Dresden prüft mit 326 Tonnen die Stabilität der zentralen Verkehrsader.
In Dresden hat am Montag ein aufwendiger Belastungstest an der Brücke Budapester Straße begonnen. Ziel ist es, die Nutzungsmöglichkeiten des Bauwerks zu überprüfen und zu klären, ob der Verkehr auf der zentralen Verkehrsader der Landeshauptstadt wieder aufgenommen werden kann. Wie die Stadt Dresden auf ihrer Website mitteilt, wurden die Vorbereitungen für den Test bereits am 6. August abgeschlossen. Dabei wurden die Stützen erfolgreich angepresst, wodurch die Bereiche um die Achse C deutlich entlastet werden konnten. Während dieser Arbeiten seien keine Spanndrahtbrüche aufgetreten, heißt es weiter. Die dabei gewonnenen Messdaten werden nun mit bestehenden Berechnungsmodellen abgeglichen, um die weitere Bewertung des Bauwerks zu unterstützen. Das Verhalten des Überbaus, der Stützen und der Fundamente werde weiterhin engmaschig überwacht.
Brücke gesperrt für Belastungstest
Für die Durchführung des Belastungstests ist eine Vollsperrung der Brücke Budapester Straße sowie der Ammonstraße erforderlich. Diese gilt am 10., 11. und 12. August jeweils von 18 Uhr bis 6 Uhr morgens. Betroffen sind alle Verkehrsteilnehmer, also auch Fußgänger und Radfahrer. Der Busverkehr wird in Abstimmung mit den Dresdner Verkehrsbetrieben (DVB) umgeleitet, wie die Stadt mitteilt. Die temporären Einschränkungen sollen dazu beitragen, den Test unter kontrollierten Bedingungen durchzuführen.
326 Tonnen prüfen Brückenstabilität
Laut der dpa, die den Test mit 326 Tonnen Belastung beschreibt, handelt es sich um einen entscheidenden Schritt, um die Stabilität der Brücke zu überprüfen. Die Stadt Dresden betont, dass die gewonnenen Erkenntnisse direkt in die weitere Planung einfließen werden. Ob und wann die Brücke wieder für den Verkehr freigegeben werden kann, steht derzeit noch nicht fest. Die Ergebnisse des Belastungstests sollen jedoch eine wichtige Grundlage für diese Entscheidung liefern.