Nur für diesen Verein wolln wir kämpfen und schrein, wir sind alle ein Stück VfL Osnabrück.
VfL Osnabrück
Der VfL Osnabrück hat am 23. Spieltag den nächsten Zu-Null-Sieg eingefahren. Gegen den TSV Havelse setzten sich die Lila-Weißen an der Bremer Brücke mit 2:0 durch. Nach einer lange umkämpften Partie sorgten zwei Treffer in der zweiten Halbzeit für einen verdienten Heimerfolg.
Geduldiges Spiel ohne Tore vor der Pause
Der VfL begann ohne den angeschlagenen Mittelfeldhünen Bjarke Jacobsen kontrolliert und suchte früh den Weg nach vorne. Bereits in der 3. Spielminute prüfte Kevin Wiethaup Havelses Torhüter Opitz mit einem Aufsetzer aus halblinker Position. In der Folge entwickelte sich ein intensives Niedersachsenduell. Das abstiegsbedrohte Havelse, das zuletzt mit einem 10-Punkte-Lauf im Tabellenkeller auf sich aufmerksam machte, setzte immer wieder Nadelstiche, vor allem nach Standards, doch Osnabrück verteidigte konsequent.
Die beste Möglichkeit der ersten Halbzeit hatte Janotta nach einer Freistoßflanke von Kehl, setzte den Ball jedoch bedrängt rechts vorbei (27.). Auch weitere Versuche durch Kehl und Wiemann blieben ohne Erfolg. Trotz spielerischer Vorteile ging es torlos in die Pause.
Kammerbauer und Meißner entscheiden die Partie
Nach dem Seitenwechsel kam zunächst Havelse gefährlich vor das Osnabrücker Tor. Jonsson parierte stark gegen Boujellab (47.) und blieb auch in der Folge aufmerksam. Mit zunehmender Spielzeit fand der VfL dann allerdings besser in den zweiten Durchgang.
In der 59. Spielminute belohnte sich Osnabrück für einen herrlichen Angriff: Nach einer Flanke von Kehl legte Robin Meißner per Kopf in den Rückraum ab, wo Patrick Kammerbauer den Ball direkt nahm und zum 1:0 ins linke untere Eck traf.
Havelse versuchte zu antworten, doch Osnabrück blieb defensiv stabil und setzte nun vermehrt auf Umschaltmomente. Meißner vergab zunächst noch eine gute Gelegenheit (66.), machte es aber wenig später besser. Nach einem Konter bedient von Wagner setzte er sich im Strafraum durch und jagte den Ball zum 2:0 ins kurze Eck (78.).
Jonsson hält die Null
In der Schlussphase verteidigte der VfL konzentriert und ließ kaum noch etwas zu. Die größte Chance der Gäste vereitelte Jonsson mit einer starken Parade bei einem Freistoß von Kolgeci in der Nachspielzeit (90.+5). Kurz darauf war Schluss.
Der VfL Osnabrück feierte damit einen hart erkämpften, aber verdienten Heimsieg und blieb erneut ohne Gegentor. Neben Torschütze und Vorlagengeber Robin Meißner ragte allen voran Mittelfeldmoto Kevin Wiethaup aus einer gefestigten Osnabrücker Mannschaft heraus und bot neben einigen effizienten Szenen auch viele Aktionen fürs Auge. Die Fans verabschiedeten ihr Team folgerichtig mit jeder Menge Applaus in Richtung Topspiel in Rostock am kommenden Samstag.
Ein klares Signal sendete dazu auch Trainer Timo Schultz am Magenta-Mikrofon nach der Partie: „Ich habe im Winter von Anfang an gesagt: Wir wollen aufsteigen!“ Sein Team, dessen Defensiv-Engagement mit nun zwölf Zu-Null-Spielen der Fußballlehrer besonders hevorhob, schiebt sich dazu passend vorübergehend auf Tabellenplatz zwei.
Daniel Thioune ist neuer Cheftrainer des SV Werder Bremen. Der frühere Coach des VfL Osnabrück übernimmt beim Bundesligisten die Nachfolge von Horst Steffen und erfüllt sich damit erstmals den Traum von einem Trainerposten in der Bundesliga. Das gab Bremens Geschäftsführer Fußball Clemens Fritz am Mittwoch bekannt. Thioune leitete bereits am Nachmittag seine erste Trainingseinheit.
