Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) sieht bei der Rente Einsparpotenzial durch Strukturreformen und verweist auf die laufende Arbeit der Rentenkommission. Mögliche Änderungen bei der Rente mit 63 will sie an Fragen der Gerechtigkeit und an die unterschiedliche Lebenserwartung in verschiedenen Einkommensgruppen knüpfen.
Hinweis auf Rentenkommission und Strukturreformen
Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) sieht bei der Rente Möglichkeiten für Einsparungen durch Strukturreformen. Bei der Frage nach Sparpotenzial im Sozialetat verwies die SPD-Politikerin am Freitag bei RTL und ntv auf die Rentenkommission, die im Juni ihre Ergebnisse vorlegen soll. „Wir leben alle länger, und insofern muss man gucken, vor allen Dingen, es sicher zu machen. Auch für die junge Generation, die jetzt erst ihren Arbeitsweg beginnt“, sagte Bas bei RTL und ntv.
Gerechtigkeitsfragen bei der Rente mit 63
Mit Blick auf die Lebenserwartung mahnte Bas, Unterschiede zwischen Einkommensgruppen mitzudenken. Die Lebenserwartung sei bei denen, „die im Geringverdiener-Bereich sind, sogar zurückgegangen“, so Bas bei RTL und ntv. Da aber vor allem Menschen aus höheren Einkommensklassen von der Rente mit 63 Gebrauch machen, müsse auch diese Komponente mitgedacht werden. „Und wenn da ein Paket draus wird, dann werden wir sicherlich darüber diskutieren“, so Bas bei RTL und ntv.
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