Der Dax hat am Dienstag bis zur Mittagszeit weiter nachgegeben und lag gegen 12:30 Uhr mit rund 25.675 Punkten um 0,6 Prozent unter dem Stand des vorherigen Handelstags. Während sich einige Standardwerte behaupten konnten, agierten viele Anleger nach der jüngsten Rekordjagd zurückhaltend und reduzierten ihre Risikopositionen.
Dax leichter im Minus
Der deutsche Leitindex Dax notierte am Dienstagmittag mit rund 25.675 Punkten und damit 0,6 Prozent schwächer als am vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten Beiersdorf, die Münchener Rück und FMC. Am Ende der Liste lagen Siemens Energy, Infineon und Hochtief.
Anleger scheuen zusätzliches Risiko
Offenbar sind die Anleger nach der Rekordjagd der vergangenen Tage derzeit nicht bereit, stärker ins Risiko zu gehen. Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst CMC Markets, sagte: „Die Anleger in Frankfurt sind weiter eher geneigt, ihre Risikopositionen zu reduzieren, statt neue aufzubauen.“ Außerdem verabschieden sich viele Investoren langsam aber sicher in die Sommerpause.
Währungs- und Rohstoffmärkte
Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Dienstagmittag etwas schwächer. Ein Euro kostete 1,1429 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8750 Euro zu haben.
Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 72,73 US-Dollar; das waren 74 Cent oder 1,0 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