Weg über Osnabrück in den Profifußball
Thioune prägte über mehrere Jahre die sportliche Entwicklung beim VfL Osnabrück. Nach Stationen im Nachwuchs übernahm er im Oktober 2017 die Profimannschaft zunächst interimistisch, später dauerhaft. Mit dem VfL gewann er 2019 die Meisterschaft in der 3. Liga und führte den Klub zurück in die 2. Bundesliga, in der ein Jahr später der Klassenerhalt gelang. Der Verein sprach beim Abgang im Sommer 2020 von einer „Ära“, die Thioune geprägt habe.
Über den Hamburger SV und Fortuna Düsseldorf entwickelte sich Thioune anschließend zu einem der profiliertesten Trainer der 2. Bundesliga. In Hamburg startete er stark in die Saison 2020/21, wurde jedoch kurz vor Saisonende freigestellt. In Düsseldorf stabilisierte er die Mannschaft nach dem Abstiegskampf, führte sie in der Saison 2022/23 auf Rang vier und verpasste auch ein Jahr später den Aufstieg nur denkbar knapp in der Relegation. Im Oktober 2025 wurde er dort freigestellt und war seitdem vereinslos.
Erstes Bundesligakapitel beginnt
Mit dem Engagement bei SV Werder Bremen steigt Thioune nun erstmals als Cheftrainer in die Bundesliga auf. „Ich bin Niedersachse, gebürtiger Osnabrücker. Werder Bremen ist ein Aushängeschild der Region“, sagte der 51-Jährige im vereinseigenen Interview. Die Vorfreude auf die neue Aufgabe sei „riesig“. Mit Spieler Felix Agu und Christian Groß, zuletzt Co-Trainer, trifft Thioune zudem auf zwei alte Bekannte aus Osnabrücker Zeiten. Auch Geschäftsführer Clemens Fritz betonte: „Wir hatten sehr gute Gespräche mit Daniel. Seine Idee vom Fußball, seine Art und seine Herangehensweise an unsere aktuelle sportliche Situation waren ausschlaggebend für die Entscheidung.“
Thioune folgt in Bremen auf Horst Steffen und übernimmt eine Mannschaft, die zuletzt ergebnistechnisch unter Druck stand. Bereits am Samstag steht für Werder das nächste Bundesligaspiel an.
Wiedersehen alter Weggefährten im Norden
Eine besondere Note erhält der Schritt auch mit Blick auf den Norden: Trainer des Werder-Rivalen Hamburger SV ist Merlin Polzin. Polzin arbeitete einst als Co-Trainer unter Thioune beim VfL Osnabrück, gemeinsam feierte man sportliche Erfolge, ehe sich ihre Wege trennten. Nun treffen beide in Zukunft wohl erstmals als Cheftrainer auf Bundesliga-Ebene aufeinander.
Einsatzbereit und auf dem Feld
Jacobsen als wichtige Stütze
Stolz auf Mannschaft
Der VfL Osnabrück ist mit einem überzeugenden Auswärtssieg in die Rückrunde gestartet. Beim 3:0-Erfolg über Alemannia Aachen nutzten die Gäste ihre Chancen konsequent und legten damit den Grundstein für den vorübergehenden Sprung auf Rang vier der Tabelle.
Henning trifft doppelt – Osnabrück effizient
Vor 24.000 Zuschauerinnen und Zuschauern im ausverkauften Tivoli begann die Partie schwungvoll. Bereits in der 3. Spielminute bot sich Aachen die große Chance zur Führung, doch Gindorf und Schroers vergaben in aussichtsreicher Position. Das rächte sich wenig später: Robin Meißner, im Doppelsturm neben Neuzugang Julian Kania im Einsatz, setzte sich auf der rechten Seite durch und flankte in die Mitte, wo Bryan Henning per Direktabnahme zum 1:0 traf (7. Spielminute).
Aachen drängte auf den Ausgleich, kam jedoch nicht am gut aufgelegten VfL-Schlussmann Lukas Jonsson vorbei. Stattdessen schlugen die Osnabrücker erneut zu. Erneut war Meißner der Vorlagengeber, diesmal von links – und erneut war Henning zur Stelle, der am ersten Pfosten zum 2:0 einschob (40.). Kurz vor der Pause verhinderte Kiala mit einer Rettungstat auf der Linie einen dritten Gegentreffer durch Christensen (45.+1).
