Extreme Wärmebelastung: Bis zu 38 Grad in Süd und Mitte erwartet
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für weite Teile Deutschlands eine amtliche Hitzewarnung herausgegeben. Besonders betroffen sind Regionen in der Mitte, im Süden und Osten des Landes, wo die gefühlte Temperatur am frühen Nachmittag auf über 32 Grad steigen soll, wie die Süddeutsche Zeitung unter Berufung auf den DWD berichtet. In Bayern und Baden-Württemberg werden sogar Höchstwerte von bis zu 38 Grad erwartet.
Hitze-Höhepunkt am Montag mit Gewittergefahr
Abkühlung soll es erst in der zweiten Wochenhälfte geben, wenn Gewitter die Hitze verdrängen. In Nordrhein-Westfalen wird der Montag voraussichtlich der heißeste Tag der Woche mit Temperaturen zwischen 31 und 36 Grad, wobei ab dem Nachmittag die Gewittergefahr steigt. Dabei sind auch Starkregen, Hagel und Sturmböen möglich, wie die Süddeutsche weiter mitteilt.
Sommer 2026 könnte Rekordjahr werden
Die Hitzewarnung gilt laut DWD von 11.00 bis 19.00 Uhr, ausgenommen sind einzelne Gebiete im Norden und Nordwesten. t-online.de zitiert den Meteorologen Dominik Jung, der den Sommer 2026 bereits jetzt als „historisch“ einstuft. Mit einer durchschnittlichen Temperatur von 19,3 Grad liege er knapp unter dem Rekordwert von 19,7 Grad aus dem Jahr 2003.
Schwergewitter drohen mit Orkanböen und Hagel
Sollte die erste Augustwoche wie erwartet heiß bleiben, könnte der Rekord von 2003 sogar gebrochen werden. Neben der Hitze warnt der DWD für Dienstag und Mittwoch vor einer „markanten Schwergewitterlage“ mit lokalen Gewittern, Starkregen und Orkanböen. Auch Hagelkörner von bis zu drei Zentimetern Größe seien nicht ausgeschlossen.