Deutschland gibt im Rahmen eines trilateralen Abkommens mit Israel und den USA zwei Fahrzeugdurchleuchtungsanlagen leihweise ab. Laut Bundesverteidigungsministerium soll die Maßnahme die Einfuhr von Hilfsgütern in den Gazastreifen "deutlich erhöhen".
Einsatz an Grenzübergang und Hafen
Eine der Anlagen soll ab September am Grenzübergang Erez zum Einsatz kommen, um dessen Wiedereröffnung zu ermöglichen. Die zweite Anlage wird voraussichtlich Ende des Jahres im Hafen von Aschdod in Betrieb genommen.
Die Kontrolle der nach Gaza transportierten Güter obliegt israelischem Personal.
Zur technischen Betreuung der Anlage am Grenzübergang Erez werden zwei Bundeswehrangehörige bis Ende 2026 vor Ort unterstützen. Diese Maßnahme solle die humanitäre Lage im Gazastreifen durch erhöhte Einfuhrkapazitäten verbessern, hieß es.