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Startseite Deutschland & die WeltChina stärkt Einfluss im Globalen Süden durch Handel
Deutschland & die Welt

China stärkt Einfluss im Globalen Süden durch Handel

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 7. März 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 7. März 2025
"Verbotene Stadt" in Peking (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Die Streichung von US-Entwicklungsgeldern und die Einführung neuer Zölle könnten China als Handelspartner für Länder im Globalen Süden attraktiver machen. Laut der US-Ökonomin Zainab Usman werde China seine überschüssigen Kapazitäten verstärkt nach Afrika, Lateinamerika und in Teile des Mittleren Ostens exportieren.

Chinas strategische Positionierung

Zainab Usman, Direktorin des Afrika-Programms an der Denkfabrik „Carnegie Endowment for International Peace“ in Washington, erklärte dem „Spiegel“, dass China die derzeitige Gelegenheit nutzen werde. Die Volksrepublik benötige Märkte zum Export überschüssigen Kapitals und ihrer Industriekapazitäten. Diese würden aufstrebenden Märkten in Afrika, Lateinamerika und im Mittleren Osten zugutekommen. China stelle seine Aktivitäten als einen Akt der politischen Solidarität dar: Es sei selbst ein Schwellenland, das kürzlich aufgestiegen sei und verstehe die Bedürfnisse anderer aufstrebender Länder, die es mit seiner Hilfe unterstützen möchte.

Folgen für betroffene Regionen

Neue US-Zölle auf Importe aus Afrika, Asien und Lateinamerika könnten kurzfristig die Wirtschaftsentwicklung in Ländern wie Vietnam oder Südafrika bremsen, prognostizierte Usman. Obwohl es in den ersten zwei bis drei Jahren schmerzhaft sein werde, könnten diese Länder schließlich neue Absatzmärkte in Asien und Europa erschließen. Auf diese Weise würden sie sich aus der wirtschaftlichen Abhängigkeit von den USA lösen und ihre Marktchancen diversifizieren.

Empfehlungen für Europa

Usman rät Europa, es ähnlich wie China zu handhaben und stärker auf die Länder des Globalen Südens als Wirtschaftspartner zuzugehen. Die Europäische Union solle eine Botschaft des Multilateralismus und der Reform internationaler Institutionen aussenden. Sie sollten Entwicklungsländern die Möglichkeit bieten, bei globalen Herausforderungen wie Ungleichheit oder Klimawandel mitzuwirken. Demnach habe die Regierung von Donald Trump für solche Themen kein Interesse gezeigt, was Europa eine strategische Gelegenheit biete, sich in diesen Bereichen zu positionieren.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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