Der Wirtschaftsweise Martin Werding hat die von der SPD geforderte Übergewinnsteuer für Mineralölkonzerne zurückgewiesen. Wettbewerb an den Tankstellen funktioniere zwar nicht gut, lasse sich aber nicht über das Steuerrecht beheben, sagte er der „Rheinischen Post“. Eine Übergewinnsteuer sei weder ökonomisch noch rechtlich sauber zu definieren.
Werding: Steuerrecht kein Mittel gegen Tankstellenprobleme
Der Wirtschaftsweise Martin Werding lehnt die von der SPD geforderte Übergewinnsteuer für Mineralölkonzerne ab. „Der Wettbewerb bei den Tankstellen funktioniert zwar nicht gut, aber das lässt sich mithilfe des Steuerrechts nicht korrigieren“, sagte Werding der „Rheinischen Post“ (Freitag).
Weiter betonte Werding gegenüber der „Rheinischen Post“: „Gewinne werden in Deutschland besteuert, und zwar nicht zu knapp. Übergewinne lassen sich weder ökonomisch noch rechtlich sauber definieren.“
Forderung nach Übergewinnsteuer aus Bremen
Der Bremer Regierungschef Andreas Bovenschulte (SPD) hatte zuvor eine Übergewinnsteuer für Mineralölkonzerne verlangt, die ihre Gewinnmargen unverhältnismäßig ausweiten.
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