Aachen druckvoll, VfL kontert
Nach dem Seitenwechsel erhöhte die Alemannia zunächst den Druck und schnürte Osnabrück zeitweise in der eigenen Hälfte ein. Trotz guter Ansätze blieben zwingende Chancen Mangelware. Immer wieder blockte die kompakte VfL-Abwehr die Aachener Bemühungen.
Auf der Gegenseite blieb Osnabrück durch Konter gefährlich. Meißner scheiterte zunächst mit einem Heber an Olschowsky (77.), machte es jedoch wenig später besser: Nach einem langen Ball zog der Stürmer in die Mitte und traf mit dem rechten Fuß zum 3:0-Endstand (89.).
Klarer Auswärtssieg zum Rückrundenstart
Mit dem Sieg zieht der VfL Osnabrück vorübergehend an Essen vorbei auf den vierten Tabellenplatz. Die Gastgeber aus Aachen bleiben hingegen auf einem direkten Abstiegsplatz und wurden nach Abpfiff von den eigenen Fans mit einem Pfeifkonzert bedacht. Die deutliche Niederlage trübte die Jubiläumsfeier zum 125. Vereinsgeburtstag der Alemannia spürbar.
Der VfL Osnabrück hat das zweite Testspiel des Wochenendes verloren. Gegen den FC Schalke 04 unterlagen die Lila-Weißen am Samstagnachmittag mit 0:2. Nachdem die ursprünglich an der Bremer Brücke geplante Partie witterungsbedingt kurzfristig ins Gelsenkirchener Parkstadion verlegt worden war, entschied Schalke die Begegnung mit einem Doppelschlag in der zweiten Halbzeit.
Zähe erste Halbzeit ohne Tore
Unter winterlichen Bedingungen bei eisigen Temperaturen fand das Spiel mit leichter Verzögerung im Parkstadion statt. Beide Mannschaften benötigten Zeit, um in die Partie zu kommen. Schalke hatte zwar mehr Ballbesitz, tat sich gegen die kompakt stehenden Osnabrücker jedoch schwer, klare Torchancen zu erspielen.
Der VfL setzte phasenweise auf hohes Pressing und kam selbst zu einzelnen Annäherungen. Die beste Möglichkeit der ersten Halbzeit hatte Osnabrück kurz vor der Pause, als Robin Meißner einen Dropkick aus der Distanz abfeuerte, den Schalkes Torhüter Loris Karius jedoch sicher parierte (44.). Auf der Gegenseite blieb ein Abschluss von Gomis aus zentraler Position kurz vor der Halbzeit ohne Erfolg (45.+1). Mit einem torlosen Remis ging es in die Pause.
Schalke nutzt Schwächen konsequent aus
Nach dem Seitenwechsel erhöhte Schalke nach zahlreichen personellen Wechseln deutlich das Tempo. Der VfL hatte in dieser Phase Mühe, die neu gewonnene Dynamik der Schalker in den Griff zu bekommen.
In der 62. Minute fiel die folgerichtige Führung für Schalke. Moussa Sylla nahm einen Ball aus zentraler Position direkt ab, der als Aufsetzer aus rund 30 Metern im Tor landete. VfL-Keeper Sauter machte dabei keine glückliche Figur (62.).
Schalke blieb anschließend am Drücker. Zunächst traf Gomis nach Zuspiel von Younes den linken Außenpfosten (67.), ehe wenig später der zweite Treffer fiel. Nach einem Handspiel im Osnabrücker Strafraum entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter, den Younes souverän zum 2:0 verwandelte (69.).
In der Schlussphase kontrollierten die Gastgeber das Geschehen. Osnabrück gelang es nicht mehr, die Schalker Defensive entscheidend unter Druck zu setzen, während Schalke das Ergebnis ohne größere Probleme über die Zeit brachte.
Erkenntnisreiches Testspielwochenende für den VfL Osnabrück
Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit entschied Schalke das Testspiel mit einer deutlichen Leistungssteigerung nach der Pause verdient für sich. Für den VfL endete damit ein intensives Testspielwochenende, das nach dem 5:2-Erfolg gegen Rot-Weiß Oberhausen einen weiteren Erkenntnisgewinn unter Wettkampfbedingungen brachte.
