Beamte der EU-Kommission haben in Brüssel vor schweren humanitären Folgen der Kriegsführung Israels und der USA in Iran gewarnt. In einer vertraulichen diplomatischen Korrespondenz, über die „Spiegel“ und das ARD-Magazin Report Mainz berichten, kritisieren sie insbesondere die Auswirkungen der Luftangriffe auf die Zivilbevölkerung.
Warnungen in vertraulicher Sitzung
Beamte der Abteilung für humanitäre Hilfe der EU-Kommission äußerten ihre Bedenken den Berichten zufolge am Mittwoch in Brüssel in einer Runde mit europäischen Diplomaten. In einem Protokoll der Sitzung wird die Einschätzung wörtlich so wiedergegeben: „Luftschläge erfolgten nicht präzise, träfen dicht besiedelte Bevölkerungsgebiete, mit steigenden zivilen Opferzahlen (Schulen, Gesundheitseinrichtungen).“ Als Quellen für diese Darstellung werden der „Spiegel“ und das ARD-Magazin Report Mainz genannt.
Zunehmende Belastung für die Zivilbevölkerung
Nach den vorliegenden diplomatischen Korrespondenzen verschärfen die Luftschläge auf Iran eine bereits brisante sozioökonomische Lage weiter. Die Beamten der EU-Kommission sehen demnach insbesondere die Folgen für Zivilisten, Schulen und Gesundheitseinrichtungen als gravierend an, wie aus den von „Spiegel“ und Report Mainz ausgewerteten Unterlagen hervorgeht.
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