HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Wann fällt der Unterricht im Raum Osnabrück aus...
Landkreis Osnabrück: Hier stehen die Blitzer vom 16....
Frau in Osnabrück Westerberg an der Haustür überfallen...
Fridays for Future Osnabrück mobilisiert nur ein Dutzend...
Riesselmann hat das letzte Wort: VfL Osnabrück holt...
Osnabrücks Zukunft zum Anfassen: Erlebnistour durch die Smart...
Gewaltexesse beim Ossensamstag – Osnabrücker Polizei nennt das...
Ein Spiegelbild reger Aktivitäten: So war die Jahreshauptversammlung...
Hüttensonntag 2026 in Georgsmarienhütte: Wo, wie, wann und...
Fahrbahn- und Radwegerneuerung zwischen Osnabrück-Nahne und Georgsmarienhütte: Fortsetzung...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Selbstverpflichtung
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltZwangsversteigerungen von Immobilien steigen in Deutschland weiter
Deutschland & die Welt

Zwangsversteigerungen von Immobilien steigen in Deutschland weiter

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 22. Juli 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 22. Juli 2025
Foto: dts
26

Im ersten Halbjahr 2025 ist die Zahl der Zwangsversteigerungen in Deutschland weiter gestiegen. Mit insgesamt 7.240 aufgerufenen Immobilien und einem Gesamtverkehrswert von 2,23 Milliarden Euro verzeichnet der Markt laut Fachverlag Argetra einen Anstieg sowohl bei der Anzahl als auch beim Volumen der Versteigerungen. Insbesondere Wohnimmobilien sind betroffen, wobei regionale Unterschiede deutlich werden.

Anstieg der Zwangsversteigerungen setzt sich fort

Nach aktuellen Daten des Fachverlags Argetra, der regelmäßig die Termine des Zwangsversteigerungsmarktes in Deutschland auswertet, wurden im ersten Halbjahr 2025 insgesamt 7.240 Immobilien zwangsversteigert. Das entspricht einer Steigerung von 4,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der gesamte Verkehrswert dieser Immobilien lag bei 2,23 Milliarden Euro, was im Vergleich zu 2,17 Milliarden Euro im Vorjahr einem Zuwachs von 2,8 Prozent entspricht. Daraus ergibt sich, dass die einzelnen Objekte im Durchschnitt etwas niedriger bewertet wurden.

Setzt sich der Trend aus dem ersten Halbjahr 2025 fort, könnten im Gesamtjahr rund 14.500 Immobilienobjekte zwangsversteigert werden – ein Anstieg um 7,8 Prozent im Vergleich zu 2024 mit 13.445 Objekten. Dies geht aus der Auswertung von Argetra hervor.

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Zinsentwicklung

Bemerkenswert ist laut Argetra, dass der Anstieg der Zwangsversteigerungen in einem Umfeld erfolgt, das sowohl von einer wirtschaftlich beginnenden Erholung als auch von steigenden Immobilienpreisen und einem niedrigen Inflationsumfeld geprägt ist. Im Juni 2025 hatte die Europäische Zentralbank (EZB) ihren Leitzins von 2,25 auf 2,00 Prozent gesenkt. „Es war die achte Senkung in Folge, seit der Leitzins vor exakt einem Jahr im Juni 2024 erstmals von 4 auf 3,75 Prozent reduziert wurde“, berichtet Argetra.

Gleichzeitig sind die Bauzinsen jedoch gestiegen. Laut Analysten wurden zuletzt im Schnitt für zehnjährige Darlehen etwa 3,5 Prozent fällig, während es vor sechs Monaten noch 3,3 Prozent waren. Damit sind Kredite für Immobilienkäufer, die häufig sechsstellige Beträge finanzieren, teurer geworden. Die aktuellen Zinssätze liegen deutlich über dem Niveau der Niedrigzinsphase von 2021 bis 2022, als Hypothekendarlehen mit zehnjähriger Laufzeit zu Zinssätzen zwischen 0,85 und 1,5 Prozent vergeben wurden. Diese Darlehen stehen in den Jahren 2031 und 2032 zur Verlängerung an.

