Acht Verletzte nach Kollision auf der A28 bei Wezep, darunter Schüler aus Schleswig-Holstein.
Auf der niederländischen Autobahn A28 bei Wezep ist am frühen Montagmorgen ein Reisebus mit einem Kleintransporter kollidiert. Dabei wurden nach Polizeiangaben acht Menschen verletzt, einige davon schwer, wie der Spiegel berichtet. Unter den Passagieren befanden sich zwei Oberstufenklassen einer Schule aus Probstei in Schleswig-Holstein, die auf dem Weg nach Paris waren. Keiner der Verletzten sei lebensgefährlich verletzt, die meisten hätten Schnittverletzungen durch Glassplitter, so der Focus. Auch der Busfahrer und der Fahrer des Kleintransporters zählten zu den Verletzten und wurden in ein Krankenhaus gebracht.
Bus prallt gegen Kleintransporter auf Autobahn
Der Bus mit österreichischem Kennzeichen war gegen 4.20 Uhr auf den Kleintransporter geprallt, durchbrach die Leitplanke und landete auf der Gegenfahrbahn, wie die niederländische Polizei mitteilte. Der Bus kippte um und blieb auf der Böschung liegen, wie Fotos niederländischer Medien zeigen. Die Feuerwehr befreite die Schüler teilweise über Dachluken aus dem Fahrzeug. Neben Rettungswagen waren auch drei Helikopter im Einsatz, wie der Spiegel berichtet.
Mehr als 50 Menschen an Bord des verunglückten Busses
Die niederländische Polizei bestätigte, dass sich mehr als 50 Menschen an Bord des Busses befanden. Die Autobahn wurde in beide Richtungen gesperrt, um den Rettungseinsatz und die Ermittlungen zu ermöglichen. Die Ursache des Unfalls wird von der forensischen Verkehrsermittlung der niederländischen Polizei untersucht, wie der BBV-Net berichtet. Die Behörden gehen davon aus, dass die Sperrung der A28 zwischen ‚t Harde und Wezep bis in den Abend andauern könnte.
Mindestens 15 Verletzte nach Busunfall in den Niederlanden
Während der Focus von acht Verletzten spricht, die ins Krankenhaus gebracht wurden, berichtet der Gelderlander von mindestens 15 Verletzten, darunter mehrere Leichtverletzte. Die Eltern der Schüler wurden von der Schule informiert, und die Betroffenen wurden zunächst in einer Halle in Wezep untergebracht.