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Startseite Aktuell„Ziemlich, ziemlich geil“: VfL Osnabrück stellt Pläne für neue Bremer Brücke vor
AktuellOsnabrückVfL Osnabrück

„Ziemlich, ziemlich geil“: VfL Osnabrück stellt Pläne für neue Bremer Brücke vor

von Heiko Pohlmann 8. Oktober 2025
von Heiko Pohlmann 8. Oktober 2025
Visualisierung der neuen Bremer Brücke / Grafik: PPP/RAUM+
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Für den Geschäftsführer des VfL Osnabrück, Dr. Michael Welling, ist die Richtung klar: „Ziemlich, ziemlich geil“, so beschreibt er die inzwischen vorliegenden Pläne für die neue Bremer Brücke. Diese wurden in dieser Woche zunächst den Ratsfraktionen, dann der Presse und am Dienstagabend auch den Vereinsmitgliedern präsentiert.

Von wegen „Sanierung“: 3/4 der Bremer Brücke werden abgerissen

Offiziell sprechen sowohl der VfL-Chef als auch die verantwortlichen Planer Nils Dethlefs (Geschäftsführer ppp) und Harald Fux (Raum+) weiterhin von einer „Sanierung“. Tatsächlich sieht das Konzept aber einen fast vollständigen Neubau vor: Rund drei Viertel des Stadions sollen abgerissen und neu errichtet werden.

Die Stadionplaner (v.l.n.r.): Jan Jansen (Chefkoordinator für die Stadt), VfL-Geschäftsführer Michael Welling, Harald Fux (Raum+) und Nils Dethlefs (Geschäftsführer ppp) / Foto: Pohlmann

Die Stadionplaner (v.l.n.r.): Jan Jansen (Chefkoordinator für die Stadt), VfL-Geschäftsführer Michael Welling, Harald Fux (Raum+) und Nils Dethlefs (Geschäftsführer ppp) / Foto: Pohlmann

Finanziert wird der geplanten Abriss und Neubau nicht vom Verein, sondern aus der ohnehin hoch verschuldeten Stadtkasse. Nach bereits bewilligten Millionen für die Planungskosten soll der Stadtrat in seiner Sitzung am 4. November weitere 67,7 Millionen Euro freigeben. Damit nähert sich Osnabrück einem baldigen Schuldenstand von einer Milliarde Euro.

Modernes Stadion mit mehr Kapazität und altem Charakter

Die neue Arena soll dem Charakter der bisherigen Bremer Brücke ähneln, mit Ausnahme der Nordtribüne („die Nord bleibt, wie sie ist“), aber komplett neu entstehen. Die charakteristischen über Stahlseile von Betonpfählen abgehängten Dachelemente bleiben optisch erhalten. Die neuen Baukörper werden im Grundriss den alten Tribünen ähneln, auch „Omas Ecke“ und der „Affenfelsen“ bleiben erhalten, doch der Abstand zwischen Spielfeld und Tribünen wächst aufgrund von Vorgaben von DFB und DFL: künftig sechs Meter an den Längsseiten und 7,50 Meter hinter den Toren.

Visualisierung der neuen Dachstruktur der Bremer Brücke / Foto: PPP/RAUM+

Visualisierung der neuen Dachstruktur der Bremer Brücke / Foto: PPP/RAUM+

Zukünftig mehr Stehplätze auf der „Ost“ und mehr VIP-Plätze

Durch die neue Aufteilung steigt die Gesamtkapazität um knapp 2.000 Plätze. Besonders die Osttribüne soll gestärkt werden: Sie bietet künftig rund 7.800 Stehplätze statt bisher 5.459. Auf der Westtribüne entstehen etwas mehr als 1.000 zusätzliche Sitzplätze, während dort bei den Stehplätzen reduziert wird. Der Gästebereich wächst um rund 350 Plätze und soll laut Welling flexibel nutzbar sein, wenn weniger Auswärtsfans anreisen.