Regionale Unterschiede und Stadt-Rankings

Die Häufigkeit der Zwangsversteigerungen unterscheidet sich regional teils deutlich. Betrachtet man die Anzahl der Termine pro 100.000 Haushalte, ist die Zahl in Thüringen mit 32 fast dreimal so hoch wie in Bayern mit 13. Bundesweit waren im Durchschnitt 18 von 100.000 Haushalten im Halbjahr von Zwangsversteigerungen betroffen, im Vorjahr lag der Wert bei 17. Rund 69 Prozent der zwangsversteigerten Immobilien entfielen auf Wohnimmobilien, wobei der größte Anteil auf Ein- und Zweifamilienhäuser entfiel, gefolgt von Eigentumswohnungen. Die verbleibenden 31 Prozent betrafen Gewerbegrundstücke, Wohn- und Geschäftshäuser, Grundstücke und sonstige Immobilien.

In Bezug auf die Verkehrswerte wurden in Berlin die höchsten Durchschnittswerte mit über 870.000 Euro je Immobilie aufgerufen. Hamburg folgt mit durchschnittlich 840.000 Euro auf Platz zwei. Thüringen bildet mit einem Durchschnittswert von 93.000 Euro das Schlusslicht. Der bundesweite Durchschnitt lag bei 307.679 Euro, nach 314.028 Euro im Vorjahreszeitraum.

Unter den vierzig Städten mit den absolut meisten Terminen führt Berlin, gefolgt von Chemnitz, München, Leipzig und Zwickau. In den untersuchten 40 Standorten, die etwa 18 Prozent der Bevölkerung repräsentieren, werden 30 Prozent aller Immobilienversteigerungen durchgeführt. Damit liegt die Quote dort deutlich über dem Bundesschnitt. Neu in der „Blacklist“ der Top-40-Zwangsversteigerungsschwerpunkte sind unter anderem Würzburg, Gelsenkirchen, Celle, Kassel, Fürth in Bayern und Bad Kreuznach. Aus der Liste herausgefallen sind die Städte Landau/Pfalz, Gera, Gießen, Wuppertal, Stralsund und Karlsruhe.

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

vorheriger Artikel
Gute Nachricht des Tages: Orgateam übergibt Spenden der Bissendorfer Silvesternacht
nächster Artikel
USA kündigen erneut Austritt aus Unesco an

das könnte Sie auch interessieren

SPD-Spitzenkandidat Krach fordert mehr Bundesmittel für Berlin

16. Februar 2026

CDU-Politiker fordert verpflichtenden Litauen-Einsatz für Bundeswehr-Soldaten

16. Februar 2026

JU-Chef fordert radikale Rentenkürzungen und Ende der Rente...

16. Februar 2026

SPD-Pläne: Vermieter warnen vor drastischen Mieterhöhungen

16. Februar 2026

Klingbeil plant Einkommensteuer-Entlastung für kleine und mittlere Einkommen

16. Februar 2026

Ökonom fordert radikale Reform: Minijobs abschaffen oder stark...

16. Februar 2026

Deutschland verlängert Grenzkontrollen an allen Landgrenzen erneut

16. Februar 2026

CDU-Arbeitnehmer fordern Nationalen Rat für Soziale Sicherheit

16. Februar 2026

FDP plant umfassende Steuerreform: Entlastung für Mittelstand und...

16. Februar 2026

Klingbeil fordert nach Sicherheitskonferenz souveräneres, unabhängigeres Europa

16. Februar 2026


Aktuelle Artikel

  • SPD-Spitzenkandidat Krach fordert mehr Bundesmittel für Berlin

    16. Februar 2026
  • Wann fällt der Unterricht im Raum Osnabrück aus – und wer entscheidet darüber?

    16. Februar 2026
  • CDU-Politiker fordert verpflichtenden Litauen-Einsatz für Bundeswehr-Soldaten

    16. Februar 2026
  • JU-Chef fordert radikale Rentenkürzungen und Ende der Rente mit 63

    16. Februar 2026
  • SPD-Pläne: Vermieter warnen vor drastischen Mieterhöhungen

    16. Februar 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3