane Chance, in dieser Industrie keine Führungsrolle zu übernehmen“, äußerte Ivo Rzegotta laut „Spiegel“. Start-ups im Lebensmittelbereich hätten derzeit in der EU einen „klaren“ Wettbewerbsnachteil. Die Gemeinschaft drohe nach der Solar- und der Chipindustrie beim nächsten zukunftsträchtigen Milliardenmarkt den Anschluss zu verlieren.

Langwierige Verfahren und fehlende Transparenz

Seit 1997 legt die Novel-Food-Verordnung die Zulassung „neuartiger Lebensmittel“ in der EU fest. Branchenvertreter bemängeln jedoch die Umsetzung. „Die Regelung ist kompliziert, langwierig und viel zu intransparent“, sagte Christian Dammann, Chief Technical Officer der Firma Bluu Seafood, die im Bioreaktor sogenannten kultivierten Fisch herstellt.

Philip Tigges, Managing Director des Hamburger Start-ups Infinite Roots, kritisierte gegenüber dem „Spiegel“: „Wir reichen seit Jahren ein wissenschaftliches Dossier nach dem anderen bei den Behörden ein, ohne wirklich voranzukommen.“ Der Prozess sei „sehr frustrierend“. Sein Unternehmen züchtet das Wurzelgeflecht von Pilzen in Fermentern, um alternative Lebensmittel herzustellen.

Auch Raffael Wohlgensinger, Gründer und CEO der Firma Formo aus Berlin, äußerte sich kritisch: „Wir haben unsere Technologie hier entwickelt, aber wir müssen jetzt schnell kommerzialisieren; jeder Monat, den wir warten, kostet uns wertvolle Zeit und Kapital.“ Formo startete 2019 mit dem Ziel, Milchproteine wie Kasein biotechnologisch zu erzeugen und daraus Käsealternativen zu entwickeln.

Forderung nach Reformen und Experimentierklauseln

Die betroffenen Start-ups fordern ein „Sandbox-Programm“ nach niederländischem Vorbild. Dort dürfen Produkte zeitlich begrenzt und behördlich überwacht testweise an Verbraucher abgegeben werden, während das eigentliche Novel-Food-Zulassungsverfahren läuft. In Deutschland könne laut den Unternehmen die Bundesregierung mit dem geplanten Reallabore-Gesetz nachziehen.

Von Formo heißt es hierzu: „Binnen Monaten“ ließe sich über eine sogenannte Experimentierklausel „ein rechtssicherer, niedrigschwelliger Pilotraum“ für das Testen neuartiger Lebensmittel schaffen, mit „starker Signalwirkung für Industrie und Investoren“.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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