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Startseite Deutschland & die WeltDax steigt dank Nvidia-Euphorie deutlich über 23.000 Punkte
Deutschland & die Welt

Dax steigt dank Nvidia-Euphorie deutlich über 23.000 Punkte

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 20. November 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 20. November 2025
Frankfurter Börse / Foto: dts
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Der Dax hat am Donnerstag deutlich zugelegt und ist mit 23.279 Punkten aus dem Xetra-Handel gegangen, ein Plus von 0,5 Prozent gegenüber dem Vortagesschluss. Rückenwind kam vor allem von starken Geschäftszahlen des US-Chipherstellers Nvidia und der anhaltenden Debatte über die Auswirkungen Künstlicher Intelligenz auf die Börsen.

Dax profitiert von KI-Euphorie

Nach einem freundlichen Start hielt sich der Dax im weiteren Verlauf im Plus und konnte am Nachmittag noch weiter zulegen, bevor er einen Großteil der Gewinne wieder abgab. Der Handelstag war erneut von der Diskussion um eine mögliche Blase am Aktienmarkt im Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz (KI) geprägt.

„Dass der Chef des wohl größten Profiteurs von allem, was mit Künstlicher Intelligenz zu tun hat, bei Vorlage der Zahlen seines Unternehmens die allseits diskutierte Blase am Aktienmarkt bestätigen würde, davon war zwar nicht wirklich auszugehen“, kommentierte Christine Romar, Head of Europe von CMC Markets, den Handelstag. „Aber dass Nvidia-Chef Jensen Huang die Diskussionen darüber mit einer `unglaublich hohen Nachfrage nach seinen ausverkauften Chips` und einem `exponentiell steigenden Bedarf an Rechenleistung` als `Gerede` vom Tisch fegen würde, war dann doch eine Überraschung“, so Romar laut CMC Markets.

Wegen des sich sogar noch beschleunigenden Wachstums von Nvidia bei Umsätzen und Gewinnen könnten die aktuellen Bewertungen in der Tat auf einem soliden Fundament stehen, so Romar weiter. „An der Börse jedenfalls sorgten die Zahlen für einen Stimmungsumschwung, der die Anleger sogar über einen stärker als erwarteten Arbeitsmarkt in den USA am Nachmittag hinwegsehen ließ. Als wäre nichts gewesen, wird die Angst vor einem Platzen der Blase jetzt wieder aus den Kursen ausgepreist“, erklärte die Analystin CMC Markets zufolge.

„Auch der Dax in Frankfurt ließ sich von der guten Stimmung anstecken“, sagte sie. „Der Index steht nun vor der Entscheidung, die 200-Tage-Linie noch einmal zu testen, bevor es wieder nach unten geht, oder doch das zuvor gesendete Verkaufssignal aus dem Markt zu nehmen, indem er die Hürde nachhaltig überspringt. Dann wäre der kleine Rücksetzer auf gut 23.000 Punkte bereits nach nur 24 Stunden wieder Geschichte.“

Gewinner und Verlierer im Leitindex

Bis kurz vor Handelsschluss rangierten die Papiere von Rheinmetall, Qiagen, Siemens Energy und RWE an der Spitze der Kursliste in Frankfurt. Am Tabellenende fanden sich die Aktien von Henkel, Symrise und Beiersdorf wieder.

Bewegung bei Energiepreisen und Währungen

Unterdessen stieg der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Dezember kostete 31 Euro und damit ein Prozent mehr als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund acht bis neun Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Der Ölpreis zog ebenfalls an: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 63,88 US-Dollar, das waren 37 Cent oder 0,6 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Donnerstagnachmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1538 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8667 Euro zu haben.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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