Nach dem bundesweiten Ausfall der Funktechnik im Bahnverkehr in der vergangenen Nacht befasst sich am Mittwoch der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn mit den Hintergründen des Vorfalls. Über zwei Stunden stand der Zugverkehr vollständig still, die Ursachen sind nach Angaben aus dem Kontrollgremium noch nicht abschließend geklärt.
Aufsichtsrat berät über Folgen der Störung
Der deutschlandweite Ausfall der Funktechnik, der den Zugverkehr über zwei Stunden komplett zum Erliegen brachte, steht am heutigen Mittwoch auf der Tagesordnung des Aufsichtsrats der Deutschen Bahn. Das berichtet das „Handelsblatt“.
Chefkontrolleur Werner Gatzer sagte der Zeitung: „Dies wird ein Thema sein in der heutigen Strategiesitzung.“ Wie es in Kreisen des Kontrollgremiums heißt, sind die Ursachen für die Störung noch nicht abschließend geklärt. Im Aufsichtsrat zeigte man sich allerdings erleichtert, dass die Störung dieses Mal relativ schnell behoben wurde.
Altes Funksystem bereits früher ausgefallen
Schon vor vier Jahren war das in die Jahre gekommene digitale Funksystem GSM-R in Norddeutschland für mehrere Stunden ausgefallen. Ein Nachfolgesystem auf der Basis des Mobilfunkstandards 5G befindet sich noch in der Erprobung.
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