HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
OB-Kandidat der Osnabrücker Linkspartei rechnet Opfer von Putin...
Ladestation in Georgsmarienhütte nach Kupferdiebstahl auf unbestimmte Zeit...
Tote von Bramsche (86 und 62 Jahre alt):...
Schüsse in Bramsche: Todesopfer ein Mann und eine...
Armbanduhr und Halskette weg: Trickbetrüger schlagen in Osnabrück...
Schüsse in Bramsche bei Osnabrück: Zwei Tote [Update]
Schüsse in Wohnhaus? Großeinsatz der Polizei in Bramsche
Das Hochhaus am Berliner Platz in Osnabrück wird...
Nächtliche Vollsperrung der Autobahn A33 zwischen Borgloh/Kloster Oesede...
Gute Nachricht des Tages: Weitere 15,9 Millionen Euro...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltZunahme von Ausländerfeindlichkeit nach Aschaffenburg befürchtet
Deutschland & die Welt

Zunahme von Ausländerfeindlichkeit nach Aschaffenburg befürchtet

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 24. Januar 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 24. Januar 2025
Frau mit Kopftuch (Symbolbild) / Foto: dts
13

Nach dem tödlichen Angriff in Aschaffenburg warnt der Marburger Sozialpsychologe Ulrich Wagner vor einer wachsenden Ausländerfeindlichkeit in Deutschland. In einem Interview mit der „Rheinischen Post“ weist er darauf hin, dass die wiederkehrende Verknüpfung von Zuwanderung mit Gewalt falsche Schlüsse in der Gesellschaft befördern könne.

Befürchtungen und psychologische Mechanismen

Ulrich Wagner, Sozialpsychologe aus Marburg, äußert Besorgnis über die zunehmende Fremdenfeindlichkeit nach dem Vorfall in Aschaffenburg. Gegenüber der „Rheinischen Post“ sagte er: „Die Taten in Aschaffenburg und an anderen Orten, und die politische Debatte darüber, fördern Ängste und Fremdenfeindlichkeit in der Gesellschaft.“ Wagner erläutert, dass ein einfacher Lernmechanismus dahinterstehe: „Wir erleben wiederholt, dass Zuwanderung mit Gewalt in Zusammenhang gebracht wird und kommen zu dem Schluss, dass alle Zuwanderer gefährlich sind.“

Ursachen und Herausforderungen

Der Wissenschaftler betont die Bedeutung, die Ursachen solcher Gewalttaten zu verstehen und anzugehen. „Wenn wir uns Gewalttaten der vergangenen Monate ansehen, sind die meisten dieser Täter Menschen, die in einer völlig unsicheren Situation sind oder vor der Abschiebung stehen“, erklärt Wagner. Er weist darauf hin, dass die Lebensumstände, wie monatelanges Verweilen in Gemeinschaftsunterkünften ohne Perspektive, die psychische Anfälligkeit der Betroffenen verstärken können. Für eine Lösung plädiert er: „Viele Asyl-Fachleute sagen, die Verfahren müssen viel schneller gehen, damit die Betroffenen in ein geordnetes Leben kommen.“

Maßnahmen und politische Verantwortung

Wagner unterstreicht, dass solch gravierende Taten nicht vollständig verhindert werden können, selbst wenn die Politik Maßnahmen ankündigt, die in der Realität nicht umsetzbar sind, wie etwa Rückführungen in Länder, die die Menschen nicht zurücknehmen wollen. Zudem warnt er vor dem Risiko von Nachahmungstätern, indem er erklärt: „Ein weiterer psychologischer Mechanismus ist der der Nachahmungstäter. Je häufiger man von solchen Taten liest, umso eher kopieren das andere.“ Dennoch mahnt er, die Diskussion über diese Probleme zu führen, auch wenn eine Lösung für dieses Dilemma schwer zu finden ist.

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

vorheriger Artikel
Scholz fordert Mentalitätswechsel bei Migration und Abschiebung
nächster Artikel
Psychiaterin warnt vor Stigmatisierung durch Täterregister

das könnte Sie auch interessieren

Berlin hofft auf Trumps Zusicherung zu Handel und...

3. März 2026

Israels Botschafter: Kein Nachkriegsplan für Sturz des Iran-Regimes

3. März 2026

Iran-Krieg bremst deutsche Wirtschaft, Regimewechsel brächte Wachstumsimpuls

3. März 2026

Bund verweigert afghanischen Ortskräften trotz Todesgefahr Aufnahmezusagen

3. März 2026

Grüne und Linke kritisieren Bundesregierung für verspätete Evakuierung

3. März 2026

Ökonomin warnt: Iran-Krieg könnte Inflation weltweit anheizen

3. März 2026

GdP warnt: Nahost-Krieg erhöht Terrorgefahr für Polizei

3. März 2026

Telekommunikationsverband warnt vor neuer Glasfaser-Dominanz der Telekom

3. März 2026

Ex-SPD-Abgeordneter Sönke Rix wird BpB-Präsident

3. März 2026

Neue BSW-Webapp erleichtert jungen Männern Kriegsdienstverweigerung in Deutschland

3. März 2026


Aktuelle Artikel

  • Berlin hofft auf Trumps Zusicherung zu Handel und Nato

    3. März 2026
  • Israels Botschafter: Kein Nachkriegsplan für Sturz des Iran-Regimes

    3. März 2026
  • Iran-Krieg bremst deutsche Wirtschaft, Regimewechsel brächte Wachstumsimpuls

    3. März 2026
  • Bund verweigert afghanischen Ortskräften trotz Todesgefahr Aufnahmezusagen

    3. März 2026
  • Grüne und Linke kritisieren Bundesregierung für verspätete Evakuierung

    3. März 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3