HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Das verschlägt eine koreanische Studentin nach Osnabrück –...
Harlem Globetrotters am Samstag in Osnabrück: Autogrammstunde bei...
Gute Nachricht des Tages: Land Niedersachsen fördert die...
So sieht der Katastrophenschutzplan aus: Wie krisensicher ist...
Böller in Osnabrück ins Wohnzimmer geworfen
Gefährliche Kreuzung: Anwohner warnen vor Falschparkern in Osnabrücker...
Spitzenreiter zu Gast: TV Bissendorf-Holte empfängt den TV...
Das sind die beiden Hauptdarsteller im Musical „Artus...
Osnabrücker Zoll stellt Drogen bei Fahrzeugkontrolle sicher
So feierte der Schaustellerverband Weser-Ems in Osnabrück 100+5...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltBoris Palmer nennt Bedingungen für mögliche Rückkehr zu Grünen
Deutschland & die Welt

Boris Palmer nennt Bedingungen für mögliche Rückkehr zu Grünen

von Hasepost Redaktion 1. Januar 2026
von Hasepost Redaktion 1. Januar 2026
Boris Palmer (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
39

Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer hält eine Rückkehr zu den Grünen unter bestimmten Bedingungen für denkbar, sieht diese derzeit jedoch nicht gegeben. In einem Interview mit der Funke-Mediengruppe sprach er von einer „befreienden“ Wirkung seines Parteiaustritts, betonte aber zugleich die Bedeutung einer starken ökologischen Partei in Deutschland. Palmer knüpfte einen Wiedereintritt an die Toleranz seiner Positionen zur Identitätspolitik.

Palmer knüpft Rückkehr an Bedingungen

Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer hat Voraussetzungen für einen Wiedereintritt bei den Grünen genannt. „Es gibt Gründe, über die Rückkehr zu den Grünen nachzudenken“, sagte er der Funke-Mediengruppe. „Wenn, dann müsste es eine Situation geben, in der meine Vorstellung, was der Kern grüner Politik ist, zumindest toleriert werden kann mit meinen Meinungen zu Identitätspolitik.“

Den Parteiaustritt am 1. Mai 2023 beschrieb Palmer als seine schwerste Entscheidung. Vorausgegangen war ein Parteiausschlussverfahren, bei dem Palmers Mitgliedschaft ruhend gestellt wurde. Dem Oberbürgermeister wurden rassistische Bemerkungen – etwa die Verwendung des sogenannten „N-Worts“ – vorgeworfen.

„Befreiender Akt“ und Kritik an Identitätspolitik

Seit er nicht mehr Mitglied bei den Grüne ist, habe er dieses „ganze Theater nicht mehr“, so Palmer in dem Interview mit der Funke-Mediengruppe. „Also, ich kann die gleichen Dinge machen und sagen, ohne dass ständig jemand über mich herfällt. Also war es von daher ein befreiender Akt und damit geht es mir heute ganz gut. Aber Wirkung zu entfalten, mehr für ökologische Themen zu erreichen, ist sicherlich mit den Grünen und in den Grünen leichter als außerhalb von den Grünen.“

Wenn es die Chance für eine Rückkehr gäbe, „dann fände ich das gut, darüber würde ich mich freuen, aber ich sehe es derzeit nicht“. Deutschland brauche eine ökologische Partei, daher schmerze es ihn, dass die Grünen derzeit nicht gut in Umfragen stünden und die Regierungsbeteiligung im Bund nur drei Jahre gedauert habe, führte Palmer aus. Zum Bruch sei es nach seinen Worten gekommen, als eine neue Generation in der Partei andere Prioritäten wie Gender- und Identitätspolitik gesetzt habe. Er halte die dahinterstehenden Theorien für kontraproduktiv, so der Kommunalpolitiker.

Streit um Sprachregelungen

Palmer besteht darauf, das sogenannte „N-Wort“ – eine als rassistisch verstandene Bezeichnung für Schwarze – weiter zu verwenden. „Ich finde es problematisch, dass wir dieses Benutzen einzelner Worte moralisieren. Das macht Leute kirre, das treibt sie zur AfD, das macht sie wütend“, sagte er der Funke-Mediengruppe. Es gebe keinen Grund, einzelne Wörter zu tilgen. „Und schon gar nicht zu behaupten, dieses eine einzige Wort – über das wir jetzt natürlich nicht reden – sei schlimmer als Hitler oder Holocaust. Warum denn eigentlich? Da sagen wir doch auch nicht H-Wort. Das ist absurd.“

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
Hasepost Redaktion

Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.

vorheriger Artikel
Arbeitgeberpräsident fordert Reform der Lohnfortzahlung und Krankschreibung
nächster Artikel
Silvesternacht: Hunderte Festnahmen in Berlin, Tote in Bielefeld

das könnte Sie auch interessieren

Rechtsextreme Vorfälle an Schulen steigen bundesweit deutlich an

7. März 2026

Hohe Zahl gescheiterter Abschiebungen löst Ruf nach Handyortung...

7. März 2026

Gesamtmetall drängt Regierung zu mehr Flexibilität bei Arbeitszeit

7. März 2026

Studie: Unternehmen klagen über stark steigende Bürokratiekosten

7. März 2026

Autoindustrie: Dramatischer Einbruch bei Stellenangeboten für Akademiker

7. März 2026

Bundestagsbienen überstehen Winter fast ohne Verluste

7. März 2026

Umfrage: Mehrheit der Deutschen will Klimaneutralität erst 2050

7. März 2026

Klöckner warnt vor Drohnenangriffen auf Reichstagskuppel

7. März 2026

Klingbeil lässt Mehrwertsteuererhöhung offen und plant Steuerreform

7. März 2026

Justizministerin plant strengen Mieterschutz im neuen Heizungsgesetz

7. März 2026


Aktuelle Artikel

  • Rechtsextreme Vorfälle an Schulen steigen bundesweit deutlich an

    7. März 2026
  • Hohe Zahl gescheiterter Abschiebungen löst Ruf nach Handyortung aus

    7. März 2026
  • Gesamtmetall drängt Regierung zu mehr Flexibilität bei Arbeitszeit

    7. März 2026
  • Studie: Unternehmen klagen über stark steigende Bürokratiekosten

    7. März 2026
  • Autoindustrie: Dramatischer Einbruch bei Stellenangeboten für Akademiker

    7. März 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3