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Startseite AktuellDrei Fragen, die Sie vor der Kommunalwahl stellen sollten: Theatersanierung
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Drei Fragen, die Sie vor der Kommunalwahl stellen sollten: Theatersanierung

von Heiko Pohlmann 13. August 2021
von Heiko Pohlmann 13. August 2021
Osnabrücker FDP will auch den Landkreis an den Kosten für das Theater beteiligen
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Am 12. September ist Kommunalwahl. Neben einigen Newcomern, wie „Die Partei“ oder „Volt“, bewerben sich vor allem viele bereits bekannte Gesichter und Parteien darum, wieder die Geschicke der Hansestadt lenken zu dürfen.

Aber haben diese oft auch als „Feierabendpolitiker“ belächelten ehrenamtlichen Ratsmitglieder ihren Job in der Vergangenheit auch gut gemacht?

Drei Fragen zur Kommunalpolitik, gesammelt von Heiko Pohlmann.

Bevor am Samstag wieder zahlreiche Tapezier- und Campingtische in der Innenstadt aufgestellt werden, an denen Lokalpolitiker sich den Fragen der Bürger stellen und Prospekte und Luftballons verteilen, sind hier drei Beispiele für die Arbeit des Stadtrats in den vergangenen Jahren, die Fragen offen lassen, die gestellt werden sollten.

Frage 2: Wer soll die rund 80 Millionen Euro kostende Theatersanierung bezahlen?

Gleich vorweg: (80 Millionen Euro sollte die Sanierung des maroden Stadttheaters nach Zahlen aus dem Jahr 2018 kosten.
Soweit bekannt, wurde diese Summe bislang noch nicht an die inzwischen galoppierende Preissteigerung im Bau- und Handwerkermarkt angepasst.

Ratsmitglieder gingen bei Theater-Debatte lieber aufs Klo

 

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Ein Beitrag geteilt von Hasepost (@hasepost) am Mär 12, 2019 um 12:34 PDT


Aber auch sonst scheint nicht viel passiert zu sein. In einer Ratssitzung vor knapp 2,5 Jahren, bei der wenig Wortbeiträge zum Thema ausgetauscht wurden und zahlreiche Ratsmitglieder den reichlich unangenehmen Tagesordnungspunkt „Theatersanierung“ lieber für einen Gang auf die Toilette, einen Schwatz vor der Tür oder ein Raucherpäuschen nutzten, …in eben dieser Ratssitzung im März 2019 wurde die Verwaltung beauftragt zusätzliche Geldgeber zu finden, die der Stadt dabei helfen könnten die veranschlagten 80 Millionen für das Theater aufzubringen.

Der Bund, das Land Niedersachsen oder auch die EU in Brüssel, irgendwer würde wohl Verständnis dafür haben – und die notwendigen Geldmittel – dass ein Großstädtchen wie Osnabrück sich ein Theater mit drei Sparten (also so etwas wie die „Vollausstattung“) leisten will.

Zweieinhalb Jahre Suche nach Fördertöpfen: Kein Ergebnis

Wir haben nachgefragt bei der Stadtverwaltung, wie erfolgreich die Stadt inzwischen beim Auffinden von Geldtöpfen für die Theatersanierung gewesen ist, so knapp zweieinhalb Jahre nach der Beauftragung durch den Stadtrat. Die Antwort war knapp:

„Es gibt noch keine Zusage“.

Zweieinhalb Jahre Suche nach externen Geldgebern haben also zu keiner Zusage geführt. In der Zwischenzeit wurden rund 14 Millionen von der Stadt durch Steuern den Bürgern und Unternehmen abgepresste Euro bei einer hochspekulativ agierenden Bank förmlich „verbrannt“. Theatersanierung: Wer soll die bezahlen?

Es dürfte klar sein, warum kein Lokalpolitiker über dieses Thema gerne sprechen will. Die veranschlagten Renovierungskosten von 80 Millionen, die rathausintern schon längst als überholt gelten und vermutlich deutlich über 100 Millionen liegen, wird die Stadt alleine nicht stemmen können.
Selbst wenn die Verwaltung heute beim Eurolotto den Jackpot knacken würde, denn der liegt „nur“ bei 90 Millionen.

Hier geht es zur ersten unangenehmen Frage zur Kommunalwahl.

 


Dieser Beitrag ist im Format einer „Glosse“ ein „Meinungsbeitrag. 

[Gruß vom Herausgeber] Liebe Leserin, lieber Leser, schön, dass Sie es bis hier ganz unten geschafft haben. Ein paar Zeilen weiter finden Sie noch den obligatorischen Hinweis, dass gekennzeichnete Meinungsbeiträge stets ausschließlich die Meinung des Autors wiedergeben. Aber ich möchte diesem förmlichen Disclaimer noch etwas hinzufügen. Natürlich haben Sie, wie auch ich und jeder andere Leser, eine eigene Meinung. Vielleicht weicht Ihre Meinung fundamental von diesem oder einem anderen bei uns veröffentlichten Kommentar ab, vielleicht stimmen Sie aber auch vollkommen zu oder aber Ihre Meinung ist „irgendwo dazwischen“.
Vielleicht kann ein Kommentar in der Hasepost dabei helfen neue Gedanken zu denken oder bestehende An- und Einsichten nochmals zu überdenken, dann haben wir und unsere Autoren etwas richtig gemacht und ganz generell zum Denken angeregt.

„Denken ist schwer, darum urteilen die meisten“ (C. G Jung).
Bitte denken Sie mehr, Ihr Heiko Pohlmann.


Als Kommentar, Kolumne, Meinungsbeitrag oder Satire gekennzeichnete Beiträge geben stets ausschließlich die Meinung des jeweiligen Autors wieder, nicht die der gesamten Redaktion.

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Heiko Pohlmann

Heiko Pohlmann gründete die HASEPOST 2014, basierend auf dem unter dem Titel "I-love-OS" seit 2011 erschienenen Tumbler-Blog. Die Ursprungsidee reicht auf das bereits 1996 gestartete Projekt "Loewenpudel.de" zurück. Direkte Durchwahl per Telefon: 0541/385984-11

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