Massiv ausgebaut werden auch die VIP-Angebote. Neben neuen Logen – deren genaue Zahl noch nicht genannt wurde, aber für die es laut VfL große Nachfrage aus der Wirtschaft gibt – steigt die Zahl der VIP-Sitzplätze von derzeit etwa 700 auf über 1.400. Das bedeutet zugleich eine deutliche Reduzierung regulärer Sitzplätze auf der Südtribüne: Statt mehr als 1.500 soll es dort künftig nur noch rund 360 geben.

Stadtrat soll Budget weit über die aktuelle Wahlperiode verplanen

Alle Pläne hängen von der Zustimmung des Stadtrats am 4. November ab. An diesem Termin soll nicht nur der Haushalt 2026, sondern auch gleich der für 2027 beschlossen werden – ein Vorgehen, das der scheidende Rat auch bei der vergangenen Kommunalwahl praktizierte, um dem neuen Rat der Stadt nach der Wahl 2026 einen Start mit einem bereits verabschiedeten Etat zu ermöglichen. Kritiker sehen darin jedoch auch ein „Hineinregieren“ längst abgewählter Ratsmitglieder und eine Einschränkung des Handlungsspielraums eines neu formierten und mit anderen politischen Schwerpunkten antretenden Stadtrats.

Stoppen kann die Pläne nach dem 4. November nur noch die „Kommunalaufsicht“

Bei der Präsentation der Pläne betonten die Beteiligten mehrfach, unter großem Zeitdruck gearbeitet zu haben. Ziel ist, nach der Freigabe der Gelder einen Generalunternehmer (GU) auszuschreiben und bereits nach Ende der Saison 2025/26 – also kurz vor der Kommunalwahl im September – mit Bauarbeiten zu beginnen. Stoppen könnte das Projekt nach der Ratsentscheidung im November nur noch die Kommunalaufsicht in Hannover. Allein der Posten „Bremer Brücke“ würde rund zehn Prozent des seit 1948 aufgebauten städtischen Gesamtschuldenstands ausmachen – darüber wird man in Hannover womöglich noch mit der Stadtspitze diskutieren wollen.

Schick: Visualisierung der neuen Bremer Brücke / Grafik: PPP/RAUM+

Schick: Visualisierung der neuen Bremer Brücke / Grafik: PPP/RAUM+

Wann die neue Brücke fertig sein soll, ist noch offen

Noch unklar ist, wie der Bau konkret ablaufen soll. Wann und welche Tribünen abgerissen werden und wo die Fans während der Arbeiten Platz finden, entscheidet der spätere Generalunternehmer. Ebenso offen bleibt, wann das Stadion fertig wird – die Rede ist von einem Zeitraum zwischen zwei und fünf Jahren, so Welling.

Keine Nutzung der Bremer Brücke als Konzert-Arena vorgesehen

Für Bürgerinnen und Bürger ohne Fußballinteresse wird die neue Bremer Brücke hingegen wenig Mehrwert bieten. Eine Nutzung als Open-Air-Arena ist nicht vorgesehen. Lediglich an „Omas Ecke“ bleibt eine Öffnung, durch die theoretisch ein LKW für Bühnenaufbauten einfahren könnte. Notwendige Infrastruktur für Großkonzerte – etwa Versorgungswege oder geeignete Fluchtwege – ist nicht eingeplant.

Jan Jansen, Chefkoordinator der Stadt und im Hauptberuf Leiter der OsnabrückHalle, begründet die Nicht-Option als Konzertarena mit hohen Kosten und geringer Nachfrage. Open-Air-Bühnen seien aktuell wieder weniger gefragt, zudem sei die Bremer Brücke für große Veranstalter zu klein. Angesichts von Lärmschutzauflagen wäre eine grundsätzliche Genehmigung von Freiluftkonzerten ohnehin unwahrscheinlich. Jansen verweist stattdessen auf das „Bielefelder Modell“, bei dem einzelne Events – wie das Konzert von „Casper“ im Alm-Stadion – in Einzelfallentscheidungen erlaubt werden könnten.

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Heiko Pohlmann

Heiko Pohlmann gründete die HASEPOST 2014, basierend auf dem unter dem Titel "I-love-OS" seit 2011 erschienenen Tumbler-Blog. Die Ursprungsidee reicht auf das bereits 1996 gestartete Projekt "Loewenpudel.de" zurück. Direkte Durchwahl per Telefon: 0541/385984-11

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