Die CSU hat SPD und Grüne davor gewarnt, Elif Eralp von der Linken zur Regierenden Bürgermeisterin Berlins zu wählen. Klaus Holetschek begründet dies mit Vorwürfen des Antisemitismus in der Partei. Die Linke hatte die Wahl mit 25,7 Prozent gewonnen.
Holetschek: Keine Legitimation für linke Koalition
Klaus Holetschek, Vorsitzender der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, sagte dem „Tagesspiegel“: „SPD und Grüne sollten sich sehr gut überlegen, ob sie einer Partei den Weg ins Berliner Rathaus ebnen, die Judenhass duldet und zum Teil auf Wahlveranstaltungen Antisemitismus verbreitet“.
„Eine mögliche linke Koalition hat unter diesen Umständen keine Legitimation, unsere Bundeshauptstadt zu regieren.“
Wahlergebnis und Koalitionsoptionen
Die Linke hatte die Abgeordnetenhauswahl am Sonntag mit 25,7 Prozent klar für sich entschieden. Neben einer Ampelkoalition aus SPD, Grünen und Linken wäre rechnerisch auch eine Kenia-Koalition unter Führung der CDU möglich.