Wetterbedingte Absage: VfL-Testspiel gegen Schalke fällt aus – Auch Bundesligapartien fallen Schnee zum Opfer [Update]
Das für den heutigen Samstag geplante Testspiel zwischen dem VfL Osnabrück und dem FC Schalke 04 ist kurzfristig abgesagt worden. Die Partie sollte um 14.00 Uhr im Stadion an der Bremer Brücke angepfiffen werden, kann aufgrund der aktuellen Witterungs- und Platzverhältnisse jedoch nicht stattfinden.
Platz an der Bremer Brücke trotz Maßnahmen nicht bespielbar
Anhaltende Niederschläge in Form von Regen und Schnee sowie die niedrigen Temperaturen der vergangenen Tage haben den Rasen stark in Mitleidenschaft gezogen. Trotz eingeschalteter Rasenheizung und umfangreicher Räumarbeiten sei das Spielfeld nicht bespielbar, teilte der VfL Osnabrück in einem Pressestatement mit. Die Verantwortlichen bewerteten die Verletzungsgefahr für Spieler und Schiedsrichter als zu hoch und entschieden sich daher für eine Absage.
Auch mit Blick auf die Anreise zahlreicher Fans aus dem Umfeld beider Vereine über schneebedeckte oder vereister Straßen galt eine Austragung als nicht vertretbar. Alle Inhaberinnen und Inhaber von Eintrittskarten für das Testspiel erhalten in den kommenden Tagen weitere Informationen, so der Verein. Den fleißigen Helfern, die sich bis zuletzt für eine Spielaustragung eingesetzt hatten, dankten die Lila-Weißen.
Auch Bundesligapartien betroffen
Ersatz für den VfL-Ausfall finden Fußballfans derweil in der Bundesliga, die am Freitagabend mit einem spektakulären 3:3 zwischen Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund aus der Winterpause zurückgekehrt ist. Allerdings fallen auch hier zwei der fünf für den Samstagnachmittag angesetzten Partien dem Schneetreiben in Deutschland zum Opfer. So wurden die Spiele zwischen Bremen und Hoffenheim sowie St. Pauli und Leipzig bereits abgesagt.
Update von 14:15 Uhr
Kurzfristig entschieden sich Schalke und der VfL, die Partie doch auszutragen: ohne Zuschauer auf dem Trainingsgelände des FC Schalke 04 in Gelsenkirchen.
Der VfL Osnabrück hat sein erstes Testspiel des Jahres 2026 erfolgreich gestaltet. Gegen Rot-Weiß Oberhausen gewann der VfL am Freitagnachmittag mit 5:2. Nach einer ereignisreichen ersten Halbzeit sorgten die Osnabrücker nach dem Seitenwechsel für eine klare Entscheidung.
Aktiver Beginn und frühe Tore
Cheftrainer Timo Schultz nutzte das Testspiel, um mehreren Akteuren Einsatzzeit zu geben, die zuletzt weniger zum Zug gekommen waren. Mats Remberg stand im Tor, in der Innenverteidigung spielte Ibrahim Touray, der aktuell an den SSV Jeddeloh II verliehen ist.
Der VfL übernahm von Beginn an die Initiative. Bereits nach acht Minuten führte ein schneller Angriff zur Führung, als Riesselmann nach einem Missverständnis in der Oberhausener Defensive den Ball ins verwaiste Tor einschob (8.). Osnabrück blieb anschließend bestimmend und erhöhte nach einer Viertelstunde: Kevin Wiethaup kam rund 20 Meter vor dem Tor an den Ball und traf platziert ins linke Eck (15.).
Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit geriet der Spielfluss der Lila-Weißen etwas ins Stocken. Zunächst verkürzte Oberhausen nach einer Ecke, bei der Niemeyer per Kopf erfolgreich war (34.). Kurz darauf musste der VfL zudem verletzungsbedingt wechseln: Ihorst verließ angeschlagen den Platz, U19-Spieler Luca Kröger kam in die Partie (37.). Wenige Minuten später nutzten die Gäste einen Foulelfmeter zum Ausgleich, Polikov verwandelte sicher zum 2:2 (38.).
