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Startseite Deutschland & die WeltZoll lässt sanktionsbeladenen russischen Frachter auslaufen
Deutschland & die Welt

Zoll lässt sanktionsbeladenen russischen Frachter auslaufen

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 19. April 2024
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 19. April 2024
Foto: dts
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Der Frachter „Atlantic Navigator II“, welcher aufgrund von Sanktionsbrüchen mit Russland festgehalten wurde, darf den deutschen Überseehafen nun verlassen. Das Schiff war mit sanktionierten Gütern beladen und wurde wegen eines Schadens in Deutschland festgesetzt.

Freigabe der „Atlantic Navigator II“

Der in Deutschland festgesetzte Frachter „Atlantic Navigator II“, der mit in der EU sanktionierten Gütern aus Russland beladen war, wird nun vom Zoll freigegeben. Dies berichtet das Nachrichtenmagazin „Spiegel“. Ein Sprecher der Behörde gab nun bekannt, dass das aus Sankt Petersburg ankommende Schiff den Hafen verlassen dürfe. Eine ähnliche Aussage kam vom zuständigen Hauptzollamt Stralsund, welches erklärte, dass der Frachter zeitnah ablegen werde.

Die Hintergründe

Der 193 Meter lange Frachter, unter der Flagge der Marshall Islands, lief am 4. März ungeplant in Rostock ein. Ein Schaden am Propeller, welcher vermutlich durch eine Eisfahrt verursacht wurde, war der Auslöser für den ungeplanten Zwischenstopp. Das Schiff war ursprünglich auf dem Weg nach Baltimore. Der Zoll überprüfte die Waren und stellte eine „Festhalteverfügung“ aus, da an Bord unter anderem 251 Container Birkensperrholz befanden, welches EU-Sanktionen unterliegt. Laut „Spiegel“ sollen die Lieferungen für mindestens vier verschiedene US-Unternehmen bestimmt gewesen sein.

Ermittlungen gegen den Kapitän

Die Staatsanwaltschaft hatte gegen den 60 Jahre alten russischen Kapitän des Schiffs wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Außenwirtschaftsgesetzt Ermittlungen aufgenommen. Sein Verteidiger, Max Schwerdtfeger, bezeichnete die Entscheidung, das Schiff auslaufen zu lassen, als eine „gute Nachricht“. Er geht davon aus, dass das Strafverfahren schnell eingestellt werde. Zuletzt war fraglich, ob der Kapitän eine andere Möglichkeit gehabt hätte, mit dem Schaden umzugehen, als einen deutschen Hafen anzusteuern.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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