Am Montagmittag (2. März) starben in Bramsche zwei Menschen. Wie genau es dazu kam, ist weiterhin unklar. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Osnabrück bestätigt unserer Redaktion gegenüber die Verwandtschaft der Toten. Die Obduktion solle heute stattfinden und hoffentlich Antworten liefern.
Was bisher bekannt war
Am Montagmittag rückte in der Jahnstraße in Bramsche nach einem Notruf von Nachbarn, die Schreie einer Frau und Schüsse aus einem Wohnhaus hörten, das Mobile Einsatzkommando der Polizei aus. Beim Eintreffen der Polizei im Haus war ein Mann bereits tot, eine Frau kämpfte um ihr Leben und verstarb noch vor Ort. Todesursache sind bei beiden vermutlich Schussverletzungen. Die Polizei ging zu keiner Zeit von einer Gefahr für Anwohnerinnen und Anwohner aus.
Tote sind miteinander verwandt
Sprecher der Staatsanwaltschaft Osnabrück, Alexander Retemeyer, bestätigte auf Nachfrage unserer Redaktion: „Die Todesopfer in Bramsche sind miteinander verwandt – sie sind Vater und Tochter.“ Am Nachmittag des 2. März war bereits bekannt, dass es sich um eine 62-jährige Frau und einen 86-Jährigen Mann handelt.
Staatsanwaltschaft hofft auf Informationen aus Obduktion
Weitere Infos gebe es noch nicht. Am heutigen Dienstag findet eine Obduktion statt, die Aufschluss über die Geschehnisse und Todesursachen geben soll. So kann ermittelt werden, wer die Schüsse abgab. „Wir hoffen, dass die Obduktion zur Aufklärung der Ereignisse beiträgt und wir Informationen darüber erhalten, was tatsächlich in Bramsche passiert ist,“ so Retemeyer.
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