Entscheidung nach dem Seitenwechsel
Zur zweiten Halbzeit wechselte Oberhausen gleich vierfach, beim VfL kam Bryan Henning neu ins Spiel. Die Osnabrücker fanden schnell wieder Zugriff und gingen erneut in Führung: Nach einer Flanke von Henning setzte sich Lars Kehl im Strafraum durch und köpfte zum 3:2 ein (49.).
Der VfL blieb danach konsequent. Ein Angriff über die linke Seite leitete das vierte Tor ein: Nach einem Vorstoß von Tony Lesueur ließ Kehl für Kröger durch, der Bryan Henning bediente. Dieser schloss im Strafraum präzise ins lange Eck ab (57.).
In der Schlussphase kontrollierten die Osnabrücker das Geschehen. Den Schlusspunkt setzte Niklas Wiemann kurz vor dem Abpfiff, als er nach einer Ecke von Kevin Schumacher am zweiten Pfosten am höchsten stieg und zum 5:2 einköpfte (90.).
Nächster Test steht bevor
Bereits am Samstag steht für den VfL das nächste Testspiel an. Dann ist der FC Schalke 04 im Stadion an der Bremer Brücke zu Gast (Anpfiff: 14.00 Uhr).
Gute Nachricht des Tages: VfL-Fans sammeln 2.517 Euro Becherspenden für das Mädchenzentrum Osnabrück
Auch zum Jahresabschluss haben die VfL-Fans wieder zahlreich ihren Becherpfand gespendet. 2.517 EUR können daher für das Ziel der Weihnachtspendenaktion der Violet Crew und der Osnabrücker Fanszene gespendet werden, dem Mädchenzentrum Osnabrück.
Ein Ort nur für Mädchen und junge Frauen
Das Mädchenzentrum Osnabrück ist ein Ort für Mädchen und junge Frauen, in dem diese alleine oder mit Freundinnen Spaß haben können. Es soll als Rückzugsort dienen, in denen Mädchen und junge Frauen kreativ sein, lernen, träumen, kochen, tanzen, Musik hören oder einfach „abhängen“ können. Darüber hinaus werden auch niedrigschwellige Beratungsangebote in Problem- und Krisensituationen angeboten. Und auch eine interkulturelle Freizeitgestaltung wird durch das Mädchenzentrum gewährleistet. In themenorientierten Gruppen haben die Teilnehmerinnen die Möglichkeit, sich mit Hilfe verschiedener Medien (Kunst, Fotografie, Theater, Computer etc.) kreativ mit ihrem Mädchen-/Frausein auseinanderzusetzen und verschiedene Rollen auszuprobieren. Individuelle Stärken können erkannt werden und somit auch eine Neubewertung der eigenen Identität erfolgen.
Finanzielle Mittel werden eingestellt
Aufgrund von der Einstellung verschiedener finanzieller Förderungen ist das Mädchenzentrum Osnabrück zwingend auf finanzielle Hilfsmittel angewiesen, damit die wichtige Arbeit auch im kommenden Jahr fortgeführt werden kann. Weitere Informationen zur Arbeit des Mädchenzentrums Osnabrück können hier nachgelesen werden.
Weihnachtsspendenaktion der Violet Crew und Fanszene Osnabrück
Neben der Becherpfandspende am Samstag sammelte die Violet Crew und der Fanszene Osnabrück mit ihrer Weihnachtsspendenaktion ebenfalls für das Mädchenzentrum Osnabrück. Mehr Informationen dazu sind hier nachzulesen.
Neuzugang und ein Weggänger: Das hat sich bisher in der Winterpause beim VfL Osnabrück getan
Das Transferfenster im Winter ist noch bis zum 2. Februar geöffnet. Schon jetzt hat der VfL Osnabrück drei personelle Neuigkeiten bekannt gegeben und startet mit einer verstärkten Offensive in die Rückrunde im Aachener Tivoli am 17. Januar.
