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Startseite AktuellZur Hälfte fertig: So geht der Bau der Brücke an der Hamburger Straße in Osnabrück voran
AktuellOsnabrück

Zur Hälfte fertig: So geht der Bau der Brücke an der Hamburger Straße in Osnabrück voran

von Armin Maiweg 4. März 2025
von Armin Maiweg 4. März 2025
Die Straßenüberführung über den Bahngleisen der DB hat schon Grundzüge angenommen / Foto: Armin Maiweg
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Nachdem die marode Hasebrücke erneuert wurde, ist nun der nächste Abschnitt der seit 2022 gesperrten Hamburger Straße am Osnabrücker Hauptbahnhof an der Reihe. Beim Besuch der Baustelle an der Straßenüberführung über den Bahngleisen der Deutschen Bahn berichtet Bauleiter Lutz Vorreyer über den aktuellen Status der Brückenbauarbeiten.

Neue Brücke nimmt Gestalt an

Insgesamt 1.560 Tonnen wiegt die neue Konstruktion, 2.500 Kubikmeter Beton werden am Ende verbaut sein. Die Wände wurden aus Plexiglas konstruiert, „damit man da beim Durchfahren nicht so eine undurchsichtige Wand hat“, erklärt Vorreyer die Designentscheidung. Wichtig war ihm auch die Rad- und Fußgängerfreundlichkeit. So wurden fünf Meter der Breite für Rad- und Fußweg eingeplant. Ungefähr mittig auf der Straßenüberführung sollen später noch eine Bushaltestelle und eine Fußgängerampel hinzukommen.

Die beinahe fertige Hälfte der Brücke lässt bereits die Gestalt der Straßenführung erkennen

Die beinahe fertige Hälfte der Brücke lässt bereits die Straßenführung erkennen. / Foto: Armin Maiweg

Fußgängerzone und Untertunnelung

Am Rande der bisherigen Betonkante wird ein Fußgängertunnel mit Treppe inklusive eines Aufzugs entstehen. Die entsprechende Einbuchtung ist jetzt schon erkennbar. Bei Gleis 5 am Hauptbahnhof soll der Tunnel enden.

Hier muss noch die Straßendecke betoniert werden; weiter hinten sind schon die Grundzüge des mit Spundbohlen abgegrenzten Tunnels zu erkennen

Hier muss noch die Straßendecke betoniert werden. Weiter hinten sind schon die Grundzüge des mit Spundbohlen abgegrenzten Tunnels zu erkennen. / Foto: Armin Maiweg

Der Tunnel wird auf jeder Seite 1,5 Meter breiter werden als die alten Tunnel am Bahnhof. Der Bauleiter verweist auf die Vorteile der breiteren Variante: „Dies gibt mehr Spielraum für Verkleidungen oder Gestaltungsmöglichkeiten, wenn die Bahn dort Glasvitrinen oder Ähnliches hineinstellen will.“

Seitenansicht Anfang Fußgängertunnel mit Blick auf die abgerundete Betonkante

Hier entsteht der Fußgängertunnel. / Foto: Armin Maiweg

Das Gelände zum Haseufer neben der Brücke soll eine reine Fußgängerzone werden, selbst Radfahrer werden hier schieben müssen. In nur fünf Minuten wird man von hier zum Bahnhof gelangen können – durch den neuen Tunnel.

Hier soll später eine Fußgängerzone entstehen

Hier soll später eine Fußgängerzone entstehen. / Foto: Armin Maiweg

Trotz Witterungspause Hälfte geschafft

„Wir sind jetzt genau zur Hälfte durch“, schätzt Vorreyer den Fortschritt der Bauarbeiten ein. Im Januar und Februar gab es allerdings eine witterungsbedingte Pause, da eine Temperatur von 5 Grad für die Betonierung benötigt werde. Frost erschwert die Arbeiten. Bei den vorherigen Arbeiten im Tunnel unter der Überführung mussten dafür extra Dämmfolien und Bauheizlüfter eingesetzt werden, um die Temperatur des Betons auf 30 Grad zu halten.

Störfaktoren im Boden

Die Brückenkonstruktion wird nicht unwesentlich von Tonstein getragen, der trotz des Gefälles zu den Gleisen hin ansteigt. Aber nicht nur die Bodenbeschaffenheit muss von den Bauingenieuren berücksichtigt werden, sondern auch das, was noch im Boden steckt, wie etwa alte Wasserleitungen der Bahn, über die früher das von den Dampfloks benötigte Wasser transportiert wurde. Es war an der beauftragten Baufirma Hofschröer, die alten Leitungen abzubauen. Eine ähnliche Herausforderungen waren die Kabelsysteme der Bahn, die eine Zeit lang noch unter Strom standen, weil das neue elektrische Stellwerk mit einem Jahr Verzögerung erst 2024 fertiggestellt worden war.

Hier ist gut zu sehen, wie die Brückenkonstruktion vom tonhaltigen Boden getragen wird

Hier ist gut zu sehen, wie die Brückenkonstruktion vom tonhaltigen Boden getragen wird. / Foto: Armin Maiweg

Improvisation bei logistischen Herausforderungen

Nach anfänglichen Komplikationen wie der kriegsbedingt ausbleibenden Lieferung von Brückenteilen aus der Ukraine oder der Fehlkalkulation des Gewichts der zu demontierenden Altbrücke, wodurch der anfänglich beschaffte Kran nicht ausgereicht hatte, sorgte das Team von Hofschröer vor. „Alles Gerät war doppelt am Start“, so der Bauleiter, der auf die logistischen Komplikationen durch die Schienen verweist, über die einige Geräte bewegt werden mussten. So soll einmal ein Elektroschieber mitten auf der Schiene den Geist aufgegeben haben.

Mammutprojekt kommt zum Ende

Insgesamt war der Bau aufwendig und von vielen Herausforderungen geprägt. Die Bau- und Abrissarbeiten unter der Überführung konnten nur während der Sperrstunden der Bahn, meist von Mitternacht bis 5:00 Uhr morgens, durchgeführt werden. Insgesamt hatten sich 165 dieser Sperrstunden angesammelt. Am 18./19. Februar dieses Jahres wurde die Marke von 30.000 Arbeitsstunden geknackt, die der Bau bislang beansprucht hatte. Die Auftragssumme für das Gesamtprojekt beträgt ungefähr 15 Millionen Euro, wovon 3 Millionen in die Hasebrücke geflossen sind. Die gerade im Bau befindliche Überführung und der Fußgängertunnel werden 9 Millionen kosten, während 1,1 Millionen Euro für den Straßenbau aufgewendet werden.

Bauarbeiten mindestens bis Frühsommer 2025

„Am Ende hat es nur funktioniert, weil wir als Team zusammengearbeitet haben“, urteilt Lutz Vorreyer angesichts der doch sehr erfolgreichen Umsetzung des Bauprojekts. Sein Urteil ist optimistisch: „Ende Mai/Juni werden wir wohl fertig. Es gab Verzögerungen von ungefähr vier Wochen wegen der Witterung, aber wir sind noch im Soll.“

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Armin Maiweg

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