Vor der Kabinettsklausur in Neuhardenberg verlangt die Bauindustrie von der Bundesregierung konkrete Taten. Hauptgeschäftsführer Tim-Oliver Müller (HDB) erwartet ein Signal für mehr Tempo und Dynamik.
Forderungen an Standortpolitik und Infrastruktur
"ein Aufbruchsignal von Bundeskanzler Friedrich Merz und seinem Kabinett, das neue Dynamiken und Geschwindigkeiten freisetzt“, sagte Tim-Oliver Müller, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie (HDB), dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.
Industrie, Wirtschaft und Bürger erwarteten im Hinblick auf die anstehenden Landtagswahlen eine verlässliche Standort- und Investitionsstrategie. Diese müsse zügig und ohne parteipolitische Berechnungen umgesetzt werden, so Müller.
Prioritäten für die Klausur
Als zentrale Aufgaben nannte Müller die Stärkung des Standorts, Investitionen in die Infrastruktur und den Start eines Wohnungsbau-Turbos. Dies solle in den kommenden zwei Tagen der Geist von Schloss Neuhardenberg sein.