Leihe von Arminia Bielefeld: Julian Kania
Der VfL Osnabrück verstärkt seine Offensive für die Rückrunde: Julian Kania wechselt auf Leihbasis von Zweitligist DSC Arminia Bielefeld an die Bremer Brücke. Der 24-jährige Stürmer steht seit dem Sommer 2024 bei Arminia Bielefeld unter Vertrag und hatte mit 14 Treffern in der vergangenen Drittliga-Saison maßgeblichen Anteil am Aufstieg der Ostwestfalen in die 2. Bundesliga. Auch im DFB-Pokal 2024/25 setzten der DSC und Kania mit dem Einzug ins Finale ein Ausrufezeichen. Auf dem Weg nach Berlin kam Kania in vier Partien zum Einsatz und erzielte dabei zwei Tore im Achtelfinale gegen den SC Freiburg sowie bei der knappen 2:4-Niederlage im Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart, wo der Angreifer nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung traf.

Der VfL Osnabrück leiht Offensivspieler Julian Kania von Arminia Bielefeld zur Rückrunde 2026. / Foto: VfL Osnabrück
Vor seinem Wechsel nach Bielefeld hatte sich Julian Kania in der Regionalliga Bayern in den Fokus gespielt: Für die Zweitvertretung des 1. FC Nürnberg kam er in 32 Einsätzen auf 25 Tore und neun Vorlagen.
Neue Torhoffnung beim VfL Osnabrück
Beim VfL soll der groß gewachsene Mittelstürmer nun nach acht Einsätzen in der 2. Bundesliga (ein Treffer) in der Hinrunde als zusätzliche Optionen und Verstärkung für das Offensivspiel der Lila-Weißen agieren. Joe Enochs, Direktor Fußball beim VfL, sagt zur Verpflichtung: „Julian bringt mit seiner Physis und seinem Torinstinkt Eigenschaften mit, die unserem Offensivspiel guttun werden. Wir haben uns sehr früh um ihn bemüht und freuen uns, dass wir den Wechsel gemeinsam mit dem Spieler und den Verantwortlichen des DSC realisieren konnten. Julian kennt die 3. Liga und hat hier mit 14 Toren in 34 Partien seine Abschlussstärke bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt.“
Daniel Latkowski, Technischer Direktor beim VfL, ergänzt: „Der Wintertransfermarkt ist hart umkämpft. Daher sind wir sehr glücklich, dass sich Julian trotz mehrerer Optionen für uns entschieden hat. Er ist die absolute Wunschlösung auf dieser Position gewesen.“
Neuer Vertrag und eine Hochzeit um Weihnachten
Auch Kania blickt mit Vorfreude auf seine neue Aufgabe: „Ich freue mich sehr auf den VfL und eine hoffentlich erfolgreiche Rückrunde. Joe, Daniel und Timo haben sich wirklich sehr um mich bemüht und mich davon überzeugt, dass die Spielweise des VfL gut zu mir passen kann. Ich freue mich schon sehr auf den Trainingsstart.“ Am Samstag, 27. Dezember, unterschrieb Kania seinen Vertrag beim VfL. Auch wenn die Gespräche bereits am vergangenen Wochenende abgeschlossen waren, musste die Unterschrift noch einige Tage warten – aus gutem Grund: Am Montag, 22. Dezember, feierte der Angreifer die Hochzeit mit seiner Frau Lola.
Nikky Goguadze verlässt VfL Osnabrück
Nach einem Jahr im Trikot des VfL wechselt Nikky Goguadze zurück in die Regionalliga Nord. Der niederländische Stürmer wird in der Rückrunde für die Zweitvertretung vom FC St. Pauli auf Torejagd gehen. Daniel Latkowski, Technischer Direktor beim VfL Osnabrück, sagt zum Transfer: „Nikky ist in dieser Saison bisher auf wenig Spielzeit gekommen, sodass wir eine gute Lösung für alle Seiten gesucht haben. Diese haben wir nun vergleichsweise schnell gefunden. Nikky wird uns nicht nur als Typ positiv in Erinnerung bleiben, sondern ganz sicher auch wegen seines Doppelpacks damals in Hannover.“ Goguadze wechselte in der Winterpause der letzten Saison vom Bremer SV mit einer außergewöhnlichen Trefferquote in der Regionalliga Nord nach Osnabrück. Im Jahr 2025 kam der Stürmer für den VfL auf acht Einsätze, in denen er zwei Treffer erzielte. Der VfL Osnabrück wünscht Nikky Goguadze alles Gute für seine Zukunft.